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    8 März 2018
    #1

    Weltfrauentag. Eure Meinungen?

    Guten Abend.
    Mich würde es mal interessieren was ihr vom Weltfrauentag haltet ?

    Mir ist heute auf der Arbeit aufgefallen wie Sexistisch dieser Tag eigentlich gefeiert wird.
    Alle Frauen bekommen eine Rose, die Frauen dürfen kostenlos in der Kantine essen, bekommen Vergünstigungen etc.
    Dieser Tag steht ja eigentlich dafür um auf die Misstände aufmerksam zu machen und für die Gleichberechtigung der Frauen. Doch durch die ganzen Aufmerksamkeiten die die Frauen an diesen Tag bekommen, widerspricht das doch total deren eigentlichen Ziel. Gleiche Behandlung ob Mann oder Frau.

    Würde mich sehr über eure Meinung freuen. :smile:
     
    Zuletzt bearbeitet: 8 März 2018
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  • Nevery
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    8 März 2018
    #2
    was fürn ding? kenn ich nicht, weiß ich nix von, hab ich nie was von erlebt.

    ich kenn nur den "schnitzel&blowjob-tag" - und den lasse ich auch rigoros ausfallen :tongue:
     
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  • HarleyQuinn
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    8 März 2018
    #3
    Heute nur auf Facebook mitbekommen. In Alltag habe ich keine Berührung damit.
     
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    8 März 2018
    #4
    Wir Frauen haben heute in der Firma einen ausgegeben :grin: So feiert man bei uns den Frauentag :zwinker:
     
  • Kokosmilch
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    8 März 2018
    #5
    Wir haben von der ChefIN heute alle eine Rose überreicht bekommen. Ich hatte zwar im Radio davon gehört, hab aber trotzdem zuerst nicht gecheckt, was das jetzt soll. Hatte da vorher nix mit zu tun und muss irgendwann mal genauer googeln gehen.
     
  • User 161012
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    8 März 2018
    #6
    Halte nix davon.
    Nicht mehr zeitgemäß. Wo Frauen wirklich benachteiligt werden, reicht ein solcher Tag nicht (ich denke da z.B. an Unterdrückung in rückständigen Staaten oder Parallel-Kulturen). So wie der Tag von Gewerkschaften, Feministinnen und Sonntags-Rednern/Rednerinnen thematisch begangen wird, ist er doch eher ein Ärgernis (das mit den Blümchen in der Kantine kenne ich auch, das Geld wäre für soziale Projekte besser angelegt, z.B. in der KiTa des Betriebs).

    Die Politik und die Gesellschaft sollen menschenwürdige und gleiche Bedingungen für alle Menschen schaffen - und zwar täglich - und sich nicht mit Kinkerlitzchen wie genderneutralen Formulierungen der Nationalhymne, Quoten in Berufen, die von Frauen einfach nicht ergriffen werden, Gleichstellungsbeauftragte für jede noch so unbedeutende Behörde etc. pp. aufhalten. Es gibt echt größere Probleme, für Frauen UND Männer.

    Als männlicher Sexist, der ich bin, benehme ich mich aber gerade heute ganz besonders ehrerbietend gegenüber den Frauen, die mir begegnen. Aber das merkt eh keine....
    :tongue:
     
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  • John_Sheppard
    Öfters im Forum
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    8 März 2018
    #7
    Wenn man einen Tag im Jahr mit einer vermeindlichen Minderheit benennt, macht eine Minderheit eben das nicht zu einer Minderheit?
     
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  • User 152150
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    8 März 2018
    #8
    Blümchen? Das fällt also den Leuten zu Weltfrauentag ein? Damit wären wohl längst alle Klischees übererfüllt.

    Aber gut, ich bin ja auch sicher nicht Teil der primären Zielgruppe dieses absurden Anachronismus.
    Wenn man schon einen "Tag" braucht, um auf "Misstände" hinzuweisen, dann sollte man vielleicht überlegen, ob man nicht die falschen damit beeinflussen möchte.


    Außerdem...gibts nicht schon den Valentinstag? gleich zwei besondere Frauentage? Klingt schon sehr nach Diskriminierung.

    Mein Chefle meinte heute auch erwähnen zu müssen, daß wir Weltfrauentag haben. Meine Kollegen konterten dann "Das heißt wir dürfen nicht zurückschlagen, wenn Phe uns schlägt?"
    Gleichberechtigung funktioniert nur dann, wenn die Voraussetzungen auch die gleichen sind.
    Und häufig sind sie das nicht in der Arbeitswelt.
    Ob nun durch Biologie, Sozialverhalten oder anderen Faktoren...man kann Gleichberechtigung nicht herabdiktieren.
     
