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    in einer Beziehung
    13 Februar 2013
    #1

    Freund will Schluss machen, weil ich nicht mit ihm zusammen ziehen kann

    Hallo an alle....:smile:

    Leider muss ich mich in meiner Verzweiflung mal wieder an euch wenden. Wie der Titel schon sagt, zieht es mein Freund in Erwägung, sich zu trennen, wenn wir nicht zusammen ziehen. Das Problem ist folgendes...
    Ich (23) und er (auch 23) sind jetzt seit 7 Monaten zusammen und führen eine Fernbeziehung über 70 km. Für mich jetzt an sich nicht DIE Riesenentfernung, für ihn leider schon. Ich studiere momentan noch und stehe jetzt kurz vor meinem Abschluss, muss nur noch meine Masterarbeit schreiben, er ist im Schichtbetrieb berufstätig. Heißt eben, es war schon immer etwas kompliziert mit dem sich sehen können durch seine Arbeit, da die Schichten auch den Samstag schlucken und auch mal bis 22 Uhr gehen können, in letzter Zeit hauptsächlich eben 22 Uhr.
    Er ist jetzt in meine Studienstadt gezogen. Ich wohne allerdings nicht dort, wohne noch bei meinen Eltern und pendel immer zur Uni (sind auch 70 km Entfernung), weil es geldmäßig nicht anders ging und bis jetzt auch meinen Werkstudentenjob hier in der Nähe hatte, der sehr gut war. Jedenfalls hat er das mit dem Umziehen a) gemacht, weil er von Zuhause raus musste (er ist eine Stadt weitergezogen) und b) weil man sich erhofft hat, dann mehr Zeit miteinander zu verbringen, wenn er in meiner Studienstadt wohnt. Von der Arbeit her hat er sich versetzen lassen. Bisher haben wir uns meist am Wochenende gesehen und ab und zu eben mal in der Woche, wenn es irgendwie möglich war. Zuletzt hatte er zwei Wochen Urlaub, wir waren nun in seiner eigenen Wohnung und haben da recht viel Zeit zusammen verbracht. Wir haben immer mal über das Zusammenziehen gesprochen, allerdings war vor seinem unerwartet frühen Auszug eben die Rede gewesen, dass das nach meinem Studium passieren sollte. Das zur Ausgangssituation.
    Jetzt hab ich eine Stelle in einem Unternehmen gefunden, wo ich meine Masterarbeit schreiben kann, die ist bei mir zuhause in der nahen Umgebung. Das Thema gefällt mir sehr gut und ich bin froh, jetzt untergekommen zu sein. Na ja, jedenfalls wünscht sich mein Freund nun, dass ich bei ihm einziehe. Generell würde ich ihm den Gefallen ja auch gerne tun, aber er wohnt eben in einem Ortsteil, wo ich mit Bus und Bahn One Way 2,5 Stunden unterwegs bin und sehr früh aufstehen muss. Von hier Zuhause sind es eben nur 15 Minuten mit dem Auto. Generell hab ich ja ein Auto, kann die Strecke von ihm aus aber nicht dauerhaft fahren, so viel Geld hab ich einfach nicht. Das ist dann der zweite Punkt. Ich kann es mir nicht leisten in seiner Wohnung die Hälfte beizutragen. Er sagt, ich soll nur abschlagsmäßig was zahlen, den Rest bezahlt er. Ich weiß aber, dass er auch nicht so viel Geld hat und ich würde mich schlecht fühlen, wenn ich mich von ihm quasi durchfüttern würde. Hab ihm gesagt, wenn ich jeden Tag 5 Stunden in der Bahn sitze und zeitig raus muss, bin ich ko und dann wenn ich danach noch an der Arbeit weiterschreiben muss, komme ich zu nichts mehr. Er wollte mir dann den gesamten Haushalt abnehmen. Das möchte ich aber auch nicht. Wenn wir da zusammen wohnen, dann soll es auch zu gleichen Teilen sein.
    Leider kann er meine Situation in keinster Weise nachvollziehen und wünscht sich nichts sehnlicher, als mit mir zusammen zu wohnen und stellt somit alles andere in Frage. Er hält es mit der Entfernung nicht aus. In seinen Augen stelle ich mich gegen ihn mit der Entscheidung unser Zusammenziehen um ein halbes Jahr zu vertagen, bis ich mit dem Studium fertig bin und das nötige Geld reinkommt. Er kann so lange nicht warten. Meint, in unserer Situation ist es nicht normal, noch nicht zusammen zu wohnen. Ich bin schlichtweg überfordert. Für ihn gibt es nur alles oder nichts. Es kam jetzt am Sonntag zum Krach, danach war erst mal zwei Tage Sendepause. Aber er hat seine Meinung immer noch nicht geändert, kann mich immer noch nicht verstehen, dass 25 Stunden Bus und Bahn und 10 Stunden eher aus dem Bett für mich bei so einer wichtigen Sache wie der Abschlussarbeit zu krass sind. Für ihn wäre es ein Entgegenkommen von 10%...den Rest würde er machen...ich bin echt verzweifelt. Er redet auch mit niemand anderen darüber...ich hab ihm vorgeschlagen Freitags sofort zu ihm zu kommen und Montags früh dann zu fahren, als Kompromiss, und in der Woche je nach seinen Schichten zu schauen, ob was möglich ist. Reicht ihm nicht.
    Habt ihr irgendeinen Rat, was ich noch zu ihm sagen könnte?
     
