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    6 Juni 2020
    #1

    Ohne die Umsetzung von Cuckolding-Fantasie nie wieder Sex?

    Hallo,

    einige kennen Beiträge zu dem Thema von mir aus der Vergangenheit...

    Sollte man die Fantasie dauerhaft unterdrücken oder komplett vergessen oder sie doch ausleben?

    Bevor ich meine Situation schildere, ist es mein Ziel den „Cuckold Fetisch“ bei der Selbstbefriedigung zu bewahren da es mir ja total gefällt, mich sehr erregt wenn ich daran denke. Gleichzeitig möchte ich aber trotzdem auch mit meiner Frau wieder ein normales Sexleben führen können.

    zu meiner Situation: zu Beginn unserer Beziehung war der Sex von Anfang an eher suboptimal. Da war allerdings mein Verlangen nach ihr noch da. Wobei sich auch das schnell änderte. Also es ist nicht so dass grundsätzlich gar keine Lust auf sie da gewesen wäre, aber nicht bzw. kaum/selten so, dass ich mit dem Gedanken dass ich sie ficken möchte geil wurde. In meinem Kopf ging es immer um ihre Erregung, ihre Geilheit, wie sie gefickt wird.

    Es ist so, dass in meiner Fantasie und bei der Selbstbefriedigung, die andere Person eine untergeordnete Rolle spielt. Das heißt diese Person könnte dann ja jeder sein, auch ich.
    Allerdings ist derjenige ja dominant, bringt sie dazu, dass sie völlig hemmungslos ist. So wie ich es fantasiere eben, aber das bin ich ja (leider) nicht.
    Vielleicht wünsche ich mir, dass ich diese Person sein könnte.

    Wenn wir miteinander Sex haben wird mein Penis leider nur noch kaum hart.
    Erstmal da ich es schon sehr lange nicht mehr hatte, dass die Anziehung so stark ist, dass ich nur davon schon erregt werde und alles von alleine läuft.
    Wenn ich versuche im hier und jetzt zu sein, funktioniert es nicht.
    Vielleicht liegt es auch daran, dass sie die süße ist, eher niedlich. Eher wie ne Tochter die man beschützen will, statt vögeln. Beim Sex kann sie bestimmt auch anders. Und diese Schlampe möchte ich entlocken, glaube aber dass ich es nie schaffen werde (klar vielleicht habe ich da völlig überzogene Vorstellungen und sie wird auch beim Sex immer brav sein), da ich aber selbst devot bin, habe ich das Gefühl dass ich nie der sein werde, der mit ihr diesen Sex haben wird.
    Es ist dann nicht so, dass sich durch das berühren, leidenschaftliche Küssen beim Vorspiel gar nichts regt (er wird meist so halbsteif/halb schlaff).
    Wenn ich dann meine Gedanken auf das Cuckolding lenke, merke ich auf jeden fall, dass es etwas hilft. Es ist allerdings nie so gut, wie wenn ich es mir selbst mache.
    Und wenn ich dann schwerer, lauter atme (weil ich mir in diesem Moment wieder vorstelle, wie sie gefickt wird und sich dabei total gehen lässt, es genießt) und sie das wahrscheinlich spürt und sie dann auch mit mehr Leidenschaft dabei ist, dann ist es bei mir aber sofort wieder vorbei.
    Entweder sagt mir mein Kopf dann, dass ich diese Person nicht sein möchte, kann oder ich kaufe es meiner Frau nicht ab dass meine Frau mich begehrt.
    Ich muss mir vielleicht eingestehen, dass ich den Sex mit ihr nicht vermisse, da es mir schon sehr lange ausreicht, die Fantasie mit der Selbstbefriedigung auszuleben.

    Ich liebe sie immer noch, allerdings werde ich nur geil, wenn ich daran denke wie sie gefickt wird.
    Ich weiß nicht was meine Gedanken mir damit sagen wollen...
    Kann ich sie erst wieder begehren, wenn durch den Sex mit einem anderen Mann (durch die Eifersucht/Neid) die Lust auf den Sex mit ihr wieder zurück kommt?
    Ich weiß aber nicht ob ich das wirklich will...
     
  • User 106548
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    6 Juni 2020
    #2
    Was will denn Deine Freundin?
     
