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    3 Januar 2019
    #1

    Erste Hilfe - Traut ihr es euch zu?

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    Ich habe letztes Jahr meinen Erste-Hilfe-Kurs aufgefrischt und musste mit Erschrecken feststellen, dass ich von meinem ersten Kurs fast alles vergessen hatte.
    Wie sieht es bei euch aus?
    Habt ihr schon mal an einem 1. Hilfe-Kurs teilgenommen?
    Wenn nein, warum nicht?
    Wie oft habt ihr schon teilgenommen?
    Musstet ihr schon 1. Hilfe leisten?
    Traut ihr euch zu bei bsp. einem Unfall Hilfe leisten zu können?

    P.S. Für die stabile Seitenlage gibt es übrigens einen guten Merkspruch:
    „Ich schwöre, ich hau dir auf die Backe und leg dich übers Knie“.
     
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    3 Januar 2019
    #2
    Ich habe nur die "lebensrettenden Sofortmaßnahmen" gemacht (was man halt für den Führerschein gebraucht hat), aber keinen ausführlichen Erste-Hilfe-Kurs.
    Offen gesagt kann ich fast nichts mehr richtig sicher und ich müsste den Kurs vermutlich wiederholen.
     
  • User 136760
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    3 Januar 2019
    #3
    Puh, ich hatte schon diverse, auch einen erweiterten inkl. so Sachen wie Helmabnahme.
    Erste Hilfe musste ich zum Glück noch nie leisten. Wüsste auch nicht, wie ich da reagieren würde und ob nicht alles Gelernte weg wäre.
    Spontan zutrauen würde ich mir das nicht.

    Ich kann aber verlässlich den Puls am Handgelenk ertasten, zählt das auch? :grin:
     
  • Mr. Poldi
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    3 Januar 2019
    #4
    Wie sieht es bei euch aus?
    Ich fürchte eher schlecht, ohne praktische Anwendung vergisst man so schnell :frown:
    Ich glaube aber das würde mich im Ernstfall nicht davon abhalten nach bestem Wissen dennoch Hilfe zu leisten

    Habt ihr schon mal an einem 1. Hilfe-Kurs teilgenommen?
    Ja, mit 16 in der Schule - ist also ewig her.

    Wie oft habt ihr schon teilgenommen?
    1x Erste Hilfe
    2x LSMU (für meinen Führerschein und dann nochmal zusammen mit meiner Frau für ihren)

    Musstet ihr schon 1. Hilfe leisten?
    So richtig nicht. Kleine Alltagsunfälle (beim kochen geschnitten => Wundschnellverband aka "Pflaster" angelegt) mal außen vorgelassen

    Traut ihr euch zu bei bsp. einem Unfall Hilfe leisten zu können?
    Ja. Was wäre Worst Case wenn ich als einziger vor Ort bin und es nicht täte?
    Das Opfer stirbt.
    Und was wäre der Worst Case wenn ich helfe und etwas falsch mache?
    Gleiches Ergebnis.
    Es gibt da also nichts zu verlieren, nur zu gewinnen.
     
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    3 Januar 2019
    #5
    Ich habe eine Ausbildung zum Sanitätshelfer (das ist eine Stufe unter Rettungssanitäter) und in dieser sehr viel Übung durch Fallbeispiele bekommen. Leider ist das jetzt auch schon wieder 6 Jahre her und ich habe noch nie bei einem richtig krassem Fall helfen müssen (zum Glück). Deshalb würde ich es mir durchaus zutrauen, aber unsicher wäre ich wahrscheinlich trotzdem ein bisschen.
     
  • User 113048
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    3 Januar 2019
    #6
    Den einzigen Kurs, den ich je besucht habe war der verpflichtende für den Führerschein.
    Puls fühlen und Herzdruckmassage würd ich vielleicht noch hinbekommen. Allerdings traue ich es mir definitiv nicht zu, dafür ist der Kurs schon viel zu lange her und eigentlich weiß ich nichts mehr, von dem, was dort unterrichtet wurde.
     
  • Rosoideae Fragaria
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    3 Januar 2019
    #7
    Ne, nach aktuellem Standard prüft man als Ersthelfer nämlich nur die Atmung, nicht den Puls:tongue: :grin:

    Ich war bis vor ein paar Jahren bei der Freiwilligen Feuerwehr. Im Rahmen dessen haben wir das regelmäßig geübt und tw. auch angewendet. Bei den ganz harten Sachen war aber idR schon ein Rettungswagen mitgeschickt worden und wir mussten nur in seltenen Üraschungsmomenten schwerer Blutungen stillen oder Herzdruckmassage und Beatmen.
    Heute würde mir vermutlich ein bisschen die übung fehlen, würde aber das wichtigste noch zusammen bekommen.
    Viel falsch machen kann man eigentlich nicht. Man sollte aber nicht unbedingt dem ersten Impuls folgen und helfen, sondern:
    1. Sich und andere aus der Gefahrensituation holen.
    2. Unfallort sichern
    3. Rettung verständigen (wichtig besonders bei schweren Verletzungen. Reanimation halter ihr nicht lange durch und sollte nicht unterbrochen werden. Sorgt dafür das jemand kommt.)
    4. Hilfe Leisten.

