• AlkMaster
    AlkMaster (19)
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    11 September 2018
    #1

    beziehungsunfähig Wieso will ich, kann aber nicht?

    Ich bin 17 Jahre alt und bin etwas Dicker und nicht Grade vom Aussehen ein Frauenmagnet. Ich bin allerdings ein recht gebildeter und erfolgreicher Schüler. Ich hänge echt öfters mit Mädels ab, da ich mich meist sehr gut mit Menschen verstehen kann (Kommt auf die Art an). Außerdem habe Ich ein Recht geschütztes Karma, wenn ich Mist baue, dann komme ich so gut wie immer mit blauem Auge davon. Wenn jmd. sich z.B. mit mir anlegt, kassiere ich ein bischen, aber mein Gegenüber kasiert deutlich mehr ein. Zu 60% der Fälle, bin ich nicht einmal dafür Verantwortlich. Ich bin Klassen- und Schülersprecher und behersche ein gutes Händchen..... ehm..... Mund um gut mit Rhetorik umzugehen. Manipulation und Überzeugung sind áuch meine Waffen. Meine Wortwahl ist (je nach Situation) einfach nur Sarkastisch, ironisch und hummorvoll. Das sagen mir auch viele, ich bin auf meiner Schule auch eine Respektperson, da selbst viele Lehrer mir nicht widersprechen.

    Ich werde oft gefragt ob ich eine Freundin habe. Einige wollten sogar mit mir eine Beziehung anfangen. Doch es gibt paar Zwänge und Meinungen, die ich nicht ablegen kann.

    • Ich finde Beziehung ist eine teure Kerze. Sie kostet dich einiges an Geld, welches letzendlich verschwendet ist, wenn die Flamme ausgeht.
    • Liebe ist wie eine zärtliche Flamme, wenn Sie erlischt.... Ist es schwer Sie wieder anzuzünden (Ich bin mir sicher, dass einer schreibt: doch mit Feuerzeug etc.)
    • Du vertraust jmd. vieles an und Vertrauen ist bei mir eine große Sache (Meine letzte Freundin konnte nach der Trennung, vertrauliches nicht für sich behalten)
    • Ich hatte schonmal diese Beziehung, meine Noten wurden schlechter und ich fühlte mich Machtlos.

    Was würdet ihr mir raten? Wie soll ich mir diese Denkweisen abgewöhnen?
     
  • User 83901
    User 83901 (35)
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    11 September 2018
    #2
    Weniger (verkrampft) denken, mehr leben. :jaa:

    Man muss auch nicht immer alles in Metaphern pressen. Liebe ist keine Kerze. Liebe ist lieben und geliebt werden.
     
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  • AlkMaster
    AlkMaster (19)
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
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    11 September 2018
    #3
    Aber das ist es ja, ich kann mir dieses Denken nicht abgewöhnen. Ich würde ja, aber diese Denkweise ist wie ein Instinkt, welcher mich zurückhält.
     
  • LAX
    LAX
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    12 September 2018
    #4
    Hallo AlkMaster,

    da muss wohl erst eine kommen, die dich flacht. Dann denkst du nicht mehr so, eine die nicht auf den Kopf gefallen ist und dir Konta bieten kann bzw. dir nen Spiegel vor hält.

    Aber wenn du dich alleine auch wohl fühlst und gut ankommst bzw. wegkommst, dann lass doch alles so wie es ist. Das andere kommt irgendwann dann und bringt auch neue Sichtweisen. Man verändert sich im Leben.
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 12 September 2018 ---
    Soll natürlich „flasht“ oben heißen, sorry WhatsApp-Autokorrektur.:mad:

    Ja und positiv Erfahrungen geben dir auch eine andere Sichtweise. Die musst du aber erst mal machen. Deine letzte Mädchenerfahrung klingt eher negativ, obwohl du es recht machen wolltest. Das prägt dich nun.
     
  • montagfreitag
    Verbringt hier viel Zeit
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    12 September 2018
    #5
    So ist es. Ich glaube, bei den Mädels, die eine Beziehung mit dir wollen, war einfach noch keine dabei, die du auch wirklich interessant findest.

    Sollte es mal soweit sein, wird sowohl die (unschöne) Erfahrung mit deiner Ex, als auch deine Vorsicht, die du in den Metaphern versuchst auszudrücken, nicht mehr relevant sein.
     
