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    20 Juli 2020
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    Lebensverlängerung für die Menschheit?

    Es wäre ja auch absurd, damit kein Problem zu haben.

    Wir arbeiten zum Glück an einer Lösung dieses nicht akzeptablen Zustands.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 23 Juli 2020
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    20 Juli 2020
    #2
    :whistle: ich hoffe so sehr, da Ironie zu lesen...
     
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    #3
    Keinerlei Ironie. Der Mensch arbeitet seit Jahrhunderten recht erfolgreich daran, den Tod immer weiter nach hinten zu verschieben. Eine Krankheit nach der anderen kann behandelt oder gar geheilt werden. Und seit etwa 20 Jahren boomt die Alternsforschung, welche daran arbeitet, den Alterungsprozess zu verlangsamen, zu stoppen und letztendlich umzukehren. Das ist mittlerweile ein Milliardengeschäft, bei dem Firmen wie z.B. Google aktiv mitmischen und alleine jährlich hunderte Millionen US-Dollar investieren. Letztes Jahr ist es in einer aufsehenerregenden klinischen Studie erstmals in der Geschichte der Menschheit gelungen, Menschen um im Schnitt 2 Jahre zu verjüngen. Der Havard-Professor David Sinclair geht davon aus, dass für gesunde Unter-60-Jährige mit den neueren Entwicklungen eine Lebenserwartung von 160 Jahren realistisch ist.

    Frei von Krankheit, Tod und Leid zu sein ist ein uralter Menschheitstraum. Und wie Fliegen oder zu den Sternen reisen liegt das Ziel in greifbarer Nähe. Jeder Kulturpessimist wird jetzt laut aufschreien, aber solche Leute sind sowieso fernab wissenschaftlicher Forschung und für die Weiterentwicklung der Menschheit entbehrlich :zwinker:
     
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    20 Juli 2020
    #4
    scheisse.. dann kriegen wir aber echt nen noch größeres problem mit der überbevölkerung :grin:
    keine welt, in der ich leben möchte. ist schon richtig, dass leben irgendwann endet und platz für neues macht.
     
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    #5
    :what: nun. Für mich ein dystopisches Alptraum Szenario. Das zum Glück in medizinischer Realität nicht mehr in in meiner Lebenszeit erreicht werden wird.
    Wie grauenhaft. Ich bin kein "Kulturpessimist" aber ja - in so einer Welt WILL ich entbehrlich sein.
     
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    #6
    Geil, jetzt kommt zu dem Problem der Überbevölkerung, der Umweltverschmutzung und dem Raubbau an natürlichen Ressourcen noch eine Horde unvernünftig reicher 150jähriger dazu, die gern ewig leben wollen. Das wird ein Spaß.
     
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    #7
    Wo würdet ihr denn den Cut machen? Verpflichtende "Sterbehilfe" für alle die das 120. Lebensjahr erreicht haben? Oder 100? Oder 60? Und wenn ja, warum genau diese Grenze?

    Wir können auch alle Krankenhäuser dicht machen. Dann wird noch schneller mehr Platz auf der Welt frei. Oder Antibiotika verbieten.
     
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    #8
    Ich muss keinen "Cut" machen und kein Höchstalter festsetzen, um dir sagen zukönnen, das "Alterungsprozess umkehren" und 160 Jahre Lebenserwartung ein Schwachsinn reicher Schnösel ist, ohne deren Egoismen die Welt besser dran wäre. Nichts davon hat übrigens etwas mit medizinischem Fortschritt zu tun.

    Mir ist es auch ernsthaft ein Rätsel, wie man so naiv-blauäugig und fortschrittsgeil an dieses Thema herangehen kann... andererseits, warst du es nicht, der mir erst kürzlich erklären wollte, wie wir demnächst die Ressourcenprobleme durch Asteroiden-Bergbau lösen werden? Oder war das jemand anderes? Würde jedenfalls ins Bild passen.
     
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    #9
    Wie wärs mit der Natur einfach nicht ZU sehr ins Handwerk zu pfuschen? Und ja, manche Möglichkeiten, die es heute schon gibt, die das Leben künstlich verlängern halte ich für entbehrlich. Nicht gerade die Basics wie Antibiosen, aber da gibts ja schon more sophisticated Kram. Man muss es ja nicht künstlich beenden, das Leben, aber "eine Welt und Krankheit Tod und Leid" klingt wie meine persönliche, völlig unnatürliche Hölle.
     
