• Rosa
    Verbringt hier viel Zeit
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    Es ist kompliziert
    15 Oktober 2013
    #1

    Workaholic & die Liebe.

    Hallo ihr Lieben...

    Eigentlich ist es eine "abgeklärte" Sache - ich wusste worauf ich mich einlasse.
    ... dennoch fühle ich mich gerade etwas machtlos. Deswegen schreibe ich euch. Vielleicht habt ihr ähnliche Erfahrungen? Tipps?

    Erstmal zu uns beiden:
    Er (28) arbeitet als Monteur und ist dementsprechen viel am Arbeiten. Sein Glück: Die Einsatzorte sind in der Nähe, so dass er fast immer nach Hause fahren kann. Zur Zeit ist es soviel, dass er nichtmal bzw nur selten Wochenende hat und unter der Woche wird es abends so spät, dass er nicht mal mehr das Fitnessstudio besucht, was er gern als Ausgleich zur Arbeit getan hat.
    Freunde hat er so gut wie keine mehr, denn die machen ihm Vorwürfe, weil er so wenig Zeit hat und manchmal einfach keine Lust mehr hat sich zu melden, da er abends keine Lust mehr auf Kommunikation hat. Sein Firmenhandy klingelt ständig! Seine Eltern haben ihn schon immer unter Druck gesetzt was die Karriere angeht und klar möchte er erfolgreich sein und hat die (krasse) Einstellung seiner Eltern angenommen.

    Ich (26) habe einen Hauptjob 40 Std/Woche und dazu noch einen Nebenjob in einem Club am Tresen... das sind am Wochenende dann auch nochmal so 9-20 Stunden. Zeit habe ich also auch nicht viel.
    Als ich mich auf ihn eingelassen habe, war mir das sogar sehr recht, dass er so "wenig" Zeit hat, da ich seit meiner letzten Beziehung vor über 2 Jahren ganz froh bin wenn ich mal Zeit für mich habe. Daran hat sich auch nichts geändert.

    Das mit "UNS" geht nun seit 7 Monaten. Zusammen sind wir nicht, nein. Aus dem Grund, dass er meint er würde zu viel arbeiten, zu wenig Zeit für mich haben. Er sei nicht gut genug für mich und er könne mich nicht glücklich machen.
    Beendet hatte er dieses etwas schon einmal schmerzlich unter Tränen... doch es geht wohl doch nicht ohne mich.

    Doch irgendwie steht seine Selbstwahrnehmung im Weg. Und sein Job der ihn echt fertig macht. Den er aber trotz allem eigentlich gerne macht.

    Und nun sitze ich hier, bin Samstag gerade aus dem Urlaub wiedergekommen... haben kurz telefoniert. Aber seitdem kein wirkliches Wort gewechselt ausser eine Nachricht "Es wird aber sehr spät, ich laufe wieder heiß." Das war am Sonntag. :frown:

    Ich würde so gerne etwas für ihn tun, damit er mal wieder zur Ruhe kommt. Damit er mal wieder abschalten kann. Sicher, denke ich da auch an mich, so wie es jetzt ist möchte ich das auf Dauer natürlich nicht. Aber jetzt schon das Handtuch zu werfen? Nein!

    Vor einigen Woche meinte er zu mir mit besoffenem Kopf zu mir (ja, wir waren zusammen auf einer Party! Er kam nachts um 4 Uhr nach, weil er eingeschlafen war nach Feierabend...) dass ihn alle verlassen haben, seine Familie, Freunde... die Exfreundinnen haben sich wegen dem Job getrennt... er hätte nur noch seinen Bruder und selbst dieser würde sich beschweren, weil er so wenig Zeit hat...

    Nach dieser langen Zeit kann ich schon sagen, dass ich ihn liebe. Obwohl wir das was wir haben nicht als Beziehung bezeichnen. Es fühlt sich aber so an!

