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Wäret ihr bereit, für Kinder eure Arbeitszeit zu reduzieren?

  1. Ja, ich arbeite bereits nur 50% wegen der Kinder

    1 Stimme(n)
    3,8%
  2. Ja, ich arbeite bereits nur 75% wegen der Kinder

    2 Stimme(n)
    7,7%
  3. Ja, wenn demnächst Kinder kommen, würde ich auf 50% reduzieren

    9 Stimme(n)
    34,6%
  4. Ja, wenn demnächst Kinder kommen, würde ich auf 75% reduzieren

    8 Stimme(n)
    30,8%
  5. Nein, unter dieser Bedingung hätte ich kein Interesse an Kindern

    6 Stimme(n)
    23,1%
  • User 164526
    Verbringt hier viel Zeit
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    7 März 2018
    #1

    @Männer: Wäret ihr bereit, für Kinder eure Arbeitszeit zu reduzieren?

    Hallo Männer,

    die folgende Umfrage ist anonym. Es gibt also keinen Grund, zu lügen oder Dinge zu beschönigen. Ich bin nur an ehrlichen Antworten von Männern interessiert, die sich ernsthaft mit der Fragestellung auseinander gesetzt haben.

    Mal angenommen ihr seid in der Anbahnungsphase einer Beziehung mit einer finanziell unabhängigen Frau. Eure Partnerin in spe verabreicht euch heimlich ein Wahrheitsserum und erläutert euch, dass sie sich Kinder nur unter der Bedingung vorstellen kann, dass die Familienarbeit paritätisch geteilt wird, und dass sie unter gar keinen Umständen bereit wäre, wegen der Kinder weniger zu arbeiten als ihr. Sie möchte nun von euch wissen, wie stark ihr für Kinder beruflich zurückstecken würdet, oder ob ihr unter diesen Umständen vielleicht gar kein Interesse an Kindern hättet.

    Aufgrund des Wahrheitsserums seid ihr gezwungen, wahrheitsgemäß zu antworten, auch wenn dies vielleicht bedeuten würde, dass keine Beziehung zustande kommt bzw. dass sie die gerade begonnene Beziehung beendet. Die typisch männliche Aufschieberitis gilt auch nicht, weil sie das Thema innerhalb von spätestens fünf Jahren angehen möchte.

    Wie lautete eure ehrliche Antwort?

    Edit: Wer sich outen möchte, kann ja mal Tätigkeit/Branche nennen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 7 März 2018
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  • rick
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    7 März 2018
    #2
    Ich würde gern meinen Job auf 50 % reduzieren.
    Leider geht das nicht, weil wir dann für uns zusammen nicht genügend Geld zum Leben hätten.
    Die bloße Existenz sichert auch H4. Aber ich meine Leben (das ist wo man genügend Geld für Spaß hat).
    Immer dran denken: Spaß kostet.
     
  • User 164526
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    7 März 2018
    #3
    Deswegen schrieb ich doch, dass man annehmen soll, die Frau sei finanziell unabhängig.
     
  • rick
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    vergeben und glücklich
    7 März 2018
    #4
    Meine Frau verdient zwar eigenes Geld. Aber finanziell unabhängig ist Sie lange nicht. Da ich auch schon 2 Kinder mit Ihr habe ist diese Frage ein nie erreichbares Optimum.
     
  • User 103483
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    nicht angegeben
    7 März 2018
    #5
    Mein Ex hätte im Falle eines gemeinsamen Kindes gerne den Hausmann gemacht. Mein Einkommen hätte theoretisch nach ein paar Berufsjahren fast für uns beide gereicht, da ein Haus, etc. bereits vorhanden war und durch seine Selbstständigkeit hätte er noch von Zuhause aus ein paar Groschen verdienen können.

    Mein jetziger Partner hat ebenfalls von selbst geäußert, dass er den Haushalt und die Kinder versorgen würde, da er vermutet, dass ich sowieso mehr verdienen werde als er und da sein jetziger Beruf nach unserer Vorstellung nicht mit Familie vereinbar wäre.

