• LilianavonStein
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    in einer Beziehung
    28 April 2020
    #1

    Mein Freund kifft. Was tun?

    Hallo!

    Ich bin jetzt seit sieben Monaten mit meinem Freund zusammen. Er ist 18 und kifft schon seit ca. 3 Jahren. Von Erzählungen weiß ich, das er am Anfang nur ganz wenig, also wirklich wenig gekifft hat. Allerdings ist das in den letzten Jahren häufiger gewurden. Als wir uns kennenlernten und kurze Zeit später zusammen kamen, wusste ich natürlich das er kifft. Allerding fande ich das damals noch nicht schlimm.

    Erst mit der Zeit merkte ich wie oft er es tat und das mich das störte. Ansich tat er es nur wenn er mit seinen Kumpels chillt. Also drei bis vier mal die Woche abends. Er kifft also nicht alleine und somit auch auch nicht, wenn wir uns zu zweit treffen.

    Doch als er mich seinen Kumpels vorstellte und wir dann öfters mal mit ihnen chillten, Kiffte er also in meiner gegenwart. Ich kiffe nicht, möchte es nicht probieren und sitze also immer daneben. Am Anfang als alles noch ganz frisch war, störte mich das garnicht. Aber mittlerweile geht meine Laune ganz schnell von 100 auf 0 und ich würde am liebsten schnell gehen.

    Er weiß das ich es nicht mag, wenn er kifft und als ich ihn fragte ob ihm das kiffen wichtiger ist als ich, hatte er ganz klar nein gesagt. Aber trotzdem tut er es. Egal ob ich dabei bin oder nicht. Vor kurzen ist er mit seinem Kupel zusammen gezogen der viel mehr kifft als mein Freund. Der Freund kifft jeden Tag mehr als drei Joints. Jetzt chillt mein Freund also jeden Tag mit dem Kumpel und Kifft öfters mal (nicht immer), wenn der Kumpel kifft.

    Ich sitze zuhause und mir geht es nicht gut, weil ich ganz genau weiß was mein Freund tut. Es stört mich und ich weiß nicht mal richtig wieso. Wir haben schon oft darüber geredet. Immer sagt er das gleiche, das es nicht Abhängig macht und besser ist als Alkohol. Der Grund warum er nicht aufhören möchte ist, weil seine Kumpels das alle machen und wenn er aufhören würde, würde er nicht mehr so oft mit den Jungs chillen, weil er dann nicht so viel Spaß mehr hat (ohne kiffe können die irgendwie nicht spaß haben) und er möchte seine Freunde nicht verlieren. Außerdem hatte und hat er mit dieser Droge seine schönsten Abende.

    Ich liebe ihn wirklich sehr. Eine Trennung kann und möchte ich mir garnicht vorstellen. Ich weiß nur nicht was ich machen soll. Ich hoffe die ganze Zeit ich gewöhne mich an das kiffen. Aber ich habe eher das gefühl es wird schlimmer. Sobald er das Kiffen nur kurz erwähnt geht meine Laune runter und ich fühle mich komisch und bin auch komisch.

    Ich verstehe auch nicht ganz warum er kifft. Ich bekomme nicht in meinen Kopf, das er mit seinen Freunden immer kiffen muss, das es ohne kiffe nicht mehr geht. Und ich verstehe nicht, wie er, obwohl er weiß das ich es nicht mag wenn er kifft und man mir das ansieht, er es trotzdem macht. Wie als wäre es ihm egal. Ich mag dem geruch auch nicht, weil sie immer Tabak noch mit rein machen. Ich küsse ihn dann erstmal nicht mehr da der geruch echt nicht meins ist. Aber da ich auch kein bedürfnis habe ihn zu küssen wenn er am kiffen ist, stört mich das nicht wirklich.

    Ob er führ mich aufhören würde, weiß ich nicht. Ich habe und will ihn nicht vor die wahl: “Ich oder das Kiffen“ stellen. Ich möchte nicht so eine Freundin sein. Ich möchte ihn nicht ändern. Ich möchte eine gute Freundin sein, welche mit ihm Spaß hat und sich wohl fühlt egal ob er gerade kifft oder nicht. Aber es geht nicht, und es ärgert mich. Habt ihr Ratschläge oder Tipps für mich? Hat jemand auch schon soetwas hinter sich oder ist gerade mit drinn?
    Ich freue mich auf amtworten.
     
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    28 April 2020
    #2
    Hm, Deine Antwort hast Du Dir selber gegeben. ich würde Dir stattdessen nahelegen, die Kurve zu kratzen, solange Dein Leben nicht auch verpfuscht ist.
     
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    28 April 2020
    #3
    Dann ist der Thread umsonst.
     