    Ich möchte ihn unterstützen, aber ich leide gerade selbst irgendwie darunter :frown: was ich ihm natürlich nicht mitteilen werde, bevor er das wieder gegen sich selbst verwendet.

    Was soll ich tun? Kennt ihr sowas? Habt ihr Ratschläge für mich?
    Sorry, ein wenig lang geworden...
    Vielen lieben Dank schon mal, dass ihr euch die Zeit nehmt...
    Katie*
     
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  • Stonic
    Stonic (45)
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    15 Oktober 2013
    #2
    Was möchtest du nun hören ? Wie du ihn dazu bringst weniger zu arbeiten und sich mehr Zeit für dich und andere zu nehmen ? oder was ist deine Intention denn tun kannst du nicht viel ausser für ihn da zu sein und zu versuchen das er sich bei dir wohl fühlt und bei dir entspannen kann oder du fragst ihn mal nach nem gemeinsamen WE er muß ja auch mal Urlaub machen
     
  • User 109511
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    vergeben und glücklich
    15 Oktober 2013
    #3
    Naja...wie stellst du dir das vor? Willst du ihn dazu bringen, weniger zu arbeiten? Sich mehr Zeit für dich zu nehmen?

    Du kannst ihm, so denke ich, höchstens einen Ruhepol bieten. Gestalte die gemeinsame Zeit so entspannend wie möglich.
    Und wie wäre es mal mit gemeinsamem Urlaub? Irgendwann muss er auch mal Pause machen.
     
  • User 91095
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    nicht angegeben
    15 Oktober 2013
    #4
    Wenn er sich beschwert, dass sein Job ihm keine Zeit lässt und ihn alle deswegen verlassen, dann muss er was dran ändern. Das ist weder deine Aufgabe noch deine Entscheidung. Am Ende wirft er dir noch vor, du hättest ihn um seine Karriere gebracht. Also nein, du kannst in meinen Augen nichts machen, außer ihm zu sagen, dass er 100%ig selbst dafür verantwortlich ist, wieviel Zeit er wofür aufwendet. Es ist nicht so, dass er keine Alternative hätte.
     
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  • User 135804
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    15 Oktober 2013
    #5
    ich sehs genau wie Lotusknospe ,wenn er mit dieser situation nicht zufrieden ist,na dann ist es doch allein an ihm,was daran zu ändern?!das ist nicht deine angelegenheit.ich würd mir da ehrlich gesagt auch nicht ständig dasselbe gejammer anhören wollen,sondern ihm klipp und klar sagen,dass er dann eben arbeitstechnisch kürzer treten muss,wenn er drunter leidet.
     
  • Alexawillmehr
    Ist noch neu hier
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    Verlobt
    15 Oktober 2013
    #6
    Das wichtigste wäre es doch erst zu klären, ob er überhaupt wahre Gfeühle für dich hat! Jemand der wirklich liebt, beendet etwas nicht nur aufgrund der Arbeit. Ihr müsst da ernsthaft mal darüber sprechen. Wenn es bei einer Affäre bleibt, würde ich nicht für so etwas kämpfen- das ist aussichtslos. Du liebst ihn, dennoch darfst du dich nicht aufgeben, nur weil er es nicht schafft kürzer zu treten. Sind seine Gefühle da, dann findet ihr mehr eine Lösung, als wenn nicht
     
  • Rosa
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Es ist kompliziert
    15 Oktober 2013
    #7
    Erstmal Danke für eure Antworten!

    Sowas in der Art mit dem Ruhepol, denke ich mir ja auch. Nur heute ist wieder einer dieser Tage, wo mich es doch ein wenig belastet. Ich mag es nicht mit ansehen wir kaputt er sich macht. Teilweise sieht er richtig (sorry) scheiße aus. Dabei ist er sonst ein so gepflegter Mann, der sehr viel Wert auf sein Äußeres legt. (Er macht sich sogar extra die Haare wenn ich nach der Arbeit im Club zum Übernachten zu ihm komme...)
    Ansprechen mag ich es wiederum nicht, weil er es wieder als "Vorwurf" sieht und gegen sich verwendet. Was für ein schlechter Mensch er ist usw.

