Willkommen auf Planet-Liebe

diskutiere über Liebe, Sex und Leidenschaft und werde Teil einer spannenden Community! :)

jetzt registrieren
  • --Rose--
    --Rose-- (28)
    Verbringt hier viel Zeit
    37
    93
    3
    in einer Beziehung
    23 Februar 2018
    #1

    Ich liebe ihn, ich liebe ihn nicht, ich liebe ihn...

    Hallo,
    mich beschäftigt jetzt schon seit einiger Zeit folgende Sache.

    Ich bin mit meinem Freund jetzt sechs Jahre zusammen. In diesen sechs Jahren kam es immer mal vor, dass ich von ihm genervt war, einfach nicht mehr so verliebt war und in solchen Phasen darüber nachgedacht habe was wäre wenn ich ihn jetzt verließe. Diese Überlegungen habe ich aber immer schnell beiseite geschoben, weil ich doch noch zu viel für ihm empfand.
    Irgendwo habe ich auch mal gelesen, dass solche Phasen für Frau ganz normal sind.
    Auch war es nicht so, dass ich als er für ein halbes Jahr im Ausland war vor Kummer zerflossen bin, wie das meine Umwelt teilweise von mir erwartet hat. Ich fand es viel mehr ziemlich entspannt und irgendwie auch befreiend.

    Gerade im letzten Jahr wurden diese Zweifel aber immer größer und in diesen Phasen habe ich den Gedanken des Schlußmachens auch nicht völlig von mir geschoben. Nur kamen nach diesen Phasen auch immer Zeiten wo ich umso verliebter war.

    Jetzt gerade bin ich wieder in so einer Negativphase und frage mich in wieweit ich uns beiden einen Gefallen tue, wenn ich sooft nicht weiß, ob ich ihn wirklich noch liebe und ob das nicht irgendwo auch Gewohnheit ist, die mich bei ihm bleiben lässt.
    Auch denke ich hin und wieder an meinen Ex, meist nur im sexuellen Bezug, aber das macht es auch nicht besser.

    Jetzt kann keiner von euch in meinen Kopf gucken um zu sagen was Sache ist, aber über eine Einschätzung der Situation und was ich eurer Meinung nach tun sollte würde ich mich freuen.
     
  • Sun am See
    Sun am See (23)
    Öfters im Forum
    379
    68
    123
    offene Beziehung
    23 Februar 2018
    #2
    Na ja, dass die frische Verliebtheitsphase in einer langjährigen Beziehung schnell weggeht ist klar. Darauf folgt dann entweder eine stabilere Liebe oder die Trennung.
    Wann hast du das erste mal überlegt, ob du deinen Freund noch liebst?
    Ich bin jetzt bald 4 Jahre mit meinem Freund zusammen und musste mich noch nie fragen, ob ich ihn noch liebe.
    Du sagst, du denkst hin und wieder an den Sex mit deinem Ex. Bist du unzufrieden mit eurem Sexleben?
     
  • User 71015
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
    4.922
    348
    4.804
    vergeben und glücklich
    23 Februar 2018
    #3
    Gibt es denn konkrete Gründe bei ihm, die deine Gefühle drücken? Oder fehlt dir explizit etwas in der Beziehung?

    Deine Beispiele würde ich jetzt eher auf deinen persönlichen Umgang mit Emotionen und Situationen schieben und weniger darauf, dass du zu wenige Gefühle für ihn hättest.
    Ich z.B. zerfließe auch nicht in Sehnsucht, wenn ich meinen Partner einen Weile nicht sehe.
    Ebenso finde ich es ganz normal, auch mal Sexfantasien mit anderen zu haben.
    Allein wegen solcher Sachen solltest du nicht zweifeln.
     
  • User 113006
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
    2.500
    348
    3.818
    nicht angegeben
    23 Februar 2018
    #4
    Was genau nervt dich und woher rührt das?
     
