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  • Dark_Draconar
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    26 April 2018
    #1

    Erziehung Wenn Kind(er) vom Papa betreut werden

    Hallo zusammen

    Ich möchte gerne von euch wissen, ob es Mütter gibt, die es dem Papa absolut zutrauen das Kind bzw. die Kinder zu betreuen?

    Ich habe so einiges im Netz zu diesem Thema gelesen und ich muss mich doch bei bestimmten Aussagen schwer zusammen reißen, da ich deren Meinung absolut nicht teile.

    Warum ist ein Kind alleine, wenn es beim Vater ist? Für mich ist das absolut unlogisch, weil es ist jemand da und das ist der Papa. Ich war auch an einem Samstag den ganzen Tag auf einem Festival. Da war ich gerade aus dem Wochenbett raus. Meine Tochter war noch keine 2 und mein Sohn acht Wochen alt und mein Mann hat alles wunderbar hinbekommen, obwohl unser Sohn mit schweren Koliken zu kämpfen hatte.
    Ich musste mir nie Sorgen darüber machen, dass er das nicht schafft. Es sah natürlich anders aus, wenn er zu krank war. Dann bleibe ich selbstverständlich Zuhause und kümmere mich um alles.

    Ich weiß noch, dass ich einmal zu hören bekam "Wieso hatte Ihre Tochter Heimweh? Sie waren in der Mutter-Kind-Kur doch die ganze Zeit da?"
    Da habe ich erklärt, dass sie zu ihrem Papa und auch zu ihrer Oma wollte. Aber ich merkte schnell, dass sie das nicht nachvollziehen konnte.

    Papa ist da wenn ich:

    - meine Kaffeepause mache.
    - 1 Stunde zum Malen und Zeichnen möchte.
    - in die Sauna oder Salzgrotte möchte.
    - mit meiner Mutter in Ruhe shoppen möchte
    - 1 Konzert oder einen Kinofilm möchte.
    - dringend eine Pause von den Kids brauche.

    Mein Mann hat auch gesagt, dass er sich Urlaub nimmt, sobald feststeht, dass ich in eine Mutter-Kur ohne Kinder gehe. Dann fahre ich auch mit dem Zug, damit er mit dem Auto viel mobiler ist, falls was mit den Kindern ist. Ich muss da kein schlechtes Gewissen haben, weil ich ganz genau weiß, dass er auch ohne mich mit den Kindern klar kommt.
    Das Einzige, was mir Sorgen bereitet ist, darauf zu hoffen, dass er nicht krank wird. Und wenn es leider doch passiert, dann steige ich selbstverständlich in den nächsten Zug und sehe zu, dass ich so schnell wie möglich wieder Zuhause bin.
     
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    26 April 2018
    #2
    ich verstehe die frage nicht..
    es gibt auch papas die alleinerziehend sind.. und die kinder gedeihen prima!
    was für ne komische ansicht ist das.. dass ein mann das nicht schafft??
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 26 April 2018 ---
    :ratlos:

    oder denkst du DEIN mann ist der einzige auf der welt der das so macht / hinbekommt?? :confused:

    meiner bekommt es auch hin.. ob er will oder nicht.. es sind UNSERE kinder.. nicht meine :zwinker:
     
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    26 April 2018
    #3
    Ich glaube, was dir begegnet ist, sind einfach veraltete und stereotype Vorstellungen. Da gehört das Kind zur Mutter, fertig.
    Ich finde das überholt und traue einem Vater üblicherweise zu, ein Kind ebenso gut zu betreuen, wie eine Mutter. Natürlich ist es anders, solange das Kind gestillt wird. Das kann ein Mann nunmal nicht. Aber davon abgesehen, sehe ich keine Gründe, wieso ein Kind nicht allein beim Vater bleiben sollte.
     
