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  • MrShelby
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    18 September 2017
    #1

    "Wenn du x gut findest, entfreunde ich dich"

    Hallo zusammen,

    vor einigen Wochen wurden oftmals Beiträge mit fast gleichem Inhalt auf Facebook geteilt. Tenor war immer "Ich möchte ankündigen, dass ich alle Freunde "entfreunden" werde, die etwas liken, was mit der AFD zu tun hat". Ähnliches gab es schon bei den ewigen Kontroversen Fleisch vs Veganismus und Impfgegner vs Befürworter.

    Grundsätzlich fand ich dieses öffentliche Statement immer seltsam, da man sich damit immer als der "Gute" inszenierte, der mit den "Schmuddelkindern" nichts zu tun haben will. Wer sich von Leuten trennen will, muss das nicht offen zelebrieren, sondern macht halt den Mausklick.

    Wie seht Ihr das? Trennt Ihr Euch sofort von Leuten, die etwas unterstützen, was Ihr unsympathisch findet? Die etwas kommentieren, was Ihr ganz anders seht? Beispiele bitte.

    Und geht Ihr im echten Leben dann anders mit Ihnen um? Meidet Ihr sie?
     
    Zuletzt bearbeitet: 18 September 2017
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    18 September 2017
    #2
    Ich habe schon etliche Leute entfreundet die menschenverachtende Scheisse geliked , geteilt und gesagt haben. Und die AFD zählt da ganz klar dazu.
     
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    18 September 2017
    #3
    Nö. Echokammer lässt grüßen.

    Ehrlich gesagt finde ich das sogar ganz interessant, einen sehr bunt gemischten Feed zu haben.
     
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    18 September 2017
    #4
    Da ich nicht auf Facebook aktiv bin, weil ich damit nichts anfangen kann, kann ich mich da nicht wirklich äußern. Ich habe auch keinerlei "Feeling" was da so implizit als sinnvolle Begründung für "befreunden" und "entfreunden" gilt. Ich denke auch, dass das bei vielen Nutzerinnen und Nutzern sehr unterschiedlich sein dürfte.

    Dass Facebook inzwischen ein Medium politischer Propaganda ist, habe ich aber mitbekommen. Wenn man halt politische Aussagen "liked" muss einem halt klar sein, dass das - gewollt oder nicht - in der Facebook-Welt eben nicht nur persönliches Statement allá "ich mag Spaghetti Carbonara", sondern eben auch "politische Kommunikation", also "Propaganda", für diese oder jene Richtung ist.
     
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    18 September 2017
    #5
    Ja, einmal habe ich einen sonst eigentlich guten Freund bei Facebook "entfreundet". In einem persönlichen Gespräch habe ich es ihm auch erklärt: die ganzen rechten Seiten, die er teilt, haben mich genervt und ich wollte damit überhaupt nicht mehr konfrontiert werden.
    Wir haben trotzdem noch Kontakt über WhatsApp und er war auch auf unserer Hochzeit eingeladen - nur über soziale Medien möchte ich nicht mehr mit ihm vernetzt sein.
    Aber so einen allgemeinen Rundumschlag spare ich mir. Ich lösche immer wieder mal jemanden von meiner Liste - meistens, weil wirseit längerer Zeit keinen Kontakt mehr haben und auch kein Bedarf mehr besteht
     
  • User 163532
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    18 September 2017
    #6
    Ich bin niemand, der so etwas groß ankündigt, aber ja, wenn jemand etwas postet, das so konträr zu meinen eigenen Ansichten und Überzeugungen steht, wie z.B. Beiträge oder Artikel, die mit der AfD sympathisieren, würde ich die Person aus meiner Kontaktliste entfernen.
    Diese Person hat mit mir dann offenbar so wenig gemeinsam, dass ich keinen Sinn darin sehe, über ein soziales Netzwerk mit ihr verbunden zu bleiben.
    Auch sonst im normalen Alltag habe ich mit solchen Menschen nur den nötigsten Kontakt.

    Edit: Tipp-/Grammatikfehler
     
    Zuletzt bearbeitet: 18 September 2017
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    18 September 2017
    #7
    Finde ich persönlich ziemlich kindisch. Ich glaube, dass kommt ganzeinfach daher, dass manche Leute ganz einfach nicht mit anderen Meinungen und Standpunken klarkommen. Und anstatt diese Dinge offen zu diskutieren, verbannen diese Leute einfach andere Meinungen aus ihrem Umfeld und schaffen sich eine gemütliche Echokammer.

    Ich habe das auch erst vor kurzem in meinem Freundeskreis erlebt, dass jemand einer ganzen Gruppe von Leuten die Freundschaft gekündigt hat, weil diese eine andere politische Meinung hatten, d.h. jeder der nicht links außen war, durfte sich verabschieden, moderat links orientierte eingeschlossen.
     
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    18 September 2017
    #8
    Das zu inszenieren, naja... Aber ich habe auch schon Leute entfreundet, die irgendwelchen Mist geteilt haben. Das waren zum Beispiel total sinnlose, rechtsgerichtete Zeitungsartikel à la "So viel Müll machen die Flüchtlinge". Hat mich genervt. Mit der Person hatte ich sowieso eigentlich nichts tun.
     