    @Blueberry @Stonic Das mit dem Urlaub/Wochenende hab ich für nächstes Jahr angedacht... es ist nur noch so unglaublich lange hin :frown:

    @Alexawillmehr Wir haben über Gefühle gesprochen, er empfindet genauso für mich nur das wir beide das Wort LIEBE bisher vermieden haben. Eben wegen der schlechten Erfahrungen. Ich kann verstehen dass er Angst hat verlassen zu werden weil er zu viel Arbeitet, er denkt aber anscheinend es sei einfacher den Weg allein zu gehen. Naja ganz allein ja irgendwie doch nicht.
    Ich habe mich nicht aufgegeben. Soweit kommt es noch! :grin: Ich lebe mein Leben weiter, treffe Freunde, fliege in den Urlaub, hab meinen Nebenjob etc.
     
  • User 135968
    Sehr bekannt hier
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    nicht angegeben
    15 Oktober 2013
    #8
    Da haben ihn seine Eltern praktisch teils kaputt gemacht mit ihren Einflüssen auf ihn. Aber wie ich finde, wer den Job freiwillig macht, was er ja überwiegend macht, sollte er sich nicht darüber aufregen. Dann sind das keine richtigen Freunde, ganz einfach. Ich denke mal, wenn dir das so viele Sorgen macht, sollte er vielleicht mal einen Gang zurück schrauben, scheiß drauf(er sollte das tuen) was seine Eltern denken. Er ist jedenfalls Erwachsen und muss denen doch nichts beweißen, meine ich damit? Falls er das halt immer noch denkt, machen zu müssen.

    Warum hast du einen Nebenjob? Reicht der erste nicht? Dann soll er sich eine andere Arbeit suchen, oder nen anderen Arbeitgeber, wenn er selbst meint, dass er zu viel Arbeitet pro Tag. Ich wüsste nicht was du tuen kannst, außer ihm beistehen, wenn du Zeit hast. Nur er kann das alles ändern, immerhin macht er den Job den ihn so sehr seiner Zeit frisst. Das Handtuch jetzt schon werfen? Wie mans nimmt, jedem das seine, aber wenn du die Kraft hast, dann bleib dran.
     
  • *Sawya*
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    vergeben und glücklich
    15 Oktober 2013
    #9
    Ich würde das Ganze mal vorwurfsfrei ansprechen, wenn er selbst damit anfängt. Beispiel: Er sagt, dass ihn alle verlassen haben. Dann kannst du nachfragen: Hat sich der Tausch gelohnt (Job gegen Freunde). Bist du glücklich? Wie stellst du dir Zukunft vor? Entweder er meint, der Job ist ihm wichtiger (dann weisst du auch, wohin die Reise in Zukunft geht) oder er meint, dass er gerne etwas ändern würde. Dann kannst du nach den Gründen fragen, weshalb er bisher nichts verändert hat, was ihn hemmt und ihn dabei unterstützen.
     
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  • User 87146
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    nicht angegeben
    15 Oktober 2013
    #10
    Nur dass du dir hier nichts vormachst: Mit einem Popelurlaub oder einem gemeinsamen Wochenende veränderst du NICHTS. Er muss selbst erkennen, dass er weniger arbeiten muss. Er muss in seinem Job "Nein" sagen oder sich einen anderen suchen. Er muss seiner Familie und seinen Freunden Priorität einräumen.

    Alles was du machen kannst ist, wie es *Sawya* angesprochen hat, ihm vorwurfsfrei zu dieser Erkenntnis verhelfen.
     
