• Reaper0309
    Reaper0309 (24)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    Single
    31 Juli 2020
    #1

    Wie steht ihr zu eurer Familie?

    Mahlzeit :smile:

    Der Titel des Threads ist Programm.
    Mich würde interessieren, wie wichtig euch Familie ist und inwieweit ihr euch für diese verbiegt.
    Ich habe in den letzten Jahren begonnen, mich immer mehr von meiner Familie abzukapseln, aus verschiedenen Gründen.

    Wenn ich neue Menschen kennenlerne und das Thema dann darauf fällt, sind die manchmal schockiert, wie ich über die spreche. Wobei da nichts wirklich beleidigendes drin ist, ich rede mir Dinge halt nur nicht schön und wenn mir Menschen nicht gut tun, sortiere ich die halt aus.

    Dann kommen immer so Sätze wie: "Aber das ist doch Familie" und ich denke mir: Ja und?
    Muss man sich deshalb alles gefallen lassen?

    Schönes WE an der Stelle :smile:
     
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    Lena-Marie (25)
    vorher LenaUndMax
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    in einer Beziehung
    31 Juli 2020
    #2
    Alles gefallen lassen sicherlich nicht.
    Aber für mich gilt Blut ist dicker als Wasser, weshalb das Familienband immer ein Grund sein sollte, sich wieder zusammenzuraufen.

    Mir ist meine Familie (und auch die meines Partners) sehr wichtig. Auch wenn nicht immer alles eitel Sonnenschein ist, bin ich froh sie alle zu haben.
     
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    Single
    31 Juli 2020
    #3
    Blut ist dicker als Wasser, und Familien sind immer kompliziert.
    Meine Lebensregel.

    Wenn es irgendwo hart auf hart kommt, bleibt die Familie - zumindest unsere, was auch immer schief läuft, man gehört zusammen, und das kann auch nicht aufgelöst werden.
    Ein Hafen - in dem es Hurricanes und Erdbeben gibt, aber ein Hafen.

    Das heißt nicht, dass man widerspruchslos alles hinnehmen soll, oder sich "gefallen lassen" muss. Nirgendwo fliegen die Fetzen bei uns so wie innerhalb der Familie. Aber das können sie, weil man weiss, dass es die Grundfesten nicht angreift - auch wenn man sich das manchmal wünschen würde. Familie ist kompliziert, aber Blut ist dicker als Wasser - schließt sich der Kreis :zwinker:

    Off-Topic:
    ... das ist eine altmodische Haltung in einer Zeit, in der immer alles an Bedingungen geknüpft wird. Man verhält sich auf eine Weise, um irgendein passendes Verhalten "zurück zu bekommen" auf das man sonst kein "Recht" hat.
    Einen Ort mit Menschen, die einem IMMER die Tür öffnen, egal was man sagt oder tut, gibt es für viele nicht mehr. Eine Entwicklung, die an den Wurzeln der Selbstsicherheit nagt, finde ich. So bin ich nicht erzogen.
     
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    31 Juli 2020
    #4
    Das Verhältnis ist grundsätzlich in Ordnung, aber ich habe keine Erwartungen an sie, denn ich habe gelernt, dass man sich nicht auf sie verlassen kann. Ich freue mich dementsprechend immer, wenn es mal doch geht. Werde lieber positiv überrascht als enttäuscht.

    Blut ist dicker als Wasser? Njaaaneee, ich glaub, bei uns nicht. Dennoch habe ich ein gutes Verhältnis, hab sie auch lieb und kümmere mich im Rahmen meiner Möglichkeiten. Aber eine Stütze für MICH sind sie leider nicht.
     
  • User 179648
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    31 Juli 2020
    #5
    Ich hab ein sehr komisches Familien-Konstrukt..... Von Pflegefamilie bis Patchwork ist alles dabei. Ich hab versucht es immer allen recht zu machen, bin gesprungen wenn einer was wollte, hab zu allem Ja und Amen gesagt....

    Nachdem es zu Beginn dieses Jahres zu der Trennung von mir und meinem Mann kam hieß es noch von seiner Familie "alles bleibt wie es war".... Am Arsch, seit dem sie jetzt selber wieder einen fahrbaren Untersatz haben bin ich komplett abgemeldet.... Das hat man davon wenn man immer springt wenn die anderen was wollen.... Mein Freund sagte letztens zu mir "DU bist einfach zu gut für diese Welt" Recht hat er.