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    28 April 2020
    #4
    Tja. Zu spät. Die Entscheidung hättest Du vor Eurem ersten Tag treffen müssen. Jetzt kannst Du nichts mehr machen außer es selber zu beenden. Oder zu warten, bis er selber d'rauf kommt. Bzw. runter :zwinker:


    Warum sollte er? Es ist sein Leben, seine Sucht. Du wusstest das von Anfang, Du hast es zuerst akzeptiert und jetzt soll er auf einmal sein Leben ändern, nur weil Du böse guckst? Würde ich an seiner Stelle auch nicht, sollte ich gerne kiffen.
     
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    28 April 2020
    #5
    Nja so ganz kann es nicht stimmen, wenn er ohne Drogen keine schöne Abende hat bzw. die schönsten mit Drogen sind und nicht z.B. mit seiner Freundin :smile:

    Ich hab' sowas noch nicht erlebt und werde es vermutlich auch nicht - regelmäßiger Drogenkonsum ist ein Ausschlußkriterium -, aber ich kann dir sagen, wenn dich das so arg stört, wird es im Endeffekt immer nur schlimmer. Entweder ihr findet ein Kompromiss - z.B. er kifft nicht in deiner Anwesendheit + erwähnt es nicht mehr - oder du forderst, dass er aufhört - evtl. keine schlechte Idee? - oder aber ihr trennt euch.

    Dich damit abfinden kannst du nicht - und das ist in dem Fall gut so.
     
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    28 April 2020
    #6
    Du merkst den Widerspruch?

    Entweder, Dir ist der Konsum Deines Freundes wurst - falls nicht, knirscht es über kurz oder lang zwischen Euch.

    Und ehrlich: Wenn Deine Angaben stimmen, kifft der ziemlich heftig. Das ist deutlich mehr als alle Jubeljahre mal 'ne Tüte. Solange das Zeug in Deutschland verboten ist (danke, anmaßende A***hgeigen von CDUCSU!), könnte er da auch ganz schnell Ärger kriegen. Aber auch ohne eventuellen juristischen Streß: Der ist ziemlich oft zugedröhnt.

    Meins wär's auch nicht...
     
  • hannes83
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    28 April 2020
    #7
    Also nur weil jemand kifft ist sein Leben noch lange nicht verpfuscht. Man sollte mal die Kirche im Dorf lassen.
     
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    28 April 2020
    #8
    Wähend ich deinen Thread gelesen habe, dachte ich mir was für ein langer Text mit eigentlich echt wenig Inhalt, der Text ist echt sehr repetitiv verfasst.

    Ich finde das du zu viel Drama abziehst. Zum einen habt ihr euch schon so kennengelernt und er machte keinen Hehl von seinem Kosum. Ausserdem hat er ja auch seinen festen Freundeskreis mit dem er das regelmäßig tut. Die Jungs werden das machen und gut auf einer Wellenlänge ihre Abende dann verbringen. Ich würde mich da auch nicht erstmal lösen wollen, nur weil meiner neuen Partnerin plötzlich auffällt, dass es ihr doch nicht gefällt.

    Irgendwie haben mir im Text auch Angaben gefehlt, wie oft er jetzt dann wirklich kifft. Täglich mit diesem einem Freund da?
    Tatsächlich wäre das schon arg viel. Mag sein, dass es jetzt mal eine Phase bei ihm ist. Wie alt ist denn dein Freund? Anfang 20 gibt es genug Leute die damit erstmal ordentlich übertreiben. Das legt sich dann meist wieder, dass man z.B. gar nicht mehr kifft. Es ist echt ein Segen, dass THC nicht körperlich abhängig macht, wie z.B. Alkohol.

    Zusammenfassend: Versuche doch mal mit ihm offen darüber zu reden. Sag ihm, dass du nicht möchtest, dass er so oft kifft. Es weiterhin tun kann, aber vielleicht nicht in dem Maße. Das du gerne mit ihm andere Sachen unternehmen möchtest, kannst du ihm auch anbieten. Ich meine, wenn er dauerprall da durch die Gegend läuft, ist man ja sowieso mega verplant und vercheckt vieles. Das hat dann wirklich mit Genuss wenig zutun. Eventuell merkt er nicht mal, dass es dich derart stört?
     
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    28 April 2020
    #9
    Es täte vielen gut, sich über das Zeugs mal etwas schlau zu machen.

    Ich finde es sehr problematisch, dass er das so jung und so regelmässig tut.

    Gut, Du hast ja keine Ahnung was er überhaupt macht, beschreibst auch nicht, wie er sich dann verhält, ob er zugedröhnt in der Ecke hängt oder ob was abgeht. Das wäre wichtig.