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  • Arythya
    Gast
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    15 Oktober 2013
    #11
    Hey!
    Also ich denke schon, dass du mit einem Wochenende oder einem Urlaub etwas bewirken kannst.
    Gib ihm die Ruhe die er braucht, wenn ihr euch trefft/seht. Gib ihm das Gefühl, dass du für ihn da bist. Massier ihn, leih einen seiner Lieblingsfilme aus. Und Sawya hat auch Recht mit dem was sie sagt. Sollte er das Gespräch von sich aus auf seine Arbeit lenken, kannst du ihm behutsam darauf ansprechen wie es weiter gehen soll. Du solltest nicht mit der Tür ins Haus fallen und sagen "Der Job oder ich!". Ihr müsst einen Kompromiss finden. Du kannst ihm natürlich auch sagen, dass du dir Sorgen um ihn machst und das du ihm ansiehst, das es ihm nicht gut geht; aber du willst das es ihm gut geht.
    Aber vorsicht: Bemuttern sollst du ihn natürlich nicht :zwinker:
    Und vor allem: Sei für ihn da! Wenn sich alle anderen von ihm abgewandt haben, braucht er vielleicht wirklich mal jemanden zum reden. Er kann nicht alles in sich reinfressen, davon wirds nur schlimmer.
    Und so hart das auch klingen mag: Jeder muss lernen mal NEIN sagen zu können. Auch zum Arbeitgeber. Firmenhandy? Nach Feierabend aus machen und einfach mal NICHT mehr erreichbar sein!

    Ich finde es auch nicht sonderlich schlimm, dass noch keiner von euch "Ich liebe dich" gesagt hat. Sowas braucht Zeit. Gerade wenn er in seinen letzten Beziehungen wegen seiner Arbeit verlassen wurde, muss er erst lernen dir zu vertrauen, dass es bei dir nicht so ist. Wenn er dich liebt und du ihn, dann kommt das mit der Zeit. Und dann wird er oder du es auch aussprechen. Setz dich damit nicht unter Druck, meiner Meinung nach klingt das Ganze doch schon ganz gut :zwinker:
     
  • Rosa
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Es ist kompliziert
    16 Oktober 2013
    #12
    Danke für eure Antworten!

    @Smukay Wenn man ein Leben lang so "erzogen" wird, dann ist es nicht einfach von dieser Einstellung, die man von den Eltern angenommen hat, wegzukommen.
    Was hat mein Nebenjob damit zu tun? Damit wollte ich nur sagen, dass ich auch viel zu tun habe. Ich nehme mir allerdings die Zeit für mich und wichtige Dinge z.B. wenn irgendwas ansteht wie Geburtstage oder ähnliches.
    Ob ich die Kraft habe? Das weiß ich nicht. Aber ich weiß welches Gefühl er mir gibt und das hatte ich schon lange nicht mehr bzw noch nie so in der Art bevor.

    @*Sawya* Ich warte mal unser nächstes Treffen ab. Mal schauen wie er so drauf sein wird. Mir scheint nichts anderes übrig zu bleiben. Eigentlich sollte man da ja von selbst drauf kommen.

    @Ahoi =) & @Arythya Ich weiß aus eigener Erfahrung, das ein Wochenende oder ein Urlaub viel bewirken kann bei der eigenen Erkenntnis. Ich bin letzte Woche das erste Mal seit 10 Jahren richtig verreist. Es hat mir so gut getan und ich habe gemerkt was ich mir vorher angetan habe! Selbst 1-2 Tage in einer anderen Stadt waren für mich wie Kurzurlaub. Sich mal um nichts kümmern müssen und die "Sorgen" zuhause lassen.

    @Arythya Ich bin für ihn da! Immer! Das habe ich ihm schon vor ein paar Wochen gesagt... Er weiß eigentlich, dass er mich 24/7 anrufen und auch immer vorbei kommen kann.
    Es ist schwer für ihn nein zu sagen, weil er denkt ohne ihn läuft der Laden nicht. Bzw die einzelnen Projekte... er ist beim Aufbau dabei und will auch beim Abbau dabei sein. "Weil die anderen das nicht hinbekommen"

    Wie ich aber merke, braucht er wirklich die Selbsterkenntnis. So halb ist sie ja da, nur die Lösung noch nicht.
     