    Jetzt kümmere ich mich nur noch um mich, der Rest kann mir mal am Rücken vorbei schauen..... Meine Kinder sind jetzt wichtig, die Hunde und ICH! Das erste mal in meinem ja doch schon vortgeschrittenen Leben kann ich mich nur auf mich konzentrieren.... Was will ich? Was tut mir gut? Hab ich da gerade Lust drauf?

    Ich glaube zwar, wenn was wirklich wichtiges ist, würde ich auch wieder "springen", aber für so eine Lappalie wie früher bewege ich mich für diese Menschen keinen Meter mehr.....
    Die einzigen, die mich noch ansprechen dürfen und um Hilfe fragen sind meine richtigen Schwestern! Alle anderen sollen sich gefälligst von mir fern halten....

    Klingt hart, ich weiß, aber irgendwann kommt ein Punkt, da will man einfach nicht mehr der Prellbock für alle sein..... Blut hin oder her....
     
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    31 Juli 2020
    #6
    Meine Familie ist mir schon wichtig, aber auch ich verspüre den Drang, endlich mal Abstand zu nehmen. Bei mir gibt es die Eltern, meinen Opa und 2 Brüder.

    Meine Mutter kümmert sich um sehr viel und dafür bin ich ihr dankbar, doch oft ist sie überfürsorglich und gibt mir nicht oft die Chance, Dinge selbstständig zu erledigen.

    Mein älterer Bruder... das ist kompliziert. Zurzeit hab ich ihn blockiert auf Whatsapp und will nichts mit ihm zu tun haben.

    Mein anderer Bruder /Halbbruder ist mir bisher immer sehr wichtig gewesen und war wie mein bester Freund. Doch in letzter Zeit ist er in einer kleinen Krise und man hört gar nichts mehr von ihm. Zumindest nichts Positives...

    Mein Opa ist ein sehr lieber, aber auch sehr naiver Mensch. Seit meine Oma gestorben ist, ist ihm alles ein bisschen egal geworden. Er und meine Mutter behandeln mich immer noch teilweise wie ein Kind das nichts allein auf die Reihe kriegt.

    Mit meinem Vater hattw ich schon einige Streite, es gab Phasen da habe ich mir gewünscht er wäre nicht mein Vater. Zurzeit geht es aber wieder besser.
     
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    31 Juli 2020
    #7
    ich habe ein sehr, sehr enges verhältnis zu meiner familie und hoffe, dass das auch so bleibt (mit meinem vater hatte ich zeitweise keinen kontakt, aber fand das nie schön und hoffe, dass es auch nicht mehr dazu kommen wird).
    auch wenn es ab und an palaver gibt oder sie mir einfach auf die nerven gehen, habe ich alle unheimlich lieb und weiß, dass ich mich immer auf sie verlassen kann! :herz:
     
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    31 Juli 2020
    #8
    Ich habe oft über meine Eltern gemeckert, aber nicht zugelassen, dass jemand anders über sie lästert. So ist es auch mit meinem Mann, merke ich gerade :grin:.

    Ich hatte häufig Streit mit meinen Eltern, aber ich hatte dennoch eine enge emotionale Bindung zu ihnen, besonders zu meiner Mutter.
    Ich habe meine Eltern jedoch schon früh als "bedürftig" wahrgenommen, habe sie bereits als Teenager nicht mehr als Stütze empfunden. Im Gegensatz dazu waren sie in meiner Erinnerung irgendwie stets auf meine Hilfe angewiesen, das war irgendwie kein "normales" Eltern-Kind-Verhältnis zwischen uns.

    Meine Familie sind inzwischen nur noch mein Mann und meine Kinder, sie sind mir alle mit Abstand das Wichtigste im Leben.
     
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    31 Juli 2020
    #9
    Bei mir ist es ganz unterschiedlich. Familie an sich ist schon wichtig, aber ich fühle mich zu meiner Familie nicht stark verbunden.
    Mit meinem Vater komme einfach extrem.gut klar. Wir verstehen uns richtig gut und es ist immer schön.
    Mit meiner Mutter genaue Gegenteil, mit ihr komme ich schon über Jahre garnicht klar und hab es so langsam aufgegeben.
    Mit meinen Geschwistern ist mal so mal so, aber nicht wirklich eng, da wir auch alle anders sind.
    Großeltern hab ich nicht, verstehe mich aber mit den Großmüttern meines Freundes unnormal gut, genauso wie mit dem Rest und das ist extrem schön
     
  • User 164174
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    31 Juli 2020
    #10
    Ich habe noch 3 Geschwister und der Kontakt zu diesen ist nur noch sehr lose. Bei obligatorischen Familienfesten ist der Kontakt sehr unverbindlich und ich bin froh, wenn ich nix mit denen reden muss.
     