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    6 Juni 2020
    #3
    ich habe es bisher nur einmal offen angesprochen.
    Ihr von der Fantasie erzählt, aber ohne auch noch zu sagen „ich will das...können wir es ausprobieren?...usw“.
    Daraufhin sagte sie „dass sie sich das in einer Beziehung nicht vorstellen kann und außerdem müsste sie dafür ein anderer/andere Männer überhaupt wollen“
     
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    6 Juni 2020
    #4
    erinnert mich sehr an einen Ex von mir...

    woher kommen deine Fantasien? Kann es sein, dass du so in ihnen gefangen bist, dass "normaler" Sex keinen Reiz mehr hat?

    Bei einem Ex war es so, dass er pornosüchtig war und nur noch Lust hatte, wenn wir irgendwelche Szenen/Stellungen/Praktiken aus Pornos nachstellten. Das ging leider nachher soweit, dass er verlangte, ich solle mir die Brüste vergrößern lassen oder Praktiken, die ich nicht mochte.

    Wir haben uns dann, hauptsächlich deswegen getrennt und er hatte wohl noch lange mit diesem Problem/Fetisch auch bei anderen Frauen zu kämpfen. Inzwischen -so hat er mir erzählt- hat er es geschafft diese Pornosucht einzusehen und zu überwinden und ist in der Lage, ganz normalen Sex zu haben und dabei seine Partnerin und die Situation real als die zu sehen, die sie ist, keine illusorischen Anforderungen mehr an den Sex zu stellen

    BTW: gerade Cuckold Fantasien sind ja recht häufig, aber zwischen Fantasie und Realität liegen Welten. Die meisten, die sich wünschen und dann wirklich sehen wie ihre Partnerin von einem anderen gevögelt wird, dabei vielleicht lauter stöhnt oder schneller zum Höhepunkt kommt, landen ganz schnell in einer Realität aus Neid, Eifersucht und Reue es zugelassen zu haben
     
    Zuletzt bearbeitet: 6 Juni 2020
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    6 Juni 2020
    #5
    War ja schon öfter Thema und ich vermute dein Problem immer noch ganz woanders.

    Leistungsdruck. Den du dir selbst machst

    Mark11 stellt schon die richtige Frage. Was will sie?
    Wenn ich mich recht erinnere, hat sie kein Interesse?

    Wenn du eine andere Vorstellung von Sex hast als sie, eure Vorlieben auseinander gehen, dann seid ihr vielleicht nicht kompatibel. Kommt vor.

    Wenn du allerdings eine festgefahrene Vorstellung hast, wie Sex aussehen muss, geprägt durch Pornos etc. damit er gut ist, dann liegt das Problem nochmal ein bisschen anders.

    Wie gefällt deiner Frau denn der Sex mit dir?
    Kommt von der Seite auch Druck, oder ist das nur in deinem Kopf?

    Vergiss doch mal das Cuckold Ding und konzentriere dich darauf, woher der Gedanke kommt, dass du nicht gut genug, dominant genug oder sonstwie bist.
    Dazu musst du etwas tiefer graben, aber momentan suchst du für dich die einfachste Lösung, die ist, dass du scheinbar ein Cuckold bist.

    Meine ehrliche Meinung dazu ist, dass das ausleben dieser Fantasie dein Selbstbewusstsein ganz in den Keller bringt und egal was mit einem anderen Mann und ihr laufen würde, egal wie gut oder schlecht sie es findet, du für dich die Bestätigung finden würdest, es nicht "zu bringen" .

    Du hast dieses Vertrauen gar nicht, die du bräuchtest um dir deiner Partnerin und deiner Beziehung sicher zu sein und somit eine solche Situation auch auf einer Ebene genießen zu können.
     
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  • jaandreas
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    6 Juni 2020
    #6
    Ziemlich verzwickte Situation wie ja das obige Beispiel es auch klar ausdrückt .., allerdings das beim Themenstarter die Frau sagt zuerst müsse sie erst einer wollen zeigt ein gewisses Interesse
     
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  • mz86
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    6 Juni 2020
    #7

    das kann natürlich sein.
    Nur im Unterschied zu deinem Ex würde ich keine Erwartungen an sie stellen.

    Ich würde meine Fetische schon so selbst einschätzen, dass sie noch harmlos sind, im Gegensatz zu anderen Dingen die es so gibt.

    Es ist aber die devote geile Schlampe die mich geil macht.

    Ich könntw jetzt sagen, wie kann ich das auch schaffen?
    Aber ich möchte/kann nicht ohne die Fantasie dass meine Partnerin die devote, schüchterne ist, aber sich vor einem dominanten Mann (ohne SM usw) total hingibt.
     
