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  • Schnucki
    Schnucki (35)
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    vergeben und glücklich
    8 Juli 2008
    #1

    Zählt Einkommen erwachsener Kinder bei ALG2 von Elternteil mit rein?

    Ich hab schon bissl gegooglet und gelesen das erwachsene Kinder (über 25) die bei den Eltern wohnen NICHT in die BG mit rein zählen. Verstehe ich das dann richtig, dass das Einkommen somit nicht bei dem bedürftigen Elternteil mit reinrechnet??? Geht um einen Bekannten von mir bei dem es ziemliche Diskussionen gibt deswegen. Er geht arbeiten, Mutter ALG2, Vater geht auch arbeiten. Seine Mutter bildet sich ein das sie mehr bekommen würde wenn er auszieht. Ich dagegen denke, da er über 25 ist und sein eigenes Einkommen hat und sich somit selbst ernähren kann usw., das es an dem ALG2 seiner Mutter gar nichts verändern würde. Wie seht ihr das?
    Ist schon schlimm wenn ein Elternteil jemanden raus haben will nur wegen Geld (das sie am Ende eh nicht bekommen würde). :mad:
     
  • Koyote
    Koyote (40)
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    Verheiratet
    8 Juli 2008
    #2
    Im Grunde bekommt sie schon mehr wenn er auszieht.

    Aber insbesondere weil dann das Amt natürlich auch einen größeren Anteil der Miete übernimmt, das kann aber auch dazu führen dass die Wohnung zu groß wird...

    Ansonsten wird Einkommen von Kindern, die nicht bedürftig sind, nicht angerechnet, das sehen die meisten Ämter nur meist anders.
    Natürlich muss dann das Kind von seinem Einkommen den entsprechenden Mietanteil bezahlen.
    Nicht bedürftig sind Kinder dann, wenn ihr Einkommen höher als der Kinder-Regelsatz+Mietanteil ist.
    Als Einkommen gilt hier neben Erwerbseinkommen auch Unterhalt und Kindergeld.
    Das Alter des Kindes spielt bei ausreichendem Einkommen übrigens keine Rolle.

    Gruß
     
  • Schnucki
    Schnucki (35)
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    vergeben und glücklich
    9 Juli 2008
    #3
    Hätte noch erwähnen sollen: sie leben im eigenen Haus. Also fällt sowas wie Miete ja weg.
     
  • Koyote
    Koyote (40)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verheiratet
    9 Juli 2008
    #4
    Eben nicht, denn trotzdem zahlt das Amt ja einen Teil der "Kosten der Unterkunft" (Grundsteuern, Wasser, Abwasser, Gebäudeversicherung, Grundstückshaftpflicht, Müll, Heizung, ggf. Instandhaltung)
    Wenn jetzt der Sohn bisher nichts bezahlt dafür das er da wohnt, bzw weniger bezahlt als Amt voraussetzt, dann gibt es natürlich mehr Geld wenn er auszieht.

    Es bleibt dann aber das Problem das es sein kann dass das Haus dann zu groß ist, dann bleibt entweder die Verwertung oder eben die Aufnahme eines Untermieters... da ist der Sohn im eigenen Haus doch wohl besser.

    Gruß
     
  • lissy
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    12 Juli 2008
    #5
    Auch das Einkommen von Kindern die über 25 sind, somit nicht mehr zur sog. Bedargsgemeinschaft gehören kann Auswirkungen auf die Höhe des Anspruches auf ALG II haben. Nämlich dann wenn der sog. "Selbstbehalt" überschritten wird und eine Unterhaltsvermutung besteht. Die wird dann normalerweise angenommen wenn Verwandte/Verschwägerte mit im Haushalt leben. Kann man aber nicht pauschal sagen ohne das Einkommen des Kindes zu kennen, aber grundsätzlich ist das möglich. Da hilft nur in den Bescheid gucken ob was angerechnet wird.
     

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