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  • AlleinAllein87
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    30 Juni 2011
    #1

    Wie definiert ihr Intelligenz?

    Von vielen Frauen wird bei der Traumpartnerbeschreibung die Eigenschaft "Intelligent" gefordert. Nur wie definiert ihr Intelligent?
    Ist jemand der in der Schule/Studium nur gute Note hat intelligenter, als jemand der zwar keine gute Noten hat, dafür sich aber zu helfen weiß in Alltagsdingen (improvisieren, etwas reparieren, sich ohne Hilfsmittel orientieren usw.)?

    Wollte mal eure Definition von diesem Begriff hören.
     
  • Michi04
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    30 Juni 2011
    #2
    Gerade hier angekommen und schon willst du die Intelligenz der Leute hier testen, wenn das mal gut geht. :tongue:
     
  • AlleinAllein87
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    30 Juni 2011
    #3
    Ich habe hier schön länger unangemeldet gelesen und dass ein Mann intelligent sein sollte bzw. sogar muss, muss man von den Frauen sehr oft lesen. Aber ich weiß nicht, was die darunter verstehen.
     
  • GoodAsGold
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    Es ist kompliziert
    30 Juni 2011
    #4
    Das hatten wir vor kurzem erst. Die "Lösung" ist:

    Intelligenz (lat.: intelligentia „Einsicht, Erkenntnisvermögen“, intellegere „verstehen“) bezeichnet im weitesten Sinne die Fähigkeit zum Erkennen von Zusammenhängen und zum Finden optimaler Problemlösungen.

    Mit Noten hat das sehr wenig zu tun.
     
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    30 Juni 2011
    #5
    Intelligenz hat nichts mit Wissen oder guten Noten zu tuen, eher im Gegenteil, die Intelligenten werden wohl nicht die besten Noten haben ...
    Mit der hier viel zitierten "sozialen Intelligenz" auch nichts.
    Wie schon gesagt wurde, eine Auffasssungsgabe, um komplexe Zusammenhänge einfach zu verstehen, wie zBsp räumliches Vorstellungsvermögen.

    Ehrlich: Intelligenz ist in der Partnersuche Null!! von Vorteil, wenn man zu intelligent ist wird es eher schwer.
     
  • User 91095
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    30 Juni 2011
    #6
    Ich scher mich jetzt mal nicht um die Wörterbuchdefinition, ok? :zwinker:

    Intelligent ist für mich der, der lernfähig ist, selbst auf Dinge drauf kommt, eine gewisse praktische und emotionale Kompetenz mitbringt und ein Interesse an Erkenntnisgewinn besitzt. Es ist nicht notwendigerweise derjenige, der einen Uniabschluss hat oder einen IQ von 160.

    Das Antonym von Intelligenz bei Menschen auf dem Partnermarkt ist in meinen Augen nicht Dummheit, sondern Ignoranz. Wer die menschliche Neugierde nicht in sich beherbergt, wird mit mir als Mensch nicht viel anfangen können. Denn wo kann sich die menschliche Neugierde besser entfalten, als in den Köpfen der Menschen, beim Nachdenken, beim Schlüsse ziehen und letztendlich beim Ergebnisabgleich mit anderen denkenden Geschöpfen?
     
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  • Das Ich-Viech
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    30 Juni 2011
    #7
    Bloßes Auswendiglernen führt (je nach Fach und Lehrer) zu überaus guten Noten, hat aber nichts mit Intelligenz zu tun. Es geht dabei, wie GoodAsGold schon erwähnt hat, um Zusammenhänge. Das Erkennen ist weitaus wichtiger als das Wissen. Mit Auswendiggelerntem beeindruckst du nur auf den ersten Blick.
    Das, was du als "Alltagsdinge" beschreibst, würde ich unter "Bauernschläue" verbuchen. Sicherlich eine Form von Intelligenz, aber nicht unbedingt das, was man mit dem Begriff üblicherweise meint.

