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    26 Juni 2020
    #1

    Was für einen Beruf habt ihr gelernt?

    Moin zusammen :winkwink:

    Mich interessiert was ihr gelernt habt! Was waren eure Wünsche was ist aus diesem Wunsch letztlich geworden? Seid ihr im Einzelhandel oder vielleicht doch im Handwerk gelandet.
    Off-Topic:
    vielleicht auch gar nichts gelernt... Wie funktioniert das dann?


    Ich habe Dachdecker gelernt, dann 4 Jahre später gewechselt in die Landschaft um den Elterlichen Betrieb mal übernehmen zu können. Sprich nochmal eine Ausbildung gemacht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26 Juni 2020
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    26 Juni 2020
    #2
    Mein Wunsch als teenagerin war es im Labor zu arbeiten... hatte schon ein Praktikum gemacht... hab aber die chemisch-technische- Assistenz Ausbildung vergeigt, 2x das erste Jahr in der Theorie... dann ein fachabi im sozial und Gesundheitswesen denn das hat mich auch interessiert und war dann nahtlos möglich... eine Ausbildung als Krankenschwester begonnen, aber auch hier vergeigt... die 6 Monate probezeit nicht überstanden wegen miserabler Praxisnoten...

    Dann in einer Maßnahme vom Staat gelandet... in einer schreinerwerkstatt zur Beschäftigung während der bewerbungsphase (Schreiner war auch vorstellbar) dort hab ich dann den Beruf der augenoptik entdeckt... also feinhandwerk im Einzelhandel (das Beratungsgespräch für eine gleitsichtbrille mit augenglasbestimmung is jetzt nich mein Favorit, dann lieber in der Werkstatt arbeiten und Ausbilderin) gelernt hab ich in einem kleinen Betrieb, mein Meister und ich...

    In all der Zeit hab ich auch immerwieder noch Minijobs gemacht... in einer fastfoodkette oder Getränkemarkt oder private Haushalte geputzt...
     
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    26 Juni 2020
    #3
    Ich hatte einen ziemlich langen und wechselhaften Werdegang.
    Hatte gleich nach der Schule eine Ausbildung zur Friseurin gemacht, dachte damals dass das mein Traumberuf wäre. War es aber nicht. Hatte mich im Anschluss erst nochmal schulisch Weitergebildet (Fachhochschulreife), währendher im Verkauf gejobbt. Dann habe ich ein Jahrespraktikum im Kindergarten gemacht, eine unvergütete Ausbildung in diesem Bereich kam dann aber nicht in Frage. Ich bin dann zufällig in einen Bürojob gerutscht, wo ich zunächst lange als ungelernte Kraft tätig war (zwischendurch war ich in Elternzeit) und bekam 2017 das Angebot in meinem Betrieb die Ausbildung in verkürzter Zeit zur Kauffrau für Büromanagement nachzuholen. Ich denke. Der Beruf ist irgendwie genau richtig für mich. Umfangreiche Aufgabengebiete, viel Abwechslung und trotzdem auch Routineaufgaben und ich könnte sowohl in einem Industriebetrieb als auch in Handwerksbetrieben arbeiten das erhöht die Chancen und Möglichkeiten.
     
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    26 Juni 2020
    #4
    Ich hab Tiermedizin studiert - steht hier eh schon überall :grin:

    Allerdings war meine Leidenschaft immer eher das Theoriewissen als die Praxis, hab ich mir aber erst im vorletzten Jahr wirklich eingestanden... nach dem Studium bin ich ohne Plan einfach mal 6 Monate in die Welt gezogen, und das hat mir wirklich geholfen mich von äußeren Erwartungen und auch ... Selbstbetrug, weil Dinge einfach sein müssen, wie ich mir das immer vorgenommen habe, zu lösen.
    Ich hab schon im Studium durchwegs viele verschiedene Gelegenheitsjobs gemacht, und bin dann über großen Zufall und viel Glück (spontane Aushilfe wegen Ausfall einer Aushilfe, sozusagen :grin:) an den Einstiegspunkt dazu gerutscht, wo ich mir dann einen Job erarbeitet habe, den es nur gibt, weil ich da bin - der also genau zu mir, meinen Stärken und Schwächen passt, und vieles verbindet bei dem ich immer dachte, ich kann es niemals gleichzeitig haben.