    Problematisch ist es, weil es das Hirn beschädigen kann, in so jungem Alter sowieso. Problematisch dürfte es sein, weil es sich wohl um indoor-Gras handelt, was die Jungen heute so konsumieren halt (der Illegalität sei Dank!). Dabei handelt es sich um ziemlich starke Ware, was nicht mehr mit Wein vergleichbar ist, sondern eher mit Likör oder so. Wobei die Wirkung von Alk - allseits verbreitet und völlig legal, die schlimmste und gesellschaftlich höchst schädigende Droge - ganz anders ist, als von Hanf. Insofern ist mir ein Kiffer viel lieber als ein Alki.
     
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    28 April 2020
    #10
    Das alles zusammen würde ich sagen minimum 3-4 mal die Wochen, aber jetzt öfter mal mit dem Freund zusätzlich.
     
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    28 April 2020
    #11
    Es bleibt Dir ja unbenommen. Ich habe hier aber so einen Typen in der Nachbarschaft, dessen Zähne schon mit Mitte Dreißig hinüber sind und der ständig in Konflikt gerät wegen Beschaffungskriminalität..... Muss sicher nicht immer so ausgehen, aber das, was die TE erstellt, lässt wenig Selbstdisziplin ahnen.
     
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    28 April 2020
    #12
    Falsch. THC kann genauso Körperlich abhängig machen. Der Stoffwechsel gewöhnt sich regelmäßig THC zu sich zu nehmen. Sobald man das umstellt und nicht mehr kifft fangen bei Regelmäßigen Konsum die Entzugserscheinungen auf: Übelkeit, Erhöter Schweiß, Appetitlosichkeit. Das legt sich eigentlich aber wieder in 1 - 2 Wochen. Da sich DEIN Stoffwechsel und dein Körper umstellt. (da er nicht mehr die Mengen THC bekommt die er vorher bekommen hat.)

    Ich habe selber 2 Jahre regelmäßig jeden Tag gekifft. Hab vor längere Zeit damit aufgehört und es war die beste Entscheidung die ich machen konnte. Ich habe mehr Lebensfreude, bin motivierter und auch Konzentrierter. Abgesehen davon hab ich durchs Kiffen damals die Schule viel zu sehr vernachlässigt, weswegen ich mein Abitur jetzt an einer Abendschule nach machen muss.


    Rede einfach mit ihm... In den jungen Jahren ist das regelmäßige Kiffen genauso schädlich wie jedes Wochenende sich die Kante zu geben. Schadet deinem Denkvermögen deiner Konzentration und vieles mehr.


    Sorry wegen dem Satzbau/Rechtschreibung. Mein Handy ist leicht beschädigt.

    Hoffe ich kann damit in irgend einer Weise helfen!
     
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    28 April 2020
    #13
    Also wenn du dabei bist, ist klar, dich stört der Geruch und ich weiß sehr gut wie unspaßig es ist wenn alle anderen völlig breit sind und man doof daneben sitzt. Aber überlege dir mal was dich stört, wenn du nicht dabei bist, das hat ja dann keine Auswirkung auf dich? Wenn es dich dennoch so massiv stört, wird es da keine Lösung geben, außer sich über lang oder kurz zu trennen. Vielleicht lässt sich aber ein Kompromiss finden, wenn du dabei bist lässt er es sein.
    Ansonsten finde ich es auch schwierig ihm das ganz absprechen zu wollen. Du hast ihn mit diesem Laster kennen gelernt und ihn trotzdem als Partner gewählt. Finde einen Weg für dich, es auszublenden, wenn er allein mit seinen Freunden ist. Passiert ja weiter nichts schlimmes in dieser Zeit.
     
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    28 April 2020
    #14

    Na gut, dann soll es laut paar Studien auch körperlich abhängig machen. Ich wollte nur aufzeigen, dass es eine kaum vergleichbare Abhängigkeit hat zum Alkohol, gibt es ja am Ende nur trocken oder tod.
     
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    28 April 2020
    #15
    Ich bin nicht damit einverstanden, dass "THC genau so körperlich abhängig machen kann." Was meinst Du mit "genau so", genau so wie was? Wie Alk? Lass mich das an einem Beispiel manifestieren. Kennst Du Entzugskliniken für Alkoholabhängige? Kennst Du welche für THC-Abhängige? Ich nur ersteres. Was richtig daran ist, dass es psychisch abhängig macht. Nicht zu vergessen und gaaaanz wichtig, wir reden wohl beide vom hochprozentigen indoor-Hanf, oder? Das ist die Krux! Das ist was anderes, als ich mir von früher gewöhnt war.