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    #10
    Was heißt "zu sehr"? Ab welchem Punkt sollte Schluss sein und warum?

    Auf natürlichem Wege hätten praktisch alle Menschen eine Lebenserwartung von höchstens 40 Jahren. Jede medizinische Behandlung ist ein Eingriff in die Natur, vom einfachen Pflaster bis hin zur Organtransplantation.

    Einen Cut zu setzen macht schlicht keinen Sinn. Jedenfalls konnte mir noch niemand ein logisch-konsistentes Argument dafür bringen.

    Genau wie Fliegen. Das ist total unnatürlich und nur für reiche alte Säcke von Bedeutung.

    Wait... Merkste selbst? :zwinker:
     
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    #11
    :gähn::gähn::gähn:
    :upsidedown::ninja::whistle:
     
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    #12
    Das klingt jetzt so als gäbe irgendwie ein Recht auf ewiges Leben, dass wir künstlich beschneiden.
    Ich finde JETZT schon werden wir zu alt. Aber den CUT muss keiner händisch setzen... das machen die Telomere, die irgendwann einfach zu Ende sind. Weil das so gedacht ist.
    WO die Grenze ist, ist schlicht nicht an uns zu entscheiden, darum ist die Diskussion auch obsolet. Nicht umsonst gibt es Ethikommissionen in unserer Wissenschaft - nicht alles was theoretisch möglich ist, sollte auch praktisch umgesetzt werden.
     
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    #13
    Telomere sind nur ein Faktor von vielen, warum wir altern. Zum Glück ist es bereits bei Tieren gelungen, diese wieder zu verlängern :zwinker:

    Das Recht auf Leben steht übrigens im deutschen Grundgesetz und in diversen anderen Menschenrechtserklärungen.

    Aber gut, mir war schon klar, dass mein ursprünglicher Post für Empörung unter meinen kulturpessimistischen Mitbürgern sorgen wird :zwinker: Aber ich wollte dieses nihilistische Motto "Wir sterben sowieso alle" nicht schon wieder unkommentiert lassen.

    Kann also weiter mit dem Corona-Thema gehen...
     
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    #14
    Nachtwächter wow, du willst das WIRKLICH. Ich bin beeindruckt...völlig unverständlich ist mir das, wie man sich so etwas Grauenhaftes wünschen kann. Weiß gar nicht ob ich lachen oder weinen soll. Zum Glück steckt da so wenig medizinische Realität drin, dass ich es beim Bergbau auf dem Mars ansiedle.
    Ich hoffe sehr, der Planet entledigt sich unserer, bevor es soweit kommt.
    Das Recht auf LEBEN ist halt was andres als das Recht auf LANGES Leben :grin:
     
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    22 Juli 2020
    #15
    Das ist, gelinde gesagt, Blödsinn. Jetzt unter 60-Jährige (ergo auch 50-Jährige, nicht nur die Neugeborenen), sterben in durchschnittlich 30-40 Jahren. In dieser Zeit schafft die Wissenschaft es nicht mal ansatzweise, der größten Nebenwirkung des Alterns - Krebs - erfolgreich beizukommen. Je älter du wirst, desto größer die Anzahl der Mutationen, die sich im Laufe deines Lebens in deinen Zellen akkumulieren und desto wahrscheinlicher, dass die richtigen dabei sind, damit Zellen entarten und Tumore wachsen. Wir können die Ursache noch lange nicht stoppen (Zellteilung ohne Mutationsrate erzwingen) und wir können Krebs noch immer nicht heilen. Und das wird kein Erfolg von heute auf morgen. Und ganz sicher nicht innerhalb von zwei Jahrzehnten die Lebenserwartung verdoppeln :rolleyes:

