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Wie haltet Ihr es mit dem Fleischkonsum?

  1. Ich werde meinen gewohnten Fleischkonsum beibehalten

    43 Stimme(n)
    42,2%
  2. Ich werde versuchen, meinen Fleischkonsum leicht zu reduzieren

    10 Stimme(n)
    9,8%
  3. Ich werde versuchen, meinen Fleischkonsum deutlich zu reduzieren

    17 Stimme(n)
    16,7%
  4. Ich will in Zukunft vegan/vegetarisch leben.

    5 Stimme(n)
    4,9%
  5. Ich lebe bereits vegan/vegetarisch.

    23 Stimme(n)
    22,5%
  6. Ich will vermehrt auf Label/regional/Bio etc. achten

    29 Stimme(n)
    28,4%
  7. Ich will vermehrt Fleischersatzprodukte nutzen

    7 Stimme(n)
    6,9%
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  • Schweinebacke
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    18 Juni 2020
    #1

    Werdet Ihr in Zukunft weniger Fleisch essen?

    Im Rahmen von Corona stehen ja derzeit die unappetitlichen Herstellungsbedingungen in der Fleischindustrie im Focus.
    Wie haltet Ihr es damit? Wie sieht Euer bisheriger Konsum aus und was wollt Ihr daran eventuell ändern?
     
  • User 96053
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    18 Juni 2020
    #2
    Aktuell (in der Schwangerschaft) esse ich soviel Fleisch, wie ich möchte. Vorher hatte ich mir schon angewöhnt, nur noch am Wochenende Fleisch zu essen, wochentags vegetarisch. Ganz werde ich dahin vermutlich nicht zurück, aber wir werden auf regionale Produkte umsteigen und den Fleischkonsum ein wenig reduzieren, so dass auch unser Kind damit aufwächst, dass eine Mahlzeit (oder ein Tag) ohne Fleisch ganz normal und absolut kein Drama ist.
     
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  • Hasipupsi
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    18 Juni 2020
    #3
    Ich ernähre mich schon seit mehr als 14 Jahren vegetarisch und seit zwei Jahren überwiegend vegan. Ich vermisse nichts und meine Blutwerte sind auch gut. Ich denke nicht, dass ich jemals wieder Fleisch essen werde :smile:
     
  • wild_rose
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    18 Juni 2020
    #4
    Echt? Das wäre mir jetzt noch nicht wirklich aufgefallen.
    Der Postillion hatte einen entsprechenden Artikel, aber sonst?
    Ich esse relativ wenig Fleisch, im Schnitt wohl so 50-100g in der Woche. Nicht gleichmäßig verteilt, ich esse durchaus mal ein Steak und dann Wochen lang nichts mehr, aber so ungefähr müsste das hinkommen.
    Das Fleisch das es hier gibt kommt vom Metzger, die haben eine eigene Schlachtung und können zu jedem Steak, Schinken, Wurststück sagen, welcher Bauer das geliefert hat. Ich wohne auf dem Land mit viel Viehzucht um mich herum, es war noch nie ein Bauer der genannt wurde mehr als 15 Kilometer entfernt.
    Ganz glücklich bin ich mit meinem Konsum, sowohl von Fleisch an sich als auch von anderen tierischen Produkten nicht, ich lasse mich gerne mal hinreißen "weil es da ist" und würde alleine wohl weniger kaufen und essen.
    Es entwickelt sich langsam in die für mich passende Richtung und ich bin mit dem aktuellen Kompromiss zumindest nicht total unzufrieden.
     
  • User 107106
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    18 Juni 2020
    #5
    Das Thema ist für mich ein ungeheuer Gewissenskonflikt.
    Ich esse gerne Fleisch. Weniger das Schnitzel, aber in Form von Hackfleischpfannen, Wurst, Maultaschen, etc. Ja ich kenne die vegetarischen Alternativen und habe auch phasenweise immer wieder vegetarisch oder pescetarisch gelebt. Aber mir fehlt das wirklich sehr.
    Hinzu kommt, dass mein Kind keine Hähnchen, kein Ei und keine Milch in jeglicher Form verträgt und Fisch nicht gerne mag. Da ich das Kind nicht vegan ernähren möchte, muss ich mit Fleisch kochen. Bzw esse ich selbst zu gerne, als dass ich dann für sie "echte" Bolognese oder Wurst mache, während ich die vegetarische Alternative esse.

    Ich bemühe mich das ganze runterzufahren, aber eigentlich ist es noch immer zu viel.
    Ich muss da echt noch Mal in mich gehen.
     
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  • Solloki
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    18 Juni 2020
    #6
    Wir beziehen Fleisch nun vorrangig vom Direktvermarkter Biobetrieb. Hat also Bioqualität ist aber nicht so teuer wie im Bioladen. Und das Fleisch ist gut.
    Da das aber trotzdem teurer ist als Discounter reduziere ich den Anteil. Aber auf Fleisch werden wir nicht verzichten. Eine aktive Umstellung wegen den Skandalen ist das nicht, sondern nun wo wir es uns leisten können steht für mich die Qualität und das Tierwohl an wichtiger Stelle.
     
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  • Tante Petunia
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    18 Juni 2020
    #7
    Ich bin bereits seit über 6 Jahren vegetarisch
     
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  • anco1994
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    18 Juni 2020
    #8
    Da wir hauptsächlich nur das Fleisch von unseren eigenen (glücklich und auf der Weide lebenden) Tieren essen, werden wir an unserem Konsum nichts ändern. Natürlich essen wir aber auch nicht jeden Tag Fleisch.