  • CMarc
    CMarc (27)
    Öfters im Forum
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    13 Februar 2013
    #2
    Setzt euch zusammen hin und schreibt mal alles was Ihr an Ausgaben habt zusammen dann seht Ihr ja wie es mit der Kohle aussieht.

    Ganz ehrlich ich kann Ihn schon verstehen er ist zu dir gezogen bzw. in deinen Studienstadt in der hoffnung mit dir zusammen wohnen zu können und jetzt sagst du ja würde gehen aber ich hab da jetzt bei mir daheim nen Job für die Abschlussarbeit gefunden. Evnt. müsst Ihr euch halt die 6 Monate nur mit Nudeln und Reis durchschlagen aber es geht nichts drüber als mit der Person die man Liebt zusammen zu wohnen.

    LG Marc
     
  • luxxy
    Gast
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    13 Februar 2013
    #3
    Ich würd da einfach mal entgegenhalten dass 7 Monate im Gegenteil eher keine Zeit sind, in der man zusammen ziehen muss. Und gleich zweimal nicht, wenn es logistisch vorerst(!) nicht hin haut.

    Ich hab hier das Gefühl, er hat sich das alles schön ausgemalt und im Kopf zurecht gebastelt und ist jetzt enttäuscht, dass die Rechnung nicht so aufgeht, wie er sich das vorgestellt hat.
     
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  • V8ZR1
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    Single
    13 Februar 2013
    #4
    Off-Topic:
    Mein Bruder hatte so gut wie fast das Gleiche Problem, warscheinlich nicht so wie beidir aber hier ein Beispiel:

    Er wohnte noch bei uns zuhause, hatte aber schon eine Freundin. Sie hatten halt den Vorteil das sie beide im gleichen Betrieb arbeiten, sprich er ist der Chef von ihr und ihrem Vater. Ich fand es einbisschen komisch das sie nach 1 Jahr Beziehung schon zusammen ziehen wollten. Von der finanzieller Lage ging es schon, weil sie ja beide arbeiten. Die Möbel hatten zum grössten Teil ihre Eltern bezahlt, was natürlich ein Last weniger ist für die Beiden. Aber, er fuhr halt einen dicken Schlitten und hatte noch ein zweit Wagen. Wenn man 2 Bmw's fahrt geht das halt schon verdammt in die Taschen. Also musste er ein's so schnell wie möglich verkaufen um die nicht all zu günstige Wohnung bezahlen zu können.