  • User 135968
    Sehr bekannt hier
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    nicht angegeben
    16 Oktober 2013
    #13
    Dann muss er halt diese Erkenntnis machen. Und wenn er weiß, dass du für ihn immer da bist, dann soll er zu dir kommen, wenn er Hilfe braucht. Dann muss er auch mal lernen, Nein zu sagen. Dann muss er auch mal lernen, an sich zu denken und nicht immer nur daran, wie andere ihn sehen, oder was sie von ihm halten. Und ja, warte mal beim nächsten Treffen ab, wie er da drauf ist. Er macht sich das Leben zwar selbst schwerer, aber dennoch solltest du vielleicht ihm auch etwas mehr Freiraum lassen. Also das halt er kommt, wenn er Hilfe braucht.

    Off-Topic:
    Wegen der Sache mit dem Nebenjob: "Zeit habe ich also auch nicht viel." Ich frage mich dann halt, warum man dann noch einen Nebenjob denkt, machen zu müssen, wenn man doch meint, nicht viel Zeit zu haben. Aber sicher brauchste ihn wegen Geld.
     
  • Sit|it|ojo
    Gast
    0
    16 Oktober 2013
    #14
    Wie ich deinen Freund doch verstehen kann.... Glaub mir, die Ratschläge mal Nein zu sagen wird er nicht verstehen können. Ich kenne es von mir, wenn auch das Pensum nicht bis zur völligen Erschöpfung reicht aber Monate mit 300 oder mehr Stunden sind irgendwie schon "Gewohnheit".

    Er wird es nicht verstehen können, warum ER sich einschränken muss, damit andere glücklich werden. Man selber will je ebenso glücklich seien. Ich vermute, trotz aller Arbeit, dass er das im Job ist. Viele können so ein Arbeitsreiches Leben nicht nachvollziehen und denken es wäre ungesund. Klar ist es irgendwo ungesund für Körper und Geist, dauernd Stress ausgesetzt zu seien. Es gibt aber Menschen, wie mich z. B., die lieben Stress. Ich könnte keinen Beruf ausüben wo ich nicht permanent unter Strom stehe. Ist vielleicht ähnlich einer Droge, die man einfach braucht.

    Klar habe ich auch mal Tage, an denen meine Lust nicht hoch ist und ich lieber etwas anderes machen würde. Aber arbeit geht nun mal vor. Das habe ich schon als Kind geimpft bekommen und von beiden Elternteilen so vorgelebt bekommen. Es ist traurig für ihn, dass er so wenige Menschen hat die den nötigen Respekt ihm erweisen und akzeptieren, dass es eben sein freier Wunsch ist soviel zu arbeiten. Die lieber ihre Beziehung zu Ihm damit begründet, nach ihrem Maß, Zeit mit ihm zu verbringen. In sofern finde ich es schon mal sehr löblich, dass du eben nicht so kurz entschlossen bist. Klar brauchen Bindungen gemeinsame Zeit. Für jemand, der nichts anderes kennt und in seiner Arbeit aufgeht stellt dies aber eben ein geringen Wert da.

    Das magst du kacke finden und seine Freunde genauso. Nach 500 Std. gemeinsamer Zeit bleibt er dennoch der selbe Mensch. Der selbe Freund, Beziehungspartner usw. Kann man wirklich Ansprüche stellen, wenn der Anspruch dahin geht, dass sich ein Mensch grundlegend zu ändern hat? Damit es einen selber besser geht? Ich denke nein.