    Ob die beiden in der Praxis dann tatsächlich lieber dem schreienden Baby den Hintern putzen und die Hausarbeit erledigen wollen würden als zur Arbeit zu gehen, bleibt offen. Ich glaube sie erlagen beide dem Irrglauben "das bisschen Haushalt macht sich von allein.." :tongue: :grin:
     
  • User 164526
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    Verheiratet
    7 März 2018
    #6
    Der Hintern und die Hausarbeit sind ja nur die eine Hälfte des Problems. Die andere Hälfte sind die Nachteile, die Teilzeitkräfte in vielen deutschen Unternehmen erleiden. Oft unterscheiden sich die Beförderungsquoten und die Gehaltsentwicklung zwischen den Geschlechtern nur marginal, solange man Beschäftigungsgrad differenziert, während die Beförderungsquoten und die Gehaltsentwicklung der Teilzeitkräfte massiv hinter denen der Vollzeitkräfte hinterherhinkt.
     
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  • User 103483
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    7 März 2018
    #7
    Beide hätten wie gesagt sogar komplett aufs Arbeiten verzichtet. Das fände ich allerdings unvernünftig, selbst wenn das Geld aktuell reichen würde.

    An Beförderungsqoute oder ähnliches denken wir beide nicht. Mein Partner ist bereits fast am Ende der Beförderungsmöglichkeiten (mit seiner Ausbildung/Beruf). Wir sind beide in einem Bereich tätig in dem Teilzeit kaum Nachteile bringt, außer neidische Kollegen und etwas weniger Auswahl in den ausführbaren Tätigkeiten. Letzteres kann dann eine etwas schlechtere Bezahlung zur Folge haben, aber da wir wie gesagt bereits ein gewisses Level erreicht haben, kann uns das kaum im Zuge eines Wechsels in Teilzeit noch passieren. :smile:

    In dem Punkt haben wir großes Glück mit unseren Arbeitgebern.


    Ging es nicht in deiner Frage um die Situation, dass das Einkommen des Mannes nicht notwendig ist? Da kann eine seltenere/niedrigere Beförderung doch egal sein oder nicht?
     
  • User 164526
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    7 März 2018
    #8
    Wer sich outen möchte, kann ja mal Tätigkeit/Branche nennen.
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 7 März 2018 ---
    Das würde nur dann gelten, wenn man unterstellt, dass alle Menschen nur des Geldes wegen arbeiten. Aber es gibt ja auch sowas wie Ehrgeiz, Ambitionen und Sozialprestige.
     
  • Tahini
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    7 März 2018
    #9
    Absolut. Ich bin ohnehin der Meinung, 30 Stunden die Woche sind der Gipfel des guten Geschmacks, und man tut wirklich niemandem einen Gefallen, wenn man wenig zu Hause ist. Es muss natuerlich zuhause auch was geboten sein, sonst sehnt man sich vor Langeweile zurueck ins Buero... aber in meinem Fall koennte ich immer was zu tun finden, kaeme also schon irgendwie klar.

    Meine Branche ist staatliche Innovationsberatung - ob ich im Buero bin oder nicht, faellt nicht sonderlich auf, weder mir noch sonstwem.
     
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  • User 161456
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    7 März 2018
    #10
    Als die Kinder im Vorschul- und Grundschulalter waren, arbeitete ich nur 75%. Meine Frau reduzierte natürlich auch. Sie war (und ist übrigens immer noch) bei 40%.

    Ausserdem war mein Büro in der Zeit zu Hause , sodass ich meist mittags kochen konnte und immer jemand zu hause war.
    Das Konzept hatte sich voll bewehrt und es war auch eine echt sehr schöne Zeit.
    So etwas wie einen Burnout oder eine gefühlte Überforderung hatte sich bei uns nicht eingestellt. Ausserdem war es für die Kids emotional sehr vorteilhaft, dass immer einer von uns da war. Sie waren und sind immer recht glücklich, seelisch stabil und ausgeglichen.
    Obs an der relaxten Familienseruktur liegt? beweisen kann ichs nicht, aber verkehrt wars auch nicht. .. Wer weiss.

    Heute sind beide schon längst aufm Gymmi und ich arbeite wieder voll, sogar mehr als voll, leider...
    Schade, dass die Zeiten vorbei sind.
     
    Zuletzt bearbeitet: 7 März 2018
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    7 März 2018
    #11
    Mein Mann würde niemals deswegen reduzieren - hätte ich das am Anfang der Beziehung gefordert hätten wir wohl niemals geheiratet. Es war von Anfang an klar, dass ich beruflich zurückstecken werde.
     
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    7 März 2018
    #12
    Mein Freund möchte auf jeden Fall die Elternzeit nutzen und eine Zeit lang ganz zu Hause sein. Je nach dem, wie wir dann zu diesem Zeitpunkt verdienen, werden wir beide zurückstecken :smile:
     
  • MrShelby
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    7 März 2018
    #13
    Kein Kinderwunsch, kein Zurückstecken.
     