    Auch der gute Prof. Sinclair wird ziemlich wahrscheinlich in den nächsten 30 bis 40 Jahren sterben, egal, welche Mittel er sich ungeprüft einschmeißt. Übrigens kann ich einen Wissenschaftler, der Dinge an sich und seiner Familie testet, nicht ernst nehmen. Und nirgendwo finde ich die hanebüchene Aussage von dir, dass für unter 60-Jährige die Verlängerung der Lebenserwartung auf 160 möglich ist. Sondern, dass bis 2100 die generelle Lebenserwartung auf 120 hochgeschraubt werden könnte. Das heißt, ein in 2100 geborener Mensch könnte erwarten, 120 Jahre alt zu werden. In 2100 wäre aber ein jetzt 50-Jähriger schon 130....
    Letztendlich ist das ein Träumer, der Aussagen trifft, ohne was handfestes wissenschaftliches vorzuweisen. Ja, vielleicht finden wir irgendwann einen Weg, uns mit mehr als Lichtgeschwindigkeit fortzubewegen und damit in die Vergangenheit zu reisen. Aber viel wahrscheinlicher tun wir das nicht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 23 Juli 2020
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    Es ist kompliziert
    22 Juli 2020
    #16
    Zudem ist die Frage: "Will ich überhaupt so alt werden, wenn die Hirnleistung, die Knochen, der Körper usw. nachlässt. Ich bin etwa chronisch Krank und muss jeden Tag Tabletten nehmen, was wohlgemerkt meine Lebensqualität enorm schmälert.Wenn ich nun hole, welche Preise man für 10-sogar 30 Jahre längere Lebenserwartung zahlt , dann gebe ich mir lieber mit spätestens 80 die Kugel.
     
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    22 Juli 2020
    #17
    Wir sind gerade dabei, den Kampf gegen den Krebs innerhalb von wenigen Jahren zu gewinnen. Durch die neuesten Entwicklungen in der Krebsimmuntheraphie ist hier das Ziel in greifbarer Nähe.

    Und noch mal: Die Umkehr des Alterungsprozesses des Menschen um im Schnitt 2 Jahre ist letztes Jahr in einer klinischen Studie bereits gelungen.

    Es ist nicht nur theoretisch möglich, sondern praktisch erwiesen, dass dieser Prozess umkehrbar ist. An Tieren übrigens schon deutlich länger und mit noch viel besseren Ergebnissen.

    Du kannst Wissenschaftler wie z.B. Werner Forssmann nicht ernst nehmen? Oder Barry Marshall? Deren Selbstversuche der Start für bahnbrechende Erfindungen waren und unzähligen Menschen das Leben gerettet haben?

    Also bitte.

    Dann lies sein letztes Buch: "Lifespan The Revolutionary Science of Why We Age - and Why We Don't Have to".

    Genau wie Menschen auf den Mond zu schießen oder Organe zu verpflanzen. Alles Fake News!!! :grin:

    Es ist wirklich erstaunlich, wie schnell Kulturpessismisten beleidigt sind wenn man sie mit wissenschaftlichen Fakten konfrontiert :zwinker:
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 23 Juli 2020
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    #18
    Nachtwächter verlinke doch bitte mal diese Studien, von denen du ständig schreibst. :zwinker:
     
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    22 Juli 2020
    #19
    Und das weißt du woher? Aus der Presse? Die auch immer noch von der „Genschere“ schreibt und was für Wunder sie bewirkt, ohne Laien darauf aufmerksam zu machen, wie viel häufiger CRISPR/Cas9 im Labor völligen Unfug in den Zellen anstellt? :grin: ich kann mir bei deiner plakativen Schreibwiese nicht vorstellen, dass du wirklich in dem Fach drin bist, also kann ich dich da:
    Nicht ernst nehmen :zwinker: Du erzählst mir da oben nämlich was zu meinem eigenen Fachgebiet :zwinker:
     
    Zuletzt bearbeitet: 23 Juli 2020
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    22 Juli 2020
    #20
    Mensch, Medizinern wird das doch einfach nur verheimlicht, weil es SO bahnbrechend ist! Wo kämen wir hin, wenn dieses Wissen einfach an den Unis gelehrt werden würde, im Rahmen von Genetik?
    Das wird nur geheim gehalten, damit die Existenz von Medizinern nicht überflüssig wird, weil eigentlich kennen wir längst die Formel ewigen Lebens in bester Gesundheit, die Patienten sterben nur für die Quote um die Öffentlichkeit nicht zu sehr aufzuregen :ninja:
    Im Tierreich gibt es auch längst die Unsterblichkeit, erzählt aber keiner den Tierärzten, wegen deren fragiler Egos :whistle:
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 23 Juli 2020
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