    Wir wohnten in einer Wohnung, aber mein Vater hat so ein kleines Häusschen gekauft das eigentlich viel Platz hat. Aber mein Bruder schämte sich irgendwie und wollte umbedingt nicht mitzügeln, deswegen zügelte er halt mitder Freundin zusammen.



    Lasst euch noch einbisschen Zeit, er soll das halt akzeptieren das du noch nicht dazu bereit bist. Weil es kann sich noch soviel ändern. Villeicht wirst du mal abhängig von einem Auto sein, und dann musst du dir irgendwie ein Auto leisten/kaufen + Möbel .. und und und. Schlussendlich wird alles eine böse Überraschung sein falls ihr so früh und unüberlebt zusammenzieht.
     
  • User 53463
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    vergeben und glücklich
    13 Februar 2013
    #5
    Für mich klingt das irgendwie auch eher so als ob sein Umzug in deine Unistadt eher ein Alleingang war. Wenn ihr da zusammen geplant hättet wäre die Problematik mit der Masterarbeit ja sicherlich schon absehbar gewesen.
    Das Ganze zu pendeln ist sicher keine Lösung das kann gar nicht gut gehen. Und wenn es von den Kosten her eben jetzt ein halbes Jahr noch nicht geht dann gehts eben erst danach. Das ist ja nun mal echt keine Zeit. Das wird er schon irgendwie überleben.
    Du kannst ja mal vorschlagen dass er von dir zuhause eben mal zu seiner Arbeit pendeln soll. Dann merkt er vll eher was das eigentlich für ein Aufwand ist.
     
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  • User 52152
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    in einer Beziehung
    13 Februar 2013
    #6
    Ich weiß es ja durchaus zu schätzen, dass er das mit dem Umziehen so gemacht hat. Es stand allerdings bis vor 3 Wochen nie zur Debatte, dass ich da auch mit einziehen soll. Sonst hätte man sich die Wohnung ja auch gemeinsam suchen müssen. Das war ja jetzt auch nicht der Fall. Und es ging alles so schnell, er hat das meiste gemacht, ohne wirklich mit mir nochmal Rücksprache zu halten. Und schwups war es dann schon durch alles. Wir hatten vorher immer abgemacht, wir ziehen nach meinem Studium zusammen, wenn wir beide Geld haben. Ich hab es ja schon alles durchgerechnet. Es geht nicht...ich hab mein Auto noch zu bezahlen, das kann ich auch nicht abgeben. Das hab ich mir auch extra geholt, damit es für uns leichter wird. Ich wohn auf dem Dorf, da ist es nicht so leicht gewesen immer rauszukommen.
    Ich würde mir ja nur wünschen, dass er zumindest im Ansatz verstehen könnte, warum ich nicht möchte, dass er im Haushalt am Ende alles übernimmt, seien es die Kosten oder den Haushalt generell und dass ich 35 Stunden Mehraufwand die Woche für eine 35 Stunden Arbeit in dem Unternehmen eben ein bisschen viel empfinde. Ich schließe das Zusammenziehen ja wirklich nicht aus, nur eben, dass es sich wie es zu Beginn immer angedacht war, NACH dem Studium ist. Das ist für mich zeitlich auch vollkommen ausreichend, nach einem Jahr zusammen sein in etwa zusammen zu ziehen.
     
  • KillerBee
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    in einer Beziehung
    13 Februar 2013
    #7
    Entschuldigung, hab ich das richtig verstanden:

    - Dein Freund möchte die Beziehung beenden weil du nicht jetzt sofort auf der Stelle, sondern erst in 7 Monaten, wenn du deinen Master sicher und erfolgreich beendet hast, zu ihm ziehst und dich nicht freiwillig freudestrahlend 5(!) Stunden in den Zug setzen willst nur um zu deiner Arbeitsstelle zu kommen???
     
