• D2406
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    21 Februar 2020
    #1

    Wenn nur einer in die Beziehung investiert

    Wie seht Ihr dass?
    Es gibt Beziehungen da ist immer einer der versucht, viel in die Beziehung zu investieren. Zum Beispiel lässt er sich immer mal wieder kleine Überraschungen einfallen, wie z.B. Bad bei Kerzenschein oder neue Spielereien, um das Liebesleben ( Sexualität) aufrechtzuerhalten.
    Wenn aber,der eine nur nimmt, und der andere nur gibt, wie sollte man damit umgehen? Trotz Gesprächen stellt sich keine Besserung ein, obwohl der andere zugibt und einsieht dass es so, nicht weiter gehen kann. Wie seht Ihr dass, oder wie ist eure Meinung dazu.
     
  • froschteich
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    21 Februar 2020
    #2
    Kommt denn tatsächlich nichts zurück oder nur nicht in gleicher Form? Leute drücken ihre Zuneigung unterschiedlich aus.
     
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  • Wunderblume13
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    21 Februar 2020
    #3
    Das wäre auch meine Frage..es gibt soviele Arten Zuneigung zu zeigen.
    Vielleicht wirklich mal darauf achten..:smile:
    Menschen sprechen verschiedene Liebessprachen...
    Ich bin auch so wie du und lasse mir öfter mal kleine Gesten einfallen..meinem Partner liegt das nicht..er zeigt mir seine Liebe z.B. durch seine Hilfsbereitschaft und durch Nähe.
     
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  • Armorika
    Armorika (39)
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    21 Februar 2020
    #4
    Wenn es tatsächlich so ist, dass der andere gar nicht/zu wenig investiert, sodass mir etwas fehlt, hätte die Beziehung für mich keine Zukunft.
    Oft ist es meiner Erfahrung nach aber so, dass nur auf unterschiedliche Art und Weise investiert wird, dann kann man sicher häufig eine Lösung finden.
     
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  • D2406
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    21 Februar 2020
    #5
    Also es bezieht sich nicht Akkut auf unsere Beziehung. Auch wenn es bei uns in der Vergangenheit schon so war. Mich interessiert wie andere damit umgehen oder ähnliche Erfahrungen gesammelt haben. Das in langen Beziehungen nicht immer alles perfekt läuft ist mir klar. Aber in unserem Fall 21 Jahre haben wir ja mehr richtig als falsch gemacht sonst wären wir nicht so lange zusammen
     
  • User 177674
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    nicht angegeben
    21 Februar 2020
    #6
    Es kommt aber nicht nur drauf an, Geben zu können sondern auch (An-)Nehmen.
     
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  • D2406
    D2406 (43)
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    21 Februar 2020
    #7
    Das stimmt auch
     
  • TomTom im Chaos
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    21 Februar 2020
    #8
    Also ich hatte das schon bei Freundschaften und auch bei meiner letzten Beziehung und das geht auf Dauer einfach nicht gut.
    Die Freundschaften sind irgendwann daran zerbrochen und die Beziehung hat dann ein schnelles Ende gefunden als ich keine Lust mehr hatte und dann auch mehr an mich gedacht habe. Also aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es einfach nicht klappt.
    Klar drücken Menschen ihre Zuneigung unterschiedlich aus aber wenn halt wirklich nichts vom gegenüber kommt würde ich da gut drüber nachdenken ob einen das vielleicht mehr kaputt macht als wie wenn es vorbei wäre :/
     
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  • Foxgirl
    Foxgirl (30)
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    vergeben und glücklich
    21 Februar 2020
    #9
    Ich hatte diesen „Fall“, bzw war einfach die Vorstellung von einer Beziehung zu unterschiedlich. Jeder braucht Freiraum, aber eine Beziehung ist ja nicht nur das „wir sind zusammen“, sondern eben auch etwas, was gepflegt werden will. Wir haben damals oft darüber geredet und waren uns am Ende einig, dass wir uns nicht einig sind. Das kam ja schon öfter mal vor. Ein Exfreund von mir zB hat gern mit Geschenken seine Zuneigung gezeigt, hat das Gleiche von mir erwartet. Ich aber bin eher ein Fan von Nähe und Gesten, das hat öfter zu Streitereien geführt, dass er ja viel mehr in die Beziehung investiert als ich und ich dachte, alles andere sei wichtiger als ich, da die Nähe ausblieb.
     
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  • D2406
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    21 Februar 2020
    #10
    Klar jeder hat seine eigene Art und Weise seine Zuneigung Ausdruck zu bringen. Der eine macht es durch Gesten, der andere durch Geschenke und der nächste vielleicht sogar durch Sex.
     
  • Wunderblume13
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    21 Februar 2020
    #11
    Wenn von der anderen Seite wirklich gar nichts kommt wird es schwierig. Jeder möchte sich ja in der Partnerschaft geliebt fühlen.
    Du schreibst es gab Gespräche und der Andere sieht es ein, dennoch gibt es keine Besserung. Was gibt es denn für Begründungen, die der andere vorgibt warum er nicht gibt.