    Off-Topic:
    Zuerst musste ich mir aber verzeihen, Annahmen, zu denen andere mich ermuntert haben, nie hinterfragt zu haben und daher eigentlich mehr versehentlich und aus Trotz einen der lernintensivsten, psychisch und physisch fordernden Studiengänge durchgezogen zu haben, während ich auch gleich andere Wege hätte einschlagen können ... wäre ich nicht so... bequem gewesen.
    So komisch es klingt, Tiermedizin war das einfachste. Lernen kann ich und man kommt einfach von einem Schulsystem in das nächste, und muss schlicht keine Verantwortung übernehmen.
    Dazu und zu Selbstvertrauen, dass Dinge auch dann klappen, wenn sie nicht vorgezeichnet sind, hat mir das Reisen sehr geholfen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26 Juni 2020
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    26 Juni 2020
    #5
    Ich wusste so ab der 8./9. Klasse, dass ich Lehrerin werden wollte. In der Oberstufe kam noch einmal ein anderer Berufswunsch auf (Kuratorin), aber in dem Museum, in dem ich mein Praktikum gemacht habe, wurde mir deutlich erklärt, wie schwierig es sei, so eine Stelle zu finden - und wenn, eigne sich das Lehramtsstudium sehr gut für einen Einstieg.
    Ich fing direkt nach dem Abi an zu studieren, wechselte aber nach 5 Semestern noch einmal eines meiner Hauptfächer, weil ich diesen Neuanfang brauchte und außerdem für das andere Fach brannte. (Aus Trotz hatte ich mich gegen das Studium entschieden, weil ich in der Schule einmal eine 5 in einer Klausur hatte.)

    Mein Studium hat sich durch verschiedene Umstände massiv in die Länge gezogen: Während des Semesters habe ich 20 Stunden nebenbei gearbeitet, während der Semesterferien 40, außerdem war ich sehr aktiv in der Hochschulpolitik und saß in (fast) jedem Gremium.
    Nach der doppelten Regelstudienzeit habe ich dann mein Studium abgeschlossen, mein Referendariat an einer Schule gemacht und konnte im Nachhinein auch dort mit einer Festanstellung bleiben. Jetzt bin ich angekommen und fühle mich dort sehr, sehr wohl.
     
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    26 Juni 2020
    #6
    Studiert habe ich Kommunikationsdesign. Dann ein kurzer Abstecher als Verkäufer im Zooeinzelhandel. Und nun seit 16 Jahren selbstständig als Illustrator.
     
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    #7
    Das ist doch viel wert, was nützt einem ein Job der wohl viel Geld bringt aber man selbst fühlt sich nicht gut oder geht gar mit einem Scheiß Gefühl zur Arbeit.
     
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    #8
    Ich habe eine Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik abgeschlossen und bin jetzt immernoch in dem Beruf tätig. Ich wusste relativ schnell, dass ich in diese richtung gehen möchte auch wenn man in dem Beruf nicht reich wird. Dennoch macht mir der Beruf immernoch spaß und ich werde mich auch in zukunft innerhalb dieses Berufes Weiterbilden.
     
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    #9

    Reich ist relativ, du gehst auf in deinem Beruf damit hast du doch schon eine gute Basis.
     
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    #10
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    Zuletzt bearbeitet: 28 Juni 2020
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    26 Juni 2020
    #11
    Off-Topic:
    Ich hab Grammatik-Nazi gelernt: "Was für einen Beruf habt ihr gelernt?" Oder noch besser: "Welchen Beruf habt ihr gelernt?":tongue:


    Scherz beiseite, ich bin gelernte Bank-Betriebswirtin und möchte niemals wieder eine Bank anders denn als Kund betreten. Was da gelogen und getrickst teilweise wird... ne, nicht mit mir.
    Nach einem kurzen Ausflug ins Psychologiestudium bin ich schließlich sehr glücklich im Büro als... ähm. Faktotum? gelandet. Sprich Sekretariatsaufgaben, Schriftverkehr, Buchhaltung, Personalkram, Terminplanung, Abrechnung, bla...
     
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    #13
    Ich habe Elektro-Installateur gelernt. 8 Jahre als Schlosser in der Dampfturbinenfertigung gearbeit danach in der Haustechnik als Elektriker
     
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    26 Juni 2020
    #14
    Ursprünglich gelernter Koch, mein Traumbetuf, aber aufgrund Krankheit Zweitausbildung zum Polygraf gemacht und jetzt als dieser tätig.
     
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    26 Juni 2020
    #15
    Ich bin staatlich geprüfte Fremdsprachensekretärin, hab in dem Beruf aber nie gearbeitet.
    Notgedrungen bin ich in den Einzelhandel gekommen und bis heute da geblieben. Inzwischen immerhin Filialleitung, aber die Arbeit mit Sprachen vermisse ich schon ab und zu :zwinker:
     
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    26 Juni 2020
    #16
    Sprachwissenschaftlerin mit Schwerpunkt Phonologie.
     
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    #17
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    26 Juni 2020
    #18
    In der alten Heimat würde man es Grafiker nennen?

    Polygraf – Wikipedia
     
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    26 Juni 2020
    #19
    Grafiker bzw. Mediengestalter für Digital- und Printmedien.
     
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    26 Juni 2020
    #20
    Off-Topic:
    Hab mich schon gewundert, wie ein menschlicher Lügendetektor funktionieren soll... :upsidedown:

    Lügendetektor – Wikipedia

    Ich liebe Helvetismen!
     
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