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  • User 71015
    User 71015 (37)
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    vergeben und glücklich
    13 Februar 2013
    #8
    Ich finde, dass man ein halbes Jahr durchaus noch aushalten kann und da so kurz vor dem Abschluss keinen Druck machen muss. Die Zeit ist doch total schnell um, wieso muss er dich da jetzt so unter Druck setzen? Find ich unpassend...
     
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  • User 52152
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    in einer Beziehung
    13 Februar 2013
    #9
    Ja, das hast du richtig verstanden.

    Gab auch noch den Aspekt, dass bereits vor meinem jetzigen Masterarbeitsthema klar war, dass ich es hier in der Umgebung schreibe, war es schon immer. Ich wollte es an sich in dem Unternehmen schreiben, wo ich bisher immer gearbeitet habe. Da kam aber Ende letztens Jahres urplötzlich die Meldung, dass man mir die Arbeit da doch nicht ermöglichen bzw. bezahlen kann und auch, dass sich mein Job da erledigt hat, weil es denen so schlecht ging. Ich war jetzt also wenige Monate vor Start der Arbeit darauf angewiesen, schnell etwas Neues zu finden. Das hat sich gar nicht als so einfach herausgestellt, da war ich dann mehr als froh, dass ich in der Firma, wo mein Vater arbeitet, etwas angeboten bekommen habe. Bis das losgeht, kommt bei mir auch gar kein Geld mehr rein. Ich muss schon viel sparen, obwohl ich zuhause wohne...Das Auto, was ich habe, muss ich abbezahlen, das ging nicht auf einen Schlag sich zu leisten, aber ohne ging es einfach gar nicht mehr. Folglich hab ich da die entsprechenden Kosten im Monat. Gleichzeitig eine Wohnung sich noch zu leisten, ist nicht drin...
     
  • sweet treasure
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    13 Februar 2013
    #10
    Ich kann ihn verstehen, dass er sich wünscht mit dir zusammen zu wohnen, aber ich kann nicht verstehen, dass er von dir verlangt täglich so weit und lange zu fahren. Wie sollst du denn da deine Arbeit vernünftig schreiben? Ok, ich bin selber ne zeitlang hin und zurück je zwei Stunden gependelt um bei meinem Freund wohnen zu können. Allerdings war es MEINE Idee und ich musste zu der Zeit nur noch zwei bis höchstens dreimal die Woche für ein paar Stunden (keinen kompletten Arbeitstag) zur Uni, da es die letzten zwei Semester waren und ich schon fast alles fertig hatte. Mein letztes Praktikum habe ich dann am Wohnort gemacht. das war wirklich auszuhalten.
    An deiner Stelle würde ich sagen "Hey, ich habe eine Lösung gefunden. Du ziehst zu mir in den Ort, wir suchen uns hier ne Wohnung und dann pendelst du. Ich mache dafür den Haushalt. Du brauchst im Gegensatz zu mir ja nichtmal mehr lernen oder ne Arbeit schreiben. Die fünf Stunden im Zug sitzt du dann ja locker auf einer Arschbacke ab". Mal sehen, was er dazu sagt.
    Sag mal, schränkt er dich ansonsten auch so ein und verlangt solche Sachen?
     
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  • GeriS76
    Verbringt hier viel Zeit
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    13 Februar 2013
    #11
    ein halbes jahr wird er, wenn er dich liebt, doch noch etwas zurückstecken können. Eine Masterarbeit ist nunmal eine Masterarbeit und keine Schularbeit oder Test oder ähnliches, noch dazu hast du üblicherweise nach erfolgreichem Studienabschluss, gute chancen auf einen gut bezahlten job, mit dem sich dann vieles leichter regeln lässt.

    nach 7 monaten halte ich es sogar fast noch ein wenig früh, dass man in eine gemeinsame wohnung zieht. ausserdem finde ich sein verhalten einfach nicht in ordnung, dich da nicht wirklich mit einzubinden in die wohnungssuche, wenn es ihm schon nicht schnell genug gehen kann, obwohl es anders abgemacht war.
     
