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  • Knutscha
    Knutscha (30)
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    nicht angegeben
    21 Juni 2008
    #1

    Wie schafft man es sich NICHT zu verlieben?

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  • kagome
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    21 Juni 2008
    #2
    Off-Topic:
    gute frage hätte ich auch gerne gewusst, geht mir nämlich genauso...
     
  • SottoVoce
    SottoVoce (35)
    Sehr bekannt hier
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    21 Juni 2008
    #3
    Hm, nur weil man verliebt ist, muss man doch dann auch nicht sofort leicht zu haben sein? :schuechte

    Also, mir gehts zwar so, dass ich unglaublich schnell in jemanden verguckt bin (der Grund wohl auch, weshalb ich nie lange Single war *g*), aber deshalb lass ich mich nicht auf der Stelle auf irgendwas mit demjenigen ein. Ich treff mich halt dann erstmal ganz oft mit demjenigen, aber wir gehen das dann trotzdem relativ langsam an. Mit meinem jetzigen Freund wars so, dass wir erstmal anderthalb Monate uns mindestens 2mal die Woche gesehen haben (teilweise auch 6mal die Woche *g*), bevor wir uns überhaupt nur GEKÜSST haben. Jemand, der mich hätte verarschen wollen, hätte wohl keine anderthalb Monate drauf hingearbeitet, sondern hätte das schneller und mit weniger Mühe haben wollen...
     
  • ~Miako~
    ~Miako~ (30)
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    in einer Beziehung
    21 Juni 2008
    #4
    Hab das Prob leider auch^^ bin zwar nicht leicht zu haben aber verliebe mich doch recht schnell obwohl ich es nicht will weil mir der jenige eigendlich garnicht so gefällt :ratlos:
     
  • Elvis - V.I.P.
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    21 Juni 2008
    #5
    Grade, wenn man schon den Gedanken hat:"Ja so sehr gefällt er mir eigentlich gar nicht". ..also in dem Moment weiß man doch, dass man nicht verliebt ist. Sonst würde man sowas doch nicht denken. Wenn, dann ist es einfach nur der Reiz. Als Single hat man ja auch seine Bedürfnisse, und da ist es halt mal so, dass man jemanden schnell sehr anziehend findet.
     
  • Shiny Flame
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    21 Juni 2008
    #6
    Hmm, was mir manchmal ein bisschen hilft, ist so denken: Aha, jetzt verliebst du dich also wieder. Ist doch schön. Jetzt geht wieder das Kopfkino los. Aha, jetzt ist der Moment, wo du davon träumst, wie ihr Hand in Hand durch die Innenstadt geht zu einem Konzert. Ja, es ist ein schöner Traum. Ja, mal dir das ruhig aus, diesen schönen Traum. Doch, ja. So ähnlich habe ich das damals auch mit XY geträumt, oder? Aber jetzt ist was ganz anderes.

    Oder wenn du ihn siehst, denken: Ah, jetzt pocht mein Herz also wieder wie verrückt. Ja, interessant. Stimmt, so ist das, wenn ich verliebt bin. Ist eigentlich ein schönes Gefühl. Oh ja, ich bin ihm ja so verfallen. Stimmt. So ist es schon oft gewesen, oder? Und es ist immer wieder schön. Ahhhh! Er hat mich angeschaut! Hilfe! Ich will mit ihm ins Bett! Was, wenn er mich nicht will? Dann bricht die Welt zusammen...

    Stimmt. Sie ist ja schon oft zusammengebrochen, wenn ich verliebt war. Stimmt. Ich meine, ich sitze jetzt zwar gerade hier, aber die Tatsache, dass sie schon oft zusammengebrochen ist, ändert daran ja nichts. Ich will ihn! Ich will ihn jetzt sofort! Ich sterbe, wenn ich ihn nicht kriege!

    Na ja, in zwei Wochen macht es auch nicht mehr so den Unterschied, ob ich ihn jetzt gekriegt habe oder erst später. Na, ist doch wahr. Von daher... Na ja, ehrlich gesagt bin ich schon oft gestorben.

    Egal, ich will ihn hier und jetzt!

    Und dann alle Gedanken abschalten, rübergehen, lächeln, quatschen, vögeln... Nein, dieses Mal nicht vögeln. Verrückterweise geht diese Art zu Denken dann beim Gespräch weiter.

    Man kann es üben. Es ist schwer, es funktioniert weiß Gott nicht immer, es gibt Rückschläge. Aber damit bist du zumindest netter zu dir als bei allen anderen Methoden, die ich früher versucht habe. Also, so mache ich es inzwischen. Vielleicht nützt der Rat dir was, vielleicht nicht. Musst du schauen.
     
