• schoko-keks
    0
    21 März 2001
    #21
    *g* da fiel mir ein... wenn der partner nun... "ich will dich..." zum beispiel flüstert... also :grin: wenns nicht grad erotische atmosphäre hoch drei wäre, dann müsste ich doch... lachen??

    hrmgh... aber :smile: man muss ja nichts sagen eigentlich...

    ------------------
    Keine Macht und kein Problem
    hat je etwas gegen den Sonnenaufgang
    oder die Hoffnung ausrichten können.
     
  • Der Postbote
    0
    21 März 2001
    #22
    Hi.

    Ich sehe daß etwas anders.

    Ich finde Wörter wie poppen usw. können ruhig benutzt werden und ich finde die haben (in einer Beziehung) keinen wirklich negativen tatsch.
    Kommt aber immer etwas auf die Situation an, klar das es bei nem Romantischen
    Abend mit Kerzenlicht etwas blöd kommt, aber mal so für die eher spontane Gelegenheit.

    Ich hab es einfach mal gewagt der allgemeinen Meinung zu wiedersprechen obwohl dies mein ertster Beitrag ist ;-)

    Der Postbote

    ------------------
     
  • snot
    Gast
    0
    21 März 2001
    #23
    also grad das wort "ficken" find ich irgendwie abstoßend. ficken würd ich irgendeine nutte, ficken würd ich bei einem one-night-stand, ficken könnt ihr von mir aus euren hund, wenn ihr auf sodomie steht.
    ficken klingt für mich herabwürdigend und billig, reskpektlos und vor allem total nach prolo.
    "vögeln" ist schon lang nicht mehr so schlimm, klingt wesentlich verspielter und nicht so sehr nach verachtung.
    ebenso verhält sichs mit "bumsen".
    aber irgendwie benutz ich keines dieser worte, höchstens wenn ich wen ärgern will oder so.
    so lang ich hochdeutsch spreche, sag ich fast ausschließlich "mit jmdm schlafen", obwohl der ausdruck etwas komisch ist, weil da ja tatsächlich wenig geschlafen wird. trotzdem find ich die wortwahl schön und jeder weiß, was gemeint ist.
    außerdem gefällt mir auch noch folgender umstand:
    ich schlafe MIT jemandem
    aber
    ich ficke jemanden
    mit jemandem schlafen hebt das miteinander sehr schön hervor, das mir sehr wichtig ist. ficken ist so gräßlich ich-bezogen.

    im dialekt red ich übrigens normalerweise von "schuastan" (~schustern).
    da fehlt zwar auch das MIT ... aber bei dialekt bin ich da großzügiger, weil dialekt sowieso für mich mehr herz hat als hochdeutsch.

    ------------------
    Wenn's keine Dornen hat,
    ist's keine Rose...
    :grin:B
     
  • DocPixel
    Ruhestand
    217
    101
    0
    Single
    22 März 2001
    #24
    Grad gefunden...

    Vögeln oder kohabitieren
    Wie reden Sie über Sex?


    ZÜRICH - Wie reden Sie eigentlich mit jemandem, der sich mit einem sexuellen Problem an Sie wendet, und nun mit rotem Kopf, feuchten Händen und verlegenem Blick vor Ihnen sitzt? Verwenden Sie Ausdrücke wie "einen Steifen kriegen" und "vögeln" oder sprechen Sie lieber von Erektion und Beischlaf? Welche Worte Sie wählen, ist ganz entscheidend, denn mit den falschen Termini bringen Sie das Beratungsgespräch schnell ins Stocken und verbauen die Beziehung zu Ihrem Patienten.