  • loveit2020
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    6 Juni 2020
    #8
    Hast du dazu auch den letzten, nachgetragen Absatz in meinem post gelesen?
     
  • mz86
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    #9
    Bluetenstaub

    Off-Topic:
    Wenn du allerdings eine festgefahrene Vorstellung hast, wie Sex aussehen muss, geprägt durch Pornos etc. damit er gut ist, dann liegt das Problem nochmal ein bisschen anders.


    Ja, das kann schon sein dass die Vorstellung ist, wie im Porno.

    Ich muss dazu sagen, ich bin sexuell ein Spätzünder, habe zwar auch schon mal einen Porno gesehen, allerdings befriedige ich mich dabei nicht selbst. Und ich merke wenn ich sowas sehe, dass mich das nicht kickt und nicht erregt (vielleicht weil ich weiß, dass es gespielt ist).

    Bei Filmen mit Sexszenen ist das schon etwas anders.
    Klar auch Filme sind nicht das Real Life, aber vielleicht hat sich das Verhalten in den Sexszenen bei mir festgebrannt und ich möchte es in die Realität übertragen.


    Off-Topic:
    Wie gefällt deiner Frau denn der Sex mit dir?


    von ihrer Seite aus äußert sie sich da nie so richtig.
    Aber wenn ich sie frage, dann sagt sie dass es ihr gefällt.
    Sie hat scheinbar keine besonderen Vorlieben.
    Früher mochte sie es mal in Handschellen oder zumindest an einem arm fester gepackt zu werden (also auf ein bisschen Unterwerfung stand sie immer, aber ohne Gewalt). Gab aber auch schon Momente in denen es bei ihr eher in Angst umschlug, daher ist sie ängstlicher geworden.
    Allerdings habe ich es auch nicht mehr probiert sie so anzupacken, da das Gefühl wenn sie mir zeigt oder sagt (also deutlich macht) dass sie es nicht will, mich dann frustriert.
    Und ich mir einrede, sie könnte es bei einem fremden zulassen (dass sie generell wilderen Sex mit anderen haben könnte) nur mit mir nicht, da ich der Mann bin den sie liebt, mit dem sie kuscheln, streicheln, zärtlich sein will.
    Nicht die dreckige, geile Schlampe...
     
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    6 Juni 2020
    #10
    Interessant. Ich lese vor Allem:
    Und damit hat sich doch diese ganze Gedankenschubserei erledigt. Du willst dominiert werden und aus
    wird mit größter Sicherheit nie
    werden. Das ist eine reine Männerphantasie.
     
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    6 Juni 2020
    #11
    Oben hast du geschrieben, dass du selbst devot bist und du wünscht dir aber eine "devote geile Schlampe" im Bett? Wie geht dass zusammen?

    Aber das bist doch du der sich das einredet. Ihr gefällt es offenbar.

    Ein unsicherer Mann, wie du es scheinbar bist, mit keinem großen Selbstbewusstsein, hilft es aber nicht ein Cuckold zu sein, dass würde doch alles kaputt machen und alle DEINE Zweifel an DIR selbst bestätigen, egal ob deine Frau es dann toll oder ganz schrecklich finden würde.

    Du vertraust ihr nicht, dass der Sex für sie gut ist, weil DU DICH SELBST nicht für gut genug hältst. Selbstbewusstsein, Selbstbewusstsein, Selbstbewusstsein.
    Was kannst du ihr geben? Was traust du dir zu? Wie offen sprecht ihr?
     
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  • mz86
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    #12
    Bluetenstaub

    Off-Topic:
    Oben hast du geschrieben, dass du selbst devot bist und du wünscht dir aber eine "devote geile Schlampe" im Bett? Wie geht dass zusammen?


    Genau das ist es ja.

    Vielleicht weil ich weiß dass ich nie dominant sein werde.
    Auch was Dominanz/Devotheit angeht, das definiert ja jeder anders. Für die einen ist Dominanz wenn der Mann der Frau auch mal nen Klaps gibt oder eben fest zupackt oder ihr eben deutlich zeigt, sagt dass sie seine Schlampe sein soll.
    All das kann ich nicht. Möchte meine Frau aber so erleben und daher vielleicht der Wunsch wie ein anderer sie dazu treibt.