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  • simon1986
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    8 März 2018
    #9
    Es heisst WELT-Frauentag. Also müsen wir an die Benachteiligung der Frauen in der Welt denken. Die kriegen keine Rose, sondern leisten über 50% der Arbeit. Vielleicht denkt man dann wenigstens einen Tag lang auch daran.
     
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    8 März 2018
    #10
    Da hast du Recht. Nur leider wird darauf nicht Aufmerksam gemacht... Anstatt das die Firmen z.B. 1.500€ für Rosen raus hauen, ist es doch viel hilfreicher wenn sie das Geld an Frauenrechtsorganisationen in Ländern schicken wo Frauen noch so gut wie gar keine Rechte haben....
     
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    8 März 2018
    #11
    ist für mich eine erinnerung an die zeit in der DDR.. da war ich aber noch keine frau..sondern max teenie..
    damals wurde immer eine feier für die frauen veranstaltet.. jede bekam eine nelke .. oder blume.. seit der zeit finde ich nelken einfach nur schrecklich!
    und ja, in der ddr fand ich die frauen gleichberechtigter als heute.. ich kann aber nur als teenie aus der zeit berichten. die nelke bekam nur meine mama..
    und es war zumindest damals kein kuscheltag, sondern eher ein gedenktag für die frauen, die die frauenrechte vertreten haben.. oder damals noch aktuell dafür gekämpft haben..
    heute verkommt es zum kuschel-schoki tag.. brauch ich nicht.. will ich nicht..
    will auch keine doofen FB bildchen davon sehen :ROFLMAO:

    ach ja.. muttertag ist ebenso nur so ein unsinn.. :kopfwand: der war nur süss als meine noch im kindergarten waren.. und die wildesten dinge angeschleppt haben.. selbstgebastelt.. und niemand wusste, was es ist:what::grin:
     
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    8 März 2018
    #12
    Naja den Valentinstag sehe ich jetzt nicht als Frauentag an. Eher als Tage der verliebten.
     
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  • simon1986
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    8 März 2018
    #13
    Off-Topic:
    da hast du auch wieder Recht. Aber dann mehr als 1500 € :zwinker:
     
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    8 März 2018
    #14
    Ist es wirklich üblich, dass man Frauen am Weltfrauentag Blümchen schenkt? :eek: Hilft man ihnen da auch in den Mantel und läd sie zum Candle-Light Dinner mit anschließender Fußmassage ein?....... Ach Du Scheiße, wie idiotisch ist das denn?

    Ich dachte eigentlich, dass der Weltfrauentag dazu da wäre, dass Zeitungen und TV etc. über das Schicksal von Mädchen berichten, die von Bildung ausgeschlossen sind, zwangsverheiratet werden, deren Genitale verstümmelt werden etc. Oder über Frauen, die immer noch am Arbeitsmarkt benachteiligt werden, häuslicher Gewalt ausgesetzt sind etc. pp.

    Oder es wird der Frauen gedacht, die historisch Frauenrechte erstritten haben. Habe z.B. heute in einer österr. Zeitung gelesen, dass in Österrich Lehrerinnen bis 1949 LEDIG sein MUSSTEN, sonst durften sie diesen Beruf nicht ausüben.

    Ich dachte es ginge am Weltfrauentag auch darum, an sowas zu erinnern und dass es hart erstritten wurde, dass es heute hier zumindest anders ist.

    Blümchen verschenken....ich fasse es echt nicht. Dafür gibts doch schon diesen Valtentinstag und den Muttertag. Irgendwie hat da m.E. jemand etwas so richtig falsch verstanden, was den Weltfrauentag angeht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 8 März 2018
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    8 März 2018
    #15
    Finde ich schon wichtig, aber dann eher zu Demonstrationen oder Ähnlichem gehen oder Veranstaltungen machen in denen darüber gesprochen wird wie Frauen in der Gesellschaft benachteiligt werden. Rabatte oder Rosen bekommen ist tatsächlich nicht so Sinn der Sache...
     