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    26 April 2018
    #4
    Grundsätzlich bin ich mit deinem Post einverstanden.
    Mit dem zitierten Teil allerdings nicht.
    In meinen Augen sollte der Papa nicht nur da sein, wenn die Mama gerade nicht möchte. In meinen Augen sollte die Betreuung des Kindes aufgeteilt werden, sobald beide zu Hause sind.
    Ich verstehe die Väter nicht, die alles der Mutter überlassen und nur aktiv werden, wenn sie es müssen.
    Für mich ist es etwas vom schönsten, mich um meine Tochter zu kümmern. Auch wenn es nicht immer einfach ist, sie mal krank ist, nicht schläft etc. Gehört für mich zum Vatersein dazu
     
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    vergeben und glücklich
    26 April 2018
    #5
    Natürlich traue ich meinem Mann zu, sich vernünftig um unsere Tochter zu kümmern :jaa:. Tut er auch.
    Trotzdem vermisst meine Tochter mich, wenn ich außer Haus bin - so wie sie auch ihren Papa vermisst und mich regelmäßig fragt, wann Papa denn nach Hause kommt.

    In meinem Umfeld ist es auch so, dass die Väter sich ganz selbstverständlich sehr gut und kompetent kümmern, aber meine Mutter z.B. lobt immer, wie toll mein Mann mit unserer Tochter umgeht - mein Vater hat das damals nicht gemacht. Er hat mich nicht gewickelt und selten auf den Arm genommen, aus Angst, "was kaputt zu machen". Und auch bei meinem Mann in der Familie war Erziehung im Großen und Ganzen Sache der Mutter.
    Ich finde es schön, dass es bei uns heute nicht so ist. Es war wohl nicht immer so selbstverständlich, wie es heute überwiegend zu sein scheint.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26 April 2018
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    vergeben und glücklich
    26 April 2018
    #6
    Der einzige Fall, wo das nicht geht, ist, wenn das Baby so klein ist, dass es noch gestillt wird. Da geht's halt nicht ohne Mama. Und nicht jede Frau kann abpumpen/nicht jedes Stillbaby trinkt Abgepumptes.

    Ansonsten kann ich dies Aussagen auch nicht nachvollziehen.

    Was ich allerdings auch nicht nachvollziehen kann sind die Mütter, die ihr frisches Baby (als Flaschenkind) schon dauern irgendwo abladen.
    Nix dagegen, mal ein Runde allein um den Block zu gehen. Aber zB das Baby mit 2,3 Wochen am WE schon bei Oma abzustellen, weil man wegfahren möchte, finde ich total drüber. Das passt nicht.
    Haben wir gerade im Bekanntenkreis...
     
    Zuletzt bearbeitet: 26 April 2018
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    26 April 2018
    #7
    Mein Bruder kümmert sich immer liebevoll um seine Tochter und diese ist richtig vernarrtt in ihn. Da ist die Mama die "uncoole". Für meinen Bruder ist es ganz normal das er sich frühs immer um seine Tochter kümmert und er dann auf Arbeit geht. Seine Frau steht dann etwas später auf, bringt die kleine in die Kita und geht auf Arbeit, holt sie ab und wenn mein Bruder von der Arbeit zurück ist, geht sie in den Stall um sich um ihr Pferd zu kümmern.

    Ich finde diese Arbeitteilung wirklich in Ordnung und finde diese "Nur die Mutter muss sich um die Kinder kümmern" total veraltet.
     
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    26 April 2018
    #8
    Ich habe mich Anfang des Jahres von meiner Langjährigen Beziehung getrennt. Wir haben einen gemeinsamen 4 jährigen Sohn. Unsere Abmachungen ist das wir beide zu gleichen Teilen für die Betreuung unseres Sohnes zuständig sind. Ich sehe da bei uns für niemanden ein Problem.
     
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    26 April 2018
    #9
    Also ich finde derartige Aussagen auch total unsinnig. Für mich ist es selbstverständlich, dass sich beide Eltern um das Kind/die Kinder kümmern, sofern sie es können.
     
