• Bienchen80
    Bienchen80 (40)
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    in einer Beziehung
    28 Oktober 2019
    #1

    Was soll ich tun?

    Hallo Leute ich bin seid 3 Jahren mit einem Mann zusammen seid fast 1 1/2 Jahren wohnt er jetzt auch bei mir. Alles läuft super,wir reden über alles,der sex ist gut und wir Unternehmen sehr viel. Wie ihr euch schon denken könnt kommt jetzt das ABER.
    Er hat auch schon Erfahrung mit Männern gemacht sagt auch das er Bi ist,von Anfang an war der ehrlich zu dem Thema aber das sei jetzt seid wir zusammen sind kein Thema mehr, nun habe ich aber mitbekommen das ein Klassentreffen ansteht wo auch der Typ kommt mit dem er schon was hatte, der Typ ist auch etwas aufdringlich und schreibt meinen Freund immer wieder an und ich würde gerne noch mal ein Gespräch mit meinem Freund führen und ihm sagen das ich Angst habe das der Typ ihn "rum kriegt "
    Da wir über alles reden wäre das auch kein Problem aber die grundfrage ist kann man diese Neigung einfach für eine Beziehung ablegen und ist es sinnvoll wenn ich mit Bauchweh und schlechter Laune immer wieder Kopfkino habe oder sollte ich es lieber beenden.
    Hat einer Erfahrung mit dem Thema?
     
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  • User 140332
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    vergeben und glücklich
    28 Oktober 2019
    #2
    Meine sexuelle Orientierung hat nichts mit der Wahl meiner Beziehungsform zu tun.

    Wenn ich monogram leben will, ist es mir egal, ob ich auf Frauen, Männer oder auf beides stehe.

    Wenn du unsicher bist, würde ich dir wirklich dazu raten mit deinem Freund zu reden. Aber pass auf, wie du deine Sorgen formulierst, ist nämlich nicht schön an der Beziehung zu zweifeln, bloß weil man auf 2 Geschlechter steht.

    Das könnte ihn nämlich auch verletzen. Viele Menschen schließen zu dem mit ihrer Vergangenheit ab, bloß weil man früher mit jemanden intim war, heißt das nicht, dass es wieder dazu kommen wird.
     
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  • User 123446
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    Verheiratet
    28 Oktober 2019
    #3
    Ich hatte früher nur Beziehungen mit Frauen, bezeichne mich aber jetzt durchaus als hetero... einfach, weil ich monogam mit meinem Mann lebe.
    Die Orientierung an sich habe ich nicht abgelegt. Aber mich interessieren andere Menschen in einer monogamen Beziehung einfach nicht. Meine Ex, die ich wirklich sehr geliebt habe und auch attraktiv fand und finde, war sogar an meiner Hochzeit.

    Ich würde an deiner Stelle mit deinem Freund sprechen und deine Angst formulieren. Am Rest musst du arbeiten. Das ist auch nicht anders als wenn man in einer heterosexuellen Beziehung Angst vor der besten Freundin oder Exen hat. Daran KANN man aber arbeiten. :smile:
     
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  • User 175630
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    29 Oktober 2019
    #4
    Ich kann deine Angst nicht wirklich verstehen. Er ist offen und ehrlich zu dir gewesen und hat dir etwas sehr persönliches erzählt. Und er hat sich allem Anschein nach zu dir bekannt und ist mit dir eine Beziehung eingegangen. Spielt es da eine Rolle ob er in der Vergangenheit auch was mit Männern gehabt hat? Nein, im Grunde nicht.
    Warum? Ganz einfach der Unterschied zwischen uns Menschen und Tieren ist das wir denken können und sind nicht nur von Instinkt und Trieb gesteuert.
    Es gehören doch immer zwei dazu. Es mag ja sein das sie was miteinander hatten, aber das ist Vergangenheit und nur weil er vllt mehr von deinem Partner möchte, ist ja immer noch dein Freund derjenige der entscheidet ob er darauf eingeht oder nicht. Und traust du deinem Partner nicht zu, einem "unmoralischen Angebot" zu wiederstehen?
    Denn wenn er ein Fremdgänger ist, dann ist er das egal ob mit einer Frau oder halt einem Mann.

    Ich würde also an deiner Stelle mit deinem Partner über deine generelle Angst vor Fremdgehen sprechen aber nicht explizit darauf das du Angst hast das er etwas mit diesem bestimmten Mann anfängt. Das sehe ich nämlich ähnlich wie Mrs. Brightside
     
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  • User 91827
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    vergeben und glücklich
    29 Oktober 2019
    #5
    Nur, weil man auf mehr als ein Geschlecht steht, heißt das doch nicht, dass man auch zwingend immer untenrum Abwechslung braucht.
    Genau so wenig, wie man als Heterofrau zwingend mal einen neuen Penis braucht, weil man den vom Partner ja schon "so lange" kennt (und auch das ist ja legitim, aber wenn man das von sich weiß ist man eben nicht in rein monogamen Beziehungen).

