• User 12616
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    25 Oktober 2004
    #21
    Ne guck mal:
    Ich habe mir genug Gedanken gemacht was alles in Frage käme.. Und das ist schon eniges und ich habe auch genug Abstriche bereits gemacht (sprich Arbeitszeiten, die mir nicht passen, wenig Gehalt) aber zum Beispiel könnte ich nie als Metzgerin arbeiten (übertriebenes Beipsiel vielleicht, aber trotzdem) oder Tischlerin, Mechanikerin.. das wären Dinge, die mich 1. gar nicht interessieren und das trägt dann auch nicht gerade zu einer erfolgreichen Ausbildung bei, oder? Und für die ich 2. gar kein Händchen hätte.
    Das meine ich damit..

    Ich würde vll. gerne als Versicherungskauffrau eine Ausbildung machen, aber wnen das nicht geht, mache ich auch meinetwegen 'ne Ausbildung zur Verkäuferin bevor ich gar nix habe.

    So war das gemeint...
     
  • Tomcat25
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    25 Oktober 2004
    #22
    Zwei Alternativen sind bei dem heutigen Angebot nicht gerade die Welt und dann noch in zwei Branchen die ohnehin nicht sonderlich gut dastehen oder wo jeder hinwill. Bei viele Versicherungen braucht man sich z.B. ohne Abi schon gar nicht mehr zu bewerben.
     
  • PE3ZI
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    25 Oktober 2004
    #23
    jetzt nimm ihr doch mal nicht ganz die hoffnung :zwinker:
    abi oder nicht ist doch wohl zweitrangig. deswegen fahren die firmen ja auch ne menge tests, ac und gespräche.
    ne freundin hat grad bei der allianz ohne abi angefangen. also da geht noch was...
     
  • User 12616
    User 12616 (31)
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    25 Oktober 2004
    #24
    Es waren nur Beispiele..
    Bitte, dan zähle ich jetzt noch ein paar Sachen auf:
    Versicherungskauffrau
    Kauffrau für Bürokommunikation
    Kauffrau für Verkehrsservice
    Verkäuferin bzw. Einzelhandelskauffrau
    Tierpflegerin
    Tierarzthelferin

    Sind auch noch nicht alle

    Im Übrigen denke ich nicht, dass es stimmt, dass man Versicherungskauffrau nur mit ABi werden kann.
    Mit einem guten Realschulabschluß haste auch recht gte Chancen, dass wurde uns im Berufsberatungsunterricht etc. auch schon oft genug alles erklärt...
     
  • bmw-power
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    25 Oktober 2004
    #25
    kann doch nur noch besser werden.

    inzw. beantragen in deutschland lebende ausländer schon asyl in den usa.
    US-Richter: "die dt. Regierung ist unwillig oder unfähig die ausländerfeindliche Gewalt zu stoppen".

    spiegel nr.44

    wie lang braucht de noch um zur weltweiten lachnummer zu werden?
     
  • ProxySurfer
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    25 Oktober 2004
    #26
    @ nomoku:
    Ok, sich selbständig machen find ich ja ok und richtig. Aber wie sieht denn die Lage aus? In meiner Stadt reiht sich Imbisskiosk an Imbisskiosk, und alle klagen über zu wenig Kundschaft. In Restaurants, Einzelhandel, Kneipen usw. siehts genauso aus. Überall ein Überangebot und keine Kunden. Auch im produzierenden Gewerbe, alles gibt es in Hülle und Fülle. Wo und wie bitte soll sich jemand selbständig machen? Ein Freund von mir hat vor 2 Jahren ne Konzertagentur gegründet und heute 50 000 Euro Schulden. Er sagte mir: "Lass blos die Finger von sowas, reines Verlustgeschäft!" Ähnliche Beispiele gibt es noch mehr. :geknickt:
     
