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  • Sophie121
    Sophie121 (20)
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    in einer Beziehung
    17 Februar 2019
    #1

    Wie kann ich mit Panikattacken umgehen?

    Guten abend
    Also ich weiss ich kann hier keine genaue Diagnose bekommen.. aber mich beschäftigt dieses thema schon seit längerem
    Vor einem halben Jahr ungefähr hatte ich zum ersten mal eine extrem schlimme Panikattacke ausgelöst durch gras, ich war leichtsinnig und hab mich durch gruppenzwang dadurch animieren lassen es mal zu probieren. Mit dem themq gras hatte ich mich noch nie vorherb beschäftigt gehabt.. ich wusste nich was normal ist beim konsum und was dann mit mir passiert. Als ea dann wirkte hab ich so panik bekommen dass mir weiss vor augen wurde mein Herz hat gerasst wie verrückt ich habe am ganzen körper gezittert. Alle berührungen haben sich versetzt angefühlt und allea was ich sah wie im Zeitraffer. Ich dachte ich Sterbe ich wusste nicht was los war.. mein Freund konnte mich dann beruhigen und ich mich selbst auch aber das war mit Abstand das schlimmste was mir jeh passiert ist. Dannach hatte ich es nivht mehr nur wenn ich panik habe. Zum Beispiel als ich feiern war und ea so voll war dass ich fasr kaputt gedrückt wurde und ao eckelhafte typen näher kamen. Es war wie ein Blackout, ich konnte mich dann nicht mehr genau an den moment erinnern . Ich kann zwar mittlerweile damit leben . Aber es ist jedesmal so schlimm
     
  • User 34612
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    vergeben und glücklich
    17 Februar 2019
    #2
    Wie oft hast du diese Panikattacken denn? Kannst du festmachen, was die Attacken auslöst?
     
  • User 107106
    Planet-Liebe ist Startseite
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    Verheiratet
    17 Februar 2019
    #3
    Wende dich an einen Arzt oder eine Beratungsstelle in deiner Stadt.
    Angst- und Panikstörungen haben von allen psychischen Erkrankungen mit die beste Heilungsschancen!
    ich selbst hatte eine Angststörung, hatte oft wenn ich alleine war und für mein Kind alleinverantwortlich war Panikattacken. Die Verantwortung hat mich fertig gemacht, weil mir ein anderer Teil meines Lebens entglitt.
    Ich suchte mir eine Beratungsstelle der ev. Kirche und war dort für ca ein halbes Jahr alle 14 Tage zum Gespräch. Ich hatte kein schweres Trauma und konnte in den Gesprächen lernen meine Ängste auszuhalten, ohne dass sie in Panik steigerten. Und ich lernte die Symptome einer Panikattacke zu ertragen: Denn man stirbt nicht daran. Das Herzrasen, die Enge in der Brust, das Schwitzen, ist fürchterlich, aber es ist für eine gesunde, junge Frau nicht tödlich. Es vergeht wieder. "Es geht vorbei!" war mein Mantra und ich atmete bei geöffnetem Fenster dagegen.

    Das ganze ist jetzt 3 Jahre her. Ich hatte keine Panikattacken mehr.
    Eine gute Freundin von mir wurde traumatisiert. Ihr Fall ist deutlich schwerer. Ihr helfen Medikamente sehr, sehr gut um das ganze auszuhalten. Eine Psychotherapie hat ihr sehr geholfen. Mittlerweile schafft sie es Attacken ohne Medikamente auszuhalten. Und mit jeder Attacke, jeder starken Angst die man aushält, wird die Angst vor der Angst ein bisschen kleiner.
    Aus "es geht vorbei" wird ein "ich kann das!"
    Das gilt auch für dich!
     
