• Daddy
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    24 Juni 2020
    #1

    Wie viele Geschlechter gibt es eurer Meinung nach.

    Meiner Meinung nach gibt es nur 2, entweder bist du ne Frau oder ein Mann. Was sagt ihr und falls einige sagen es gäbe mehr als 2, wie begründet ihr eure Antwort?
     
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    24 Juni 2020
    #2
    Unzählige. Und das ist gut so.

    Die Welt ist bunt und nicht schwarz weiß. :herz:
     
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    24 Juni 2020
    #3
    Das ist ja selbst in der Biologie mittlerweile überkommen.
     
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    24 Juni 2020
    #4
    Der Großteil kann sich wohl den zwei Geschlechtern, die du meinst, zuordnen. Scheinbar gehörst du dazu - dann freu dich, denn du hast mit weniger Anfeindung und Diskriminierung zu kämpfen als diejenigen, die eben nicht in eine binäre Welt passen.

    Geschlechter gibt es viele, eine Zahl kann ich nicht nennen. Muss ich ja auch nicht, ich weiß, wie ich mich einordne. Die anderen Menschen lasse ich einfach so leben, wie sie es wollen.
     
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    24 Juni 2020
    #5
    Ach, darüber lässt sich so schön philosophieren. Biologisches Geschlecht, soziales Geschlecht, wie sich beides gegenseitig beeinflusst...

    Ich mache es mir lieber einfach und glaube per default das, was andere Menschen über sich sagen. Es gibt also so viele Geschlechter wie Menschen unterschiedliche Namen finden für das, wie sie sich fühlen.
     
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    24 Juni 2020
    #6
    m/w/d) steht für männlich/weiblich/divers.
     
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    24 Juni 2020
    #7
    Zwei ist Unsinn. Der Versuch, eine Zahl zu benennen ebenso.
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 24 Juni 2020 ---
    Geschlecht bestimmt sich an Hand verschiedener Faktoren, und kann an sehr unterschiedlichen Kriterien gemessen werden. Natürlich kann man es auf einzelne Kriterien runterbrechen - das ist dann nur eben eine Simplizifierung, die nicht mal nach konservativer Geschlechtersicht funktioniert oder kohärent ist.

    Da bevorzuge ich es, den Menschen selbst zu überlassen woran sie das eigene Geschlecht einordnen.
     
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    #8
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    Damit ist alles abgedeckt :zwinker:
    Unterkategorien kann jeder selbst bilden.
     
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    #9
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    #10
    Das Geschlecht / die Geschlechtlichkeit kann man nicht in natürlichen Zahlen zählen oder definieren. Es hat so viele verschiedene Schattierungen und Gesichter.

    Ich denke man sollte sich die eigene Sexualität eher wie einen Punkt auf einer Skala mit einem "Nullpunkt" in der Mitte vorstellen.
    Links der Leiste der zunehmende männliche Anteil, rechts der zunehmend weibliche. In der Mitte der Skala hält sich der Anteil der beiden Geschlechtlichkeiten die Waage.

    Wer das objektiv einteilen oder bestimmen kann?
    Ich weiss es nicht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24 Juni 2020
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    #11
    Es gibt alle Geschlechter und/oder Abstufungen, die Menschen empfinden. Das werden eine ganze Menge sein.

    Mit der Demut mir nicht einzubilden, dass meine Empfindungen oder das, was ich eben nicht empfinden kann, in irgendeiner Weise relevant wäre in solchen Fragen.
    Mit der Erfahrung, dass es soviel mehr gibt, als ich mir auch nur vorstellen kann.
    Und mit dem Respekt, den ich den Empfindungen und der Wahrnehmung anderer entgegenbringe.

    Warum zweifelst Du an der Wahrnehmung nicht-binärer Menschen?
     
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    24 Juni 2020
    #12
    Wenn ich bedenke, wie oft ich Menschen oder Einstellungen gehört habe, die mit dem weiblichen Geschlecht in Verbindung gebracht werden, auf die ich mit "Boah nee, ich bin doch kein MÄDCHEN" reagierte, obwohl ich eindeutig weiblich bin...
    Wohl mehr als zwei. So ein Mädchen (inzwischen wohl eher Frau) bin ich nicht. Aber irgendwie bin ich schon eine Frau.
    Ich fühle mich weiblich, mit Nagellack und Schleifchen kann man mich trotzdem jagen...
    Und ich liebe es, Klamotten für Jungs zu tragen.

    Also ja, ich verstehe den Gedanken, sich nicht klar zu einem Geschlecht bekennen zu wollen. In der Realität reichen da zwei Begriffe nunmal einfach nicht aus.

    "...ich mache noch immer nicht die Dinge, die ein Junge tut. Stattdessen tue ich Dinge, die eine Person tut." hat Alex Dang einen meiner liebsten Poetry Slams beendet (grob übersetzt).
    Und ich mag die Einstellung, einfach gar nicht in Geschlechtern, sondern in Personen zu denken, viel lieber als dieses schwarz-weiß.
     
