• waschbär2
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    vergeben und glücklich
    3 Juni 2004
    #61
    Ja was haben wir denn da ?

    Deshalb sind auch alle erfolgreichen/mächtigen/bedeutenden Männer/Frauen ohne Gefühle und haben noch nie einen Partner gehabt. :rolleyes2

    Einen größeren Schwachsinn hab ich noch nie gelesen ... :wuerg:
     
  • Lenwe
    Lenwe (36)
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    vergeben und glücklich
    3 Juni 2004
    #62
    Zitat von John Lennon:" Hinter jedem grossen Idioten der Geschichte stand eine Frau."
    Kannst du mir sagen, ob die erfolgreichen Personen der Geschichte in ihren Ehen glücklich waren? Wieviele erfolgreiche Personen bleiben denn schon bei einer Frau? Höchstens diejenigen, die Zwangsverheiratet wurden...
    Für die meisten anderen war die Ehe offensichtlich eben doch auch nur Zweck.
     
  • mausewix
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    3 Juni 2004
    #63
    und genau da liegt dein irrtum
    ich verliere meine objektivität nicht weil ich nicht versuche zu verallgemeinern
    ich vergleiche weder mit hitler noch mit schriftstellern,weil die zu ihrer eigenen zeit gelebt und gehandelt haben
    das kann ich mir nicht als beispiel nehmen weil es lange her ist und weil es menschen waren,die ich nicht kenne oder sogar verachte
    aber dein irrtum liegt genau da wo du sagst,dass liebe reine selbstsucht ist
    ich liebe eine frau und ich würde mich selbst völlig aufgeben wenn ich ihr leben damit retten könnte
    ich bin überzeugt von dieser liebe und ich glaube so tief und innig daran,dass es mir völlig egal ist was andere darüber denken könnten
    es erfüllt mich mich grosser freude,wenn ich meiner liebsten ein geschenk mache und sie sich darüber freut und damit meine ich nicht nur materielle dinge
    ein liebes wort,eine besonders herrzliche umarmung oder ein blick bei dem sie sieht,wie sehr ich glücklich mit ihr bin
    ich denke jeden tag mindestens einmal daran,wie ich sie ein bisschen glücklich machen könnte und dasselbe tut sie für mich auch
    man gibt und bekommt etwas zurück und wenn ich ihr etwas gebe und sie mich dann so ansieht wie nur sie das kann dann weiss ich,dass ich richtig liege
    du machst aber einen grossen fehler bei deiner ganzen argumentation
    du gehst davon aus,dass JEDER mensch haargenau gleich ist und alle dasselbe fühlen und aus den gleichen gründen
    nun das ist nicht so das kann ich dir garantieren und sollte ich ein sklave meines glücks sein,dann wird das hoffentlich noch lange anhalten denn so gut ging es mir noch nie
    im übrigen hat sich darwin auch bei der vererbungslehre geirrt
     
  • waschbär2
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    vergeben und glücklich
    3 Juni 2004
    #64
    *hust*
    Darwinismus, aha.
    Tja, dann ist nur ein Problem dabei ...
    Dass Menschen, wie Du, mangels Fortpflanzung aussterben werden und Menschen mit Gefühlen weiterhin auf der Erde bleiben ....

    Schade.

    @mausewix: Lass es.
     
