• Riot
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    5 Juni 2011
    #1

    Was kann ich tun?

    ..........
     
  • Nicht die richtige Frage? Hier gibt es ähnliche Themen:
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  • User 97853
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    5 Juni 2011
    #2
    Erst mal: Tut mir echt leid. :frown:

    Ich würde ihnen einfach mal Zeit geben. Der Schock sitzt jetzt noch tief bei den beiden und sie wissen wahrscheinlich selbst nicht, wie sie mit dieser Nachricht umgehen sollen und sind hilflos.
    Es muss erschreckend sein, als Kind mitzuerleben, wie die eigenen - sonst ja immer für uns starken - Eltern zusammen brechen.

    Aber: Sie haben sich gegenseitig, zusätzlich noch dich und deinen Bruder - auch wenn ihr momentan nicht da seid.
    Bis Freitag ist nicht mehr lange - deine Eltern wissen, dass du kommst. Das ist schon mal gut.

    Wie sieht's bei ihnen mit anderen Freunden, eigener Familie aus? Irgendwer da, der sich um die beiden kümmern könnte, bzw. bei denen sie sich ausweinen könnten?

    Und ich finde es gut, dass sie die Trauerfeier organisieren. Das wird ihnen sicher helfen, den Tod ihres Freundes zu verarbeiten und besser damit klar zu kommen.

    Versuch' jetzt, so gut es eben geht, dich noch auf deine Prüfung zu konzentrieren, diese abzuschließen und dich dann um deine Eltern zu kümmern.
    Ich bin sicher, dass es auch für dich ein Schock ist, deine Eltern so zu sehen, aber denk auch daran, dass sie ja nicht alleine sind und noch sich gegenseitig haben. Und mit der Zeit werden sie sich wieder fangen. Jetzt heißt es aber erst mal: Verarbeiten, was passiert ist.
    Dein Bruder kann nicht mal rüber fahren?

    Ich drück dich.
     
  • Riot
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    5 Juni 2011
    #3
    .....
     
  • User 15352
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    5 Juni 2011
    #4
    Oh je :frown:. Erstmal: :knuddel:!

    Zum Thema Sucht: nur, weil es tabuisiert wird, heißt es doch nicht, dass du es nicht ansprechen kannst. Ich kann mir zwar vorstellen, dass es dich einige Überwindung kosten wird, aber ich an deiner Stelle würde meinen Vater bei dem Besuch zur Seite nehmen und ihm sagen, dass du dir wirklich Sorgen um ihn machst.

    Wie wäre es denn mit einer Paartherapie resp. mit einer Therapie für deinen Vater? Könntest du so etwas vorschlagen? Wahrscheinlich wollen die beiden nichts davon hören, aber zumindest vorschlagen könntest du es.

    Ansonsten könntest du noch bei der Uni zur psychotherapeutischen Beratung gehen - vielleicht können die dir/euch helfen?
     
  • Riot
    Gast
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    5 Juni 2011
    #5
    Naja, wenn ich sage, dass ich mir da Sorgen mache, wird er nur sagen, dass ich das nicht muss. Wir haben zwar ein echt gutes Verhältnis, aber über manche Themen können wir einfach nicht reden. Zumal es bei Suchtfragen ja leider nicht damit getan ist, dass ich sage, ich würde mir Sorgen machen und er es daraufhin einstellen würde.

    Therapie würde er nie machen. Das Problem besteht ja schon "immer", meine Mutter hat das aber bisher immer in den Griff gekriegt (und sei es durch Scheidungsandrohungen...), weil sie immer die Starke war. Aber jetzt ist sie selber so am Boden, dass sie natürlich nicht auch noch darauf achten kann...Ich denke, ohne meine Mutter wäre mein Vater heute ganz anders dran.

    Ich weiß nicht, wie das mit psychotherapeutischer Beratung ist - kann ich da hingehen, obwohl es mich nicht selber betrifft?
     
  • User 97853
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    5 Juni 2011
    #6
    Mhm, ich denke nur, dass du da dann wohl wirklich relativ hilflos mitzusehen musst. Also, SOLLTE er zurück in die Sucht fallen, kannst du wirklich nichts machen.
    (Klingt jetzt hart, aber du bist nicht verantwortlich für das, was passiert.)

    War er schon mal in Therapie?
    Das ist nämlich oft auch mal ein Unterschied. Da lernt man ja, mit negativen, erschütternden Situationen umzugehen und sich Skills anzutrainieren, um nicht wieder sofort zurück in die Sucht zu verfallen.
    Ansonsten kann man nur hoffen, dass er stark bleibt.

    Psychologische Beratungsstellen habe ich noch nie besucht, aber ich bin sicher, dass du da auch hingehst, wenn es nicht direkt um dich geht. Wobei es dich ja auch belastet, also geht es doch um dich.
     
  • Riot
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    5 Juni 2011
    #7
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  • User 15352
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    5 Juni 2011
    #8
    Ich denke schon, dass du da "trotzdem" hingehen kannst - schließlich betrifft es dich ja auch. Eigentlich hat jede Uni eine solche Anlaufstelle, findet man auf der HP :smile:. Dort kannst du anrufen, deine Situation schildern (und ruhig verzweifelt klingen und die Akutheit betonen), dann kriegt man dort recht zeitnah einen Termin.
     
  • Riot
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    5 Juni 2011
    #9
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  • User 15352
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    5 Juni 2011
    #10
    • Danke (import) Danke (import) x 1

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