    • Hilfreich Hilfreich x 2
  • LiseLise
    Öfters im Forum
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    Single
    17 Februar 2019
    #4
    Du solltest dir professionelle Hilfe holen.
    Die können dir am besten helfen und du brauchst dich dafür auch nicht zu schämen oder so.
    Informiere ich mal, wo es in deiner Stadt Beratungsstellen gibt und schau dort mal vorbei :smile:
     
  • krava
    krava (37)
    Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
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    nicht angegeben
    17 Februar 2019
    #5
    was heißt jedesmal?
    Wie oft kommt das denn vor? Und wann? Wenn du dich in einer größeren Menschenmenge aufhälst? Oder auch in anderen Situationen?
     
  • daniela17
    daniela17 (23)
    Sehr bekannt hier
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    in einer Beziehung
    18 Februar 2019
    #6
    Wichtig ist mal zu wissen wie oft du sie hast. Und durch was ausgelöst.

    Ich habe selbst auch Erfahrungen mit Panikattacken und Angststörungen. Vor ca 4-5 Jahren war es ganz schlimm, ich hatte vor fast allem Angst. Das gute war, dass ich jemandem zum reden hatte und derjenige mir beigebracht hat wie ich damit umgehen soll. Ich rate dir deshalb, dir auch jemanden zu suchen der dir Helfen kann wie z.B ein PsyhotherapeutIn.
    Unbehandelt kann es sein das es womöglich (muss aber nicht sein) immer schlimmer wird.

    Was ansonsten gut hilft: Atemübungen, also tief durchatmen. Wenn du die Gelegenheit hast, dich auf den Rücken zu legenbund die Beine hoch lagern und auch wieder tief durchatmen. Das entspannt etwas. Und dir klar werden das es wieder vorbei geht und nicht lebensgefährlich ist.
    Mit der Zeit lernst du etwas damit umzugehen doch trotzdem ist es wichtig, wenn du sie wirklich oft hast und sie dich in deinem Alltag beeinträchtigen, dass du dir Hilfe holst.
     
  • cassiopeia
    Ist noch neu hier
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    nicht angegeben
    18 Februar 2019
    #7
    Für die schnelle Hilfe empfehle ich dir das Buch "Keine Panik vor der Panik" von Silke Porath.
    Panikattacken werden "erlernt" und können auch wieder "verlernt" werden.
    Je weniger sie sich manifestieren, um so größer die Heilungschancen.

    Bei ausbleibender Behandlung neigen sie dazu, auf immer mehr Situationen überzugreifen. Der Besuch beim Hausarzt bzw. Therapeuten ist absolut unerlässlich.
    Wenn keine Therapie hilft, gibt es sehr gute Medikamente, wobei wirklich erstmal eine entsprechende Therapie (z.B. Verhaltenstherapie) im Vordergrund steht und sehr häufig schon recht schnell gute Erfolge erzielt.
    Panikattacken sind extrem unangenehm und angsteinflößend, aber es gibt auf jeden Fall Mittel und Wege, das in den Griff zu bekommen.

    Nur Mut und viel Erfolg:winkwink:
     
  • User 172590
    temporär gesperrt
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    nicht angegeben
    18 Februar 2019
    #8
    Normal sind solche Panikattacken auch beim Konsum von Rauschmitteln nicht, aber das Zeug kann natürlich eine latent vorhandene Störung zum Ausbruch bringen. Auf jeden Fall ein Grund mehr, in Zukunft die Finger davon zu lassen !!!

    Das latente Vorhandensein psychischer Störungen ist häufiger als viele denken und auch bei Menschen zu beobachten, denen man es, auch wenn man sie besser und länger kennt, weder angesehen noch zugetraut hätte.
    Also scheue Dich nicht, Hilfe in Anspruch zu nehmen, die mit Dir vor allem die (oft tief im Untervewusstsein liegenden) Ursachen herausarbeitet, das ist nämlich der ganz wesentliche Teil. Nach der Erkenntnisarbeit ist die Erarbeitung von Vermeidungsstrategien, um einen offenen Ausbruch zu verhindern, dann oftmals nur noch der kleinere und einfachere Teil.
     

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