  • Schattenregen
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    vergeben und glücklich
    3 Juni 2004
    #65
    Sag mal, liest du überhaupt noch mit? Dann hättest du sicher auch gemerkt, dass ich geschrieben habe, dass die Liebe eben nicht etwas rein zufälliges und unbeeinflussbares ist. Ich mag Kant, er vertritt ein paar sehr interessante Ansichten, v.a. in Richtung eigenes Denken, usw. (siehe hierzu "Was ist Aufklärung?" von Immanuel Kant, vom 30. September 1784; Königsberg in Preußen). Aber wie du dir hier einzelne Aussagen Kants herauspickst und teilweise zu deinen Gunsten verdrehst ist keine Argumentationsgrundlage. Du redest von Kant und gleichzeitig von der Leistungsgesellschaft ohne Gefühle, ein Widerspruch in sich. Ich sags nochmal: ich wollte dich damit nicht persönlich angreifen, wenn du das so auffasst, dann ist das deine Sache. Ich glaube du hast noch nie richtig geliebt, denn dann wäre Liebe nichts "nicht so wichitges" für dich. Aber lassen wir das. Wir reden wohl, wenn wir von "Liebe" reden, nicht von derselben Sache, also bringt es auch nichts.
    JA, du hast Recht, es geht hauptsächlich darum selber lieben zu KÖNNEN (denn das können VIELE Menschen nicht, ob du zu denen gehörst entscheidest du) und das hat absolut NICHTS mit Selbstsucht zu tun. Die Gegenliebe des Partners ergänzt die eigene Liebe, sie ist aber nicht erforderlich und das ist doch wohl genau das Gegenteil von Selbstsucht. Es wird dem Partner keine Gegenliebe aufgezwungen, sondern einfach nur reine und erwartungslose Liebe geschenkt, was ist daran Selbstsucht?

    Nein, sondern: Jemand, der alle seine Mitmenschen liebt.
    Geheuchelte Liebe ist keine Liebe, sondern Selbstsucht und das ist ja genau das, was du nicht willst oder?

    1. Darwin wurde falsch übersetzt: Survival of the fittest heißt nämlich Überleben des am besten angepassten und nicht des stärksten. Was am besten angepasst heißt bleibt natürlich Interpretationssache.
    2. Ja, ich stimme dir zu (wow), heute ist der der Gesellschaft am meisten Wert, der ihr am besten zuträgt.
    3. Überleben heißt Weitergabe der Gene und dazu gibts die Liebe. Glaubs oder glaubs nicht.

    @ Waschbär: Danke, dass du so direkt bist. Du sprichst mir aus der Seele...
     
  • Lenwe
    Lenwe (36)
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    vergeben und glücklich
    3 Juni 2004
    #66
    Eine Frage, wenn deine ach so geliebte Frau jetzt sagt, sie hat nen anderen, würdest du sie dann ohne zu zögern gehen lassen?
    Für jemanden zu sterben ist leicht, weil man nicht mit den Konsequenzen leben muss!
    Aber du würdest sie vermutlich nicht einfach so gehen lassen. Du würdest dich scheisse fühlen und Rotz und Wasser heulen, weil dir die Zuneigung entzogen wurde. DEINE emotionalen Bedürfnisse würden nicht mehr befriedigt und das würde dich fertig machen, genauso wie JEDEN anderen NORMALEN Menschen. Es geht als oim Wesentlcihen doch um deine EIGENEN Bedürfnisse!
    Und die Personen die ich zitiere sind abgesehen von Hitler dir Grundlage dafür, dass du heute in einer Gesellschaft lebst, in der du die Freiheiten gnießt unter anderem deinen Partner zu wählen (O.K. John Lennon vielleicht weniger, aber er war dennoch ein Vorreiter der "Freie Liebe Bewegung" und ist in diesem Zuge durchaus in einem Atemzug mit Elvis Presley und ähnlichen "Befreiern" zu nennen).

    @Schattenregen
    Versuch mir nichts von Kant zu erzählen. Mit deinem 10. Klasse Pflichlektüre Kant (Also wirklich, dieser Aufklärungskram steht ganz oben, wenn man bei Google Kant eingibt, den kennt jawohl jeder...)kannst du mich nicht beeindrucken. Lies dir statt dessen mal Kants ansichten zur deontologischen Ethik und zur Unbedingten Pflicht zur Wahrheit durch!
    Nebenbei hab ich mich wohl weiter oben unklar ausgedrückt: Ich halte den Zwanghaften Versuch meine Gene weiterzugeben um jeden Preis für selbstsüchtig, weil man nur seine Triebe befriedigen will. Zuerst kommt der Erfolg. WENN ich im Leben erfolgreich bin, dann werde ich auch in der Lage sein, meine Gene weiterzugeben, ohne mich dabei emotional an eine Person binden zu müssen.