  • darksun
    darksun (39)
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    25 Oktober 2004
    #27
    Selbstständigmachen ist natürlich auch nicht immer die Patentlösung.
    Von allein wird man da auch nicht reich.
    Da Bedarf es schon einer guten Idee und vor allem viel Arbeit + Durchhaltevermögen. Und etwas Ahnung in Richtung Wirtschaft schadet auch nicht.
    Ein Risiko ist immer dabei. So ist das halt im Leben.
    Aber viele, die nicht mit völlig falschen Erwartungen gestartet sind, schaffen es auch irgendwann. Kann man nur von ausgehen, dass man die ersten 2-5 Jahre für ca. 2€/Stunde arbeitet.

    Das ist die falsche Einstellung.
    Nur weil dein Freund (@ProxySurfer) Mist gebaut hat (Das hat er bei 50.000€ Schulden), heisst das nicht, dass das generell nicht klappt.
    Und wenn er 50.000 € Schulden hat, muss er ja zumindest noch irgendwelche Sicherheiten haben.
    Kenne keine Bank, die einem sonst Geld in der Größenordnung leiht.
     
  • sider2001
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    25 Oktober 2004
    #28
    ich weis was du meinst mein Vater ist auch arbeitslos und hat schon in einem jahr 2600 bewerbungen geschrieben und 75 % absagen 15 % haben sich nicht mehr gemeldet und 10 % waren es irgendwelche scheinfirmen die erstmal eine Beratungspauschale haben wollten also = unseriös...

    er ist übrigens 51 und die vom A-Amt haben ihm gesagt er solle Harz IV aktzeptieren da er eh keine Chance mehr hätte. Ist das nicht toll aber ich sag immer wer sich auf die verlässt der ist verlassen....
     
  • ProxySurfer
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    25 Oktober 2004
    #29
    @ darksun:
    Er konnte nichts dafür. Open Air Konzert organisiert, totales Regenwetter, und dazu kurzfristig ne andere ähnl. Veranstaltung in der Nähe - da kamen die Besucher nicht, die Kasse blieb leer und die Musiker verlangten ihr Honorar. Finanziell geholfen hat ihm niemand.
     
  • darksun
    darksun (39)
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    25 Oktober 2004
    #30
    @nomoku
    Kann Dir eigentlich nur zustimmen.

    Was ich beim ALG II allerdings unfair finde, ist die Einbeziehung von Erspartem. Dies ist erstmal richtig, kann ja nicht sein, dass jemand das Geld auf der Bank liegen hat und sich vom Staat (=der Allgemeinheit) finanzieren lässt.
    Allerdings stoße ich mich an folgendem Bsp:
    Zwei Angestellte, gleiches Gehalt.
    - A spart Geld für später, steckt dafür im Leben bei manchen Sachen zurück
    - B verprasst alles ohne sich um die Zukunft zu kümmern.
    Beide werden arbeitslos und erhalten irgendwann die gleiche Summe ALGII zugesprochen. B bekommt alles vom Staat, A zahlt erstmal von seinem Ersparten.
    Allerdings fällt mir hier auch nicht wirklich eine Lösung ein. Abgesehen von höheren Freibeträgen. Dies wird natürlich von vielen auch wieder als unfair angesehen.

    Das zweite Problem ist halt die Schikanierung von Existenzgründern durch den Staat.
    Siehe völlig sinnlose Vorschriften, ein undurchsichtiges Steuersystem usw.
    Kein normaler Mensch kann eine Unternehmenssteuer korrekt selbst machen.
    Und letztendlich wird man als Selbstständiger, egal ob Gewinn, wie viel, oder Verlust bezügl. Krankenversicherung direkt als reich angesehen und zahlt glaube ich mehrere hundert Euro pro Monat.
    Dies wird durch die Ich-AG-Förderung aufgefangen, aber behebt auch nur die Symptome. Dies war früher - behaupte ich - eine der größten Hemmschwellen.
    Für viele Sachen braucht man nicht allzu viel Startkapital (Telefon, Fax, PC usw.), aber das kann einem leicht das Genick brechen.
    Die Ich-AG-Förderung verschiebt das Problem zumindest erstmal. Nur viele brauchen länger als 3 Jahre, damit ein signifikanter Gewinn abfällt.
    Und dann kommt das Finanzamt :frown:

