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  • Samaire
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    nicht angegeben
    8 Juli 2008
    #1

    Kündigen, ja oder nein?

    Guten Morgen

    Ich brauch mal etwas Input :tongue:

    Ich bin mit meiner beruflichen Situation enorm unzufrieden und werde auch immer unzufriedener. Ich mag den Job selbst nicht wirklich, aber auch das Team, die ganze Umgebung nicht. Der Job ist langweilig und mir fehlen zu viele Aspekte, die mir wichtig sind. Zudem habe ich zu wenig zu tun. Es wäre mir egal, entweder nen langweiligen Job und dafür genug zu tun zu haben oder nen spannenden Job und dafür zu wenig zu tun zu haben, aber langweilig und zu wenig zu tun, das ist: :wuerg: Das war jedoch von Anfang an so (bin seit nem Jahr hier), wird aber zunehmends anstrengender und für mich frustrierender. Da ich nebenbei noch ne Weiterbildung mache, kotzt es mich umso mehr an, 9h täglich in nem Job zu hocken, der mich a) nicht interessiert und bei dem ich b) noch nicht einmal genug ausgelastet bin und durch den ich c) zu viel Zeit regelrecht vergeude, obwohl ich sie anderweitig brauchen könnte.

    Seit geraumer Zeit spiele ich nun mit dem Gedanken zu kündigen. Problem dabei: es gibt nur eine Handvoll Firmen, bei denen ich - in einem nächsten Schritt - überhaupt würde arbeiten wollen und ich habe etwas Angst, dass ich nicht "rechtzeitig" bei den entsprechenden Firmen was finden würde und mich wieder mit etwas zufrieden geben muss, das mich nicht wirklich überzeugt (war/ist auch bei der jetzigen Stelle schon der Fall, Vorgeschichte würde jetzt zu lange dauern). Ich würde mir gerne ein paar Wochen für mich gönnen, so 2 Monate könnte ich auch noch vom Ersparten leben, danach wirds kritisch. Will heissen: 6 Monate pläuscheln, das liegt nicht drin. Theoretisch stünde mir natürlich auch Arbeitslosengeld zu, wenn ich das beantragen würde, müsste ich mein Erspartes nur wenig anbrauchen. Aber ich weiss nicht, ob ich darauf zurückgreifen würde.

    Der unbefriedigende Job zehrt aber derart an meiner Energie, dass ich auch privat kaum noch was mache, obwohl ich sonst ein sehr aktiver Mensch bin. Ich hasse diese Passivität und möchte da auch wieder rauskommen. Obwohl ich deutlich weniger tue, als ich eigentlich tun könnte und als ich es mir auch gewohnt bin, bin ich erschlagener und müder, als jemals. Weil ich so viel grüble und so unzufrieden bin, schlafe ich auch kaum noch, 5h pro Nacht, was mich natürlich erst recht schlaucht. Aber ich bin völlig hin- und hergerissen zwischen "kündigen und Risiko eingehen" und "noch ne Weile durchhalten und erst kündigen, wenn ich woanders ne Zusage habe"...

    Vielleicht hat ja jemand nen Rat oder kann mir sagen, was er/sie in dieser Situation tun würde.

    Und ansonsten hab ich mir das wenigstens mal von der Seele geschrieben :grin:

    LG und einen schönen Tag!
    Samaire
     
  • Stonic
    Stonic (42)
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    8 Juli 2008
    #2
    Dann bewirb dich jetzt bei den Firmen die dich interessieren aus ungekündigter Stellung das kommt besser an als wenn du sagen mußt och ich hab da gekündigt weil mir langweilig war :smile:
    Und wenn du dann was neues hast kannst du immer noch kündigen oder nen Aufhebungsvertrag machen
     
  • Samaire
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    8 Juli 2008
    #3
    :smile: Da bin ich eigentlich dabei, aber es dauert halt immer so furchtbar lange, bis sich mal was Konkretes ergibt. Ich hatte sogar schon Gespräche, aber es zieht sich halt dann doch wieder wochenlang hin... Habe auch noch ein, zwei Kontakte von früher bemüht, aber es vergehen halt einfach schnell 2, 3 Monate, bis man dann was in der Hand hat... Und irgendwie krieg ich momentan meinen Hintern echt nicht mehr hoch und kann mich nicht mehr motivieren... Langsam habe ich halt auch Angst, dass ich mir wegen dieser Unzufriedenheit und der daraus resultierenden Passivität noch die Weiterbildung verserble :geknickt:
     
  • capricorn84
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    8 Juli 2008
    #4
    Und wenn du einfach, so wie du sagst, dir eine Pause gönnst? Dich macht der Job nicht glücklich - dann kündige. Nimm dir mal Zeit für dich selbst und danach bewirb dich bei anderen Firmen.
     
  • Larissa333
    Gast
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    8 Juli 2008
    #5
    Wenn du wirklich so unzufrieden bist,liegt eine Kündigung nahe.

    Ich würde dir jedoch raten, nicht zu kündigen, bis du nicht eine neue Stelle hast. Alles andere wäre viel zu unsicher.

    Ab und zu kann sich das wirklich lange hinziehen mit Bewerbungen, Gesprächen usw., das kann aber auch manchmal dann auch ganz schnell gehen.