    Und ganz nebenbei: Habt ihr erwartet, mich mit diesem Gerede zu überzeugen? Ihr vertretet fast 100% die allgemeine Gesellschaftliche Ansicht und wenn ich kontroverse Gedankengänge hatte, dann immer wegen dieser Ansichten und trotzdem konnten sie mich nie überzeugen. Wenn ihr bei eurer Argumentation icht ein bischen kreativer werdet ist doch klar, dass ich nicht einfach sage:"Oh, ihr habt recht...tut mir leid...".
     
  • mausewix
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    3 Juni 2004
    #67
    natürlich würde ich sie nicht gehen lassen und natürlich würde ich rotz und wasser heulen aber was hat das damit zu tun,dass ich mir dieses gefühl dann nicht für den rest meines lebens versagen würde?
    du redest von gefühlen und beziehungen so,als könnte man sie ein und ausschalten wie man das möchte und sich so dann wohlfühlen bloß weil man sich so gut im griff hat
    wenn du lieber einsam bist ist das in der tat deine sache ich werde dich sicher nicht bekehren wollen warum auch
    es ging darum,dass ich die liebe leben will weil sie ein teil dessen ist,was ich unter leben verstehe
    und ich habe gesagt,dass du dich dem leben nicht für immer verschliessen kannst jedenfalls nicht deinen gefühlen
    wenn doch tust du mir leid denn dann entgeht die das beste
    was nutzen dir deine sogenannten erfolge,wenn niemand stolz darauf ist,du sie mit niemandem teilen kannst und niemand mit dir geniesst was ihr aufgebaut habt
    für wen machst du das denn dann nur für dich?
    das wird ein langweiliges leben werden denn irgendwann wirst du merken,dass deine tolle bude,dein klasse auto oder was auch immer du dir erarbeitet hast dich niemals ins kino einladen werden
    sie werden niemals mit dir lachen und dich niemals trösten wenn du traurig bist
    ja ich würde für sie sterben wenn das zur debatte stünde
    ohne zu zögern aber nicht weil ich dann meine ruhe habe sondern weil ich in der lage bin mich selbst vergessen zu können für etwas bzw jemanden an den ich glaube
    und das nimmt mir niemand weg

    edit
    lies was dir geantwortet wird auch mal durch
    wenn du von kreativer argumentation redest,dann solltest du dinge nicht einfach übersehen,weil dir sonst nämlich die argumente entgehen
    es wurde von jedem gesagt,dass niemand dich überzeugen will von irgendwas
    mir ist es nur nicht recht,dass du dir anmaßt für jeden menschen zu reden den es gibt und von dingen sprichst,von denen du nie etwas erlebt hast
    damit meine ich zb zwangsehen und ähnliche sachen
     
  • Lenwe
    Lenwe (36)
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    vergeben und glücklich
    3 Juni 2004
    #68
    Du kannst es vielleicht nicht...ich habe es schon öfters gemacht!
    Wie soll ich mit MIR selber einsam sein?
    Wenn ich ins Kino will kann ich selber dahingehen, oder mit Freunden.
    Aus welchem Grund sollte ich denn einmal traurig sein, wenn ich meine Gefühle unter Kontrolle habe? Und wenn es dennoch mal hart auf hart kommt habe ich auch hier meine Freunde.
    Es reicht mir völlig, wenn ich meine Erfolge genieße und sie hin und wieder mit Freunden teilen kann.
    Wie soll ich mich mit MIR SELBST langweilen?
    Du bist nicht ich und kannst nicht verstehen, wie ich denke. Du versuchst dein Denkmuster über meins zu legen und setzt dann an vermeindlichen Überschneidungspunkten an. Aber es gibt keine.
    Ich habe früher einmal so gedacht wie du, deshalb kann ich deine Sicht nachvollziehen. Du hast allerdings bewiesen, dass du in Wirklichkeit keine Ahnung von mir hast.
     