    Womit ich sehr einverstanden bin, dass es eben extreme Auswirkungen hat, gerade auf Schulisches, auf Disziplin, auf die Entwicklung, vor allem eines jungen Menschen (dazu zähle ich nen 18-jährigen klar auch!). Das finde ich selber kritisch. Dass es eine gute Idee ist, aufzuhören, finde ich völlig logisch und richtig.

    Dein eigener Erfahrungsbericht fand ich wertvoll und danke für Deine offenen Worte!
     
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    28 April 2020
    #16
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    #17
    Ich denke, die Wirkung von THC und anderen Drogen ist hier nicht das Thema!
     
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    28 April 2020
    #18
    Danke für den Input. Ich habe es gegoogelt. Es ist keine THC-Klinik, Right? Es geht darum, u.a. alle Suchtkranke zu behandeln. Stimmts?

    THC-Geschädigte, das gibt's, das streite ich in keiner Weise ab. Wie erwähnt, es geht um das Hochprozentige und verzichte auf Wiederholungen. Dass so ein Mensch, der suchtmässig so viel konsumiert, Hilfe braucht, da bin ich dabei. Der braucht Unterstützung jeder Art.
     
  • User 172046
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    28 April 2020
    #19
    Könnten wir bitte die Grundsatzdiskussion über Cannabis, die irgendwie in jedem Thread dieser Art hier aufflammt, mal beiseiteschieben?

    Der Konsum von Drogen jeglicher Art, sei es Koffein, THC, Alkohol oder anderen Dingen, sagt in seiner Regelmäßigkeit und des Umgangs damit schon viel über die Einstellung eines Menschen aus, können wir uns darauf einigen?

    Die Einstellung der TS mit der ihres Freundes scheint hier nicht konform zu gehen, die TS ist ganz offenbar stritk gegen den Cannabiskonsum, ihr Freund das komplette Gegenteil davon.

    Da es diesbezüglich keinen Kompromiss zu geben scheint, weil es einstellungstechnisch nicht passt, würde ich an deiner Stelle, liebe LilianavonStein doch noch einmal über eine Trennung nachdenken, oder alternativ über eine Möglichkeit, wie du dich mit seinem Konsum abfinden könntest (da er offenbar nicht bereit ist, da etwas zu ändern).

    Letztendlich ist das Kiffen seine Entscheidung.
    Ihr könntet Absprachen treffen wie: Nur draußen kiffen, wo das Zimmer hinterher nicht danach riecht, wenn du vorbeikommen willst, nicht in deiner Anwesenheit kiffen, Zähne putzen nachdem er gekifft hat bevor er dich sieht...
    Und du triffst dich halt nicht mit seinen Kumpels, solange das nicht ohne Kiffen geht.
    So kann er dich quasi aus der Sache weitestgehend heraushalten.

    Du scheinst aber ein Problem damit zu haben, dass er überhaupt kifft, selbst wenn es dich gar nicht betrifft, und das... ist dann einfach so.
    Was für Gedanken hast du denn, wenn du merkst, dass es dich stört? Wenn du konkret benennen kannst, was dich daran stört, kann man vielleicht eher etwas drehen.
    Aber wenn das einfach Einstellungssache ist, passt es vielleicht einfach nicht, und dann wäre Trennung vielleicht doch eine Option.
     
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  • sweet-jacob
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    28 April 2020
    #20
    Ich bin ja kein großer Anhänger von Drogen, will aber auch gar nicht dazu groß diskutieren, das ist ein sehr weites Feld.

    Wenn es ihn und sein Leben beeinträchtig und auch eine Beeinträchtigung für Eure Beziehung darstellt, dann ist das einfach ein Problem und Du musst Dir schon die Frage - mit offenem Ergebnis - stellen, ob Ihr eine Zukunft habt.
    Deinetwegen aufhören ist immer ein wenig schwierig. Ich denke er sollte für sich selbst damit aufhören.

    Wenn es für Dich unvereinbar ist und falsch ist, so viel, so regelmäßig zu kiffen, dann musst Du da meines Erachtens konsequent bleiben. Die Haltung, die Du momentan zeigst ist ... "was kann ich tun und ich ordne mich lieber unter", dann befürchte ich nur gehst Du vor allem unter. Emotional.

    Ich bin da auch kein Experte und vorsorglich: will dir nicht ans Bein "...".
    Ich hab nur ein wenig geschaut und die meisten Suchtkliniken sind breiter aufgestellt und drehen sich nicht nur um EINE Sucht (ich habe keine Studie dazu erstellt). Bei der von mir genannten Klinik gibt es aber auch eine gesonderte Beschreibung von Cannabissucht.
     
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