• ProxySurfer
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    18 März 2020
    #1

    Corona und die Sorge um den Job

    Wie ist die Situation bei euch, wenn es wegen der Coronakrise um den eigenen Job geht? Ist der gefährdet? Müsst ihr Kurzarbeitergeld oder gar Grundsicherung beantragen? Und an alle Selbstständigen: Ist eure Existenz gefährdet? Könnt ihr auf staatliche Unterstützung hoffen?
     
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    18 März 2020
    #2
    Corona.
    Corona und Singles.
    Corona und Job.
    ...

    :grin:

    Nein, soweit ich sehen kann keine Auswirkung auf den Job.
    Home-Office passt soweit.

    Und nachdem in meinem Bundesland gerade alle Gemeinden unter Quarantäne gestellt wurden ist das auch gut so ^^
     
  • wonderkatosh
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    18 März 2020
    #3
    Unser Chef hat Kurzarbeitergeld für uns beantragt. Ab morgen kriegen wir dann noch die neuen Arbeitszeiten mit. Sorgen mache ich mir eher weniger um meinen Job - mir tun die Kollegen leid, deren befristete Verträge nicht verlängert werden.
    Jetzt wo ich weniger arbeite, werde ich mich umso mehr auf die Uni konzentrieren.
     
  • wild_rose
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    18 März 2020
    #4
    Bei mir ist zum Glück alles in Ordnung, ich bin mir nur nicht ganz sicher, ob mit der Verlängerung meiner Verträge alles passt. Für gewöhnlich sollten die ab dem 01.04. wie immer weiter gehen, ist auch alles eingereicht, aber wenn im entsprechenden Büro nicht mehr gearbeitet wird weiß ich nicht, ob alles wie gewohnt funktioniert.
    Da werde ich demnächst mal nachfragen, und wenn es nicht sofort funktioniert wird sicher nachträglich eine Lösung gefunden.
     
  • User 97853
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    18 März 2020
    #5
    Wir machen uns Sorgen, ja. Mal sehen. Wir sind noch optimistisch.
     
  • Sukram
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    18 März 2020
    #6
    Da ich im medizinischen Bereich arbeite ist mein Job auch in dieser Krise sicher...
     
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    18 März 2020
    #7
    Wir versuchen so lang es geht uns durchzuwurschteln, dass mit Kurzarbeit hat meine Chefin irgendwie noch nicht auf den Schirm, gibt es normal ja so in unserer Branche nicht.
    Es war vorher schon hart als beratungsintensives Fachgeschäft.
    Jetzt sicher noch härter.
    Ich hab (da ich ja als Einzige nicht von meinem Gehalt lebe) angeboten 1-2 Monate unbezahlten Urlaub zu nehmen.
    Aber das wird sicher nur kurz reichen.
    Und klar wir können den Online-Shop ausbauen und vor Ort an unsere Risikogruppenkunden ausliefern.

    Ich weiß nicht, ob wir das als Team schaffen, aber jetzt hat das Geschäft 150 Jahrevubd zwei Weltjriege überstanden, da sollte das doch auch machbar sein.
     
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    18 März 2020
    #8
    Ich war gerade auf Jobsuche, hatte Ende Februar noch ein Bewerbungsgespräch, das kann ich jetzt für die nächsten Monate wohl vergessen.
     
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    18 März 2020
    #9
    Nein, absolut nicht. Eher im Gegenteil.

    Der Gatte?! Hmmm, hängt an der Automobilindustrie - wenn er den Job verliert, mache ich Vollzeit. Das geht genauso gut.
     
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    18 März 2020
    #10
    Ich bin Arzt, meine Frau auch. Wir brauchen uns momentan keine Sorgen zu machen (wobei wir das generell nicht müssen).
    Dafür haben wir andere Sorgen gerade, da auch unsere Lebensplanung auf den Kopf gestellt wird :zwinker:
    Aber die Jobsicherheit ist natürlich schön.
     
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    18 März 2020
    #11
    Ja ich mache mir Sorgen. Momentan komme ich zwar wenigstens noch fast auf meine Stunden, kommt es jedoch zu einer Ausgangssperre wird das definitiv nicht mehr der Fall sein. Die Telefomkontakte werden das nicht ansatzweise abdecken.
    Ich habe nur einen befristeten Vertrag bis August diesen Jahres. Vor Cornona habe ich mir da 0 Sorgen gemacht, weil unser Team seit meiner Einstellung immer noch weiter gewachsen ist und meine Chefin immer zufrieden mit mir war. Aber jetzt.. Wenn kein Geld mehr da ist werden vermutlich erstmal alle, die noch keinen Festvertrag haben, zum Ende ihrer jeweiligen Frist rausfliegen.
     
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    18 März 2020
    #12
    Bei mir geht es momentan noch. Habe es zu einem gewissen Teil selbst in der Hand, da durchzukommen. Wie groß der Einfluss tatsächlich ist, wird die Zeit zeigen.

    Bei meiner Frau ist jetzt schon zappenduster (Hotelbranche). Kurzarbeit null ab heute und die Zeichen stehen auf Entlassung, wenn nicht die Insolvenz des Arbeitgebers zuvorkommt.
     