    Off-Topic:
    Du vertraust ihr nicht, dass der Sex für sie gut ist, weil DU DICH SELBST nicht für gut genug hältst. Selbstbewusstsein, Selbstbewusstsein, Selbstbewusstsein.


    Ja damit hast du recht! Natürlich könnte ich jetzt an meinem Selbstbewusstsein arbeiten.
    Ich glaube meine Fantasie, dass sie es mit einem anderen erlebt ist deshalb vorhanden, das sie mir zum einen absichtlich weh tut...mir zeigt wie sehr sie es mit dem anderen genießt.
    Zum anderen aber wahrscheinlich auch, dass ich danach wieder am Zug bin....dass ich mithalten kann.
    Dass ich Motivation dadurch erlange und ich zeige dass ich das auch kann.
    Denn ich glaube dass ich es schon in mir drin habe.
    Aber es würde vielleicht wie eine „Anleitung“ helfen.
    Und zum anderen, ist es evtl. so dass ich spüren muss dass wenn meine Frau könnte, andere Männer vernaschen kann, sie von anderen begehrt wird.
    Und es am Ende bei mir klick macht und ich mich um sie bemühe und nicht mehr teile.
     
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    6 Juni 2020
    #13
    Dass sind fromme Wünsche, die du da hast.
    Aber wenn du ohne dem doch schon unglücklich bist und dir selbst Druck machst, wie soll es dann besser werden, wenn jemand anders dir deine vermeintlichen Schwächen aufzeigt? Davon wird dein Selbstbewusstsein doch nicht größer, der Leistungsdruck, den du an dich selbst hast, nicht geringer. Du hoffst, dass irgendwer, natürlich nicht du selbst, schnipst und schon steht da ein zehn Zentimeter größerer, selbstbewusster Typ, der deine Frau mit Leichtigkeit um den linken kleinen Finger wickelt und ihr mal zeigt wo der Hase so hoppelt.

    Bisschen unrealistisch, oder?

    Versuch doch mal an deinen Baustellen zu arbeiten.
    Wie kommst du darauf, dass es nicht reicht, was du tust?
    Wie kommst du darauf, dass deine Frau die "devote geile Schlampe" im Bett geben könnte oder überhaupt wollte?
    Was wünscht du dir von deiner Partnerin? Wie würde ein erfüllendes Sexleben aussehen, in dem auch du das Gefühl hast, gut zu sein und dich wohl zu fühlen?
    Warum traust du dich nicht, deine Wünsche auszuleben?
    Warum redest du mit ihr über einen weiteren Mann, aber offenbar nicht darüber, dass du sie gern mal wieder mit Handschellen an den Bettpfosten binden möchtest?

    Versuch mal das zu formulieren, ohne eine dritte Person zu erwähnen. Denk mal nur an dich und sie. Du antwortest auf alle Fragen nur "Er könnte, er könnte, er könnte". Es würde deutlich helfen, sich mal darauf zu konzentrieren was du kannst, was du willst und was dir fehlt.
     
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    6 Juni 2020
    #14
    Dass Cuckoldfantasien letzlich auf einem abgewerteten psychosexuellen Selbstbild fußen ist keine Neuigkeit auch wenn diese Tatsache dieserorts immer wieder zu hysterischen Reaktionen führt.

    Und so ist es auch hier:

    Dazu kommt ein total verschrobenes Bild von weiblicher Sexualität:

    Folgendes:

    Der Glaube, dass in jeder Frau, oider auch nur der Mehrzahl der Frauen, die "dreckige geile Schlampe" steckt, die von einem "dominanten Macker herausgeholt wird" ist sowohl derbe falsch als auch nebenbei übelst sexistisch.

    Du hast dir das eingeredet, weil du die "dreckige geile Schlampe" erregend findest. Da du die nicht bekommst, wertest du dich sexuell ab und fantasierst nun davon dass im Wesentlichen ein anderer für Dich diese "Schlampe" aus deiner Freundin zutagevergewaltigt.

    Die Assoziation zwischen Zärtlichkeit, Liebe, Süße auf der einen Seite und Inzest auf der anderen Seite finde ich übrigens auch höchst bedenklich. Für dich ist somit nur brutaler, "dreckiger" Sex der sanktionierte und zulässige und erregende Sex.

    Fazit:

    Ich denke dass du deine ganze Energie auf die Reparatur deiner Selbsteinschätzung und die Korrektur deines Frauenbildes und deiner Sexualkonzeption lenken solltest, nicht auf die Erfüllung des Blitzableiterfetisches. Symptomfrickeln ist immer Kinderkacke, Ursachenbehandlung ist die wahre Sache.
     