  • User 139331
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    12 September 2018
    #6
    Versuche dich zu lockern, denn du wirkst sehr verkrampft und leistungsorientiert. Das ist für das tägliche Leben nicht immer hilfreich, besonders in der Liebe. Ein gutes Beispiel ist deine Sichtweise, dass Liebe bzw Beziehungen teuer sind. Das stimmt zwar nur macht dich das Geld nicht glücklich. Versuch einfach ungezwungen da ran zu gehen, dann kommt das schon von allein
     
  • User 34612
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    nicht angegeben
    12 September 2018
    #7
    Ungezwungen rangehen und ein bisschen von deinem hohen Ross runterkommen. Besonders rhetorisch wirkt dein Beitrag zB nicht. Vielleicht gehen Selbst- und Fremdbild auch ein bisschen auseinander. Nur so eine Idee...
     
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  • Anila23123
    Anila23123 (26)
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    12 September 2018
    #8
    So teuer sind Beziehungen gar nicht. Was sie kosten ist höchstens etwas Zeit und Arbeit. Schade, wen die Flamme ausgeht, aber solange sie brennt, ist es schön und ihre "Kosten" durchaus wert.

    Wie schon gesagt: Liebe ist Arbeit und solange man dich um die Flamme kümmert, erlischt sievauch nicht.

    Wegen einer schlechten Erfahrung hast du Angst dich zu öffnen?

    Das mit den Noten muss nicht so sein. Und in Beziehungen braucht man keine Macht ausüben.
    Das Gefühl das der andere einen entwaffnet ist keine Schwäche. Ist so wenn man jemanden liebt.
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 12 September 2018 ---
    Diese Selbstdarstellung ist im Zweifelsfall nur Unsicherheit.
     
  • User 34612
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    12 September 2018
    #9
    Im Endeffekt kommt's aufs Gleiche raus.
     
  • AlkMaster
    AlkMaster (19)
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
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    12 September 2018
    #10
    Ja, der Text ist nicht rhetorisch geschrieben, da ich für nen Beitrag auf einem Forum keine Rhetorik brauche. Rhetorik ist ja die Kunst des Sprechens und nicht die Kunst des Schreibens.
     
  • User 34612
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    12 September 2018
    #11
    Alles klar :rolleyes::grin:
     
  • AlkMaster
    AlkMaster (19)
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
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    12 September 2018
    #12
    Wüsste denn wer ne Möglichkeit, wie man sich langsam lockern könnte, wie viele es sagen?
     
  • User 122781
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    12 September 2018
    #13
    naja, da muss man eben für sich prioritäten setzen. manchen ist kohle wichtiger, anderen eben liebe. und die scheißen dann auch gepflegt drauf, wenn die kiste zuende geht, weil das war's einfach wert.
    und, selbst wenn es so wäre? was für eine konsequenz sollte man daraus ziehen?
    tjoa, ist wie bei so vielem im leben... no risk, no fun :zwinker:
    aber es liegt ja an dir, dass das nicht wieder passiert. und warum fühltest du dich machtlos?
     
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  • User 123446
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    12 September 2018
    #14
    Mal davon abgesehen, dass du auf mich tatsächlich weniger grandios wirkst als du dich darstellst.... (Rechtschreibung, Formulierungen...)

    "Falsche" Denkmuster kann man sich abgewöhnen, indem man ihnen etwas entgegen setzt.
    Beispiel : Du denkst dir "Ich will nicht, dass mein Vertrauen missbraucht wird".
    Jedes Mal, wenn dein Denken in die Richtung geht, setzt du etwas Passendes dagegen, z. B.einfach "Dieses Risiko ist es mir aber wert. Ohne Vertrauen entsteht keine Liebe." Oder etwas Ähnliches, das du sinnvoll findest. So gewöhnt man sich Denkweisen ab bzw kann sie sich abgewöhnen, wenn man das will. Aber ich weiß gar nicht ob du an diesem Punkt bist, da es scheint als wärst du doch sehr verletzt worden.
    Dazu kommt auch, dass du dich selbst entmachtest, indem du behauptest, die Denkmuster wären instinktiv und du könntest nichts dagegen tun. Doch. Kannst du. Aber das bedeutet, an dir selbst zu arbeiten und dir einzugestehen, dass du vielleicht in dem ein oder anderen Punkt etwas wirklich ändern musst.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12 September 2018
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