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  • User 152150
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    8 März 2018
    #16
    tja...mit unserer jetzigen Regierung, definitv nicht mehr. Sowas gehört halt (leider) zur freien "Religion"sentfaltung
     
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    8 März 2018
    #17
    Ein Drogeriemarkt hat sogar am Weltfrauentag 25% Rabatt auf Putz und Reinigungsmittel gegeben :whoot::ROFLMAO:

    frauen.PNG
     
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  • User 161012
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    8 März 2018
    #18
    Wird aber in erster Linie von Frauen ernstgenommen. Die Männer, die ich kenne, stöhnen alle schon vorher bei dem Gedanken an den Tag.
    Hat auch Vorteile, Single zu sein. 1-2x im Jahr. :cool:
     
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    8 März 2018
    #19
    Habe ich noch nie was von mitbekommen, auch dieses Jahr nicht. Ich habe lediglich von zwei Bekannten ein Spruchbildchen dazu geschickt bekommen :grin:
     
  • User 102949
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    8 März 2018
    #20
    Obwohl die Gleichberechtigung der Frauen heute sein 100-jähriges feiert, kann man davon immer noch nicht sprechen. Es wurde mehrfach bewiesen, dass Frauen für die gleiche Arbeit, gleiche Zeit und gleiche Qualifikation weniger Geld bekommen. Dass sie immer noch mehr als 60% der geringfügig Beschäftigten ausmachen. Dass sie immer noch eher diejenigen sind, die nach einer Schwangerschaft zu Hause bleiben, später nur noch als Teilzeitkraft arbeiten und im Falle einer Scheidung so richtig im Arsch sind - vor allem wenn es später um die Rente geht. Und dass es immer noch hauptsächlich Männer sind, die die Geschäftsführung übernehmen.
    Der Trend entwickelt sich zur Zeit auch in die Richtung, dass Frauen auch freiwillig zu Hause bleiben - back to the roots oder auch "zurück an den Herd". Und die sogenannte Frauenquote ist gut gemeint, aber nicht gekonnt.

    Ich finde auch, dass man vom Staat und der Gesellschaft zu viele Steine in den Weg geworfen bekommt. Warum gehen denn immernoch hauptsächlich Frauen in Elternzeit? Na, weil sie so schon weniger verdienen als der Mann und es ist für eine junge 0/8/15 Familie der einzige sinnige, wirtschaftliche Weg. Das wäre schon mal ein Ansatz, woran der Staat allmählich etwas ändern müsste.
    Es soll ja auch Menschen geben, die grundsätzlich gegenüber Frauen im gebährfähigen Alter voreingenommen sind und sie deshalb mieser bezahlen oder gleich ablehnen. Habe ich mal so gehört ...
    Wenn man später als TZ-Kraft wiedereinsteigen will, hat man es ja vor allem als Akademikerin ganz schön schwer. Wie viele AGs eine solche Bewerberin von vornherein ablehnen, weil sie der Meinung sind, wer seinen Beruf nicht auf die oberste Stufe stellt und zu 100% flexibel und belastbar ist, will ich gar nicht unbedingt wissen. Als ob man sich dafür entschuldigen müsste, dass man Kinder in die Welt gesetzt hat, die - mal so nebenbei erwähnt - später für die Rente der Alteingesessenen einzahlen. Zumal ja auch grade in meinem Beruf einige immer noch der Meinung sind, dass manche Projekte vom Umfang und der Verantwortung her zu groß sind, um das als TZ-Kraft stämmen zu können ... und setzen sie dann mehr oder minder als Sekretärin, Buchhalterin o.Ä. ein, was aber nun mal schlicht und ergreifend weit unter ihrer Qualifikation liegt. Und das macht sich schnell in den Gehältern bemerkbar.
    Und in Wahrheit hat man doch auch gar nicht die Wahl zwischen Karriere und Familie. Nein, frau muss heute Karriere, Kinder und Haushalt unter einen Hut bekommen und dann wundert man sich, warum die Depression und Burnouts immer mehr zu Volkskrankheiten werden. Jau.

    Und trotzdem gibt es noch massig viele Haushalte, die ein Weltbild vom vorvorletzten Jahrhundert pflegen. Da ist der Mann der Pascha und wird von vorne bis hinten bedient, während die Frau zu Hause am Herd bleibt und sich herumkommandieren lässt - und das völlig in Ordnung findet! Oder wo man als Frau immer noch der Meinung ist, dass es Dinge gibt, die man als Frau nicht macht und als Mann gilt das ebenso für "Frauensachen". Heute erst von einer Kollegin in meinem Alter gehört!
    Im gleichen Atemzug wird aber auf dem "Gendertum" herumgeritten, was in meinen Augen völlig am Ziel vorbeiführt.
    Insgesamt glaube ich einfach, dass unsere Gesellschaft noch gar nicht so weit ist wie es der Staat und die meisten gebildeten Frauen gerne hätten. Bis sich wirklich in einer Gesellschaft das Weltbild ändert, braucht das mehr Zeit als 100 Jahre. Und mir persönlich ist es dahingehend auch egal, dass es Länder gibt, in denen man erst seit kurzem als Frau Auto fahren darf. Also bitte, wenn wir damit anfangen, können wir uns gleich unsere eigenen Gräber schaufeln ...
     
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