    Hmm, klar, da hat er Pech gehabt.
    Aber verantwortlich handeln heisst dann auch, dass man einplant, dass sowas passieren kann.
    Das Risiko hätte ihm klar sein müssen. Dann hat er sich damit halt einfach übernommen.
    Wenn er sowas plant, sollte es auch so sein, das man an einem Fehlschlag nicht gleich pleite ist.
    Also ist er schon schuld und nicht irgendwer sonst.
    Tut mir natürlich persönlich schon leid für ihn, hilft aber auch keinem weiter.

    Trotzdem ist es falsch zu sagen, dass man automatisch sein Geld verliert.

    Wer sollte das denn tun?
    Die Banken geben nur Geld bei vorhandenen Sicherheiten und Schröder hilft nur medienträchtig bei Großunternehmen. Wobei ich das nicht unbedingt für richtig halte... Aber das ist ein anderer Punkt.

    Damit haben sie leider Recht. Mit 51 ist man quasi chancenlos. Traurig aber war.
    Problem ist: Wer verheiratet ist und Kinder hat ist praktisch unkündbar, bzw. der letzte, der gekündigt werden darf.
    Erstmal richtig, zum Schutz der Familie.
    Nur leider wird er damit nicht eingestellt.
    Die Firma (welche ihn einstellen möchte, mal angenommen) kennt ihn nicht.
    Wenn er sich nach Ablauf der Probezeit als Niete rausstellt (möchte ich deinem Vater nicht unterstellen) können sie ihn nicht mehr kündigen.
    Wenn dann irgendwann Stellen abgebaut werden müssen, muss zuerst der 30jährige, unverheiratet, ohne Kinder gekündigt werden. Egal ob er besser, motivierter ist.
    Und da sind wir an einem Punkt wo der Kündigungsschutz kontraproduktiv ist.
    Aber leider ist eine Einschränkung für ältere Arbeitlose bei Neueinstellung hier in D nicht machbar. Ist unsozial. Zumindest nach Meinung div. Arbeitnehmervertreter. Seien es nun Gewerkschaften, die Vertretungen in den Parteien oder was auch immer. :kotzen:
     
  • emotion
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    25 Oktober 2004
    #31
    Hm ...
    Thema Eigenverantwortlichkeit bei Selbstständigen.
    Kenne einen, der hat (aus Kostengründen) keine Krankenversicherung.
    Ist sein Pech, falls er mal ins Krankenhaus muß ?!
    Mag bis zu bestimmten Grenzen (Beträgen) so sein, aber wenn er sehr viel Geld (Herz OP ? ) verbrät, und insolvent (Sozialfall) wird, wer darf das dann alles blechen, ohne das er Beiträge entrichtet hat ?
    Ist sowas nicht asozial, ein Risiko für die Allgemeinheit ?!
    Müßte es nicht eine Versicherungspflicht geben ?

    Ansonsten bleib ich bei dem Thema still, ist das meiste schon irgendwann, irgendwo gesagt worden ...
     
  • darksun
    darksun (39)
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    vergeben und glücklich
    25 Oktober 2004
    #32
    vermutlich schon.
    Versicherungspflicht gibts halt nur für Angestellte...

    Es kann halt irgendwo nicht sein, dass Arbeitlose und Sozialhilfeempfänger vom Staat alles bezahlt bekommen (was ja an sich ok ist), Wenigverdiener fast nichts einzahlen und ein Selbstständiger mit Verlust oder wenig Gewinn einzahlt, als würde er 4000€ verdienen.
    Die Ich-AG-Förderung nutzt einem da auch nur in den ersten drei Jahren.
     