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    25 Juni 2020
    #13
    Daß sich jeder einem bestimmten Geschlecht (wie auch immer dieses aussehen mag) zugehörig fühlen kann, ist mir klar und mir auch völlig Recht, von mir aus soll jede(r) so leben, wie es ihn oder sie glücklich macht...

    Rein körperlich sehe ich da tatsächlich eher eine Unterteilung in:

    männlich - liefert die Spermien,

    weiblich - trägt die befruchtete Eizelle aus oder legt die Eier (auch bei Seepferdchen, wo das Weibchen die Eier produziert und dann im Bauchsack des Männchens ablegt, wo sie später mit dem Sperma befruchtet und anschließend vom Männchen ausgetragen werden), sowie

    Hermaphroditen (Zwitter), im Tierreich z.B. Schnecken...

    Übrigens gibt es wohl unter anderem einige Tiere, z.B. bestimmte Fischarten, die je nach Verteilung der entsprechenden Population im unmittelbaren Lebensraum oder den besonderen Umständen entsprechend, sogar ihr Geschlecht wechseln können!

    Off-Topic:
    Daß es im Tierreich z.B. auch Homosexualität gibt ist ja bereits lange bekannt; mich würde einmal in diesem Zusammenhang interessieren, ob es Nachweise darüber gibt, ob es auch Tiere gibt, die sich im falschen Körper gefangen fühlen, also z.B. Hirschkühe, die versuchen, mit Brunftschreien Weibchen anzulocken oder Vogelmännchen, die, obwohl für die jeweilige Vogelsorte nicht üblich, weibliche Aufgaben, wie das Brüten übernehmen, ...
     
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    25 Juni 2020
    #14
    Es spielt einfach keine Rolle. Für mich sind alle Menschen. Straight, bi, Mann, Frau, alles was nicht Mann oder Frau ist, Trans, schwarz, weiß, asiatisch, total egal.
     
  • User 44981
    User 44981 (33)
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    25 Juni 2020
    #15
    Ich sehe die beiden Geschlechter (männlich/weiblich) als rein biologische Schubladen.
    Ein Großteil der Menschen lässt sich durch eine nüchterne Betrachtung des körperlichen Zustandes zweifelsfrei und eindeutig in eine der beiden Schubladen einordnen. Bei einem kleinen Teil der Menschen ist das nicht möglich (was ich so auch absolut nicht als Problem sehe - ganz im Gegensatz zum Versuch, diese Menschen möglichst schnell nach ihrer Geburt und somit ohne die Möglichkeit der Anhörung ihres persönlichen Willens zwangsweise durch Operationen, usw. an eine der Schubladen anzupassen). Und für diese Menschen kann man sicherlich weitere Kategorien (er)finden und benennen, die ihren biologishcen Zustand kategorisieren und beschreiben.

    Mit dem Konzept der Geschlechtsidentität kann ich mich dagegen nicht wirklich anfreunden.
    Das übersteigt einfach mein Vorstellungsvermögen. Und ich habe nicht das Gefühl, selbst über eine richtige Geschlechtsidentität zu verfügen, die über eine nüchterne Anerkennung und Akzeptanz meines biologischen Zustandes hinausgeht. Das steht ungefähr auf der gleichen Ebene, wie die Feststellung, Anerkennung und Akzeptanz, dass ich zwei Arme und zwei Beine habe. - Also so ein "Ja... ist so. Passt."
     
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  • Daddy
    Daddy (19)
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    Single
    25 Juni 2020
    #16
    Ich danke euch für eure Antworten.
     
  • froschteich
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    25 Juni 2020
    #17
    Ganz ehrlich? Ich finde es gibt zwei Geschlechter und das wars. Ich verstehe das ganze Ding mit genderfluid oder Transgender sein, u.Ä. überhaupt nicht und das ist einfach meine Meinung.

    Aber was ich verstehen kann ist, dass andere Menschen andere Meinungen haben und wenn sie das glücklich macht, dann ist das schön, weil jeder Mensch glücklich sein sollte.

    Vielleicht lerne ich ja mal irgendwen kennen, der mir das alles näher bringt.
     
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  • 25 Juni 2020
    #18
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  • Demetra
    Demetra (38)
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    25 Juni 2020
    #19
    Der neueste Stand in der Forschung sieht übrigens Trans*Identität und weitere Varianten nicht mehr als rein psychologische Phänomene, sondern ebenfalls als biologische. Ergo halte ich die Argumentation über Biologie (es gibt nur 2) für überholt und sogar gefährlich.
     
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  • BrooklynBridge
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    25 Juni 2020
    #20
    Nicht alles, was anders ist als die Mehrheit, ist ein Fehler.
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 25 Juni 2020 ---
    Oder eben die nüchterne Erkenntnis, dass ein bestimmtes Empfinden da ist, das
    • sich nicht ändern wird
    • sich nicht ignorieren lässt
    • keine Einbildung ist
    • keine psychische Erkrankung ist
    • genauso biologische Ursachen hat, wie die Tatsache dass man grüne Augen hat oder dass einem zehn Finger gewachsen sind
     
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