    Wie Mr. Poldi schon sagte: Wenn jemand nicht mehr ansprechbar ist, ist das worst case Tot. Viel schlimmer könnt ihr es nicht machen. Wenn ihr helfen wollt, aber nicht wisst wie, sprecht den Menschen von Notruf direkt an, manche haben eine spezielle Ausbildung um euch übers Telefon anzuweisen.
    Und wenn ihr euch wirklich gar nicht traut zu helfen, setzt bitte wenigstens den Notruf ab. das schafft wirklich jeder.
     
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    3 Januar 2019
    #8
    Habt ihr schon mal an einem 1. Hilfe-Kurs teilgenommen?
    2x - einmal den lebensrettende sofortmaßnahmen am unfallort und einmal einen 1. hilfe kurs.
    beides war jeweils bei der fahrausbildung

    Wenn nein, warum nicht?
    -

    Wie oft habt ihr schon teilgenommen?
    s.o.
    zweimal (2001 und 2008)

    Musstet ihr schon 1. Hilfe leisten?
    nicht direkt. musste mal einer alten, gestürzten frau helfen und den rettungsdienst rufen

    Traut ihr euch zu bei bsp. einem Unfall Hilfe leisten zu können?

    denke schon. wichtig ist gleich umstehende mit einzubeziehen ("du - rettungsdienst anrufen, du - straße absperren und du - halt mal das hier")


    P.S. Für die stabile Seitenlage gibt es übrigens einen guten Merkspruch:
    „Ich schwöre, ich hau dir auf die Backe und leg dich übers Knie“.
    :ratlos::ratlos::ratlos:
     
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    3 Januar 2019
    #9
    1. Prüfe die Atmung, nicht den Puls (einfacher umd wer nicht atmet hat zumindest nicht mehr lange Puls.)
    2. Hat er Atmung -> stabile Seitenlage
    3. Hat er keine Atmung prüfe ob die Atemwege frei sind. Wenn ja, kannst du eine Hilfeleistung versuchen. Wie willst du es in der Situation schlimmer machen? Schau mal wie lange die Ausrückzeiten in deiner Stadt sind. Bei unter 10 Min. hast du Glück und das ist schon zu lange ohne Atmung.
     
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    3 Januar 2019
    #10
    Nee, ich könnte niemanden helfen. Mein Kurs war vor 14 Jahren als ich den Rollerführerschein machte. Seither gab es keine Auffrischung. Ein bis zwei Mal war ich in einer Situation, jemanden helfen zu müssen. Es waren zum Glück mehrere Personen anwesend, sodass ich mich um den Notruf kümmern konnte. Für erste Hilfe war ich zu panisch.
     
  • User 68775
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    3 Januar 2019
    #11
    Beim Menschen jetzt :what: och nööö...
     
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    3 Januar 2019
    #12
    In unserer Firma macht jeder unserer AN alle zwei Jahre den Lehrgang für den betrieblichen Ersthelfer. Die letzten Male war nur mein Mann dabei, weil es zeitlich nicht anders ging. Dieses Mal bin ich auch mit dabei.
    Ich hab zwar schon einige Erste-Hilfe-Kurs hinter mir und auch einen Pflegehelferkurs (hab neben der Schule früher im Altenheim und in der ambulanten Pflege gejobt), aber es ist halt schon ewig her.
    Bisher war ich zweimal mehr oder weniger Ersthelfer. Beim ersten Mal mit Reanimation (Autounfall), leider mit tödlichem Ausgang. Beim zweiten Mal war es ein Motorradunfall; der Geschädigte war ansprechbar, fühlte aber weder Arme noch Beine. Wie sich später herausstellte, blieb der Mann querschnittsgelähmt.
    Damals habe ich einfach nur funktioniert, vollgepumpt mit Adrenalin. Beides Mal war es so, dass mehr oder wenig zeitgleich, ein Feuerwehrmann (Reanimation) bzw ein Rettungssanitäter (Motorradunfall) dazu kamen und ich deren Anweisungen ausgeführt habe. Zuvor habe ich natürlich den Notruf abgesetzt und die Unfallstelle gesichert.
     