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    6 Juni 2020
    #15
    Das ist aber mächtig an der Oberfläche gekratzt. Zuerst mal sollte definiert werden, was die "dreckige, geile Schlampe" denn überhaupt bedeuten soll. Für den einen ist das, wenn sie sich bspw auch mal Strapse anzieht, der andere hingegen sieht darin ein Bild des flehenden Würgereizes beim deepthroaten. Wie du siehst, gibt es hier eher kein einheitliches Bild. Das dominante Männer, welche - und das kann verallgemeinernd angenommen werden - viel eher führen und somit vllt auch etwas unsicheren Damen Sicherheit geben, ist es überhaupt nicht von der Hand zu weisen, dass diese Männer etwas "herausholen" was devote/unsichere Typen nicht schaffen.

    Wohl gemerkt möchte ich hier aber anmerken, dass weibliche Sexualität auf gar keinen Fall über einen Kamm geschert werden kann und sollte.

    Setzt du hier "Schlampe" (was auch immer das bedeuten soll) tatsächlich damit gleich, jemanden zu vergewaltigen? Starkes Brett die Dame, sowas finde ich dann durchaus bedenklich. Interpretierst du hier nicht viel eher "dreckige Sexualität" als etwas total falsches? Nur mein Eindruck.

    Zum TE: Woher seine Cuckhold Fantasie kommt hat er sich eigentlich selbst beantwortet. Würde ich aber überhaupt nicht beurteilen oder verurteilen wollen und können. Meiner Meinung nach liegt dein Problem allerdings an ganz anderer Stelle:

    Si ist für dich wie eine Tochter!

    Sorry, dann ist diese Frau einfach nicht die Frau, an welche du dich binden solltest!
     
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    6 Juni 2020
    #16
    Dein "Eindruck" könnte durch sinnerfassendes Lesen schnell korrigiert werden.
     
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  • mz86
    mz86 (34)
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    6 Juni 2020
    #17
    Bluetenstaub

    Off-Topic:
    Wie kommst du darauf, dass deine Frau die "devote geile Schlampe" im Bett geben könnte oder überhaupt wollte?
    Was wünscht du dir von deiner Partnerin?


    erstmal finde ich es gut was du schreibst. Diese beiden Dinge hängen allerdings doch zusammen.
    Was wünschst du dir von deiner Partnerin:

    Meine Einstellung beim Sex ist immer - ich werde am Ende schon selbst zum Höhepunkt kommen. Daher geht es mir immer um die Lust der Frau.

    Ich wünsche mir von meiner Frau, dass sie sich voll hingeben kann (wenn eine dritte Person zuschauen würde, würde diese vielleicht sagen „also ich weiß gar nicht was du willst? deine Frau zeigt dir doch dass sie dich will, dass sie hemmungslos ist“.

    Auf mich wirkt es aber immer noch so, wie als könne sie sich nicht komplett gehen lassen.

    Sie war aber tatsächlich manchmal auch nicht bei der Sache, hatte im Studium und jetzt die Arbeit viel Stress, da sind ihre Gedanken ständig wo anders, das hat sie auch selbst schon zugegeben.

    Da sehe ich an ihrem Gesichtsausdruck dass sie jetzt eigentlich keine Lust hat oder einfach die Gedanken abschweifen.
    Aber sie war auch schon wenige male entspannt.
    Trotzdem habe ich das Gefühl das etwas fehlt.

    Dazu kommt, dass sie sich beim stöhnen immer den Mund zugehalten hat (früher in unsrer Mietwohnung wegen den Nachbarn).
    Ihr ist es unangenehm wenn andere mitbekommen würden dass wir Sex haben.
    Ihr Stöhnen äußert sich in einem hohen Piepsen.
    Ich möchte zwar, dass sie sich so natürlich verhält wie sie eben einfach ist...weil etwas vorspielen, das ist albern und bringt mir nichts.

    Ich wünsche mir aber, dass sie bei der Penetration, auch wenn ich sie dann doch mal lecken darf, förmlich explodiert.
    Dass sie heftige Orgasmen hat, dass sie laut stöhnt. Dass ich ihr in ihren Augen ansehe, dass sie in diesem Moment der glücklichste Mensch auf der Welt ist.