  • Nevery
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    7 März 2018
    #14
    Off-Topic:
    das sehe ich auch so - unabhängig von der kindererziehung - und wenn der nachwuchs einem sogar einen grund dafür gibt? glück und zufriedenheit kann man nicht kaufen, aber sie brauchen zeit.
     
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  • Sun am See
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    7 März 2018
    #15
    Die Frage haben mein Partner schon seit langem besprochen. Wir wollen wahrscheinlich nur ein Kind, maximal zwei, dann aber nicht direkt hintereinander. Ich bin nicht dafür gemacht Zuhause zu bleiben. Ich hasse zu viel freie Zeit und mir würde super schnell Zuhause mit Kind die Decke auf den Kopf fallen. Daher wird er Zuhause bleiben. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich es nicht länger als ein halbes Jahr aushalten werde. Ich möchte mein Kind aber auch nicht mit einem Jahr schon in die Kita oder zu einer Tagesmutter abschieben. Daher wird er das übernehmen :smile: Ich hoffe das passt dann auch irgendwie finanziell, wenn es soweit ist.
     
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    7 März 2018
    #16
    Ganz genau.
    Ich lebe seit Jahren nach dem Motto "viel Geld haben alle moeglichen, aber viel Zeit hat kaum einer." Und das ist ja viel erstrebenswerter, weil man Erfahrungen machen kann, in der freien Zeit, waehrend man mit extra ermalochtem Geld nur Kram kaufen kann, weil man ja keine Zeit hat.
     
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  • Nevery
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    7 März 2018
    #17
    Off-Topic:
    erfahrungen machen... oder zeit mit dem nachwuchs verbringen, der einem den rest des lebens dafür dankbar ist.

    mich wunderts nicht, dass die meisten "alten" in heime abgeschoben werden - sie haben nicht gegeben, und sie bekommen nicht. sie haben ihren kindern von klein an beigebracht, dass die arbeit vorgeht, da können sie selber nichts anderes erwarten.
     
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  • User 164526
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    7 März 2018
    #18
    Off-Topic:
    Naja, das ist mir jetzt etwas zu stark verkürzt.
    Die häusliche Pflege durch Kinder scheitert ja heutzutage oftmals bereits daran, dass die Kinder nicht am selben Ort wohnen wie ihre Eltern. Und dass sich daran etwas grundlegendes ändern wird, wenn die Eltern ihren Kindern noch mehr Zeit widmen, das wage ich doch allein schon deshalb zu bezweifeln, weil sich die Partnersuche heute nicht mehr auf das eigene Dorf beschränkt, sondern oftmals am Studienort oder im Internet stattfindet.
     
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    7 März 2018
    #19
    Wir arbeiten beide, schaffen es aber dennoch, für unser Kind da zu sein. Das liegt daran, dass ich zu 100% und mein Mann zu 40% von zu Hause aus arbeiten. Er kommt meist gegen 15.00 heim und hat dann noch Zeit für den Kleinen, arbeitet dann eben, wenn der Lütte im Bett ist. Ich arbeite nachmittags bzw. auch abends. Mit einem Mann, der jeden Tag bis 19.00 oder länger im Büro ist, hätte ich wahrscheinlich keine Kinder bekommen.
     
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    7 März 2018
    #20
    Egal, ob mit oder ohne Wahrheitsserum, würde ich mir wohl ein Loch in den Bauch freuen, weil ich offensichtlich die Partnerin gefunden habe, mit der ich meinen Familienwunsch fast genau so umsetzen kann, wie ich es für optimal halte.
    Ob es jetzt genau 50/50 aufgeteilt werden muss, weiß ich nicht. Das hängt eben auch immer von den Lebensumständen, sowie der beruflichen und finanziellen Situation von beiden ab. Aber ich fände es wirklich toll, wenn es mir möglich wäre, beruflich zurückstecken zu können, um mich adäquat um meine Familie kümmern zu können, während meine Partnerin gleichzeitig auch nur in begrenztem Maße beruflich zurückstecken muss.

    Bei der geanzen Sache gibt es nur einen kleinen, biologisch bedingten Haken: Als Mann habe ich einfach keine Brüste, mit denen ich mein Kind stillen kann, weshalb es wohl schon sinnvoll wäre, wenn meine Partnerin in dieser Zeit beruflich mehr zurücksteckt, als ich.
     

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