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    26 April 2018
    #10
    Natürlich betreut mein Mann unsere Tochter gleichermaßen... er kann nicht stillen, dafür wickelt er. Ich kümmere mich nachts, er dafür morgens. Da gibts nichts "zuzutrauen" - sie ist seine Tochter wie meine, das war für mich niemals eine Frage, ob er sich um sie so viel kümmert wie ich. Warum auch? Was ich kann, kann er auch. Wir starteten beide bei null.
     
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    26 April 2018
    #11
    Kann man so nicht pauschal sagen. Als meine Kids noch im Windelalter waren, waren sie extrem Mama-fixiert. Da war es schier unmöglich, dass meine Frau mal alleine das Haus verlassen konnte. Ich hätte sie da gerne entlastet aber es hat schlichtweg nicht funktioniert.
    Guinan das sehe ich anders. Gerade in dem Alter kann man die Babys noch einfacher jemand anvertrauen. Und Oma ist ein Bestandteil der Familie. Früher haben die im Haus gewohnt und haben ganz selbstverständlich das mit übernommen. Ich finde das schön, gerade nach einer frischen Entbindung, dass man da einem Paar wieder mehr Freiraum geben kann und sich nicht alles um das Baby dreht.
    Ich mische mich da bei anderen nicht ein, erlaube mir da auch kein Urteil darüber. Muss jeder selber wissen und Kinder sind einfach verschieden.
     
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    26 April 2018
    #12
    Mein Mann babysittet unsere Kinder nicht. Warum auch, er ist ihr Vater! Als solcher ist es total selbstverständlich, dass er sich genauso um die Kids kümmerb kann, wie ich es tue.
    Aktuell sind wir beide in Elternzeit. Wir wickeln, füttern und spielen beide mit dem Baby. Die Große versorgt er genauso wie ich. Ich könnte 5 Tage in den Urlaub fahren und müsste nichts mit meinem Mann bezüglich der Kids absprechen, weil er es einfach weiß. Nur dass Gläschen, Milch und Windeln eingekauft werden müssten, das hat er eventuell nicht so auf dem Schirm.
    Unsere Kinder haben zu uns beiden eine gute Bindung. Das ist selbstverständlich für uns.
     
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    26 April 2018
    #13

    Aber nach zwei, drei, fünf Wochen ist doch noch gar kein Freiraum weg, den man "wieder bräuchte".
    Kann ich zB nach einem Jahr total verstehen. Aber doch noch nicht mit ein paar Wochen.

    Gerade in dem Alter sollten es noch nicht so viele Bezugspersonen sein. Wenn wir beim Stichwort "früher" bleiben: da hat Mama die Babys selbstverständlich immer rumgetragen - wie es jetzt auch noch in vielen Kulturen üblich ist.
    Die ersten Wochen habe ich mein Kind nur aus dem Tragetuch genommen, wenn ich duschen oder auf dem Klo war. Gut, das ist nicht Jedermanns Sache, wäre aber eigentlich das Optimum.
    Das hätte ich mir vom Papa auch noch mehr gewunscht, ging aber nicht.
     
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    26 April 2018
    #14
    Wenn einem aber die Decke auf den Kopf fällt, ist es meiner Meinung nach nachvollziehbar, auch mal an sich zu denken und damit auch Kraft zu sammeln.
    Als die Zwillinge eines nahestehenden Paares zwei Monate alt waren, waren sie endlich so weit "hochgepeppelt", dass man sich keine Sorgen mehr ums Überleben machen musste.
    Trotzdem haben beide sehr wenig geschlafen, da waren zwei Stunden am Stück schon das Maximum - und die Wachphasen kamen immer im Wechsel.