  • daniela17
    daniela17 (23)
    Sehr bekannt hier
    1.373
    168
    265
    in einer Beziehung
    23 Februar 2018
    #5
    Naja, ob du ihn noch liebst oder nicht kann dir hier natürlich keiner sagen das musst du ganz alleine wissen.
    Ich kann dir nur sagen das es mir hin und wieder so geht wie dir. Ich bin ebenfalls sechs Jahre mit meinem Freund zusammen und wir haben gute wie auch schlechte Zeiten. Die große Verliebtheitsphase ist natürlich weg und manchmal brauche ich meinen Freiraum (da spüre ich richtig das Bedürfnis) und manchmal bin ich verliebt wie am ersten Tag. Im großen und ganzen kann ich mir jedenfalls nicht vorstellen ohne ihn zu sein, dafür Liebe ich ihn zu sehr.

    Ich denke gewisse Gefühle sind nach sechs Jahren Beziehung ganz normal. Das du ihn eine gewisse Zeit nicht vermisst ist ebenfalls nichts ungewöhnliches. Manchmal braucht man einfach Zeit für sich, das ist sogar sehr wichtig. Vielleicht verbringt ihr auch zu viel Zeit miteinander?
    Man muss eben immer darauf achten neuen Schwung in die Beziehung zu bringen damit es nicht nur Gewohnheit wird :smile:
     
    • Zustimmung Zustimmung x 1
  • --Rose--
    --Rose-- (28)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    37
    93
    3
    in einer Beziehung
    23 Februar 2018
    #6
    @ Sun am See Das erste mal überlegt ob ich ihn liebe war vielleicht nach drei Jahren, da haben wir schon eine Weile zusammen gewohnt. Und der Sex, mhh. Nein, wirklich zufrieden bin ich nicht. Er gibt sich Mühe, aber es packt mich nicht wirklich und neues ausprobieren ist nicht so seins.
    Noir Désire Fedora Ein paar. Zum einen nervt mich seine Familie, die einfach unheimlich einnehmend ist. Es wird z.B. der Geburtstag jedes Familienmitglieds jedes Jahr gefeiert und wenn man nicht kommt gibts dumme Kommentare. Für ihn ist das aber ganz normal und er versteht nicht, dass es mich nervt. Außerdem kommunizieren wir oft aneinander vorbei. Dann diskutieren wir entweder ewig über irgendwas was eigentlich schon längst geklärt ist oder sind anderweitig aufeinander sauer. Und halt das Gefühl, dass ich ihm im Haushalt ständig hinterherräumen muss. Darauf habe ich ihn zwar schon mehrfach hingewiesen und versuche sein rumliegendes Zeug weitgehend zu ignorieren, entsprechend sieht es dann aber auch bei uns aus. Und ja, irgendwas fehlt. Ich kann es nur nochnicht genau definieren.
    Was genau nervt dich und woher rührt das?
    daniela17 Ja, wenn ich das hier alles so aufschreibe glaube ich auch, dass das Teil des Problems ist.

    Problematisch ist halt auch, dass er immer so schnell verletzt ist und ich nicht besonders gut darin bin die Dinge die ich hier schreibe auszusprechen.
     
  • Struppi1990
    Ist noch neu hier
    67
    8
    10
    in einer Beziehung
    24 Februar 2018
    #7
    Puh, da sind ja schon einige Dinge zusammengekommen.
    Also wie er Familienfeiern wahrnimmt , bzw. Seine Eltern, da wirst du dich zumindest etwas anpassen müssen. Ich glaube nicht, dass sich die Familie von ihm da großartig ändert. Ihr könntet natürlich Kompromisse machen, wann du unbedingt dabei sein musst.
    Das hinterherräumen kenne ich als Mann wiederum sehr gut, weil meine Freundin unordentlicher ist. Und da kommt man schnell an den Punkt, dass man den anderen so aktzeptieren muss wie er ist. Natürlich kann die Person etwas ordentlicher werden in Zukunft. Aber im großen und ganzen wirst du immer eher hinterherräumen und musst vielleicht auch etwas Unordnung ertragen.

    Aber das sind alles keine Punkte, die wirkliche Probleme für eine Beziehung darstellen. Ich halte das mehr für Symptome, dass du unglücklich bist und daher schnell genervt von ihm.
    Du solltest unbedingt mit ihm darüber reden, dass für dich etwas nicht stimmt und versuche darüber nachzudenken was wirklich der Grund sein könnte.
     

  • jetzt kostenlos registrieren und hier antworten