    Achtung, persönliche Definition, keineswegs als pauschale Antwort zu verstehen:
    Für mich persönlich ist ein intelligenter Mensch ein interessierter Mensch. Er kennt sich mit dem Weltgeschehen und der Politik zumindest in Grundzügen aus, vermag heutige Situationen in der vergangenen Geschichte der Welt wiederzuerkennen und kann sich ausdrücken. Ein gewisses Maß an Kultur ist in meiner Definition von Intelligenz (die muss nicht allgemeingültig sein; auch das ist letztlich subjektiv) auch wichtig. Man sollte die Religion ein wenig kennen, die im Heimatland vorherrscht, auch wenn man vielleicht nicht daran glaubt. Man sollte die Nationalhymne des eigenen Landes zumindest summen können, wissen, dass die Kleine Nachtmusik nicht von Bon Jovi komponiert wurde und dass Andy Warhol nicht die Sixtinische Kapelle angepinselt hat. Dass die FDP nicht linksextrem und die SPD nicht rechts ist, sollte man wissen; ebenso, dass Stalingrad keine Temperaturangabe ist.
     
  • Prof_Tom
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    30 Juni 2011
    #8
    Lotusknospe: Sorry, aber deine Einschätzung mag zwar für dich subjektiv plausibel sein, aber ist trotzdem nicht zutreffend. Intelligenz hat ebend nichts mit praktischer Umsetzung zu tuen, sondern ist einfach nur in seiner Ausprägung nur da. Was du meinst könnte man vllt als Intelligentes Verhalten beschreiben, aber mit der Eigenschaft, Intelligenz hat sie nichts zu tuen. Intelligenz muss auch nicht nach außen in Erscheinung treten oder einen Nutzen haben.
     
  • Michi04
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    #9
    Wie Lotusknospe das formuliert hat, da kriege ich einen geistigen Orgasmus. :ashamed::grin:
    Ansonsten ist Intelligenz schlicht und einfach vererbt, je mehr man hat, um so mehr Bildung kann man sich aneignen und es vor allem auch verarbeiten und anwenden.
     
  • RamonaFlowers
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    #10
    Da kann ich nur zustimmen. Allgemeinbildung überhaupt finde ich wichtig. Wenn ich sage, mein Partner soll "intelligent" sein, dann heißt das, ich will mit ihm über alle Themen reden können, die mich beschäftigen. Das reicht von Büchern auf höherem Niveau über Politik bis hin zu Kunst/Musik. Einfach eine gute Basis an Wissen und die innere Bereitschaft und Voraussetzung, noch mehr dazuzulernen.
     
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    30 Juni 2011
    #11
    Also Inteligent ist man für mich wenn man weiß wie man wissen richtig anwendet
    Aber nicht jedes Wissen ist für diese definition geeignet ^^
     
  • User 91095
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    30 Juni 2011
    #12
    Weiß ich, deswegen schrieb ich auch:

    Ich habe nur realistisch darzustellen versucht, was die Eigenschaft "intelligent" bei der Traumpartnerbeschreibung für mich bedeuten würde.
     
  • Prof_Tom
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    30 Juni 2011
    #13
    Möchte nur mal klarstellen, damit man nicht verschiedenen Dinge durcheinander bringt. Wenn man über etwas redet, muss man schon bei der Definition bleiben, wenn ich über Katzen reden will, kann ist es auch nicht von Vorteil wenn für mich Hunde Katzen sind.

    Off-Topic:
    Übrigens, zu viel Allgemeinwissen und Neugierde ist auch bei der Partnerwahl oder generell für Menschen in Gesellschaft nicht angsehen, wird einem da doch sofort immer doch gleich unterstellt der "Besserwisser" zu sein
     
  • User 91095
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    30 Juni 2011
    #14
    Lies dir mal den letzten Satz im Eingangsposting durch :zwinker:

    Off-Topic:
    Es kommt sehr drauf an, wie man sein Wissen und seine Neugierde präsentiert. Ja, die Möglichkeit besteht, dass man als Besserwisser dasteht. Aber es muss nicht notwendigerweise so sein. Wenn man eine gewisse soziale Kompetenz besitzt, dann weiß man, wann Allgemeinwissen und Neugierde angebracht und situationsadäquat sind, und wann nicht. Und vor allem, wie man solche Dinge rüberbringen kann, ohne dass sich jemand anderer schlecht fühlt (was wohl die häufigste Begründung für die Wortwahl "Besserwisser" ist).
     
  • capricorn84
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    30 Juni 2011
    #15
    Hier muss man ja richtig aufpassen was man schreibt. :grin:

    Ich seh das eigentlich wie Tami88. :jaa: Intelligent heißt für mich dass ich mich mit jemanden normal unterhalten kann und der auch Ahnung von vielen Dingen hat.
     