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  • User 12529
    Echt Schaf
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    in einer Beziehung
    13 Februar 2013
    #12
    ich glaub, ich würd mich allein wg 35(!!!) std fahrerei weigern, jetzt auf teufel komm raus mit ihm zusammen zu ziehen.

    abgesehen davon hast weder du was von ihm, noch er was von dir, weil du permanent früh ins bett und früh hochmusst und zwischendurch auch noch an der arbeit schreiben, wenn du grad nicht arbeitest.
    man pennt halt zusammen im bett, aber mehr wär das vermutlich auch nicht.
     
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  • GreenAndGrey
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    Verheiratet
    13 Februar 2013
    #13
    Was hast Du denn für Pläne für die Zeit nach der Master-Arbeit? Wenn er sich jetzt schon so wenig kompromissbereit zeigt, sehe ich die langfristige Perspektive ohnehin mit einem großen Fragezeichen ...
     
  • User 52152
    Meistens hier zu finden Themenstarter
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    in einer Beziehung
    13 Februar 2013
    #14
    Ich hab ihm das auch gesagt, dass sich eine Abschlussarbeit nicht mal eben so schreibt. Ich sehe bei Freunden, die schon dran schreiben, dass die auch nach dem Arbeitstag noch an ihrer Arbeit schreiben. Er meint, ich könne das doch im Zug machen. Ich müsste aber 5 mal umsteigen auf der Strecke, zwischen Tür und Angel möchte ich so etwas wichtiges nicht schreiben. Das Problem ist, er hat sich nie wirklich für mein Studium interessiert, nie nachgefragt, was ich da eigentlich mache und wie das alles abläuft. Wenn ich was erzählt hab, schien es ihn zu langweilen, deswegen hab ich es irgendwann bleiben lassen. Es kam dann irgendwann mal raus, dass er auch einen anderen Traum hatte vom Beruf her, es ihm aber verwehrt geblieben ist wegen seiner nicht so tollen Kindheit und er es anderen dann nicht so gut gönnen kann. Das musste ich dann auch erst mal schlucken. Ich konnte ihn aber zumindest dann verstehen, wieso er nicht so wirklich nachfragt.
    Er meint ja, wenn er es könnte, würde er mir das mit dem Bahnfahren auch noch abnehmen. Das Ding ist aber, dass er selbst schon die halbe Stunde Fahrt in seine alte Wohnstadt ätzend findet...momentan ist er da noch ab und zu am arbeiten. Ich weiß von meinem Studium, wie das ist lange zu pendeln. Ich hab es gemacht, weil es nicht anders ging. Es war aber immer nur 3 mal die Woche und immer nur für maximal 3 Monate am Stück...in der Uni war es eben egal, ob man total übermüdet da saß oder nicht. Auf der Arbeit wäre das ja nicht so der Fall.

    Na ja, ansonsten was heißt einschränken...es gibt einige Dinge, die auch sonst mich ein bisschen geärgert haben, die auch in den letzten zwei Wochen, wo er Urlaub hatte und wir das erste mal längere Zeit aufeinander hockten so rauskamen. Teilweise waren das so Klöpse, mit denen ich erst mal nicht so zurecht gekommen bin. Ansonsten waren das so Kleinigkeiten, dass ihm mal was an meinen Klamotten nicht passte, oder meine Haare...Es war aber auch zu Beginn unserer Beziehung nicht immer leicht. Meist war da ich die treibende Kraft mit dem sich mal sehen. Anfangs hat er immer gesagt, der Beruf sei ihm wichtiger, als eine Beziehung. Auf einmal sei es nicht mehr so, als ich ihn Sonntag darauf angesprochen habe. Ich bin auch sonst immer zu 90% der Fälle zu ihm gefahren, weil ich ja ein Semesterticket hab. Bin dann immer mit dem Auto zum Bahnhof und dann zu ihm. Er meinte, das sei ja klar, weil es für mich kostenmäßig ja umsonst war mit dem Fahren und zu mir kommen hätte ihn ja sehr viel Geld gekostet. Er hat dafür dann eben unsere Unternehmungen zum größten Teil bezahlt.