    Mein Freund war in seiner jetzigen Firma auch nicht glücklich. Er hat dann beschlossen, sich gleich in meiner Umgebung umzuschauen. Problem war, dass es zwar generell viele Jobs in dieser Branche gibt, aber nicht in meiner Umgebung. Er hat auch so lange gewartet bis er was neues hatte, bevor er gekündigt hat.
    Er hatte Glück und wurde genommen... und bis jetzt ist er absolut glücklich in seiner neuen Stelle.

    Ich drück dir die Daumen dass du was schönes neues findest und in diesem job glücklich wirst.
     
  • matze8474
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    vergeben und glücklich
    8 Juli 2008
    #6

    Also meiner Meinung nach, ist das das dümmste was sie tun könnte. Selbst wenn sie zwei Monate "Pause" machen würde und dann in ein neues Vorstellungsgespräch kommt, kommt bestimmt die Frage nach dem Warum. Da dann zu sagen ich hab ne "Pause" gemacht, finde ich, hört sich absolut nicht gut an.

    Wenn ich da Personaler wäre, würde ich jemanden mit dieser "Pause" nicht einstellen, denn wer weiß schon wann er die nächste "Pause" machen will. Zum Pause machen, ist der Urlaub da und keine andersweitige Auszeit.
     
  • User 56700
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    8 Juli 2008
    #7
    Wenn das so einfach ginge... Ich denke das kann sich allerdings keiner erlauben, schließlich hat man seine laufenden Kosten die man nicht so einfach eben mal aussetzen kann!:smile:

    Ich würde an deiner Stelle auch erst kündigen wenn du einen neuen Vertrag unterschrieben hast.
     
  • Samaire
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    8 Juli 2008
    #8
    Also, zwei kleine Bemerkungen.

    Zum Thema Pause: ich bin selbst vom Fach (Personal) und das wird einem nie angekreidet - ausser natürlich, man gönnt sich alle zwei Jahre 6 Monate "Auszeit". Ich hatte noch NIE eine Pause, es gibt absolut keine Lücke in meinem bisherigen Lebenslauf. Ich studiere seit über 5 Jahren nebenberuflich, will heissen arbeite seit eben diesen 5 Jahren 60, 70, 80h pro Woche, die meisten meiner Interviewpartner waren eher erstaunt, dass ich nicht nach dem ersten Abschluss ne Pause eingelegt habe, sondern gleich weitergemacht habe (was übrigens mit ein Grund ist, warum ich jetzt langsam etwas erschöpft bin *zugeb*).

    Was den Stellenmarkt anbelangt: ich bin ja aus der CH, da ist es sowieso immer relativ einfach, was zu finden und ich bringe akzeptable Voraussetzungen mit. Mein Problem resp. meine Angst ist denn auch nicht, generell eine vernünftige Stelle zu finden - das würde ich, wohl auch relativ zügig, eher problemlos. Das eigentliche Problem ist, dass ich eben bei den meisten Firmen nicht arbeiten WILL und mich daher selber (vielleicht unnötig??) einschränke und das ist meine Sorge...

    Zwei Monate Pause könnte ich mir leisten. Evtl. auch drei. Mehr nicht.

    Ich habe bisher nie länger als 2-3 Monate nach ner Stelle gesucht, also ab dem Moment, an dem ich wirklich aktiv angefangen habe, und das trotz teilweise 4, 5 Interviewrunden. Aber da war ich was die "Zielfirmen" anbelangt auch nicht ganz so eingeschränkt, wie ich es heute bin, daher meine "Zwickmühle"...
     
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    8 Juli 2008
    #9
    Wie lange dauert denn Deine Weiterbildung noch? Wenn das Ende absehbar ist, würde ich - sofern möglich - die Zeit bis zum Abschluss noch absitzen und ggf. die tote Zeit im Betrieb zum lernen und/oder arbeiten für die Weiterbildung nutzen.
     
  • Samaire
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    8 Juli 2008
    #10
    Das war sogar mein ursprünglicher Plan, also das bis nach der Weiterbildung warten :smile: Ich dachte, das sei grad gut, bis dahin würde ich schon ausharren und dann könnte ich gleich nochmals nen Schritt weiter. Leider dauert die Weiterbildung noch bis min. Oktober 2009. Wenn ich so weitermache (resp. eben nicht richtig weitermache), dann noch ein Jahr länger :flennen:
     
  • User 34625
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    8 Juli 2008
    #11
    Nun denn ... dann sag ich's mal so: Du bist noch relativ jung, und ein Jahr ist schnell vorbei. Halte die Augen offen, ob sich was ergibt, aber leg den Fokus auf den Abschluss nächstes Jahr :smile:
     
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    8 Juli 2008
    #12
    Zwei Monate Pause stören in einem Lebenslauf echt nicht, zumal wenn er so gradlinig ist wie deiner. Beim Warum kannst du natürlich auch deine Weiterbildung erwähnen und dass du die Zeit dafür genutzt hast.

    Ich würde dir vorschlagen zu kündigen, allerspätestens wenn du was Neues gefunden hast. Du klingst ziemlich frustriert, und die Frustration wird anscheinend auch nicht mehr weggehen! Also ziehe die Konsequenzen, bevor dich die Langeweile aufgefressen und die Frustration zermürbt hat!
     
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    8 Juli 2008
    #13
    naja wenn du bei deiner jetzigen Firma kündigst geht es sicher auch nicht schneller bist du einen neuen Job findest.:ratlos:

    So wie du es vorhast ist es jedenfalls ein großes Risiko - ich weiß nicht als was du arbeitest und wie die Jobs in der Branche gesäht sind aber das spielt bei deinem Vorhaben sicher eine große Rolle.
     

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