  • Prof_Tom
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    30 Juni 2011
    #16
    Ja ich bin einfach nicht darauf eingegangen, weil es für mich völlig unlogisch erscheint, warum Dinge die klar definiert sind und keinen persönlichen Interpretationsspielraum bieten sollten, überhaupt von jedem eine eigene Defiinition haben können. So könnte man hier ja auch eine Umfrage erstellen, was für jeden User ein Gänseblümchen ist oder ein Regenbogen. Die Definition von Intelligenz ist ja nicht zuletzt durch Jahrzehntelange intensive wissenschaftliche Forschung enstanden. So gleitet es doch leider ins Unsachliche ab und wenn es individuelle Definitionen gibt, könnte man bei allen wissenschaftlichen Erkenntnissen zweifeln, ala "an was glaubt ihr, wie ist der Mensch enstanden?"

    Off-Topic:
    Auch hier, für mich ist es selbstverständlich, wenn sich jemand für etwas wirklich interessiert, dass dieser auch mit der Konsequent handelt, mit anderen seine Erfahrungen zu teilen. Von daher sollte es im Sinne für alle sein(und Motivation für den, der sich für etwas interessiert), wenn Unwarheiten und Halbwarheiten verbreitet werden diese zu berichtigen, damit sich so etwas nicht noch weiter ausbreiten (in dem SInne ist es ja sehr wichtiger Dienst an der Gesellschaft, sonst würden die meisten heute ja immer noch glauben, die Erde wäre eine Scheibe usw, wenn ihnen niemand mal das Gegenteil aufgezeigt häte) Nur schade das man dann immer als der "Buh-Mann" da steht.

    BTW, hab schon von einigen Mädchen gehört, dass sie grundsätlzlich von einer Beziehung absehen, weil ich einfach viel zu viel weiß und mich interessiere.
     
  • User 91095
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    30 Juni 2011
    #17
    Bei abstrakten Dingen finde ich, dass man ruhig drüber diskutieren kann. Es geht hier hauptsächlich um den alltagssprachlichen Gebrauch des Begriffs. Der weicht dann - wie du siehst - durchaus von der wissenschaftlichen Definition ab. Man muss hier schon differenzieren können.

    Off-Topic:


    Stelle dir eine Situation vor, in der du und deine Freundin gerade hitzig streitet und du sie darauf hinweist, dass sie das Wort "intelligent" in einem falschen Zusammenhang benutzt. Das ist jetzt natürlich überzeichnet, aber grundsätzlich geht's genau darum. Man muss nicht jeden Unsinn, der gesagt wird, korrigieren, man muss nicht jede Unwissenheit des Gegenübers durch Belehrung ausmerzen. Das ist nicht immer angebracht und erwünscht. Manchmal geht es um andere Dinge.

    Tja, sowas passiert, auch mir. Ich schüchtere Männer ein und ich hab als Frau da sicherlich noch mehr Probleme damit als du als Mann, denn bei Männern ist Intelligenz oder ähnliches ja schon eher angesehen als bei Frauen.
     
  • User 38494
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    30 Juni 2011
    #18
    also ICH interpretiere intelligenz vor allem im sinne von emotionaler intelligenz. :jaa:

    Emotionale Intelligenz ? Wikipedia

    klar gehört auch noch etwas allgemeinwissen dazu, das ich mich mit frau unterhalten kann ... das gleiche setze ich im übrigen vorraus bei frau. :zwinker:
     
  • User 78196
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    1 Juli 2011
    #20
    Zu den bisher geposteten Definitonen kann ich nichts hinzufügen.
    Ich würde aber gern noch anmerken, dass die Meisten, die sich einen "intelligenten" Partner wünschen, wohl eher damit meinen: so intelligent wie sie selbst.
    Das sieht man z.B. an Prof_Toms Beitrag:
    Wohl die Mehrzahl der Menschen ist so optimistisch und hält sich für intelligent. Es ist aber egal, ob das bei der Einzelperson so zutrifft, denn im Prinzip wird man sich mit einem Partner, der deutlich weniger intelligent ist als man selbst, ziemlich langweilen, während ein deutlich intelligenterer Mensch wahrscheinlich einschüchternd auf seine Umwelt wirken kann.
     

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