  • Schattenregen
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    vergeben und glücklich
    3 Juni 2004
    #69
    Und nochmal.
    Kant kommt in der 10. Klasse dran? Ja, stimmt und in der 12./13. nochmal und in dem Fach Religionslehre kommt er sogar nochmal in der 12./13. bei Ethik dran. Ich versuch dir gar nichts zu erzählen, du weißt ja scheints eh alles besser, aber wenn du was verdrehst dann nehm ich mir das Recht heraus das richtig zu stellen.
    Darf ich dich mal was fragen? Warum hast du Freunde? Da spielen doch auch Gefühle mit oder nicht? Oder willst du mir jetzt sagen, dass du absolut keine Gefühle hast und die Freunde nur, damit du erfolgreicher bist? Warum gehst du dann mit ihnen ins Kino z.B.? Du widersprichst dir dauernd selber und verbeißt dich so sehr in deine Denkweise, dass eine Diskussion irgendwie keinen Sinn macht.
    Wenn du schon so Bescheid weißt, was die gesellschaftliche Meinung zu dem Thema ist, dann sag sie uns doch bitte auch mal und verallgemeiner nicht nur dauernd.
    Und wenn du nicht bald von den persönlichen Beleidigungen wegkommst wird sich das Niveau nicht mehr weit heben können...
     
  • mausewix
    Gast
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    3 Juni 2004
    #70
    mein denkmuster lege ich nicht über deins weil ich auch nie behauptet habe,dass ich dich verstehe oder ahnung von dir habe
    ich argumentiere und erläutere meine position wenn dich das veranlasst eine bedrohung darin zu sehen tut es mir leid
    aber du hast nun mal gewisse fehler in deiner denkweise die du nicht einsehen kannst oder willst wie auch immer
    es denken längst nicht alle so wie du und wenn du mit dir ganz alleine am glücklichsten bist dann bitte schön es sei dir gegönnt
    die fehler liegen darin,dass du für eine allgemeinheit redest die es nicht gibt bzw die du nicht vertreten kannst
    ich weiss nicht wer dir so weh getan hat dass du so sarkastisch geworden bist aber deine art mit menschen und ihren meinungen umzugehen ist ziemlich erschreckend
    nichts was jemand sagt hat eine geltung für dich ausser deiner eigenen auffassung
    ja ok vielleicht hast du sogar recht
    vielleicht ist die liebe nicht weiter als ein chemischer vorgang und dient nur der anziehung zwischen zwei menschen damit sie sich fortpflanzen können
    mag sein,dass wir alle falsch liegen und du richtig das kann ich nicht beurteilen aber ich weiss,dass es ironisch und verletzend ist,wenn du alle menschen über einen kamm scherst und die liebe generell als humbug abtust weil sie das nun mal nicht ist
    DIR mag sie völlig egal sein aber anderen nicht und daher kannst du das auch nicht behaupten
    und frauen als gebärmaschinen anzusehen bei denen man seine gene schon loswird wenn man erfolgreich genug ist?
    hör dir mal selber zu
     
  • Lenwe
    Lenwe (36)
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    vergeben und glücklich
    3 Juni 2004
    #71
    Ich wurde hier jawohl zuerst mir Nazis verglichen...
    Die allgemeinen Ansichten bezüglich Liebe sind:
    -Liebe ist ein grosses unerklärbares Mysterium
    -Jeder der dennoch versucht sie zu verstehen ist ein Narr und nicht diskusionswürdig
    -Liebe kommt und geht einfach so
    -Liebe ist genügend rechtfertigung für jedwede Form von Demütigung, Eniedrigung und Missbrauch der eigenen Person (das ist wohl eher Eher in den Köpfen als in den Mündern)
    -Liebe ist das Wichtigste im Leben
    -Gleichzeitig weiss aber niemand so recht, was Liebe eigentlich ist