    "Wie soll man sich im sexuellen Sprachgewirr von Koitus, Geschlechtsverkehr, Beischlaf, Bumsen oder Vögeln orientieren?" Mit dieser Frage beschäftigt sichh Professor Dr. Claus Buddeberg, Abteilung für Psychosoziale Medizin, Psychiatrische Poliklinik, Universitätsspital Zürich, in seinem Buch "Sexualberatung". Da kann man sich der medizinischen Fachsprache bedienen und korrekt, aber steril von Penis, Vagina und Klitoris sprechen. Das andere Extrem hierzu stellt die derbe, frauenfeindliche Vulgärsprache dar, deren Benutzer Worte wie "Fotze", "ficken", "nageln" oder "orgeln" in den Mund nehmen. Dazwischen rangiert die emotional kühle, aber leicht verständliche Bürokratensprache (Glied, Scheide, Kitzler, Samenerguß), die gestelzte, blumige Sprache ("da unten", Liebesakt, körperliche Vereinigung) oder die verniedlichende Kindersprache, die Erwachsene für ihre Kleinen erfunden haben (Pimmel, Zipfel, Muschi). Bemerkenswerterweise hat die sog. Alltagssprache keinerlei Bezeichnungen für Geschlechtsorgane und -akt parat, höchstens für nichttabuisierte Randgebiete der Sexualität (Hintern, Regel, Pille), was ein unbefangenes Gespräch nicht gerade erleichtert. Doch egal welche Sprache man wählt, Arzt und Patient müssen sich auf eine gemeinsame einigen. "Wenn ein Patient berichtet, er habe keinen Steifen mehr und der Arzt zurückfragt, seit wann er denn mit seiner Erektion Schwierigkeiten habe, gerät das Gespräch schnell ins Stocken." Vor allem im ersten Gespräch versucht Prof. Buddeberg, sich seinen Patienten weitgehend anzupassen. Er spricht sie direkt darauf an, wie sie ihre Geschlechtsorgane üblicherweise bezeichnen, bzw. orientiert sich an ihren Reaktionen. Kriegt eine Frau einen roten Kopf bei der Frage "Wie sind denn Ihre Empfindungen am Kitzler, wenn Ihr Mann Sie dort mit dem Finger streichelt?", dann versucht er"s im nächsten Satz mal mit dem Ausdruck Klitoris. Schaut dagegen ein junger Mann gelangweilt, wenn sich Prof. Buddeberg nach Schwierigkeiten beim Geschlechtsverkehr erkundigt, dann probiert es der Kollege etwas derber: "Was klappt denn beim Bumsen nicht mehr?" Prof. Buddeberg selbst bevorzugt die "bürokratischen" Worte wie Glied Scheide und Eichel, da sie leicht verständlich und nicht entwertend sind sowie "im emotionalen Bereich Spielraum lassen". Mitunter ist es eine wichtige Aufgabe des Sexualberaters, Mann und Frau dabei zu helfen, eine gemeinsame Sprache zu finden. Denn nicht selten fehlen einer Frau die Worte, weil sie sich durch die deftigen Ausdrücke ihres Mannes abgestoßen und erniedrigt fühlt.


    Verklemmte aus der Reserve locken
    Wie der Arzt durch seine Gesprächsführung Verkrampftheiten begegnen kann, schildert der Kollege anhand eines Beispiels. Als er eine Patientin fragte, was sie denn empfinde, wenn ihr Mann sie an den Brüsten streichele, kam sie ins Stammeln, und ihr Partner lenkte das Thema sofort auf das "eigentliche Problem", ihren Vaginismus. Prof. Buddeberg ging jedoch einen Schritt zurück und fragte die Frau nach Empfindungen an der Brust in "nicht sexuell gefärbten Situatuionen", etwa beim Duschen oder Waschen. Hierauf zu antworten fiel der Patientin wesentlich leichter. Sexualberatung", meint der Kollege, "ist bisweilen Sprachunterricht für Patienten, denen vor lauter ängstlichem Hantieren noch nicht aufgefallen ist, daß sie die Körperregionen, die sie zärtlich berühren wollen, nicht einmal mit Worten benennen, geschweige denn ihre Empfindungen ausdrücken können.

    Quelle: medical-tribune.de

    Greetz,
    Steffen

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    [member="9"]Steffen[/member]
    ( DocPixel@Stellungstipps.de )
    von Sexstellungen
    >>> Liebe ist wie ein Verkehrsunfall. Man wird angefahren und fällt um. Entweder überlebt man oder nicht. <<<

    [Dieser Beitrag wurde von DocPixel noch nicht editiert.]
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 31 August 2017
  • Ibiza
    Gast
    0
    22 März 2001
    #25
    Hi @ all !!!

    Also ich find "ficken" und "vögeln" sind doch vollkommen ok, wenn man über Sex redet, aber wenn man seinem Partner verständlich machen will dass man Sex möchte, sollte man sie nicht unbedingt verwenden. Da wäre dann was dezenteres passender.
    Aber solche sachen wie "ineinanderfließen" find ich furchbar,das hört sich doch total bescheuert an! Ich bin dann doch für den schlichten Ausdruck "Ich will dich!" Passt aber auch nicht in allen Gelegenheiten!

    **CU**
    *NINA*

    ------------------
    Tu es, oder tu es nicht - es gibt kein Versuchen!

    [Dieser Beitrag wurde von Ibiza am 22.03.2001 editiert.]
     

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