    Ich hab von Anfang an gesagt die Wohnung ist genauso weit entfernt wie sein Elternhaus von mir. Dass es keinen Unterschied macht. Es war auch direkt klar dass ich nicht mehr lange studiere. Aber er dreht es jetzt alles um.
     
  • Butterblume16
    Verbringt hier viel Zeit
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    in einer Beziehung
    13 Februar 2013
    #15
    ich kann es ehrlich gesagt nicht verstehen, dass dein freund so ein drama macht.
    naja, klar hat er sich gefreut mit dir zusammenzuziehen.
    aber ich finde er sollte respekt gegenüber deinen wegen und zielen haben. und dein ziel mit dem master sollte er unbedingt akzeptieren. dazu gehört dann auch, dass er seinen wunsch des zusammenziehens eben ein bisschen warten lassen muss.
    ich glaube nicht, dass er glücklich wäre wenn du bei ihm wohnst, aber dafür andauernd nur mega gestresst bist. das würde die beziehung sicher mehr belasten, als die paar monate, in denen ihr eben noch nicht zusammenwohnt.
    ich finde ihr solltet euch einfach auf die zeit freuen, in der ihr beide ganz entspannt zusammenwohnen könnt. das wird dann eh viel schöner als jetzt so hoppla hop und ohne sicherheiten!
    rede einfach echt nochmal mit ihm, in aller ruhe. sag ihm wieviel er dir wert ist, wieviel dir eure beziehung bedeutet und dass du dir nichts mehr als sein verständnis wünscht, eben noch ein bisschen zu warten. denn das hast du verdient! und danach könnt ihr immer noch ein schönes leben führen :smile:
     
  • User 52152
    Meistens hier zu finden Themenstarter
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    13 Februar 2013
    #16
    Generell sind meine Pläne nach der Masterarbeit noch offen. Hatte an sich ja sowieso eher gehofft, dass er mit dem großen Ausziehen noch wartet, bis wir beide wissen, wie es beruflich für uns weitergeht. Er hat ja auch seine Pläne und möchte nicht das, was er grad macht, sein Leben lang so machen. Er weiß selber dann aber gar nicht, ob er in der Stadt, wo er jetzt wohnt, bleiben kann, weil der Job, den er sich wünscht, dort möglich ist. Genauso wenig weiß ich ja, wo ich einen Job finde. Ob ich in dem Unternehmen übernommen werde, wo ich jetzt bin, oder eben doch ganz woanders etwas finde. Man kann es immer probieren, in der Umgebung des Partners was zu finden, aber eine Garantie hat man dafür ja auch nicht.

    Na ja und ich hab ihm schon gesagt, dass ich ihn liebe und dass er mir sehr viel bedeutet und dass ich die Entscheidung auch nicht treffe, um ihm eins reinzuwürgen, sondern weil es grad einfach nicht anders geht. Ich hab auch gesagt, ich wünsche mir nur, dass er mich ein bisschen verstehen kann. Aber es kam nur, er kann mich nicht verstehen und dass es so für ihn keinen Sinn macht, dass es ein Fehler war mit dem Umziehen usw...ich komm absolut nicht an ihn ran und reden will er auch nicht mehr. Er meint, es sei alles gesagt...
     
  • User 12529
    Echt Schaf
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    13 Februar 2013
    #17
    5x umsteigen sollst du auch noch? hilfe...das würd ich täglich nicht durchhalten, so kommt man im zug ja nichtmal ansatzweise zur ruhe.

    würdest du mit den großen klösen denn langfristig auch noch gut (!) zurechtkommen?
    erst recht, wenn du täglich diese megastrecke fahren müsstest + arbeitest?

    wenn er meint, dass pendeln nicht so schlimm wär, soll er doch mit dir in deinen heimatort ziehen....

    ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich an deiner stelle absolut nicht jetzt mit ihm zusammenziehen würde. die nächsten monate sind mit die wichtigsten deines studiums, und sicher auch die anstrengensten nervlich (zusätzlich zur arbeit). und das auch schon ohne täglich 10x umsteigen und 5std zugfahrt.

    wenn er die paar monate wirklich nicht warten kann, dann soll es wohl nicht so sein...
    "nur" wg dem partner, den man in deinem fall auch "erst" ein paar monate und nicht schon jahre hat, würde ich es nicht riskieren wollen, mir die masterarbeit zu versauen. vom fahrtstress mal ganz abgesehen.
     
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  • User 109809
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    vergeben und glücklich
    13 Februar 2013
    #18
    Ehrlich gesagt finde ich das Verhalten von deinem Freund absolut nicht in Ordnung. So wie du es schilderst, war es mehr oder weniger seine Entscheidung, dass er in deinen Studienort gezogen ist, ausgemacht war eigentlich eine gemeinsame Wohnung wenn dein Studium zu Ende ist. Nun hat er sich das anders überlegt und deswegen musst du sofort springen.

    Meiner Meinung nach ist sein Verhalten ziemlich egoistisch. Weil er nicht 6 Monate warten kann, sollst du dafür deine Zukunft gefährden?! So eine Masterarbeit schreibt sich ja nun wirklich nicht von alleine. Dazu dann noch die emotionale Erpressung, dass er sich sonst von dir trennt. Ehrlich gesagt würde ich an deiner Stelle nicht einmal groß überlegen, unter diesen Umständen mit ihm Zusammenzuziehen. Denk' an dich und deine Zukunft, wenn er die paar Monate wirklich nicht warten kann, dann ist er vielleicht nicht der Richtige. Stell' dir vor du kommst seinem Wunsch nach und versaust damit das Ergebnis der Masterarbeit, weil es dir an Zeit, Ruhe und Schlaf mangelt. Du würdest das vermutlich ihm nicht verzeihen und vor allem würdest du es auch dir nicht verzeihen.

    Ich würde versuchen ihm das noch einmal sachlich und in Ruhe zu sagen. Vielleicht hat er einfach auch keine Vorstellung davon wie so eine Masterarbeit abläuft und was dort erwartet wird. Das ist nun wirklich nichts, was man während einer Bahnfahrt mal eben so schreibt. Möglicherweise hilft es ihm, wenn du ihm jemanden vorstellst, der seine Masterarbeit schon geschrieben hat und der mal von seinen Zeit- und Arbeitsaufwand erzählt? Es geht doch auch nicht darum, dass du gar nicht mit ihm Zusammenwohnen willst, vielleicht befürchtet er ja etwas in diese Richtung? Du solltest ihm auch mal ganz realisitisch sagen, dass wenn er bis 22 Uhr arbeitet und du morgens früh rausmusst ihr ggf. kein Wort miteinander wechselt an solchen Tagen. Dazu kommt dass du gestresst, kaputt und überarbeitet sein wirst und dir zudem noch Sorgen ums Geld machen muss. Kurzum es macht dich nicht glücklich. Dass er seinen Wunsch nicht für die kurze Zeit zurückstellen kann, wenn klar ist dass es für dich so eine Belastung ist, das verstehe ich überhaupt nicht. Das ist für mich kein gesundes Miteinander und vermutlich auch kein guter Start ins gemeinsame Wohnen, in das man sich normalerweise erst einmal einfinden muss.
     