    Ich finde es auch ein bisschen schade, dass du deinem Partner nicht zutrautst, sich gegen potenzielle Annäherungsversuche wehren zu können - hältst du ihn echt für so wenig selbstbestimmt, dass er einfach "ja" sagt, sobald ihn jemand angräbt?
    Nur, weil man nicht heterosexuell ist, ist man doch kein triebgesteuerter Bumskasten, der alles mitnimmt, was sich anbietet - nur, weil man in der Theorie halt nicht nur ein Geschlecht gut finden KANN.
    Dann wäre er doch aber nicht in einer monogamen Beziehung, oder? Wenn er gerne Sex mit anderen/wechselnden Partnern hätte, wäre er doch entweder single oder in einem offenen Arrangement mit jemandem, der das gut findet.

    Hättest du bei einer weiblichen ex-Bumsgeschichte das selbe Problem, oder geht es schon auch irgendwo darum, dass es ein anderer Mann ist?
    Gut, du kannst ihn keinen Penis bieten, nehme ich an - aber ich kann meinem Partner doch auch nur einen Satz Brüste und eine Vagina "bieten", gehe aber nicht davon aus, dass er deswegen irgendwann unausgelastet ist.
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 29 Oktober 2019 ---
    Deswegen ist man ja in einer monogamen Beziehung - man entscheidet sich doch dafür, mit genau einem Menschen intim zu sein. Das weiß man ja vorher - und mit 40 gehe ich davon aus, dass er wüsste, wenn ihm abundzu Penis fehlt.
     
  • Darwinist
    Darwinist (28)
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    30 Oktober 2019
    #6
    Bisexuell zu sein, heißt nicht zwangsläufig, dass man sowohl den Sex mit Frauen als auch mit Männern braucht, um glücklich zu sein. Ich selbst fänd es zwar toll, wenn ich mich in einer Beziehung ausleben könnte und wenn ich es mir aussuchen könnte, würde ich am liebsten eine offene Beziehung führen. Gleichzeitig sind mir aber Treue und Vertrauen in einer Beziehung sehr wichtig. Das klingt zwar widersprüchlich, ist es aber gar nicht. Denn was in einer offenen Beziehung geschieht, passiert nur mit dem Wissen und dem Einverständnis aller Beziehungspartner. Ich hätte aber auch kein Problem damit, wenn meine Partnerin sich so etwas nicht vorstellen könnte und nur weil ich dann keinen Sex mit Männern haben dürfte, würde mir deshalb nichts fehlen. Es ist ja eine bewusste Entscheidung für die Beziehung.

    Dass dein Freund dir gesagt hat, dass er bi ist und mit diesem Freund einmal etwas hatte, zeigt doch, dass er sehr ehrlich zu dir ist und dir nichts verheimlichen möchte. Er vertraut dir diese Geheimnisse an und im Gegenzug liegt es jetzt an dir, deinem Freund dahingehend zu vertrauen, dass er dir treu bleibt.

    Das hat übrigens mit der sexuellen Orientierung deines Partners überhaupt nichts zu tun. Stell dir einmal vor, es wäre kein Mann, sondern eine Exfreundin, die dein Freund auf dem Klassentreffen wiedersehen würde. Würdest du dir dann genauso Sorgen machen, dass dein Freund dir untreu werden könnte oder würdest du ihm dabei vertrauen, dass er nichts mit ihr anfängt?
    Fremdgehen kann im Prinzip jeder, ganz gleich ob man nun hetero, homo oder bi ist. Es kann sich aber auch jeder entscheiden, nicht fremd zu gehen.

    Es ist aber natürlich völlig okay, dass du dir deswegen Gedanken machst und besorgt bist. Wenn dich das wirklich belastet, dann kann ich dir nur raten, das mit deinem Partner zu besprechen. Versuch ihm zu vermitteln, was dich belastet, aber ohne ihm dabei Vorwürfe zu machen oder ihm das Gefühl zu vermitteln, dass seine sexuelle Orientierung das Problem ist, ansonsten könnte er sich verletzt fühlen und abblocken.
     
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  • Anila23123
    Anila23123 (26)
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    30 Oktober 2019
    #7
    Ablegen kann man die Neigung nicht einfach. Das kann sich sicher ändern, aber da hat man wenig Einfluss drauf.
    Wenn ihr aber eine monogame Beziehung führt und es gut läuft, würde ich mir weniger Sorgen machen. Was bisher nie ein Problem war, sollte jetzt auch kein Grund sein irgendetwas zu beenden.
    Er war offensichtlich immer ehrlich, hat dich nie belogen oder hinterhsngen, oder? Dann sehe ich keinen Grund ihm nicht zu vertrauen.
    Wenn es dich so sehr beschäftigt, dann sag es ihm, aber mach ihm keine Vorwürfe oder so. Redet einfach über deine Sorgen, vielleicht hilft es.
     
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