• Kimberly
    Kimberly (34)
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    Es ist kompliziert
    21 Mai 2020
    #1

    Kind? Angst, die falsche Lebensentscheidung zu treffen

    Hallo liebe Community,

    Ich beschäftige mich seit Jahren mit dieser einen Frage: Soll ich ein Kind bekommen- oder nicht?

    Ich weiß es einfach nicht und habe Angst. Angst, die falsche Entscheidung zu treffen. Angst, etwas zu verpassen. Angst, einsam zu sterben.

    Einen tief empfundenen Kinderwunsch hatte ich nie, bis heute nicht, und ich bin Mitte 30. Ich habe nichts gegen Kinder und finde einige sehr süß. Anders als früher, als Kinder mich eher abschreckten. Wie soll ich also entscheiden? Emotional- oder nennen wir es biologisch? - ist da wenig. Rational, ich versuche es rational. Es ist nicht so, dass ich Angst hätte, weniger machen zu können mit Kind. Ich liebe meinen Job aber man kann ja auch wieder einsteigen. Ich bin nie großartig gereist und auch kein Partymensch. Ein Kind würde mir, rational gesehen, nichts nehmen.

    Ich habe Angst. Angst, allein zu sein als alte Frau. Denke, ein Kind würde mich davor schützen. Doch was wäre das für eine Motivation?

    Ich lese, wie Menschen sagen, dass Kinder ihr Leben so krass und schön verändert haben. Dass es das Beste ist, das ihnen geschehen konnte. Dann denke ich: sollte ich auch, verpasse ich etwas?

    Nur ist da eben kein starker Wunsch. Und ich weiß einfach nicht, was ich tun soll :frown:
     
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    21 Mai 2020
    #2
    Ich denke, wenn dieser Wunsch in dir nicht schon von Anfang an dagewesen ist oder auch erst später kam und dann gereift ist, würde ich es lassen.
    Das ist nicht mal eben "och, ich probier das aus".
    Mit einem Kind bist du dein Leben lang verbunden. Es beansprucht dich, kostet Zeit und Geld.
    Wenn du jetzt schon so zweifelst, lass es.
    Gegen die Einsamkeit kann man andere Dinge tun.
     
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  • Jazzy82
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    22 Mai 2020
    #3
    Ich wollte früher 5 kinder, dann 3, dann 2 und nun habe ich eins das mir reicht.
    Bei mir war es der Partner der mich zweifeln ließ. Habe recht gehabt und ihn abgeschossen.Er war unfähig als Partner und als Vater.Was er mir nach 3 Jahren Trennung immer noch beweist.
    Ein richtigen Zeitpunkt gibt es eh nie.Ein Kind zu bekommen um nicht im Alter allein zu sein ist keine gute Idee.Kinder kosten Zeit, Kraft und sind immer ein Teil von dir.
    Ich liebe mein Kind aber jetzt wo ich alleine bin ist es einfach hart klar zu kommen.
    Kann nicht voll arbeiten, jetzt noch Corona, immer abhängig von anderen.
    Es ist halt ne Entscheidung fürs Leben was man nicht einfach abgeben kann.Wenn du diesen Wunsch nicht hast dann lass es auch.Entweder es kommt noch in den nächsten paar Jahren oder es soll einfach nicht sein. Kein Kind hat es verdient in Die Welt gesetzt zu werden wenn es dann nicht wirklich gewollt wird
     
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    22 Mai 2020
    #4
    Ich denke, ob man im Alter einsam wird oder nicht hängt von vielen Faktoren ab. Kinder können ein Faktor sein, aber funktionierende Beziehungen zu anderen sind mindestens genauso wichtig. Heißt: Baue dir jetzt bereits deinen Freundeskreis auf, mit dem du altern möchtest, wähle später dein Altersdomizil entsprechend ( und ja, manchmal ist man auf dem Dorf - gerade ohne Verwandtschaft - mehr auf sich alleingestellt als in der Stadt, wo es neben dem Seniorencafé noch viele andere Veranstaltungen gibt) und sorge rechtzeitig dafür, dass du im Alter möglichst fit und gesund bist und bei Bedarf aber Hilfe hast. Dazu zählen regelmäßige Bewegung, ein gesunder Lebensstil, Gesundheitsvorsorge und gegebenenfalls auch eine Haushaltshilfe.

    Ich denke nicht, dass man in der heutigen Zeit noch Kinder allein aus dem Sinn der Altersvorsorge in die Welt setzen sollte. Wenn jemand wirklich Kinder möchte, ist es gut, ansonsten ist es aber auch nicht verkehrt, wenn man sich gegen diesen Weg entscheidet und keine in die Welt setzt (gerade unter dem Gesichtspunkt der begrenzten Ressourcen).