    Mein Freund steckte eine Zeit lang in einer Krise und hatte daher nicht wirklich den Kopf für uns frei..und obwohl wir darüber gesprochen hatten und ich mitteilte, dass mir etwas fehlt wurde es nicht besser - Begründung war, dass er aktuell überfordert mit allem war.
    Ich hab ihm Zeit gegeben, mich zurückgenommen und ihn unterstützt.
    Mit der Zeit überwand er seine Krise und das wirkte sich auch wieder positiv auf uns auf. :smile:
     
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  • User 177674
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    21 Februar 2020
    #12
    Auch wenn's ein wenig unromantisch klingt: Man sollte drüber reden (können) was man sich vom Andern wünscht. Wünschen, nicht fordern, und das auch versuchen so rüberzubringen.
    Und man sollte sich trauen (dürfen) auch mal Nein zu sagen, wenn sich für einen was nicht stimmig anfühlt. Ohne Konsequenzen befürchten zu müssen.
     
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  • Wunderblume13
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    21 Februar 2020
    #13
    Kann da immer nur "Die 5 Sprachen der Liebe" empfehlen :smile:
     
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  • D2406
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    21 Februar 2020
    #14

    Puuh vielleicht die Frage doch zu kompliziert gestellt. Als ich/wir sind nicht aktuell davon betroffen, hatten dies aber in der Vergangenheit. Mich interessiert nur wie andere Paare die in einer längeren Beziehung sind damit umgehen (umgegangen sind). Oder die eigenen persönlichen Erfahrungen.
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 21 Februar 2020 ---
    Es gibt noch mehr als 5 Sprachen in der l

    Ich bin der Ansicht es gibt mehr als 5 Sprachen in der Liebe
     
  • Wunderblume13
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    21 Februar 2020
    #15
    Ja ich weiß :smile:..ich finde es kommt immer auf die Umstände an..und eben auch was der Partner sagt WARUM er es nicht ändert..kann Bequemlichkeit sein, mangelnde Gefühle, persönliche Probleme oder zuviel Druck etc.
    Aber wie gesagt wenn gar nichts kommt ohne nachvollziehe Gründe hätte die Beziehung auf Dauer auch für mich keine Zukunft.
     
  • D2406
    D2406 (43)
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    21 Februar 2020
    #16
    Genau die Begründung macht es aus, so wie du es sagst. Ist es Bequemlichkeit, fehlendes Interesse, vielleicht fehlendes Selbstvertrauen, Stress oder oder oder
     
  • Armorika
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    21 Februar 2020
    #17
    Das finde ich schwierig. Wenn man etwas ablehnt, das dem anderen wichtig ist, hat man natürlich jedes Recht dazu, aber man kann doch nicht verlangen, dass dem anderen die Sache dann egal ist und er keinesfalls Konsequenzen daraus zieht.
     
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    21 Februar 2020
    #18
    die erste frage wäre dann ja, ob diese "kleinen überraschungen" vom gegenüber überhaupt gewünscht sind: mich würde deine beispiele eher nerven. ich mag den ruhigen, berechenbaren alltag, ich mag es nicht wenn man mir den durcheinanderwuselt und ich mich darüber auch noch freuen soll. wenn dann auch noch erwartet wird, dass ich sowas zurückgebe - wo ichs halt einfach nicht mag - dann ist das ein problem.

    generell kann ichs nicht leiden, wenn da so eine anspruchshaltung daherkommt: "ich tue dieses, jenes, welches für dich, erwiedere das!" - sorry, nein. man gibt mir, was man mir geben mag, ohne dass man sich dabei schlecht fühlt. wenn man sich dabei nur gut fühlt wenns ne gegenleistung gibt, dann kann mans einfach sein lassen. etwas angeblich nettes zu tun um damit eine gegenleistung zu erzwingen ist kinderkacke und ganz sicher nicht nett.

    was anderes ists, wenn man tatsächlich das gefühl hat, dem gegenüber sei die beziehung oder man selber egal. da sollte man dann zwar auch erstmal kritisch drüber nachdenken, ob man sich vielleicht grade zu sehr auf eine bestimmte art und weise des ausdrucks versteift oder generell zu viel erwartet, aber dann besteht halt schon gesprächs- und änderungsbedarf.
     
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  • Armorika
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    21 Februar 2020
    #19
    Ist bei uns ganz ehrlich noch nicht vorgekommen.
    Also schon, dass einer phasenweise mehr investiert, aber nie so, dass das ein Problem gewesen wäre. Das hat sich bisher immer absolut ok und ausgeglichen angefühlt bzw. durch Gespräche schnell eingerenkt.

    Ich kann mir das auch schwer vorstellen, wie man "Scheißegal, was der andere braucht" und Liebe vereinbaren soll.
    Das schließt sich doch aus?
    Und ist dieses Gefühl des Ungleichgewichtes nicht auch immer das Gefühl nicht genug geliebt zu werden?

    Dementsprechend kann ich mir das für eine intakte Beziehung nicht (lange) vorstellen.
     
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  • D2406
    D2406 (43)
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    21 Februar 2020
    #20
    Da hast du ja auch vollkommen Recht. Eine Anspruchshaltung so wie Du es beschrieben hast sollte auch nicht in einer Beziehung das Thema sein.

    Mal ein Beispiel aus unserer Beziehung.

    Der Mann kuschelt mit seiner Partnerin sehr gerne und oft, natürlich wie sie Männer sind möchte er auch mal mehr als nur kuscheln. Dann kommen diese Sätze- bin zu müde-habe kopfschmerzen etc. denke mehr brauche ich nicht zu erwähnen kennen wir ja alle.
    Wenn du immer wieder gegen eine Wand läufst und abgeblockt wirst, wirkt sich das auch auf deinen eigenen seelischen Zustand aus. Man wirkt genervt, fühlt sich abgewiesen, ungeliebt oder oder oder.
    Wur haben unsere Probleme gelöst, natürlich kommen neue auf, wir sind ja zwei Individuen.
     

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