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    31 Juli 2020
    #11
    Off-Topic:
    "Blut ist dicker als Wasser" meint eigentlich etwas anderes. Mit "Wasser" ist das Fruchtwasser gemeint, also Familie, und "Blut" bezieht sich auf Verträge, die mit Blut besiegelt wurden.


    Mit den meisten Mitgliedern meiner Kernfamilie komme ich ganz gut zurecht, auch wenn es immer wieder Meinungsverschiedenheiten gibt und man hin und wieder aneinander gerät. Zu anderen halte ich eher einen sporadischen Kontakt, und manch anderen habe ich komplett aus meinem Kreis verbannt (aus Gründen, die hier nicht weiter erläutert werden müssen).
     
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    31 Juli 2020
    #12
    Bei uns ist alles Tutti. Mit allen guten Kontakt und wir lieben uns sehr.
    Wenn es mal Krach gibt, was sehr, sehr selten ist, dann haben wir uns zehn Minuten später eigentlich schon wieder gern.
     
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    31 Juli 2020
    #13
    Für mich is Familie nich gleich Verbundenheit... meine Mutter hat 8 Geschwister... dementsprechend hab ich auch viele Cousin*en... ich habe für mich entschieden das ich freiwillig nur mit ausgewählten den Kontakt pflegen möchte, wieder andere muss ich ertragen wenn ich bei meiner Mutter bin...

    Meine Mutter und mein Bruder hingegen sind mein Blut, also ohne wenn und aber gehören wir zusammen... natürlich gibs auch mal laute Auseinandersetzungen...
    Mein Stiefvater (seit 26 jahten mit meiner Mutter zusammen, seit 6 Jahren haben beide getrennte wohnungen) is ein Einsiedler und bleibt lieber für sich...
    Mein Vater hat sein recht auf Kontakt verspielt, trotzdem telefonieren wir ab und an mal im Jahr...

    Die angeheiratete Familie hingeben liebe ich abgöttisch...
     
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    31 Juli 2020
    #14
    Nein!

    Ich habe 20 Jahre Traumatisierungen durch meine Familie durch.
    Zu meinem Vater habe ich mit 18 den Kontakt abgebrochen. Seitdem nichts mehr. Auch kein schriftlicher Kontakt.
    Meine Mutter sehe ich ca. 2 Mal im Jahr für nen Stündchen zum Kaffee und wir schreiben hin und wieder eine WhatsApp. Pflichtgefühl. Mehr tut mir aber definitiv nicht gut und auch das ist oft noch zu viel.

    Zu meinem Stiefvater habe ich seit meinem Auszug mit 20 keinen Kontakt mehr.
    Meine Stiefmutter sehe ich immer kurz, wenn ich meine Schwester abhole. Ab und an schreibt man auch mal eine WhatsApp. Meine Schwester sehe ich aber leider auch nur 2 oder 3 mal im Jahr. Ist alles schwierig.

    Meine Oma sehe ich etwas öfter. Manchmal fahre ich kurz bei ihr rum, wenn ich Freunde in der Heimat besuche. Socirca alle 4 Monate. Ist aber auch immer schwierig, weil auch der Kontakt Triggerpotenzial hat, auch wenn sie an sich eine liebe ist. Zudem heult meine Mutter, weil sie mich dann auch sehen will. Manchmal rufe ich meine Oma an, aber auch sehr selten.

    Zu meinem Onkel (und meiner Tante und ihrem Sohn) habe ich auch kaum Kontakt, manchmal bin ich zu seinem Geburtstag eingeladen, da sieht man sich dann. Silvester und Weihnachten schreiben wir kurz.
    Meinem Stiefbruder schreibe ich auch nur kurz zum Geburstag, habe ihn Jahre nicht gesehen.
    Meinen anderen Onkel, meine Tante und die Cousins habe ich seit dem Kontaktabbruch zu meinem Vater nicht mehr gesehen. Habe auch keine Nummer oder so.