    Was meine Freunde angeht; sie sind Menschen, die mir sympatisch sind, und mit denen ich deshalb gerne Zeit verbringe. Ich bin ihnen auch sympatisch und deshalb verbringen sie auch gerne Zeit mit mir.
    Da ich für keinen meiner Freunde romantische Gefühle hege stehen meine Ansichten bezüglich Beziehungen dem auch nicht im Weg.
    Wenn ich demnächst zur Marine gehe werde ich vermutlich keinen von ihnen wiedersehen und mir deshalb neue Freunde suchen müssen. Aber dies berührt mich nicht im geringsten. Und ihr Leben wird auch ohne mich weitergehen.
    DU verbeißt DICH genauso in deine Sichtweise, oder hast du bisher ein einziges Zugeständnis gemacht?

    Wenn du Kants Ansichten zum idealen Menschen betrachtest wirst du feststellen, dass er schreibt:" [...]Aber ich behaupte, dass in solchem Falle dergleichen Handlung, so pflichtmäßig, so liebenswürdig sie auch ist, dennoch keinen wahren sittlichen Wert habe, sondern mit anderen Neigungen zu gleichen Paaren gehe, z.B. der Neigung nach Ehre, die, wenn sie glücklicherweise auf das trifft, was in der Tat gemeinnützig und pflichtmäßig, mithin ehrenwert ist, Lob und aufmunterung, aber nicht Hochschätzung verdient, denn der Maxime fehlt der sittliche Gehalt, nämlich solche Handlungen nicht aus NEIGUNG sondern aus Pflicht zu tun."
    Du siehst: nach Kant heist Liebevoll aus Liebe zu handeln nur aus persönlicher Neigung zu handeln und ist dementsprechend sittlich wertlos!

    @mausewix
    Ich habe nie behauptet, dass Frauen Gebärmaschinen seien. Aber es sind nun mal nicht alle Frauen auf der Suche nach der "Grossen Liebe". Viele laufen eben den Reichen hinterher.
    Darüberhinaus wird mir unterstellt, dass ich mir ständig wiederspreche...wo denn zum Beispiel? (eine Stelle fällt mir auf, aber das trägt nicht wesentlich zu meiner Sicht der Dinge bei).
    Darüberhinaus ist es mir völlig egal, was ihr mit euren Leben macht. Ihr braucht nur nicht so zu tun als könnte man nicht ohne Liebe leben, dass ist alles, was ich zu beweisen versuche!

    Uf...die Häufung meiner Rechtschreibfehler zeigt, dass ich langsam ins Bett sollte...
     