    Finde den Weg, der für dich gut ist, Angst ist aber im allgemeinen kein guter Ratgeber.
     
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    22 Mai 2020
    #5
    Kinder stellen das Leben auf den Kopf. Kinder sind kein Mittel gegen Einsamkeit im Alter.
     
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    22 Mai 2020
    #6
    Ich habe mich auch lange mit der Frage beschäftigt. In der Reha-Klinik, in der ich wegen meiner Depression behandelt wurde, saß mir eine alte Dame gegenüber, die mir erzählte, wie schlimm es sei, dass sie keine Kinder habe und dass das der sichere Weg in die Einsamkeit sei. Das hat mich so sehr erschreckt, dass ich meinen Mann so lange bearbeitet habe, bis er bereit war, mit zuliebe nochmal Vater zu werden, obwohl er es kategorisch abgelehnt hatte.

    Danach kam aber das Umdenken. Ich hatte mich immer mit Händen und Füßen dagegen gewehrt, die Pläne meiner Eltern für mich zu erfüllen. Wieso genau war ich dann so egoistisch, mit genau dieser Erwartung ein Kind zu planen? Zudem hat mein Mann 2 tolle Kinder, die gerade ihren Weg gehen und die mich ebenso lieben wie ich sie.

    Und es gibt keine Garantie - dass die Kinder nicht nach Australien ziehen, dass sie nicht mit Dir brechen, dass sie erkranken und Dich nicht pflegen können. Oder dass sie es einfach nicht möchten.

    Eine große Heldin war für mich meine Schwiegermutter. Da hat sich einen Heimplatz gesichert, weil sie es ganz klar ablehnt, dass wir sie pflegen. "Ihr sollt mich als Bereicherung erleben, bis ich sterbe. Nicht als Bürde." Das finde ich unheimlich stark.

    Also nein, ich werde keine Kinder bekommen. Ich vertraue darauf, dass es Menschen geben wird, die sich um mich kümmern werden, sollte es soweit kommen. Und ich vertraue auf mich, dass ich mein Leben mit Sinn und vielen Menschen füllen kann, die es bereichern.
     
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    22 Mai 2020
    #7
    Hast du nicht irgendwelche Neffen oder Nichten oder Nachbarskinder, auf die du mal eine begrenzte Zeit aufpassen kannst um zu sehen wie dir der Umgang mit Kindern liegt?
    Hast du auch einen Mann, der nicht nur ein guter Partner für dich ist, sondern auch ein guter Vater?
     
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    22 Mai 2020
    #8
    Ich kann den Gedanken an die Situation im Alter gut verstehen.
    Es geht dabei nicht um Pflege oder Versorgung. Ich kann es gar nicht so recht in Worte fassen.
    Das Wissen das da noch jemand ist der auf die eine oder andere Art zu einem gehört?
    Ich finde das es schon einer der Reize sein kann ein Kind zu bekommen.

    Ein Kind nur aus rationalen Überlegungen heraus zu bekommen stelle ich mir aber nicht sehr schön vor, für beide Seiten.
    Das baut glaube ich schnell eine Erwartungshaltung auf die zu Druck und Enttäuschung führen.
    Wir leben in einer so privilegierten Gesellschaft das wir dieses Thema (grundsätzlich) emotional entscheiden können.
    (Ein paar rationale Überlegungen sollte man natürlich trotzdem nicht außer acht lassen :zwinker:)
     
  • User 154004
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    22 Mai 2020
    #9
    Ein Kind schützt dich nicht davor, eines Tages alleine im Altersheim zu sitzen. Wieviele ältere Menschen werden von ihren Kindern nicht besucht?

    Es hört sich so an, als wären bei dir gesellschaftliche Erwartungen damit verbunden.
    Ich hatte nie einen Kinderwunsch und werde auch keine Kinder bekommen, solange er nicht wirklich da ist.
     
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    22 Mai 2020
    #10
    Ich habe auch keine Kinder und ich möchte auch keine ( mehr ) .
    Ich hatte mit Ende 20 mal einen Kinderwunsch, es passte mit meinem Expartner aber nicht. Nach der Trennung lernte ich schnell meinen jetzigen Ehemann kennen. Er stand und steht dem Thema offen gegenüber aber er sagt auch ganz klar, dass er nicht unbedingt Vater werden muss.