    Die Eltern waren total ausgelaugt nach der beschwerlichen Schwangerschaft und nach all den Sorgen ... da blieben die beiden Kinder einfach mal ein langes Wochenende bei der Großmutter und sie haben etwas für sich getan. Das fand (und finde) ich durchaus legitim und die Eltern haben die Erholung gerade auch für die danach folgende Zeit gebraucht. Es war nämlich die ersten beiden Jahre echt anstrengend.

    Gestillt werden durften die Kinder aus medizinischen Gründen eh nicht, daher konnte die Oma die Kinder genauso betreuen, wie es vorher die Eltern getan haben.
     
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    26 April 2018
    #15
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    Meiner Schwägerin ging es absolut genauso - sie war nach ca. einem Monat ausgelaugt und mit den Nerven komplett am Ende. Da haben dann auch die (Groß-)Eltern erstmal die Kleine genommen. Und das hat sich dann auch stets wiederholt, einfach weil meine Nichte echt kein einfaches Baby war, trotz aller Bemühungen und aller Liebe.
     
  • User 155728
    Öfters im Forum
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    26 April 2018
    #16
    Ich wüsste nicht welche Schlüsselqualifikation es im Umgang mit den eigenen Kindern geben sollte, die eine Frau im Gegensatz zu einem Mann haben kann bzw. sich aneignen könnte.
     
  • User 164174
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    26 April 2018
    #17
    ja mei, da gehen Ansichten halt auseinander. Schau nach Frankreich, da wird es wieder ganz anders gehandhabt. Im Oster hier war es zu DDR-Zeiten auch anders als im Westen.
    Was mich an deiner Aussage stört ist dieser Unterton nach was "das Beste für das Kind" sei. Das gilt vielleicht für dein Kind und v.a. für Dich. Das ist aber so wie mit "gesunder Ernährung". Wirklich wissen tun wir das nicht, erahnen vielleicht was definitiv schlecht ist, haben vielleicht eine subjektive Intuition.
    Stillen war in den 70ern voll out, und heute wird man dazu gedrängt und gilt als Rabenmutter wenn man es nicht tut. Mal wird bei Schreikindern empfohlen, sie schreien zu lassen, andere empfehlen genau das Gegenteil und sprechen von Körperverletzung und seelischen Schäden.
     
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    26 April 2018
    #18
    Off-Topic:
    Och, das ist wieder so mit modernen Studien und Gegenstudien und dürfen wollen können sollen... Erstens, verstehe ich jeden der nach 9 Monaten Schwangerschaft und 4 Wochen frisch geschlüpftem Baby einfach mal ein Wochenende in maximaler Stille verbringen will :zwinker: und zweitens, Elternzeit ist kein Grundrecht, da wo ich geboren bin gab es die 3 Monate, und dann Ende Gelände - ich war ein Familienbaby von der ersten Minute an, aus mir is auch was geworden :zwinker:
     
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    26 April 2018
    #19
    Glaub ich Dir sofort :zwinker:
    Meine Meinung basiert auch nicht auf Studien, sondern auf meinem Mamaherz :zwinker:
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 26 April 2018 ---
    Das war gar nicht so gemeint. Ich weiß auch nicht, wie du das rausgelesen haben willst.
    Ich kann's halt nur nicht nachvollziehen.
    Eben drum, dann lass mir meine doch einfach :zwinker:
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 26 April 2018 ---
    In dem Fall, an den ich denk, geht es nicht um "Mal die Deck auf den Kopf fallen", sondern um "ich stell das Baby JEDES Wochenende ab, um Party zu machen." Das ist schon ein Unterschied aus meiner Sicht.
    Auch mein Kind wurde mal eine Stunde von Oma um den Block gefahren, damit ich schlafen konnte.

    Legitim finde ich das mit den Zwillingen auch, keine Frage. Ich selbst hätte es trotzdem nicht so gemacht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26 April 2018
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    26 April 2018
    #20
    Vielleicht bei diesem Satz:
    ? :grin: (Kann zur Diskussion nix beitragen, fiel mir nur ins Auge.)
     
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