  • unbreakable
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    3 Juni 2004
    #72
    Auch wenn ich dir nicht in allen Punkten zustimme muss ich aber zugeben dass du Lenwe mit deinen 20 Jahren nicht ganz so auf dem Kopf gefallen bist.
    Im Grunde finde ich mich in deinen Beiträgen auch etwas wieder und kann einiger deiner Beiträge durch meine gemachten Erfahrungen nur bestätigen.
    Kann die Leute die hier mit diesen Totschlag Argument aufkommen: Liebe ist das GRÖßTE und SCHÖNSTE und was weiß ich noch alles nicht ganz verstehen.
    Sie müssten praktisch schon alle Gefühle die das Leben bietet und sie als Individuum empfinden können durchgemacht haben um dann für sich zu entscheiden,dass Liebe das größte für sie ist.
    Dass man alle Gefühle,Empfindungen schon mit 30 gar 20 empfunden haben kann,halte ich für etwas realitätsfern.
    Abgesehen davon dass für mich ein Gefühl egal ob es sich um Verliebtheit,Liebe,Geborgenheit oder sonst was handelt reine Einbildung des menschlichen Geistes ist, um sich der bitteren und unweigerlichen Tatsache zu entziehen dass man im Grunde, nicht nur ganz alleine geboren wurde, sondern auch ganz alleine streben wird.
    Aus Angst vor dem alleine sein bilden sich die meisten Menschen ein, sie müssten einen Parter suchen um bei ihm Geborgeheit,Halt,Vertrauen,Zuneigung zu finden.
    Dass sie diese "Dinge" nie selbst bei sich finden oder gar auf die Idee kämen es bei sich selbst zu suchen entbehrt sie schon jeglicher Liebe die sie angeblich den Parter schenken wollen.
    Aus meinen Erfahrungen die ich mit 25 gemacht hab und ich kenne mich weiß Gott besser als jeder andere,als meine Eltern muss ich eigestehen das mir die Zuneigung,das Vertrauen,die Liebe der Menschen nichts bringt worauf ich mir etwas einbilden kann und sollte..
    Ich hatte bis 23 keine Freunde,keine Freundin,keine Liebe gehabt.
    Ich war ein Einzelgänger ohne jegliche Kompromisse.Ich habe meinen Weg im Leben gefunden und ich war glücklich weil ich etwas für mich gefunden habe was nur ganz wenige nachvollziehen können: die innere Ruhe und Ausgeglicheheit,den inneren Frieden,das vollkommene Glück mit sich selbst zufrieden zu sein,mit seiner Leistung,auf sich selbst vertrauen und bauen zu können und immer an sich zu glauben.
    Ich war verschlossen und ließ niemanden an mich ran,wüsste auch nicht den Grund warum ich es ändern sollte.
    Kaum bin ich von meinem Weg abgekommen und hab mir eingeredet und eingebildet "oh shit ich verpasse etwas" hab daraufhin den Fokus und die Konzetration auf mein Innerstes verloren,den Einflüssen die mir von allen Seiten Medien,angeblichen Freunden,Kollegen eigetrischtert wurden, wie toll doch Liebe und diese ganzen Schmetterlinge in Bauch sind nicht mehr wiederstehen konnte und vielleicht auch nicht mehr wollte,wurde ich nur rumgeschuppst,angelogen,mißbraucht,benutzt,enttäuscht die ganze Zeit unzufrieden mich auf eine anderes Feld begeben zu haben wo ich eigentlich nichts zu suchen hab.Nach zahlreichen Erfahrungen die ich innerhalb von den letzten 12-15 Monate sammeln durfte habe ich für mich selbst entschieden das die ganzen Verlogenheit und Heuschlerei mit der Liebe nichts frü mich ist.
    Ich habe mich selbst verloren,ich habe alles verloren was mich mal ausgezeichnet hat,die innere Ruhe,sie Selbstdisziplin,die Härte,die innere Stärke
    und mich auf irgendwelche Spielchen eingelassen um nur bei irgendwelchen Fräuleins die nicht wissen was sie wollen zu landen oder gar mir etwas zu erhoffen dort etwas neues für mich zu finden.
    Wenn mir heute jemand mit Liebe kommt, ah wie schön das alles doch ist den kann ich nur müde lächeln...
     
  • re_invi
    Gast
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    3 Juni 2004
    #73
    ich denke es ist wichtig die goldene mitte zu finden. sich nicht aufzuopfern für seine gefühle, aber diese dennoch auszuleben. der liebe mit einem gewissen grad an coolness gegenüberzustehen. viele leute brauchen eine beziehung wirklich nur als rückhalt, sie wollen wissen dass sie etw. besonderes sind. sobald diese beziehung beendet ist fallen sie in eine endlose depression und wissen nicht wie es weitergeht, da sie alleine eben nichts wert sind.