  • User 78363
    User 78363 (30)
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    21 Juni 2008
    #7
    Also ich glaub nicht, dass sich schnell verlieben was schlimmes ist- das kenn ich auch :grin:

    bei mir hat's meistens geholfen, dass ich die Sache ganz nüchtern analysiert habe, was er fühlen könnte und ob ich mir wirklich langfristig und ernsthaft was mit ihm vorstellen könnte! Außerdem ists oft auch einfach Willenssache, die Sache von mir aus nicht so voranzutreiben- wenn er auch was von mir will, kann er das ja auch von sich aus tun!

    Außerdem finde ich den Tipp, der oben gegeben wurde gut: wenn jemand bereit ist, ewig auf dich zu warten, bis du zu küssen, etc.bereit ist, wird er dich wohl eher nicht verarschen (klar Ausnahmen bestätigen die Regel)!

    Wie man jedoch das grundsätzliche "Problem" sich nicht zu verlieben beseitigen kann weiß ich auch nicht :zwinker:
     
  • neverknow
    neverknow (29)
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    Single
    21 Juni 2008
    #8
    Mach dir einfach bewusst, dass das, was du als Verliebtsein, "Schmetterlinge im Bauch" usw. wahrnimmst, nichts anderes als schnöde Biochemie ist. Du findest den Mann und seine Persönlichkeit ja nicht an sich toll, nicht (ver)liebenswert. Es ist nur dein Organismus, deine Hormone, die möchten, dass sich eure Immunsysteme verbinden. Naja. Für mich zumindest kein überzeugender Grund, mich wirklich in jemanden zu verlieben :zwinker:
     
  • xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    21 Juni 2008
    #9
    Ich verliebe mich auch schnell. Naja, verlieben dauert dann doch länger, ich schwärme eben. Aber ich lerne jede Woche so viele Leute kennen, dass ein Mann nur für wenige Wochen aktuell und interessant ist. Mehrere Optionen offen halten und sich nicht auf einen Einzigen versteifen hilft. Manchen hilft es, sich immer wieder die negativen Eigenschaften vor Augen zu führen. Neulich fand ich einen Kerl auch verdammt toll … bis ich ihn unter Alkoholeinfluss erlebt habe – Das war’s dann gewesen.
     
  • Asgar
    Asgar (34)
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    nicht angegeben
    22 Juni 2008
    #10
    Ein sehr Interessanter Thread, ich versuche mal zu beschreiben wie es meiner Erfahrung nach abläuft.
    Kein Anspruch auf Allgemeingültigkeit, aber vieleicht geht es anderen ja ähnlich... :smile:

    Am Anfang steht die sexuelle Anziehung.
    Diese können wir bewusst nur sehr geringfügig beeinflussen, entweder sie ist da oder nicht. (ausgelöst über verschiedene "Hebel", zb. Aussehen, Verhaltensweisen, Stimme, Geruch, usw)

    Solange man noch nicht fortgeschritten ist zur Verliebtheit, ist das Gefühl der Anziehung aber keinesfalls exklusiv, ich kann mich auch zu mehreren Frauen hingezogen fühlen.
    Diese Tatsachen sollte man sich wirklich einmal bewusst machen, das ist wichtig.

    Dann kommt, wie Flame schon so schön richtig analysiert hat, das "Kopfkino". Man stellt sich ach so schöne Situationen mit einer Person vor, zu der man sich hingezogen fühlt, verknüpft die Erfüllung so mancher Träume mit einer Person, zu der man sich hingezogen fühlt, und ab hier beginnt Verliebtheit.
    Eine größe Gefahr besteht hier wenn man generell unzufrieden oder unglücklich ist, je weniger man mit sich selbst im Reinen ist, umso größer wird der Berg an Hoffnungen und Vorstellungen die man möglicherweise mit seinem "Opfer" verknüpft.
    Der nächste Schritt ist hier, sich eben dieser Sache bewusst zu werden. Hat man das erst einmal geschafft, hat man auch die Kontrolle darüber inwieweit man das zulässt.
    Das erfordert natürlich ein gewissen Selbstbewusstsein (hier wortwörtlich gemeint, nicht im Sinne von Selbstwertgefühl, Willensstärke oder Durchsetzungsvermögen), aber es ist gut möglich.

    Und dann kann man das Gefühl der sexuellen Anziehung genießen, ohne sich gleich auf eine Person zu fokussieren... man verliert wirklich nichts dadurch, bleibt aber geistig unabhängig.