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    3 Januar 2019
    #13
    Wie sieht es bei euch aus?
    Habt ihr schon mal an einem 1. Hilfe-Kurs teilgenommen? Wie oft habt ihr schon teilgenommen?
    Schon 3 mal bis jetzt, in unterschiedlichen Ausmaßen

    Musstet ihr schon 1. Hilfe leisten? Nein, ich hab bis jetzt immer nur die Rettung gerufen.
    Traut ihr euch zu bei bsp. einem Unfall Hilfe leisten zu können? Ich glaube schon...kann aber nicht beurteilen, wie ich in so einer Situation tatsächlich reagieren würde.
     
  • User 12529
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    3 Januar 2019
    #14
    Vor zig Jahren einen und vor ca 1 Jahr einen für 1.Hilfe am Kind.

    Die Basics sitzen, würde ich sagen. Bei "harmlosen" Verletzungen (Nicht-offene Brüche, potentiell gerissene Bänder,...) bin ich mir sicher, dass ich im Notfall funktionieren kann und angemessen helfen kann. Hab da einiges miterlebt.
    Wie es bei blutigeren oder krasseren Sachen aussieht, weiß ich (zum Glück) nicht, aber zumindest für ein Absetzen des Notrufs und mentalen Beistand bis zum Eintreffen reicht es hoffentlich auch dann schätze ich.
     
  • Nevery
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    3 Januar 2019
    #15
    sowas wie stabile seitenlage würde ich noch hinbekommen, aber für alles andere? nicht nur den rettungsdienst alarmieren, sondern mich zeitgleich auch anweisen lassen, was zu tun ist - dafür hat son handy doch die lautsprechfunktion, oder? ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass das im rahmen des möglichen sein sollte.

    nen wirklichen kurs hab ich nie gemacht, nen paar theoretische infos habe ich, aber wie zeitgemäß die noch sind... keine ahnung, deshalb lieber nachfragen. wenn wer erste hilfe braucht, dann ist externes hilfe sicherlich sowieso angesagt.

    wenn garnichts zu erreichen ist, dann würde ich wohl sowas wie "prüfen, ob die atemwege frei sind, das ggf. in ordnung bringen, beatmung und druckmassage" noch iiiirgendwie hinkriegen, so als ableitung von der behandlung von tieren, aber ich fürchte, der mensch müsste dann schon mit angedetschten rippen rechnen oder so.
     
  • User 107106
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    3 Januar 2019
    #16
    Früher hätte ich laut “ja“ geschrien. Ich habe schon eine Oma aus einem eingeklemmten Wagen “gerettet“ und diverse Kinder und vor allem meinen Bruder mehrfach verarztet, inkl einem Schnitzmesser, das er sich durch die Hand gebohrt hatte, was geblutete hatte wie sau und zig aufgeschürften Knien.

    Im Rahmen meines Führerscheins vor über 10 Jahren habe ich den Kurs gemacht, dann wurden uns die wichtigsten Handgriffe von der Hebamme bezüglich der Babys gezeigt und ich habe mir immer mal wieder Videos zum Thema angesehen.

    Leider bin ich mit dem Alter sensibler geworden. Während mich Erbrochenes nicht mehr schocken kann, kippe ich bei Verletzungen einfach um. Ich hoffe, dass dies bei einem richtigen Unfall so nicht passieren würde.
     
  • User 140332
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    3 Januar 2019
    #17
    Jobbedingt bin ich da immer auf dem neusten Stand. Zu dem arbeite ich mit einem Klientel, wo leider oft der RTW gerufen werden muss.

    Ich bin da also leider routiniert.
     
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    3 Januar 2019
    #18
    Ich muss alle 2 Jahre einen Kurs machen. Kleinere Sachen (Wunden, Blutungen, Ohnmacht usw.) habe ich auch schon versorgt, ob ich im Ernstfall (Autounfall oder so) richtig reagieren würde, weiß ich aber nicht.
     
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    vergeben und glücklich
    3 Januar 2019
    #19
    Hab ich regelmäßig gemacht und auch regelmäßig aufgefrischt. Auch "am Kind".

    Jetzt längere Zeit nicht und im Dezember per betrieblichem Ersthelfer aufgefrischt.
    In den paar Jahren hat sich so krass viel verändert...

    Aber ja, traue ich mir zu.

    Was Ernsthaftes ist mir bisher nicht begegnet. Das Schlimmste waren zwei gebrochene und verdrehte Arme beim Sport. Die größte Herausforderung dabei war, die restlichen 20 kleinen Mädchen in Schach zu halten.
    Und ein krass dehydriertes Mädel im Ramadan. Da waren die aufgescheuchten Hühner drumrum auch die größere Nummer.
     
  • User 32843
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    3 Januar 2019
    #20
    Berufsbedingt: Ja, ich hatte schon mehrere Kurse, und ja, ich traue mir da eine Grundversorgung durchaus zu (auch wenn ich mir innerlich manchmal fast in die Hose mache). War auch schon ein paar Mal nötig, und glücklicherweise blühe ich in der Notfallmedizin auf.
     
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