    ich bin bis jetzt auch single und finde es doch sehr gut dass das bis jetzt so geblieben ist, da auch ich meine innere ruhe finden konnte, und nun viel viel selbstbewusster bin als vor 2-3 jahren. ich lehne die liebe nicht ab, ich warte nur auf die richtige, wobei warten hier passiv zu verstehen ist. was bringt es mír wenn ich die nächstbeste nehme, nur der erfahrung willen? hätte ich schon längst machen können, gibt mir aber nichts, da ich weiss, dass ich dann die aktivitäten die mich selbst betreffen (kreatives z.b.) ruhen lassen muss, eben nur für diese sensuale ebene. natürlich macht man das dann gerne da die ratio dann eben ausgeschaltet ist, und ausserdem kann ich mir dadrauf noch kein richtiges urteil bilden (mangels erfahrung). empirisch würde ich allerdings behaupten (um mal wieder die kurve zu kant zu kriegen :zwinker: ) dass liebe eine schöne sache ist, aber nur richtig zwischen zwei menschen die sich selbst (!) gefunden haben funktioniert, und die sich selbst genug freiraum lassen, auch für persönliche tätigkeiten. das fängt aber schon bei der eigenen einstellung an, denn diese sehnsucht nach dem partner ist total destruktiv (ist denke ich mal ähnlich wie ein verliebtsein in ungewissheit), da kriegt man nichts zu stande.

    invi
     
  • Lenwe
    Lenwe (36)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    3 Juni 2004
    #74
    @unbreakable
    Danke schön, für die weisen Worte. Ich dachte schon, wenn hier morgen früh das jemand liest, werde ich totgeflamet...

    Was du da beschreibst ist genau was ich meine. Ich merke, dass ich nicht mehr ich selbst bin, wenn ich mich der Liebe hingebe. Ich brauche eben mein inneres Gleichgewicht und Liebe ist da nur störend.
    Dass viele das verurteilen würden ist mir schon klar. Aber dass bestätigt doch nur, dass Liebe, wie sie heutzutage prkatiziert wird nur eine Modeerscheinung ist - jeder der sich nicht nach der Moder richtet wird als Aussenseiter betrachtet. Versteh mich jetzt nicht falsch, ich bin kein Beführworter von Zwangsehen oder so. Aber genausowenig befürworte ich diese sogenannten "Beziehungen", in denen einem an einem Tag noch die ewige Liebe geschworen wird und am nächsten Tag ist alles vorbei. Und dann wird noch gesagt, dass sowas ganz normal ist und man ja erst mal Erfahrung sammeln müsse. So nach dem Motto:"Also der Durchschnitt liegt bei 3 Beziehungen im Alter zwischen 14 und 20 Jahren...oh, da muss ich ja noch zwei führen, um mitreden zu können!"
    Diese Denkweise ist sehr verbreitet, wie man hier sieht, z.B. an dem Post weiter oben, wo die Ehe als Institution ins lächerliche gezogen wird und die Monogamie abgelehnt wird...

    @re_invi
    Das ganze als Spiel zu betrachten ist ja schön und gut. Aber wieviele Leute tun das? Entweder es sind Leute, die nur um des Spasses Willen mal flirten oder einen ONS machen, oder es sind eben Leutz, die ihre Beziehung toternst nehmen. Jemand, der seine Beziehung total locker sieht wirkt immer so, als wäre es ihm egal was der Partner macht, und sowas ist nicht gerade ne gute Vorraussetzung für ne feste Beziehung...
     
  • Dawn13
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    3 Juni 2004
    #75
    Menschen sind zum Alleinsein schlichtweg nicht geboren.

    Ich habe nichts von materiellen Dingen, und seien es noch so viele, wenn ich sei mit niemandem teilen kann.

    Liebe ist das einzige, was im Endeffekt im Leben überhaupt Sinn macht.

    Der Weg dorthin ist steinig und es ist nunmal so, dass einem nichts geschenkt wird. Auch an Liebe muss man arbeiten. Es gibt nie eine Garantie, aber so ist das Leben. Das, was ich aber in eine Beziehung investiere, kommt auch zurück, und zwar doppelt und dreifach.
    Logo erst dann, wenn es "die" richtige Beziehung ist. Manche müssen halt mehrmals untendurch, um oben an zu kommen. Schlussendlich lohnt es sich.
     