  • nomoku
    nomoku (52)
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    26 Oktober 2004
    #33
    Hallo!

    Das kann man auch anders sehen: B hat die Wirtschaft angekurbelt und durch seinen Konsum Arbeitsplätze gesichert. Auf der anderen Seite hat A nun Kapital, was er einsetzen kann und B nicht. Natürlich kann A darauf warten, bis sein Geld aufgebraucht ist und er ALG II beantragen kann. Er hat aber auch die Möglichkeit damit eine eigene Existenz zu gründen. Wenn er scheitert, dann hat er es wenigstens versucht. Das ist ja auch immer der Sinn: Die Leute sollen nicht abwarten, bis sich etwas zu ihren Gunsten bewegt. Es müssen mehr Leute versuchen selbst etwas zu bewegen.

    Das hab ich ja auch beklagt: Mit der Ich-AG sollte ja auch eine Vereinfachung der Existenzgründung einhergehen: Pauschale Abgaben und vereinfachte Buchführung. Leider ist das nicht umgesetzt worden. Dagegen sollten viel mehr Leute protestieren, als gegen das ALG II.

    @ProxySurfer: Nun ja, Hauptsache man war dagegen -> typisch deutsch. Es geht halt darum, dass die Leute sich nicht über Jahre vom Staat aushalten lassen, sondern sich mehr bewegen. Übergroße Risiken kann man vermeiden. Dass man sich vorher anschaut, ob man wohl überhaupt mit einer Arbeit Geld machen kann und ob das Risiko kalkulierbar ist, sollte eigentlich klar sein. Durch das ALG II fällt aber ein Risiko weg: Dass man am Ende weniger bekommt, als einem durch die Arbeitslosenhilfe zugestanden hätte.
    Gerade gut ausgebildete Akademiker sind davon betroffen. Besser darauf hoffen, dass sich doch noch ein gut bezahlter Job findet, als sich Selbstständig zu machen und dadurch den Anspruch auf die Arbeitslosenhilfe zu verlieren. Das ist verständlich, aber eigentlich nicht im Sinne des Erfinders.


    Als Angestellter: Ja. Als Selbstständiger hat man trotzdem noch Chancen. Und vielleicht vergeht dann der Jugendwahn, der auch entscheidend für diese Miesere verantwortlich ist, wieder etwas.

    Es ist klar, dass durch die Reformen nicht alles optimal geregelt wurde (besonders die Ich-AG ärgert mich). Es ist aber immer noch besser, als der Zustand, den wir jetzt haben. Einfach nur abwarten, dass sich die Lage besser, hat noch niemandem geholfen. Sozialleistungen sind dazu da, dass jeder ein Dach über dem Kopf, einen vollen Magen und etwas zu Essen hat. Wer darüber hinaus etwas haben will, der muss etwas dafür tun. Und wenn es hat der eine Euro als Zuverdienst ist. Das ALG II soll und kann diesen Zweck erfüllen.
    Der Staat darf und kann nicht eine Dauerwarteposition für Arbeitslose finanzieren. Das hemmt die Eigeninitiative, die der einzige Weg aus der Krise ist.

    Tschööö, nomoku
     
  • darksun
    darksun (39)
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    vergeben und glücklich
    26 Oktober 2004
    #34
    Tag!

    Da hast Du allerdings auch recht.
    Man muss halt irgendwo einen Mittelweg finden. Alles sparen kann nicht das Ziel sein, alles ausgeben auch nicht.

    Zu Hartz allg. bin ich auch froh, das mal was passiert. Ist zumindest schonmal ein Anfang. Auch wenn noch einiges passieren muss.
    Und letztendlich scheint irgendwo klar geworden zu sein, dass Reformen notwendig sind. Und das ist schonmal gut. Leider gibt es immer genug "Rattenfänger", die dies mit Lügen und Halbwahrheiten torpedieren.
    Aber eine nicht optimale Reform ist immernoch besser als keine.