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    18 September 2017
    #9
    unterschreibe ich so.. :thumbsup:
    am anfang habe ich noch versucht zu diskutieren, wenn z.b. offensichtliche falschmeldungen gepostet wurden..
    aber das war sinnlos.. also war trennung die beste lösung.

    ich trenne mich aber auch von leuten, die täglich ihr essen und ihr outfit posten, oder übermamas, die ihre 3 jährigen jeden tag aufstylen und fotos zeigen .. oder seltsame veganer, die mich belehren, wenn ich MAL erwähne, dass ich gern steak esse:rolleyes:

    ach ja, meine FL liste bei FB ist ziemlich klein und das ist auch gut so:tongue:
     
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    18 September 2017
    #10
    Naja, es kommt halt darauf an, wie nah man den Menschen steht. Wenn das ein "hab ich vor 15 Jahren mal gekannt" Kontakt (ich sag da nicht "Freund" zu :zwinker: ) ist, dann hab ich da keine Probleme mit, den wegen Grütze aus der Liste zu schmeißen. Bei engeren Freunden würde ich mir schon Gedanken machen, da ich eigentlich nur Freunde habe, mit denen man sich gut versteht. Aber so Gedankengut wie von der AfD, das ist so weit von meinem Weltbild entfernt, dass ich mich schon fragen müsste, wieso das mit der Freundschaft klappen konnte.
    Ist dementsprechend auch nie vorgekommen :zwinker:
    Und ansonsten: kann ich gut nachvollziehen, ich würde so einen Dreck auch nicht in meiner Timeline sehen wollen. Es ist radikale Hetze, die nicht durch Fakten untermauert werden kann.
     
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    18 September 2017
    #11
    kann man auch so sehen, daß die Person die dumme, intolerante Person ist, die das mit der Demokratie noch nicht so richtig verstanden hat.

    Aber.....wieder einmal mehr freue ich mich darüber nicht bei so einem kindischen Haufen wie Facebook fördert zu sein.
    Kein Facebook....keine Probleme

    Davon mal ab kenne ich eine menge Menschen, an denen mir manch Sachen mindestens zeitweise unsympathisch sind.
    Würd ich zu all denen den Kontakt abbrechen, könnt ich mich auch in nem Safe einschliessen.
    Menschen sind verschieden.
    Und nicht immer so, wie man sie unbedingt haben möchte.
    Akzeptiert man sie trotzdem, kann man daran genauso wachsen, wie die, mit denen man bereit ist Zeit zu verbringen.
     
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  • 18 September 2017
    #12
    Kann mich da auf der einen Seite casanis anschließen, hab kein facebook, kein Freunde-Entfreunde-Problem, aber übertragen auf RL Situation oder anderweitige digitale Situationen kann ich schon sagen, dass ich natürlich auch entfreunde, wenn Differenzen, bei Dingen, DIE MIR WICHTIG sind (nicht alles, was einen trennt, auch deutlich trennt, ist einem ja elementar wichtig). Macht doch auch nur so Sinn, oder? Selbst wenn irgendwie mal eine gewisse Art der Sympathie da war (oftmals entsteht das ja durch EIN gemeinsames Interesse, auf facebook reicht da manchmal ja recht wenig), dann lernt man mehr Seiten, Interessen, Meinungen und Facetten eines Menschen kennen und merkt, dass es so gar nicht zusammen geht, warum dann weitermachen? Auf facebook um die Freundesanzahl hoch zu halten oder warum? Das heißt, bei unwichtigen Dingen und Dingen, die mich nicht direkt betreffen (Beispiel Musik, lebe ich mit jemandem zusammen, kann das sehr wichtig sein, welche Musik er mag, ansonsten ist mir das eher egal, wenn jemand Schlager hört, solange ich nicht zuhören muss), ist mir das egal, bei elementaren Dingen, klar, muss ich nicht zwangsweise an einer Freundschaft oder Bekanntschaft kleben. Belastet manchmal nur.
     
  • User 138875
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    18 September 2017
    #13
    Kommt auf den Fall an. Ich habe zum Beispiel einen FB-Bekannten, der Brite ist und wieder in seiner Heimat lebt.
    Ein eigentlich angenehmer Zeitgenosse, der aber eifrigst der antieuropäischen 'Leave'-Bewegung folgt. Das Zeug, das er teilt, vertritt bisweilen klaren britischen Nationalismus. Ich kann mit derlei Positionen gar nichts anfangen, bekomme über diesen "Kanal" allerdings auch Informationen und Ansichten, die mir sonst vorenthalten blieben. Also bleibt er auch deswegen auf meiner Buddy-Liste.

    Vor ein paar Monaten habe ich mich allerdings von 3 Leuten abgekoppelt, die nach den G20-Tumulten irgendwelche dubiosen 'Fahndungsbilder' geteilt hatten. Wer glaubt, er könne via Facebook Staatsanwalt spielen oder leichtsinnig Material zur Menschenjagd kolportiert, mit dem möchte ich nichts zu tun haben.
     