  • unbreakable
    0
    3 Juni 2004
    #76
    Das würde ich auch nicht so stehen lassen,weil du hier alle Menschen durch einen Kamm scherst.
    Die Menschen bilden sich meiner Meinung nach genau das ein, dass sie nicht alleine sein können, weil vielen schlicht die Kraft und der innere Wille dazu fehlt.

    übrigens ist das hier jetzt mein letzter Beitrag in diesem Forum.
    Hab mich genug informiert über dieverse Probleme die das Beziehungsleben so bietet aber schlußendlich muss man irgendwann sich selbst erkennen und seinen Weg gehen...
    In diesem Sinne allen noch viel Spaß.
     
  • Dawn13
    Verbringt hier viel Zeit
    3.949
    121
    0
    nicht angegeben
    3 Juni 2004
    #77
    Ne, mit innerem Willen und Kraft hat das ganz bestimmt nichts zu tun.


    Wenn du mir angibst, du könntest KOMPLETT ohne andere Menschen leben, dann okay, aber da wärst du bestimmt eine ganz extreme Ausnahme.

    Für mich zählen sowieso alle Arten von zwischenmenschlichen Beziehungen und nicht nur "Liebesbeziehungen" und ich glaube niemandem, dass er dauerhaft ohne Freunde, Familie etc. existieren kann, ohne damit unglücklich zu sein.
     
  • Lenwe
    Lenwe (36)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    3 Juni 2004
    #78
    Jawohl!!!!!!!!! ENDLICH hat es einer gesagt!

    Es geht mir auch nicht um ein Eremitendasein! Es geht hier darum, dass eben nicht alle Menschen eine Partnerschaft brauchen. ICH brauche keine und unbreakable offensichtlich auch nicht! Was ist daran so schwer zu verstehen? Ich kann nachvollziehen, warum man eine Partneschaft will, warum wollt ihr nicht nachvollziehen warum man keine wollen könnte?
     
  • mausewix
    Gast
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    3 Juni 2004
    #79
    langsam
    ich kann gut verstehen,wenn du oder sonstwer keine partnerschaft wollen
    aber das bedeutet nicht,dass jeder der eine will nur zu schwach ist alleine zu sein
    und genau darum dreht sich die diskussion auch
    du hast gesagt du willst niemals nie nicht wieder eine liebe haben
    mögen das andere auch so sehen gut von mir aus
    aber es ist schlichtweg immer noch falsch jedes teil von sich selbst auch automatisch auf andere zu übertragen
     
  • Lenwe
    Lenwe (36)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    3 Juni 2004
    #80
    Stärke beweist man nur, indem man gegen das Handelt, wozu einem die eigenen Triebe und Instinkte, der eigene nterbewusste Wille oder wie Freud es nennt das ES treiben. Natürlich befriedigen Beziehungen gewisse Bedürfnisse des Menschen. Aber sie tun dies a) nicht dauerhaft, b) nut teilweise und c) oft auch nur oberflächlich und scheinbar.
    Ein Mensch, der zu sich selbst gefunden hat kann alle diese Bedürfnisse selbst befriedigen (ausser das Bedürfniss nach Sex und Fortpflanzung natürlich). Jemand, der nicht auf andere Angewiesen ist ist meiner Meinung nach jemadem, der es ist überlegen. Der Überlegene ist im Allgemeinen auch der Stärkere. Deshalb sehe ich es als Schwäche, die Befiedigung meiner Bedürfnisse nur auf dem einfachsten Weg, dem Weg des geringsten Widerstandes zu suchen! Zu lernen mit sich selbst zu Leben ist wesentlich schwerer als zu lernen mit anderen zu leben!
     

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