    Jeder meckert über die Haltungsbedingungen und über die Situationen auf den Schlachthöfen, aber rennt im gleichen Augenblick zum Discounter und holt sich dort sein schnitzel für 2€/kg (wenn überhaupt).

    Ich verstehe nicht, was die Leute davon abhält zum Landwirt um die Ecke zu gehen und dort sein Fleisch (oder auch Eier, Gemüse, etc) zu beziehen.
    Hier sieht man gleich wie das Tier gelebt hat und kann sich zb auch darüber informieren wo das Tier geschlachtet wurde. Denn es macht natürlich einen Unterschied wenn das Tier nur 10km entfernt zum Schlachter gebracht wird oder vorher tausende Kilometer ohne Futter und Wasser durch Europa.
     
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    18 Juni 2020
    #9
    Ich werde mein Vehrhalten nicht ändern weil es derzeit 0 transparent ist, woher das Fleisch stammt und unter welchen Bedingungen es produziert wurde.
    Es müssen sich die Rahmenbedingungen ändern und das Konsumverhalten passt sich dann an. Anders herum funktioniert es nicht.
     
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    18 Juni 2020
    #10
    Ähm... Geld?
     
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    18 Juni 2020
    #11
    Weil 99,9% aller Deutschen schlicht keinen Qualitäts-Fleisch verkaufenden Hof um die Ecke haben.
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 18 Juni 2020 ---
    Und das natürlich auch!
     
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    18 Juni 2020
    #12
    Ich fahre täglich am Großschlachthof vorbei. Der Hof zwei Straßen weiter lässt da schlachten. Aber auch der Hof, dessen Bauer vor kurzem wegen Tierquälerei verurteilt wurde. Das Fleisch landet in der Landmetzgerei ums Eck, im Schlachthof werden aber auch die Burger für McDo produziert.
    Also wie soll der Verbraucher das durchblicken?
    Klar, wenn ich nix anderes zu tun hätte und ich für meine Familie unbegrenzt Geld hätte, würde ich das Biohühnchen für 20 Euro / Kg auf dem Markt kaufen. Und ein halbes Rind bestellen und das ganze Vieh verarbeiten, Nose to Tail. Aber das ist halt nicht die Realität.
     
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  • anco1994
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    18 Juni 2020
    #13
    Das ist für mich kein Grund mehr heutzutage. Wenn es mir wichtig ist wie das Tier vorher gehalten wurde und artgerecht getötet wurde ohne Stress usw, esse ich Fleisch statt 7x pro Woche nur 2x

    Es wird so viel Geld für blödsinn ausgegeben, da ist das kein Argument für mich.

    Wir haben viele Familien die bei uns ihr Fleisch kaufen und bei denen es aus Geldgründen nur 2-3x die Woche Fleisch gibt. Dafür aber eben qualitativ hochwertiges Fleisch.
     
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    18 Juni 2020
    #14
    Off-Topic:
    Die Rate für den Benz will halt bezahlt werden :tentakel:
     
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  • anco1994
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    18 Juni 2020
    #15
    Danke, denn genauso ist es :anbeten:

    Jeder (der auch möchte!!) kann sich das Fleisch beim Bauern um die Ecke leisten.
    Die meisten wollen es nur nicht.
     
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    18 Juni 2020
    #16
    Weil nicht jeder einen Landwirt um die Ecke hat.
    Ich wohne in Berlin, habe kein Auto und mache eigentlich alles zu Fuß oder per Fahrrad. Ich habe schlicht keinen Landwirt wo ich einfach mal hin kann, geschweige denn die Tiere dort wirklich sehe um mich von guter Haltung zu überzeugen. Ich denke ländlicher wäre das deutlich leichter.
     
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    18 Juni 2020
    #17
    Ganz schön arrogant! Und leider hast Du so absolut keine Ahnung, wie verdammt viele Menschen in diesem ach-so-reichen Deutschland leben (müssen).
    Da solltest Du mit Deinem Mid-Class-Stadtrand-Reihenhaussiedlung-Weltbild mal lieber etwas leiser sein!
     
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  • Schweinebacke
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    18 Juni 2020
    #18
    Off-Topic:
    Komischerweise ist UNTERgewicht jetzt nicht gerade die große Baustelle bei Leuten, die nicht soviel Geld haben...im Gegenteil :ninja:
     
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  • User 177622
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    18 Juni 2020
    #19
    Für dich nicht. Für die meisten anderen ja scheinbar schon.

    Bei mir im Bioladen kosten drei Bratwürstchen knapp 8 Euro. Fahre ich mit dem Auto (sonst ist es zu weit) zum Bauern, komme ich mit den Fahrtkosten auf den gleichen Preis und hab ne schlechtere Ökobilanz.
    Beim Metzger, der nicht bio produziert, sind es immerhin noch knapp 6. Heute noch dort bezahlt.

    Keine Ahnung, was es beim Discounter kostet, aber ich vermute, unter drei Euro.

    Also meine Bekannten mit drei bis fünf Kindern, die ganz normale Jobs haben, können sich regelmäßig nicht mal den Metzger leisten...

    Ethische Ernährung muss man bezahlen können und wollen.
     
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  • User 106548
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    18 Juni 2020
    #20
    Off-Topic:
    Äääh??? Hast Du schonmal Preise geguckt? Was kostet gesundes Essen und wie kann man für 4,85€ am Tag(!!!) wenigstens einigermaßen satt werden?
     
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