  • User 105213
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    18 September 2017
    #14
    Sowas öffentlich mitzuteilen, finde ich immer total seltsam. Andererseits ist es doch normal alle paar Wochen oder Monate zu gucken, mit wem man eigentlich befreundet ist und warum. Wenn da jemand einfach nur ´ne Zahl bei deinen 97 Freunden ist, nie irgendwas schreibt, man selbst nie mit der Person interagiert, warum sollte man mit der Person befreundet sein. Ob politische Dinge da jetzt den Ausschlag gegeben haben, weiß ich nicht mehr. Ohne Facebook ist das Leben wirklich besser, probiert´s aus :whistle:
     
  • alpaslan
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    18 September 2017
    #15
    Wäre es nicht konsequenter solche Menschen zu löschen, weil sie Dinge mit großen Timbre ankündigen. Natürlich ist leicht so schnell zu den Guten zu gehören. Aber am Ende endet man genauso in der Blase, wie die, die vermeintlich schlecht sind. Mich erinnert dies ein wenig an die Grundschule, wenn man in der Pause ignoriert wurde.

    Ich achte allerdings schon darauf, dass sich dort keine politischen Extreme tummeln. weil Facebook eben auch ein Mittel zum Netzwerken ist.

    Wenn ich zuviel Private ungefragt unter die Nase gehalten bekomme, überlege ich schon, ob ich das sehen will/muss.
     
  • User 68775
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    18 September 2017
    #16
    Mir ist ehrlich gesagt zumeist ziemlich egal, was andere gut finden oder nicht - und Facebook nehme ich sowieso nicht ernst. Das ist ein loses Netzwerk flüchtiger Bekannter für mich, und so lange mich niemand davon persönlich angreift, können die meinetwegen im Mondschein pendeln so viel sie wollen.
    Klar merk ich mir so am Rande, mit welchen Ansichten von wem ich so gar nichts anfangen kann - obs jetzt massive Religiösität ist (kaum vermeidbar, wenn man Calvinisten im Newsfeed hat) oder eine komische politische Gesinnung, oder Schamanistik.
    Denk mir meinen Teil, und gut ist.
    Ich kann wunderbar auch mit Menschen auskommen, die nicht meiner Ansicht sind.

    Wenn mir jetzt jemand echt nahe steht, der in meinen Augen Schwachsinn vertritt, dann knabbere ich da mehr dran - ein guter Freund, der Teletakter verwendet war eher härter zu ignorieren... DANN aber frag ich mich was wiegt mehr, meine Abneigung gegen diese eine Haltung, oder was ich insgesamt von ihm/ihr als Menschen halte und was uns verbindet.

    Das aber eher dann so im echten Leben - wegen geteilter Facebook Haltungen hab ich nun kein generelles menschliches Problem mit jemandem. Ich halte mich aber schlicht aus diesem ganzen selbstdarstellerischen Kram, bei dem jeder denkt, seine Meinung würde jetzt die Welt verändern auch einfach raus, und nehme das nicht sehr ernst.
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 18 September 2017 ---
    Off-Topic:
    Kann mir nicht vorstellen, dass Facebook haben oder nicht haben Einfluss auf meine Lebensqualität hat :grin: dafür ist es mir echt zu unwichtig... mir ist schlicht komplett egal, mit wem ich da "befreundet" bin, weil das nichts über meine echte Beziehung der Person aussagt. Ich nehme alle an, die ich ansatzweise kenne :grin: mit einem großteil davon würde ich nicht mal Kaffeetrinken gehen, da ist mir auch sowas von schnuppe was die wählen...
     
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    19 September 2017
    #17
    Ich habe bis jetzt IIRC eine Person "entfreundet", aber ohne das an die große Glocke zu hängen - wozu auch.

    Über viele Dinge kann ich ggf. hinwegsehen bzw. sie einfach akzeptieren, aber wenn ich immer und immer wieder Content in den Feed "gemüllt" kriege bei dem mein Blutdruck steigt (und da braucht es für gewöhnlich einiges um mich auf die Palme zu bringen) und ich mir bei jedem einzelnen Post nur denke "Meine Fresse, wir kann man einen dermaßenen Schwachsinn kommentieren oder gar gut finden" - dann stimmt da irgendwo grundsätzlich etwas nicht bzgl. der Kompatibilität zwischen mir und besagter Person.
     
  • User 105213
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    19 September 2017
    #18
    Off-Topic:
    Ich will gar nicht wissen, wie viel vergeudete Lebenszeit ich auf FB verplempert hab. :engel:
     
  • 19 September 2017
    #19
    Off-Topic:

    Mmmhh, vergeudete Lebenszeit verplempern, ist aber doch toll!? Ich brauche doch fb!
     
  • User 15352
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    19 September 2017
    #20
    Ich kenne zum Glück nur gute Leute und muss daher keinen "entfreunden" :tongue:.
     
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