    Der klare Vorteil einer solchen Herangehensweise ist halt, dass man nicht anfängt seine Gefühle zu verdrängen oder zu unterdrücken, was ich für auf die Dauer wohl schädlich halten würde. Das einzige was nicht mehr so leicht bis garnicht mehr vorkommt ist Verliebtheit. (Was für mich kein Gefühl an sich, sondern nur ein geistiges Hineinsteigern in Wahnvorstellungen ist. Anzhiehung ist ein Gefühl, Liebe auch... aber Verliebtheit ist reine "Kopfsache")

    Und wenn man dann jemanden gefunden hat mit dem man wirklich auf gleicher Wellenlänge liegt, mit dem man sich super versteht usw, dann kann man sich dem Gefühl hingeben und eine tiefe emotionale Bindung aufbauen. Und das geschieht dann beidseitig... und erst ab hier würde ich von Liebe sprechen.
     
  • squibs
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    22 Juni 2008
    #11
    Ich verdräng es einfach.


    Off-Topic:
    Ausführliche Erklärung dann, wenn ich ein bisschen geschlafen hab.
     
  • CCFly
    CCFly (37)
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    22 Juni 2008
    #12
    das kann man doch gar nicht steuern. ist halt was emotionales, genauso wie andere gefühle. in dem fall macht der körper mit einem, was er will, er hat einen in der hand. :ratlos:
     
  • Shiny Flame
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    22 Juni 2008
    #13
    Aber wir bestehen nicht nur aus einem Körper. Ich gebe meinem Körper das, wonach er verlangt, normalerweise - den Deal habe ich mit mir selbst geschlossen, um von meiner Essstörung zu einem normalen Verhalten zurückzukommen.

    Les dir noch mal genau durch, was Asgar dazu geschrieben hat. Steuern kann man es nicht - aber man kann sich ein bisschen entscheiden, wie man damit umgeht. Und da gibt es tatsächlich viele Möglichkeiten.

    Hilfloses Opfer der eigenen Biologie zu sein... Ja, das ist mir einmal schon passiert. Vielleicht auch zwei Mal. Da ging es wirklich nicht, auch wenn es hundert Mal nicht gut für mich war. Aber der Mensch besteht doch nicht nur aus einem Körper! Körper ist wichtig - aber Kopf und Herz ist auch wichtig!
     
  • Samaire
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    22 Juni 2008
    #14
    Ich wüsste gerne das genaue Gegenteil: wie verliebt man sich? :smile: Ehrlich, ich bin da genau andersrum...

    Nichtsdestotrotz war ich auch schon in der Situation (tatsächlich nur einmal), in der ich jemanden super fand, aber wusste, dass es besser ist, wenn ich mich nicht verliebe. Simpel aber effektiv: die entsprechende Person meiden, wo es eben nur geht. Im Gegensatz zu den meisten bin ich überhaupt nicht der Meinung, dass man gegen Gefühle nix machen kann, ich finde, die kann man sehr wohl "steuern", zumindest bis zu nem gewissen Grad
     
  • Asgar
    Asgar (34)
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    22 Juni 2008
    #15
    Jup, wie man damit umgeht ist das wichtige.

    Kurzes Beispiel aus meinem Leben, so in etwa ging mir das sogar schon 2 Mal:
    Ich treffe ein Mädel dass ich super süß finde. Je nach Grundstimmung reicht nur zb neben ihr zu sitzen und mich mit ihr zu unterhalten (meist schon leicht flirtender Unterton) und ich verspüre schon leichte Erregung.
    Nun gibt es aber immer wieder Momente wo ich einfach merke dass wir nicht auf gleicher Wellenlänge sind, Momente in denen ich gedanklich die Augen verdrehe und einfach merke dass ich anders bin, dass es nicht passt.
    Und wenn man sich trotzdem da hineinsteigert verliert man oft die Fähigkeit ganz normal menschlich mit dem anderen umzugehen.
    Wenn ich das Gefühl der Anziehung aber einfach akzeptiere, und gleichzeitig auch alles andere akzeptiere was in mir vorgeht, also zb. dieses Gefühl von geistiger Distanz, dann kann ich wenn mich ansonsten gut mit der Frau verstehe sogar eine Freundschaft führen.
    Und das, wichtig, ohne in dieses dieses Schema ich liebe sie so sehr, ich will sooft wie möglich in ihrer Nähe sein, unterdrücke aber immer meine Gefühle damit ich die Freundschaft nicht gefährde und sie vieleicht doch ganz abhaut, da ja nichts läuft zwischen uns abzurutschen.
    Ich bin immernoch frei, und weiß dass ich Liebe zu anderen entwickeln kann die mehr zu mir passen.
    Ich kann Frauen die mich interessieren kennenlernen, und wenn es nicht passt mich genauso einfach wieder zurückziehen ohne mich zu verrennen da ich gleich verliebt bin.

    Das ist wesentlich schöner als einfach nur Opfer seiner Gefühle zu sein...
     
  • Balbo
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    23 Juni 2008
    #16
    ja - bei mir genauso.
    Beneide die Leute fast, die sich so leicht verlieben können.
     

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