• butterkeks
    Gast
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    15 Juni 2001
    #21
    Ich definiere Drogen so dass zb kiffen für mich persönlich schon eine droge ist!! von den härteren drogen mal abgesehen!!!(Tickets,H,Koks,usw...)
    Zigarreten un Alkohol sind auch drogen!! Eigentlich ist alles ein Droge bloss, ich finde die `RICHTIGEN DROGEN` sind scheiße!!!!!!! :kotzen:
     
  • teddy
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    15 Juni 2001
    #22
    Klar ist, dass Drogen schon seit Jahrtausenden in allen Zivilisationen genommen wurden. Trotzdem muss die Frage erlaubt sein: WARUM?

    Ich selbst habe in meinem Leben 2x 'nen Joint geraucht, aus reiner Neugier. Danach nie wieder, weil ichs nicht brauche. Obwohl ich beruflich sehr viel mit Alkohol zu tun habe, trinke ich im Jahr weniger als viele Andere an einem Abend.
    Schlimm genug, dass ich Raucher bin!!!

    Muss ich Alkohol trinken, um in Stimmung zu kommen, um meine Hemmungen abzubauen? Muss ich Drogen nehmen, um meine Leistung zu steigern (Techno-Tempel) oder den Realitäten zu entfliehen? Wer zu Drogen greift, ist schwach und labil! Es nehem zu müssen, um sich besser zu fühlen, ist oft reine Einbildung. Die Rückkehr in die Realität ist danach oft umso grausamer.

    Vor zwei Jahren hat man auf dem Münchener Oktoberfest einen Test gemacht: Einer Gruppe von Touristen wurde, ohne dass sie es wussten, die ganze Zeit nur alkoholfreies Bier gebracht. Bereits nach kurzer Zeit waren sie genauso in guter Stimmung, wie alle anderen Gäste, schoben das natürlich auf Nachfrage dem Alkohol zu.
    Sagt das nicht alles? Drogen sind Selbstbetrug!
     
  • Danysahne18
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    15 Juni 2001
    #23
    Ich habe mich sehr übers kiffen informiert auf diversen seiten, und ich kann einerseits bestätigen, daß es abhängig macht, allerdings nur, wenn man einen schwachen Charakter hat. Wenn man durchhalten will, dann geht es auch ohne, allerdings wird es sehr schwer, wenn viele Leute in der Umgebung kiffen. Das ist bei mir z.B. so gewesen, daß ich ne Zeitlang aufgehört habe was zu kiffen, und es mich schon Überwindung gekostet hat, nicht mitzumachen, wenn die anderen dann ihre bongs rausholten(mittlerweile kiffe ich ehrlich gesagt manchmal wieder, weil ich alkohol verabscheue, und manchmal einfach bock hab auf ner Party breit zu sein, aber nícht, weil es die anderen machen!). Die Suchtfaktoren sind nicht so doll wie bei Alkohol oder Nikotin. Außerdem wirst du nur psychisch abhängig.

    THC (wirkstoff von Cannabis) ist übrigens eine Droge die "gesund" ist, bzw. in der Medizin angewendet werden kann. http://www.cannabis-med.org/german/home.htm
    (auf patientInnen klicken und dann auf medizin. Verwendung). Dies soll keine Aufforderung zum Kiffen sein!!!!, nur wenn einer z.B. epileptische Anfälle hat, können diese damit vermindert werden. Oder grüner Star, welcher zur Erblindung führt kann unterdrückt werden, indem der Augeninnendruck gesenkt wird. Und die appetitanregende wirkung kann bei Magersucht angewendet werden. Und es wird als "Ausstiegsdroge" verwendet für Leute, die von Opiaten runterkommen wollen. Das alles natürlich unter medizinischer Beobachtung.
    Das einzige schädliche beim Kiffen ist der gleichzeitige genuß von tabak, der beim rauchen meistens mitverwendet wird. Ich will nicht verneinen, daß es Auswirkungen auf die Psyche gibt: (aus einem IACM-artikel, siehe link oben)
    Cannabis besitzt ein Suchtpotential. Abhängigkeit ist kein großes Problem im Rahmen einer Behandlung von Erkrankungen, jedoch können Entzugssymptome unerwünscht sein. Entzugssymptome wurden bisher nicht bei Patienten beschrieben, die chronisch mit THC behandelt wurden. Entzugssymptome wurden jedoch bei Konsumenten beobachtet, die Cannabis zu Rauschzwecken konsumierten. Dabei können psychische Symptome (Angst, Unruhe, Schlaflosigkeit) und körperliche Symptome (Speichelfluss, Durchfall) auftreten

    Zu den bekannten psychischen Nebenwirkungen zählen Sedierung, Euphorie ("High"), Missstimmung, Angst zu sterben, Gefühl des Kontrollverlustes, Einschränkung der Gedächtnisleistung, veränderte Zeitwahrnehmung, Depression, Halluzinationen. Bei starken psychischen Nebenwirkungen sollte der Betroffene an einen ruhigen Ort gebracht und verbal beruhigt werden. Die Denkleistung und die psychomotorische Leistungsfähigkeit ist vermindert. Eine diskrete Verminderung der psychomotorischen Leistung kann bis zu 24 Stunden nach THC-Gabe beobachtet werden.

    Akute häufige physische Nebenwirkungen sind trockener Mund, Bewegungsstörung, Muskelschwäche, verwaschene Sprache, Steigerung der Herzfrequenz, Blutdruckabfall im Stehen, eventuell mit Schwindelgefühl. Bei Schwindelgefühl sollte sich der Betroffene hinlegen. Im Liegen wird eher ein leicht erhöhter Blutdruck gemessen. Seltene Nebenwirkungen sind Übelkeit und Kopfschmerzen.