    Meine anderen Opas und die andere Oma sind tot.
    Entsprechend ist mir meine Familie absolut nicht wichtig. Im Gegenteil. Außer meine kleine Schwester. Für sie würde ich alles tun :herz:

    Ja, wenn man das erwähnt gucken viele komisch. Wenn man dann sagt, dass man halt keine tolle Familie hat, verstehen sie es trotzdem nicht. Aber mein Gott mich muss nicht jeder verstehen. Es ist mein Leben. Ich weiß was ich will und was mir nicht gut tut :smile:
     
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    31 Juli 2020
    #15
    Mir ist meine (engste) Familie sehr wichtig und steht über allem. :herz:
    Mein Vater hat grundsätzlich immer für uns Kinder ein offenes Ohr und würde uns bei allem unterstützen wo er kann. Er setzt es aber nicht voraus, dass wir ihm alles erzählen und würde nie nachfragen sondern gibt uns den Raum zu erzählen, wenn wir wollen. Mit meinen Brüdern komme ich auch sehr gut aus. Der eine ist nur ein Jahr älter als ich und somit waren wir viel zusammen unterwegs und das ist bis heute so. Wir fahren auch häufig zusammen in Urlaub oder unternehmen sonst etwas zusammen. Der Kleine war immer etwas außenvor, aber trotzdem verstehen wir uns bestens.

    Weitere Familie ist meine Oma, die drauf besteht, dass wir am Sonntag bei ihr nachmittags vorbeikommen. Das ist bisschen mühsam, weil sie auf ihre Uhrzeit beharrt. Mittlerweile sieht es zumindest entspannter, wenn man später kommt, aber früher gehen ist kaum möglich. Trotzdem finde ich es immer sehr schön sie zu sehen und teile mir alles entsprechend ein, wenn ich in der Heimat bin. Die Erklärung "Arbeit" ist genehm und wenn ich frei habe, freue ich mich eigentlich immer sie zu sehen :smile:

    Dann sind noch die Geschwister meiner Eltern und deren Kinder, mit denen ich eher losen Kontakt halte. Man sieht sich zu den Familientagen, aber einen fixen Termin wie bei der Oma gibt es glücklicherweise nicht. Das wäre mir wohl auch zu viel.

    Ich weiß ganz genau, wenn ich jemand aus der Familie um 3 Uhr nachts anrufe und ihn um etwas bitte, würde er es ohne mit der Wimper zu zucken machen und das gilt umgekehrt auch. Diese Sicherheit jederzeit jemand hinter mir zu haben, schätze ich sehr. Mein Wunsch für die Zukunft ist, dass ich meinen Kindern auch einmal einen solchen Rückhalt bieten kann wie mein Vater das bei uns tut und sie untereinander ein gutes Verhältnis haben.
     
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    31 Juli 2020
    #16
    Ich bin da sehr zurückhaltend wenn ich mit anderen Leuten über die schlechte Beziehung zu meinen Eltern spreche, eben weil die Reaktionen darauf sehr negativ sind. Ich sag einfach, dass wir uns selten sehen und wenn nachgefragt wird warum, dann sag ich, dass unser Verhältnis nicht so gut ist. Auf weitere Nachfragen gibts Schulterzucken - das geht einfach niemanden was an.
     
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    31 Juli 2020
    #17
    Off-Topic:
    das wiederum verstehe ich ja überhaupt nicht. also, warum sollte man negativ reagieren, wenn ein/e freund/in oder gute/r bekannte/r einem sowas erzählt? das würde mir halt leidtun, aber ich wüsste echt nicht, was einem da negatives zu einfallen sollte? und ich verstehe auch nicht, wie man sowas nicht verstehen kann :grin: es sollte doch klar sein, dass es genug verhältnisse gibt, wo ein kontaktabbruch das beste für alle beteiligten ist...
     
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    31 Juli 2020
    #18
    Nope, für sehr viele Menschen bedeutet Familie, dass die Kinder die Eltern lieben und umgekehrt. Und dass es normal ist, dass es da halt auch mal Streit gibt. Für die Leute ist es unverständlich, wie man trotz Streit nicht zusammenhalten kann. Manche gehen da noch einen Schritt weiter und meinen, dass man den Eltern verzeihen müssen, auch wenn sie geschlagen haben, etc. Weil Familie halt Liebe bedeutet oder so.
     
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    31 Juli 2020
    #19
    Off-Topic:
    :what: unfassbar :schuettel:
     
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    31 Juli 2020
    #20
    Off-Topic:
    Verzeihen kann ich es meinem Vater nicht, obwohl die Schläge, die ich bekommen habe, mich weniger traumatisiert haben als das Mitansehen müssen, wie er meine Mutter verprügelt hat.
    Trotzdem liebe ich ihn AUCH und werde ihn im Zweifelsfall im Alter sogar pflegen, sollte das nötig sein. Diese Ambivalenz kann es manchmal geben, das heißt aber nicht (immer), dass die Kinder alles vergeben und vergessen.
     
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