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  • Theresamaus
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    nicht angegeben
    25 Dezember 2009
    #1

    Wenn ihr aus der Kirche austretet, wäret ihr bereit auf Weihnachten zu verzichten?

    Weihnachten ist ein christliches Fest :jaa: Viele ehemalige Gläubige sind aus der Kirche ausgetreten, weil sie ungläubig sind oder weil sie mit der Kirche nicht einverstanden sind. Sind aber solche Menschen auch konsequent genug um auf Weihnachten zu verzichten? Ist es nicht eine Doppelmoral, wenn man aus der Kirche austritt aber es sich nicht nehmen lässt Weihnachten zu feiern?
     
  • User 50283
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    25 Dezember 2009
    #2
    Da ich nie drin war kann ich auch schlecht austreten, aber Weihnachten würde ich auch gerne so abgeben :zwinker:.
     
  • User 32843
    User 32843 (30)
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    25 Dezember 2009
    #3
    Ich werde wohl über kurz oder lang austreten.

    Weihnachten aufgeben? Nicht wirklich, nein. Weihnachten als Fest (ohne Jesus und so) wurde auch ohne das Christentum gefeiert. Ich sehe das in erster Linie als Lichter- und Familienfest im Winter. Wenn ich die Leute die ich kenne so ansehe bin ich als Nicht-Christin am gebildetsten in der Religion, die Meisten wissen eh nicht mehr was wann wieso gefeiert wird, und woran sie eigentlich glauben... Das heisst es wird hier so oder so kaum noch als wirklich christliches Fest gefeiert.

    In die Mitternachtsmesse bin ich noch nie gegangen, also ist es wirklcih ein beschauliches Zusammensitzen mit der Familie in der dunkelsten Zeit des Jahres.
     
  • xoxo
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    25 Dezember 2009
    #4
    [x] Ja, wenn ich aus der Kirche austrete, gibt es bei mir auch kein Weihnachten mehr.
     
  • Lily87
    Gast
    0
    25 Dezember 2009
    #5
    Bei uns ist es ein Familienfest und kein Religiöses. Ich werde früher oder später austreten, werden die Kinder nicht taufen und dennoch Weihnachten feiern. :zwinker:
     
  • Riot
    Gast
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    25 Dezember 2009
    #6
    Meine Mutter und ich sind aus der Kirche ausgetreten, feiern aber zum einen wegen meines kleinen Bruders noch immer Weihnachten, und zum anderen, weil es einfach ein Familienfest ist und wir dann alle mal wieder zu Hause sind (was sonst sehr selten vorkommt).

    Ich werde meine Kinder nicht taufen lassen, aber dennoch Weihnachten feiern (werde ihnen auch den Anlass erzählen - also die Geburt Christi -, aber nicht in die Kirche gehen o.ä.). Ich denke, für Kinder ist es allein schon wegen der Schulkameraden wichtig, dass sie mitreden können.

    Man muss es ja nicht mit sauteuren Geschenken übertreiben, aber ein wenig singen und besinnlich Geschichten vorlesen fände ich für meine Kinder schön.
     
  • Theresamaus
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    25 Dezember 2009
    #7
    Das ist für mich kein Argument. Wenn jemand Moslem, Hindu, Buddhist oder Jude ist, soll er nur deshalb Weihnachten feiern damit er im neuen Jahr seinen Schulkameraden erzählen kann wie Weihnachten war? :kopfwand Ich finde es wichtiger den Kindern beizubringen, dass nicht jeder Mensch auf der Welt Weihnachten feiert und feiern muss.
     
  • Riot
    Gast
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    25 Dezember 2009
    #8
    Nö, die haben ja ihre eigenen religiösen Feste. Und jetzt mal ganz ehrlich, wieviele getaufte Leute feiern Weihnachten tatsächlich aus religiösen Gründen? :rolleyes:

    Zur Firmung o.ä. würde ich mein Kind ja auch nicht schicken, obwohl da die meisten Schulfreunde hingehen werden. Aber Weihnachten, Nikolaus und Ostern werde ich dennoch feiern, weil es auch einfach in den Jahresablauf gehört.
     
  • Theresamaus
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    25 Dezember 2009
    #9
    Du hast mein Argument nicht verstanden :rolleyes: Kinder sollen Weihnachten feiern, weil und wenn es Spaß macht :bier: Nicht damit sie mitreden können. Welche christlichen Kinder sind traurig, wenn sie nicht mitreden können wie Juden Chanukka gefeiert haben?
     
  • Riot
    Gast
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    25 Dezember 2009
    #10
    Welchem Kind macht Weihnachten denn keinen Spaß? :ratlos:

    Und da wir nunmal in einem christlichen, und keinem jüdischen Land leben, sollen meine Kinder eben Weihnachten und nicht Chanukka feiern.
     
  • Theresamaus
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    nicht angegeben
    25 Dezember 2009
    #11
    Während Israel sich als einen jüdischen Staat definiert, versteht sich Deutschland als ein laizistisches Land. :rolleyes: Du kannst zwar sagen, dass Deutschland christlich geprägt ist, aber ein christliches Land ist es nicht im Gegensatz zum Vatikan. :rolleyes:
     
  • Riot
    Gast
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    25 Dezember 2009
    #12
    Danke für die Belehrung. :zwinker:
    Ich denke, man versteht dennoch, was gemeint war.
     