    Den Punkt halte ich für ganz wichtig. Leider ist die allg. Meinung wohl so, dass der Staat den persönlichen Wohlstand sichern muss, nicht nur das Überleben und die Grundbedürfnisse.
    Das kann er nicht, auch wenn dies in der Vergangenheit passiert ist.
    Und wir werden in D vermutlich nie irgendwo ankommen, das jemand mit ALG II oder was auch immer für Essen anstehen muss, weil ihm das Geld fehlt. Zumindest nicht in absehbarer Zeit.
    Aber mit sowas lässt sich halt gut Stimmung machen.

    zur Ich-AG:
    Sicher nicht optimal, aber schonmal ein Anfang.
    Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass durch den Zuschuss viele zu unbedarft starten. Bin mir jetzt nicht sicher, was es an Vorbereitunsmaßnahmen da gibt. Habe ich mich bis jetzt nicht informiert.

    Letztendlich wäre es aber mal angebracht, das ganze Steuersystem zu überdenken, nicht nur für Existenzgründer. Wobei es für die natürlich am schlimmsten ist.
    Ebenso die Krankenversicherung. Aber da läuft ja gerade etwas, zumindest in der Opposition.
     
  • bmw-power
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    26 Oktober 2004
    #35

    willst du jetzt den polen nen vorwurf machen dass sie sich nicht zu schade dafür sind wie die deutschen? sie dürfen ihr geld mit nehmen nach polen sie haben es sich auch erhlich verdient.
     
  • nomoku
    nomoku (52)
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    nicht angegeben
    26 Oktober 2004
    #36
    Hallo!

    Das halte ich für zu hoch gegriffen. Der 1-2€-Job ist dazu da, dass Leute nicht sinnvolle Beschäftigungen nachgehen und nicht einfach vor sich hingammeln. Sie sind nicht dazu da, unwirtschaftliche Branchen zu subventionieren. Richtige Arbeit muss heute in Deutschland mindestens 3,5-4€ Netto einbringen, sonst lohnt es sich einfach nicht. Ansonsten ist man da, wo die DDR schon mit ihrer "Vollbeschäftigung" war.
    Der Wohlstand, den wir hier haben, basiert zum größten Teil auf einer Rationalisierung der Arbeit. Nur wenn bei gleichbleibender Arbeit mehr geschaffen werden kann, ist es möglich den Lebensstandart weiter zu erhöhen. Jobs die auf der einen Seite wegfallen, können an anderer Stelle wieder entstehen und den Wohlstand weiter ausbauen.
    Das funktioniert aber nur, wenn auch ein Druck zur Rationalisierung vorhanden ist. Ansonsten bleiben wir stehen oder entwickeln uns rückläufig. Warum sollte jemand in Maschinen investieren oder sich Gedanken machen, wie die Arbeit sonst effektiver zu erledigen ist, wenn der Staat billige Lohnarbeiter zur Verfügung stellt?
    Genau deshalb ist der Zuverdienst von Arbeitslosen auf Bereiche außerhalb der Wirtschaft beschränkt. Aber selbst dort besteht die Gefahr, dass Aufträge wegfallen, die normalerweise von regulären Firmen, die ihre Mitarbeiter regulär bezahlen, erledigt werden.
    Die Polen werden auch teurer werden und dann müssen sich die Betriebe etwas einfallen lassen. Entweder sie schaffen es, die Arbeit zu rationalisieren oder sie gehen pleite. Wenn sich eine Arbeit nicht lohnt, dann hat es keinen Zweck sie mit Steuergeldern künstlich aufrecht zu erhalten. Subventionen kann man höchstens dazu einsetzen, nicht lohnende Branchen langsamer sterben zu lassen.

    Tschööö, nomoku
     

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