    Alle akuten Nebenwirkungen sind dosisabhängig und verschwinden ohne spezifische Therapie im allgemeinen innerhalb von Stunden bis zu 1-3 Tagen

    Ich finde, daß in den Beiträgen Drogen zu verallgemeinert wurden. Meine Freundin und ich kiffen beide manchmal, und deswegen auch für beide ok. aber ich glaube, daß wenn einer von uns was härteres nehmen würde, würde das beiderseitig auf Unverständis stoßen.

    Aber was auch schon Teddy sagte, man sollte sich überlegen warum man überhaupt drogen nimmt, egal ob alkohol, Marihuana oder noch was härteres.
     
  • Diamant
    Gast
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    16 Juni 2001
    #24
    @Danysahne18 Bin voll deiner Meinung. Die Leute sollten sich vieleicht mal zuerst Informiern ...

    @ Noralis Kommt es nicht immer auf die Dosis an in der man die Drogen konsumiert? Ich sagte nicht das Drogen unschädlich sind (Ich meine WAS ist schon unschädlich? In falschen maße kann fast alles gesundheitsschäadigend sein.), aber unter Umständen sind sie nicht viel schädlicher als diverse Medikamente und die Wirkstoffe so mancher Drogen werden auch zur Medimakentation verwendet. Und Cannabis hat Nachgewiesenerweise (siehe auch den Beitrag von Danysahne18) auch günstige Eigenschaften.

    Achja übrigens wenn wir schon beim Verteufeln jediglicher Genussmittel sind, was ist dann mit Tee und Kaffe? Ich meine auch sie haben Stoffe die einem beeinflussen (Ich meine ist das wacher werden nicht eine Beeinflussung?)

    Warum manche Leute wohl hin und wieder mal Cannabis rauchen (und dann von dem Großteil von euch scheinbar schon als Drogensüchtig bezeichnet werden), ich glaube der Grund ist , bis natürlich auf Außnahmen der gleiche wie für Leute die Kaffe (habt ihr eigentlich schon mal bemekt wie scheußlich eigentlich so ein Kaffe schmekt? *fröstel*) oder Tee trinken.
     
  • 16 Juni 2001
    #25
    seit wann wird man von hagebuttentee wach???

    ne im ernst, tee ist nicht gleich tee. zum kaffee muss ich sagen, den trink ich genau so wenig wie alk, praktisch nie.

    und wegen dem kiffen. ich sehs bei mir in der schule. die meisten kiffen hin und wieser mal (unter der woche) und dann am wochenende recht viel. diese leute sind 100pro süchtig danach, wobei natürlich ne cannabissucht nicht so schlimm ist wie andere süchte. wenn jemand hin und wieder mal ne tüte raucht, ist das wohl nicht weiter schlimm. halt wie wenn jemand mal hin und wieder n glas wein trinkt.

    aber mir isses eh egal was andere machen. soll jeder machen was er will. so lange in meinem umfeld (sprich meine freunde) niemand raucht, was auch nicht der fall ist, hab ich kein problem. ich hab keine ahnung an was dass liegt aber in meinem freundeskreis raucht und kifft niemand. ich red da jetzt von den wirklich guten freunden. da gibts dann auch nur wenige. und meine freundin raucht und kiffft auch nicht, trinkt weder alk noch kaffee.
    also, was will ich mehr?
     
  • Norialis
    Norialis (45)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verheiratet
    18 Juni 2001
    #26
    @diamant

    Ich habe zu Genussgetränken wie Kaffee oder Tee (vornehmlich schwarzer und grüner Tee) die selbe Meinung wie zu Alkohol. Klar kommt es auf die Dosis an, aber der Sinn sollte nicht vernachlässigt werden. Wenn Drogen in geringen Dosen ind Medikamenten enthalten sind, dienen diese der Genesung und nicht des High werdens.

    Ausserdem wird keiner die Dosis kiffen, spritzen oder schlucken, die in Medikamenten enthalten ist, sondern eine höhere Dosis, warum sonst sollte man sich Drogen beschaffen ? Man könnte sich ja sonst einfach n entsprechenden Hustensaft reinpowern... Oder liegt es daran, dass Hustensaft (gibt welchen auf Hanfbasis) auf ner Party uncool wirkt ????? :mad:

    Sorry für diese etwas herablassende Meinung, aber Drogenkonsum mit medikamentöser Rehabilitation zu vergleichen ist absurd ! Ich habe auch geschrieben, dass das jeder alleine entscheiden muss, NUR, für mich und mein näheres Umfeld kann ich meine Meinung durchsetzen. Und ich muss es nicht ertragen, dass sich beispielsweise meine Freundin mit sowas kaputtmacht. Sie kann das ja machen, aber nicht, wenn sie mit mir zusammen ist.

    Sorry, aber kommt mir jetzt nicht mit so einem Schwachsinn, dass ab und zu mal n Joint ja nicht so schlimm ist!!! Das ist total naive Idiotie, so etwas zu behaupten ! Dafür hab ich zu lange im Krankenhaus gearbeitet und zu viel Scheisse gesehen, meine Nachbarin, ihr Freund und der inzwischen fast dreijährige Sohn sind ALLE abhängig !!! Und ich weis verdammt nochmal genau, wovon ich rede, denn auch bei denen hats mit "ab und zu mal n Joint" angefangen.

    Es steht mir nicht zu, ne Moralpredigt zu halten, jeder muss selbst sehen wie er klarkommt, aber nicht meine Freundin und auch nicht meine Freunde !!!!!
     

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