    Wie ich auch , mag er Kinder, wünscht sich aber nicht unbedingt eigene. Würde es aber auch jetzt noch ( bin bald 37, er 44 ) mit mir angehen sofern ich es wollte.



    Bis ca vor einem Jahr habe ich wie Du auch, hin und her gegrübelt.
    Der Kinderwunsch war
    "irgendwie" weg. Trotzdem plagte mich das schlechte Gewissen. Meine Eltern wollten so gern auch ein Enkelkind von mir. Wie Du hatte und habe ich auch jetzt manchmal Angst davor einmal einsam zu sein , einmal allein zu sterben. Mein Mann hat mir aber einen Grossteil der Angst genommen.

    Kinder sind ( gerade ) heute KEIN Garant dafür , nicht einsam zu sein. Wie viele alte Menschen sitzen trotz Kinder allein im Heim oder in Ihrer Wohnung ? Kinder können weit weg ziehen ( Die Jungs meiner Kollegin sind beide nach Australien ausgewandert ) .
    Es kann Streit geben und Kontaktabbruch.
    Kinder haben Ihr eigenes Leben und manchmal auch keine Zeit für die alten Eltern.

    Nein , Kinder sichern Dich nicht ab vor Einsamkeit.
    Kinder sind toll ! Ich mag Kinder, nur habe ich selber keinen Wunsch mehr danach. Mir genügen meine Nichte und mein Neffe sowie der Nachwuchs von Freunden.
    Heute geniesse ich auch die Freiheit in meinem Leben. Mein Mann und ich gestalten unseren Alltag aktiv, sind viel unterwegs , wir sind frei, können tun und lassen was wir wollen. Es liegt an uns, unser Leben mit Freunden und Aktivitäten so zu gestalten dass man auch im Alter feste Bindungen hat.
    Angst vorm Alleinsein habe ich trotzdem manchmal .
    Ich glaube, das gehört auch dazu.
     
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    22 Mai 2020
    #11
    Liegen deine Zweifel vielleicht auch an deinem Beziehungsstatus? Da steht ja “es ist kompliziert”? Vielleicht würde dir eine Entscheidung mit dem richtigen Mann an deiner Seite auch Leichter fallen.
     
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  • User 154004
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    22 Mai 2020
    #12
    Vorallem kann der richtige Partner auch NEIN bedeuten.
    Ein Kinderwunsch bzw. der Gedanke an Kinder kann sich ja auch ergeben um eine kaputte Beziehung zu retten....

    Er kann aber auch ein JA zu einem Kind bedeuten.
     
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    22 Mai 2020
    #13
    Kinder sind keine Lebensversicherung.
    Kinder sollte man bekommen, weil man einen Menschen begleiten will:
    Ein Baby versorgen, einen Menschen beim aufwachsen zuschauen. Ihm/Ihr sprechen und laufen beibringen. Eine Kita suchen, eine Schule suchen. In Elternbeiräten sich mit anderen über den Caterer streiten und später die richtige Musikschule aussuchen.
    Man sollte sich darüber freuen einem Kind Bücher vorzulesen, Sandburgen zu bauen, in Wäldern Buden bauen. Gemeinsam Frozen schauen oder was auch immer in 10 Jahren so in ist.

    Mein Mann und ich überlegen aktuell zu Kind 3. und ich bin genau diese Schritte durchgegangen. 2x habe ich das schon durch und bin zu der Erkenntnis gekommen: Noch mal kann ich mir das aktuell nicht vorstellen.

    Gleichzeitig ist doch das Ziel der Erziehung und Begleitung im Kindesalter und Teenageralter einen selbstständigen Menschen heranzuziehen, den man nicht durch schlechtes Gewissen an sich binden will.
    Wenn man diese Freude am Begleiten, Aufwachsehen und Loslassen (!) nicht hat, dann sind Kinder nicht das richtige für einen.
     
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  • Kimberly
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    22 Mai 2020
    #14
    Hallo, danke für die vielen Antworten, die mich sehr zum Nachdenken bringen.

    Die Angst im Alter ist die eine Sache, ich habe aber auch Angst, einfach eine tolle Erfahrung zu verpassen. Mir würde es nichts ausmachen, wegen einem Kind meinen alltag einzuschränken. Auch für all die Dinge die dazu gehören könnte ich mich sicherlich begeistern. Nur ist da in mir einfach kein Wunsch, kein Verlangen.
    Ja, vielleicht hat es auch mit gesellschaftlichen Erwartungen zu tun. Ich möchte nicht die verrückte einsame Tante ohne Kind sein. Ich möchte nicht im Altersheim die sein, die nicht besucht wird. Ich weiß, das sind Sachen, die sagt man nicht so. Die würde ich auch nie öffentlich sagen. Deshalb schreibe ich sie ja hier. Ich weiß es einfach nicht. Ich weiß es nicht und bin unglücklich deshalb.
     