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  • Sit|it|ojo
    Gast
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    13 Februar 2013
    #19
    Kann es sein, dass dein Freund nicht das Zusammenziehen an sich will, sondern der Gewinn an gemeinsamer Zeit? Eben durch Entfernung und Schichtarbeit?Wäre wichtig zu wissen, bevor ich darauf ne Antwort schreibe.
     
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  • User 52152
    Meistens hier zu finden Themenstarter
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    in einer Beziehung
    13 Februar 2013
    #20
    Danke auf jeden Fall schonmal für eure Antworten!:smile:

    An SchafForPeace: Ich weiß es nicht, ob ich mit den anderen Macken so auch noch lange auskomme. Das Problem ist, dass er es teilweise nicht merkt, wie er sich verhält...Aber selbst wenn ich ihn darauf hinweise, nimmt er es nicht an. Ich hatte jetzt sagen wir mal in den zwei Wochen, wo wir quasi zusammen wohnten, nicht unbedingt das Gefühl von Freiheit. Weil er eben alles bestimmt hat... und das auf eine Art und Weise, die mir nicht geschmeckt hat.

    An Illusion: Ich hab ihm das ähnlich so wie es geschrieben hast auch gesagt, dass eine Abschlussarbeit sich mal eben so schreibt. Ich hab ja auch schon meine Bachelorarbeit logischerweise hinter mir und weiß ja schon, wie zeitintensiv die war. Nur all diese Ausführungen haben nur wieder dazu geführt, dass er meint, ich würde ja erst gar nicht nach einer Lösung suchen. Nur seine Lösung geht ja nur mit dem Zusammen wohnen. Und er merkt nicht mal, dass er mich total unter Druck setzt. Er schreibt, er würde das doch gar nicht machen. Also ich hab ihm schon gesagt, dass ich ja danach mit ihm zusammen ziehen möchte, nur dass es für mich unter den Umständen nicht geht. Es kommt nur immer, es ginge doch finanziell und ich würde "nur" wegen der Bahnfahrt nicht wollen. Für mich ist es eben kein nur und danach macht man doch nichts mehr, danach ist man ko und will nur noch ins Bett. Hab ihm auch gesagt, dass ich dann natürlich auch meine Freunde und Familie aufgeben müsste, weil ich für die dann erst recht keine Zeit mehr hätte bei der ganzen Pendelei. Das kommt alles bei ihm gar nicht an. Hab ihm auch gesagt, dass wir uns doch kaum sehen, wenn wir zu so unterschiedlichen Zeiten arbeiten. Er meint, er würde ja morgens immer mit mir aufstehen und dann frühstücken. Na ja, ich muss eben sagen, morgens um 5 führe ich noch keine hoch intellektuelle Gespräche, sondern bin einfach nur müde, ess kurz was, geh durchs Bad und dann raus. Und abends ja...wenn er mindestens 3 mal die Woche die Spätschicht hat...dann sieht man sich abends gar nicht. Er meint aber, wenn man sich abends nur für nen paar Minuten sieht, reicht ihm das. Nur ich mein, nur damit wir nebeneinander schlafen, macht der ganze Aufwand doch keinen Sinn, oder sehe ich das so falsch? Und ich mag mich dann nicht auch noch auf seine Kosten da durchfüttern. Wir reden hier nicht von 50 Euro im Monat. Er sagt ich soll 150 Euro dazu geben und er zahlt den Rest...das sind aber 650 Euro....(Miete, Essen, Internet, Sky...). Das kann ich einfach nicht!

    An Sititojo: Ja klar möchte er gemeinsame Zeit gewinnen, nur wie gesagt, wirklich mehr Zeit entspringt daraus ja auch nicht. Damals hat er mich auch nicht gefragt, ob ich es super finde, dass er ab sofort immer bis 22 Uhr arbeitet. Hat er einfach auch für sich im Alleingang entschieden. Und so läuft es eben öfter ab. Da hätte ich mir auch es anders vorgestellt, dass wir uns öfter sehen können. Aber das war ja unmöglich durch diese Zeiten.
     

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