  • 25 Dezember 2009
    #13
    unterschreib
     
  • User 46728
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    25 Dezember 2009
    #14
    Ich bin in keiner Kirche und habe noch nie Weihnachten gefeiert:smile:
    Wat meinst du?
     
  • donmartin
    Gast
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    25 Dezember 2009
    #15
    Als Agnostiker denke ich, dass man auch nicht "christlich" erzogen worden sein muss und zu "Glauben" um Weihnachten zu feiern.

    Ganz abgekoppelt von den "christlichen Wertvorstellungen" und der mit Weihnachten verbundenen Geschichte, sehe ich Weihnachten als eine Zeremonie, ein Familienfest das man ja nicht in Allen Einzelheiten übernehmen muss.

    Ich selber "feiere" kein Weihnachten, finde auch das ganze Drumherum ein wenig übertrieben, finde aber die Weihnachtsgeschichte ganz nett obwohl alles ein wenig weit hergeholt, ABER ich mache diesen "Zirkus" mit, weil ich mich selber ausschließen würde. Aus der Familie, deren Mitglieder zum größten Teil daran Glauben und denen es etwas bedeutet, wenn ich dabei bin, denen das Weihnachtsfest etwas gibt.
    Das wäre nicht im Sinne des Erfinders, genau das Gegenteil sollte der Fall sein - egal ob Gläubig oder nicht gläubig, Jude oder Moslem. Es gibt keinen explizit festgeschriebenen Tag der "Familie". An keinen anderen Tagen kommen so viele Familien zusammen.

    Im übrigen kenne ich in Duisburg einige Türkische Familien, die mit ihren Kindern das Weihnachtsfest im Kleinen feiern! Mit Plätzchen backen und auch mit einem Baum.
    Ihren Kindern zu Liebe, und weil sie es schön finden und in einem LAnd leben, in dem diese "Zeremonie" stattfinden.

    So wie sich viele in den Moscheen umschauen als Christen, sich schlau machen über den Rammadan usw.

    Das ist eigentlich auch ein Stück weit der Sinn des ganzen und von einer Kirche propagiert.
    "Zusammen sein, Begegnen und ein Stück weit entgegen kommen".

    Komischerweise wird dann wieder ein Keil dazwischen geschlagen - untolerant und Ausschluß - "du bist nicht Gläubig? Dann feiere auch nicht Weihnachten."
     
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    25 Dezember 2009
    #16
    Ist es nicht auch Doppelmoral, wenn ein Christ so ein heidnisches Fest wie die Olympischen Spiele verfolgt?
    Ist es nicht auch Doppelmoral, wenn christliche Missionare das Weihnachtsfest so legen, dass es "zufällig" genau zeitgleich mit alten, heidnischen Festen liegt?
    Und ist es nicht einfach ein schöner Anlass, mit der Familie zusammen zu sitzen, wenn es der 24.12. ist und alle anderen das auch machen, auch wenn man nicht daran glaubt, dass Jesus an diesem Tag geboren wurde?
     
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    25 Dezember 2009
    #17
    Ich werde höchstwahrscheinlich in absehbarer Zeit aus der Kirche austreten, weil ich ungläubig bin und keine Lust habe, Kirchensteuer zu bezahlen.
    Aber ich werden dann trotzdem wie gehabt Weihnachten als schönes Familienfest feiern. - Der glaube spielt bei uns sowieso auch an Weihnachten überhaupt keine Rolle (nur wenn wir bei meiner gläubigen Oma sind, wird die Weihnachtsgeschichte vorgelesen... aber das war es auch schon).

    Ich sehe die ganze Sache eigentlich genau wie mein Vorredner.
     
  • simon1986
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    26 Dezember 2009
    #18
    Ich habe gerade gelesen, dass strenge Protestanten früher ernsthaft daran dachten Weihnachten aus dem christlichen festkalender abzukippen. Nicht aus elitären Gründen, sondern aus theologischen (fehlende Begründung in der Hl.Schrift)

    Weihnacht als fest hat eh ganz verschiedene, auch heidlnische Wurzeln. So gesehen könnte ich Weihnachten auch feiern ohne als Christ zu glauben. Was mich persönlich (auch hygienisch)abstösst, ist aber dieser unsägliche "Weihnachtsmann", samt Jingle Bells und Red Nosed Raindeer :ratlos:.

    Aks gläubiger Katholik trete ich nicht aus der kirche aus. obschon mir die "Chef-Etage" nicht passt. Aber die Kirche gehört mir schliesslich genau so wie dem Papst..
     
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    #19
    ich bin nicht getauft, genauso wie mein bruder, also gehöre ich auch keiner kirche an. meine mutter ist aber ausgetreten (war katholisch). und ja, wir feiern normal weihnachten mit baum und geschenken und weihnachtsliedern, aber wir gehen halt nicht in die kirche.
     
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    #20
    Ich bin nicht getauft und nicht gläubig. Ich muss nicht Weihnachten feiern. Es gehört irgendwie dazu und ich glaube einige Leute wären auch sehr böse und vor den Kopf gestoßen, wenn ich plötzlich sagen würde "Nö ich komm nicht und Geschenke will ich auch nicht".
    Also mach ich das ganze mit und sehe es quasi als Fest der Liebe, des Winters und des Zusammenkommens, aber ich könnte es auch ohne Probleme aufgeben.
     

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