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    18 März 2020
    #13
    Nein ich habe keine Jobangst. Bin Festangestellt im öffentlichen Dienst im Gesundheitsbereich. Mein Arbeitsplatz gehört zu den Freizeiteinrichtungen die geschlossen sind. Gearbeitet wird trotzdem. (Hintergrundaufgaben, Instandhaltungstätigkeiten, Marterialaufhübschung etc. ) Gehalt läuft weiter.
     
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    18 März 2020
    #14
    Corona und lebenszeitverbeamtet. :cool: Freue mich da die letzten Tage sehr drüber.
     
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    18 März 2020
    #15
    Da ich im medizinischen Bereich tätig und somit halbwegs "safe" bin, gilt meine Sorge nun eher den Selbständigen, Freiberuflern, Mittelständlern...den Menschen, deren Existenz nun am seidenen Faden hängt, wo ganze Familien vom Einkommen abhängig sind....die "ein paar Monate" ohne Einkommen nicht verkraften werden, die ihren Job verlieren werden, ihr Team aus Kostengründen in Kurzarbeit oder direkt bis auf weiteres nach Hause schicken müssen.....

    Ich weiß, dass die momentan getroffenen Maßnahmen leider alternativlos sind, aber ich befürchte, dass zu den medizinischen Opfern des Virus ungleich viele Menschen kommen, die Opfer des möglichen wirtschaftlichen Zusammenbruchs und der Rezession werden.
    Wieviele Suizide wird es aus wirtschaftlicher Not geben ?
    Wieviele, die innerhalb einer eventuell monatelang andauernden Isolation den Lebensmut verlieren ?

    Ehrlich gesagt, will ich es mir gar nicht vorstellen, denn wir stehen erst am Anfang dieses Geschehens.
    Und schon jetzt wünsche ich mir jeden Morgen, ich hätte das alles nur geträumt.

    Und ich wünsche mir für jeden von uns Gesundheit und die Kraft, diese Krise gemeinsam zu überstehen:knuddel::winkwink:
     
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    18 März 2020
    #16
    Mein Job ist krisensicher.
    Ich bin Arbeitsrechtlerin. Sonst haben wir zwar auch keine Langeweile, aber durch Corona und die dazugehörigen Betriebschließungen und eventuellen späteren Insolvenzen gibt es gut zu tun :ninja:
     
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    18 März 2020
    #17
    Dass dies alles einen enormen Impact auf die Wirtschaft haben wird und bereits hat ist wohl unbestritten.

    Hier in Tirol sind wir jetzt in Woche 1 der Ausgangssperre - und mich wundert es etwas wie viele bereits jetzt schon von Konkurs, Arbeitslosigkeit und generell dem Untergang der Welt sprechen. Klar dauert alles noch ne ganze Weile an - aber wenn dir 1-2 Wochen die Einnahmen einbrechen und man muss bereits am Hungertuch nagen ... stimmt doch irgendwas nicht? :what: Betrifft hauptsächlich Kreative, denen eben jetzt in erster Instanz die Veranstaltungen abgesagt wurden.
     
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    18 März 2020
    #18
    Corona selbst wird mich den Job nicht kosten. Eine andere Frage ist die Dauer der nun praktisch unausweichlichen Rezession. Eine laengere Rezession (weiss nicht, ob das wahrscheinlich ist), wird fuer die Firma als Ganzes auch kein Problem, aber dass man oder der Standort unter Druck kommt, ist nie auszuschliessen.
    Falls das passiert, nehme ich sicher 1-2 Jahre frei, ehe ich mich allenfalls wieder umschaue.
     
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    18 März 2020
    #19
    Uns geht es NOCH gut... kurzzeitige Krisenalternative, Arbeit ist auch so genug da sowieso, keiner denkt auch nur an Entlassungen wegen 6 Wochen Krise. Sollten sie das länger ziehen, wirds anstrengend, aber nicht aussichtslos.
    Uns trifft es erst böse, wenn die Menschen nach dem ganzen Wahnsinn kein Geld mehr haben werden.

    Off-Topic:
    ...ich liebe meinen Job tief und ehrlich, und würde sehr um ihn weinen, nicht, weil ich kein Geld mehr hätte, das geht schon wieder, sondern weil ich DAS nie mehr finde. So ist es, wenn man sein Leben wirklich gern hat, wie es ist, wenn man gezwungen wird, es zu ändern... weint man eine Weile.
    Mal sehen, was noch so kommt...
     
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    18 März 2020
    #20
    Ist ein bißchen Ironie des Schicksals, bisher war meine Selbstständigkeit 80% Freizeitsektor, 20% Dienstleistung im medizinischen Bereich. Das, was in ersterem natürlich komplett wegbricht, hole ich gerade im zweiten mehr als wieder rein.

    Wäre aber sowieso Jammern auf hohem Niveau, ich muss keins davon machen um über die Runden zu kommen und das ist eine verdammt komfortable Situation.

    In der Branche meines Mannes sieht es düsterer aus, nicht nur durch Corona. Das wird aber auch wieder weniger seine Ebene treffen, da wird zuletzt gespart. Ihn persönlich wird es aber sicher ziemlich fertigmachen, er ist da kein bißchen abgebrüht und leidet mit jeder Entlassung.


    Um mich mache ich mir also wenig Sorge, ich bin da eine Katze und lande immer auf den Füßen. Aber um viele, viele andere und um das, was es mit uns als Gesellschaft machen könnte sorge ich mich.
     

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