    Ob du damit leben kannst sollte man sich fragen, ob er irgendwann kürzer tritt bleibt abzuwarten. Traurig ist es für ihn sicherlich, wenn du den Entschluss dagegen fasst. Verändern wird ihn das aber auch nicht. Ist lediglich ein weiterer Name auf einer Liste die vermutlich Zeit seines Lebens sehr lang werden könnte. Wenn er, im Rahmen seiner Möglichkeit versucht Zeit mit dir zu verbringen, dann sehe ich hier keine Notwendigkeit ihm dies vorzuhalten. Was soll er machen? Sich umschulen lassen, seinen Beruf riskieren oder ähnliches damit er eine glückliche Beziehung führen kann? Glücklich aber nur im Sinne des Partners. Ich bin der klaren Auffassung, Job geht vor Beziehung. Wer damit nicht leben kann, soll nicht mit mir zusammen sein. Punkt.

    Da gibt es auch kein Spielraum für Diskussionen. Nimm mich, wie ich bin oder lasse es bleiben. Von Liebe allein geht der Kühlschrank nicht voll und am Ende einer Beziehung traut man sich nicht mehr in den Spiegel zu blicken. Weil das leben gegensätzlich dazu verläuft, was man eigentlich geplant hat. Ist das eine Beziehung wert? Nein. Mögen andere anders sehen. Die Notwendigkeit, dass er anfängt anders zu denken sehe ich hier nicht.
     
  • Alexawillmehr
    Ist noch neu hier
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    1
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    Verlobt
    17 Oktober 2013
    #15
    Ich denke, dass es wichtig ist, dass du dieses Thema doch immer wieder hochholst: wie steht ihr zueinander, wollt ihr trotz Hürden usw. eine gemeinsame Zukunft planen? Das Wort Liebe muss ja dann eh automatisch ins Spiel kommen. Man teilt sich ja in einer ernsthaften Partnerschaft Leid und Freude, aber irgendwann auch das Thema Finanzen etc...
     
  • User 135804
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Verliebt
    17 Oktober 2013
    #16
    @Sit|it|ojo klar soll man an sich und seinem leben nichts verändern,solang man selbst damit zufrieden ist-aber es geht doch hier darum,dass er selbst damit unzufrieden ist.
     
  • Sit|it|ojo
    Gast
    0
    17 Oktober 2013
    #17
    Wo steht das? Ich lese lediglich die Auffassung der TS. Aber keinen Wortlaut in dem konkret drin steht, dass er selber unzufrieden ist oder wäre. Das macht nen gewaltigen Unterschied. Nur weil die TS findet, dass ihr Kerl sich tot arbeitet muss er sich noch lange nicht so fühlen. Was auch bestätigt das er nichts daran ändert. Würde es ihm wirklich sehr schlecht gehen, würde irgendwann der Selbsterhaltungstrieb einsetzen und man würde entsprechende Konsequenzen ziehen. Hier scheint der Leidensdruck aber noch nicht hoch genug sein. Um die Motivation für grundlegende Änderungen zu seien.
     
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  • User 135968
    Sehr bekannt hier
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    nicht angegeben
    17 Oktober 2013
    #18
    Ich dachte auch eher, dass er selbst unzufrieden ist, aber falls er das nicht ist, dann sollte er sich kein Stück darüber aufregen, wie sein Leben ist. Vielleicht meint auch wirklich nur der TS das, dass Er es selbst nicht so gut findet. Aber ich sah das wie Felicia80.
     
  • Arythya
    Gast
    0
    17 Oktober 2013
    #19
    Also bei mir kam das auch so an, als wäre er damit unzufrieden.....:engel:
     
  • Sit|it|ojo
    Gast
    0
    17 Oktober 2013
    #20
    Off-Topic:
    Ist mir schleierhaft, wie man darauf schließen kann, wenn die Argumentation ausschließlich von der TS kommt. Und es keinerlei Anhaltspunkte darauf gibt, wie er es findet. :grin:
     

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