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    22 Mai 2020
    #15
    Ich weiß es auch nicht. Ich kann mir bei ganz vielen Dingen vorstellen, dass sie mir Spaß und Freude bereiten würden. Ich stelle es mir toll vor, mein Kind beim Aufwachsen zu begleiten.
    Aber ich habe auch keinen Drang, keinen tiefen Wunsch, das zu erleben.

    Mir geht es wie dir, ich möchte die fehlende Erfahrung nicht bereuen. Und ich hätte gerne ein erwachsenes Kind. Ob das für mich reicht, das Abenteuer in Angriff zu nehmen, weiß ich auch noch nicht.
     
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    22 Mai 2020
    #16
    Natürlich sollten Entscheidungen immer auch in die Zukunft geplant werden. Aber in meinem Leben kam es selten so, wie er erhofft oder geplant. Menschen sterben, man wechselt den Job, man hat eine geniale Idee macht sich selbständig, wird krank und arbeitslos, etc, etc. Mit 30/35 einen Weg zu Planen, damit das Leben mit 85 schön sein könnte, halte ich für unmöglich.
    Wer weiß, was das Leben bringt?
    Du weißt nicht, ob dein Kind mit 20 einen Autounfall hat oder einer Sekte beitritt.

    Fälle eine Entscheidung, die sich hier und heute gut anfühlt, die du im hier und jetzt emotional, finanziell und sozial (Partnerschaft, Großeltern, Freunde) tragen kannst.
     
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    22 Mai 2020
    #17
    Ein Kind schuetzt Dich nicht vor Einsamkeit im Alter. Wie oft besuchst Du selbst denn Deine Eltern? Vielleicht zieht das Kind in ein anderes Land und kommt zwei Mal pro Jahr nach Hause.

    Ich finde die Frage recht einfach zu beantworten:
    Ein Kind ist enorm viel Aufwand und sehr viel Verzicht. Auf der anderen Seite bestimmt auch viel Freude. Aber es aendert Dein Leben fundamental.

    Wenn Du das Kind nicht unbedingt willst und eine stabile, verlaessliche (emotional, finanziell, organisatorisch) Partnerschaft hast, lass es sein, auch im Interesse des Kindes.

    Wenn Du Dich nicht jetzt entscheiden moechtest - so absurd es klingen mag, lass Deine Eier einfrieren. Die Eizellenqualitaet der Frau laesst nach mit dem Alter, ab 35 ziemlich schnell, und mit 45 sind die Eizellen dann unbrauchbar. (Klar gibt's immer mal eine Ausnahme irgendwo - aber Du wirst nicht die Ausnahme sein.)
    Selbst mit so 41, 42 ist nur noch eine "Restfruchtbarkeit" vorhanden, und Du waerst auf eine Eizellenspende angewiesen, womit sowohl Ihr als Eltern, wie auch das Kind, dann erst mal zurecht kommen muessen - was nicht einfach ist.
     
  • User 154004
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    22 Mai 2020
    #18
    Wenn du Unglück bist, würde ich mal auf Ursachenforschung gehen, vielleicht sogar in Verbindung mit einer Therapie.
     
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    22 Mai 2020
    #19
    Warum muss ich ein Kind unbedingt und auf Teufel komm raus wollen? Und was hat das mit dem Interesse des Kindes zu tun?
    Wenn man eine bewusste Entscheidung für ein Kind trifft, wird es dem Kind garantiert besser gehen als bei so manchem Unfall.
     
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  • User 67523
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    22 Mai 2020
    #20
    Weil's eine massive Umstellung des Lebensstils ist.
    Wer sein aktuelles Leben einfach ungestoert fortfuehren will, kann das nicht tun, indem "einfach ein Kind dazu kommt" - das ist ein tiefer Eingriff.
    Kollegen von mir, die frueher sehr gerne die meisten Wochenenden anspruchsvoll in den Bergen verbracht haben, unter der Woche viel gearbeitet haben und abends gerne Sport gemacht haben und dann ein Bier trinken gingen, kommen jetzt noch zu zwei bis drei Skiwochenenden im Jahr auf den Anfaengerhaengen und ab und zu einem Bier mit Freunden.
    Wer lieber z.B. Ersteres will, soll m.A. nach aus Anstand gegenueber dem Kind kein Kind haben.
    Wer sich umstellen will - gern.
     

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