    Und als ich sie mal früher fragte, ob ich zu den schlechtesten oder den besseren Sexpartnern von ihr gehöre, sagte sie zu den besten.
    Ob das wirklich stimmt oder sie es nur sagte um mich nicht zu verletzen, keine Ahnung.

    Ist vielleicht auch schwer für mich, weil sie vergleiche hatte, ich nicht. Sie meine erste war.
    Und dann sagte sie mir ja aber, dass ich mit einem nie mithalten werde können. Das hatte mich zunächst verletzt, Neid kam hoch. Gleichzeitig aber auch Erregung, weil ich da merkte, dass es mich geil macht, wenn sie sich rar macht.
    Damals war es aber auch die Situation.
    Sie sagte das war auch das einzige mal wo sie den Sex tatsächlich wollte.
    Er war mit ihr spazieren und hat sie ein gutes Stück dann auf seinen Armen nach hause getragen.

    Ansonsten hatte sie ONS (da ging es darum ihrem Ex aber auch hauptsächlich sich selbst zu beweisen, dass sie nicht so schlecht im Bett ist. Ihr Ex hatte die Beziehung beendet weil ihm der Sex qualitativ aber ich glaube auch quantitativ nicht genug war).

    Und jetzt kommen wir dazu ob sie das wollen würde:
    Ich habe ihr auch vor einiger Zeit mal genau beschrieben, wie ich sie mir vorstelle wenn sie mit einem anderen Sex hat.
    Da hat sie die Antwort ja gegeben. Das was ihr hier auch dazu schreibt:
    Das meine Vorstellungen unrealistisch sind.

    Mein Problem ist aber:

    wie soll ich diese Vorstellungen loswerden?

    und wie soll ich dann normalen Sex mit ihr haben? Wie soll ich andere Vorlieben, Fetische entwickeln? bzw geht das überhaupt?
    Mich erregt ja sonst nichts anderes.
    Von Zärtlichkeiten, liebevollem Sex regte sich (zumindest bis Stand heute) nichts.

    Bisher brauche ich es wild, leidenschaftlich, intensive Zungenküsse. Also den schnellen Sex (Quickies).
    Sie sagte mir oft „du bist so stürmig“.
    Aber wenn ich extrem geil werde, dann kann ich nicht langsam machen, total runterfahren, gefühlvoll.

    Und ich komme mir dann „verarscht“ vor,
    wenn sie es mit mir nicht kann. Bei ihren ONS da hatte sie aber den wilden Sex.
    Ich wollte zb mal Doggy Style mit ihr probieren.
    Sie hatte mit einem ihrer ONS Doggy.
    Sie meinte dann „das kann ich mir in einer Beziehung irgendwie eher nicht vorstellen“.
     
    Zuletzt bearbeitet: 6 Juni 2020
  • knackisch72
    Ist noch neu hier
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    6 Juni 2020
    #18
    Hallo.....

    Hm, ich stelle mir hier nur eine Frage...... oder auch mehr...
    Wieso sprechen zwei Erwachsene Menschen nicht über dieses so sensible Thema?
    Ist es mangelndes Vertrauen beider Seiten oder was hält Dich/Euch davon ab über Eure Wünsche bzw Sehnsüchte zu sprechen?
    Sorry wenn ich wenig Verständnis für die Situation habe.
    Ich selber habe auch diese Fantasie das ich zusehe wie meine Frau sich von einem anderen Mann befriedigen lässt und mir zeigt wie sehr Sie das genießt. Aber wir haben das für uns geklärt und wollen das beide nicht real ausleben. Wir nehmen dann Spielzeug mit dazu..... oder betreiben Dirty Talk.....

    In deinem Fall denke ich allerdings auch das Ihr beide Eure Sexualität unterdrückt oder für euch keine Priorität besitzt.
     
  • Bluetenstaub
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    6 Juni 2020
    #19
    Aber das sind doch mal greifbare Dinge, über die man reden kann.

    Wenn sie auch ein bisschen gehemmt ist, dann verunsichert das natürlich.

    Hingeben und fallen lassen muss sie sich, du kannst bestenfalls einen angenehmen Rahmen für sie schaffen, der ihr das theoretisch möglich macht.

    Was ist denn wenn man mal am Kleinkram arbeitet und schaut was sich tut.
    Wenn sie nicht gehört werden will, kannst du ihr auch den Mund zuhalten, oder sie mit einem Tuch knebeln.

    Du kannst ihr doch auch währenddessen sagen, was dir grad gefällt, und das dich genau das anmacht.


    Natürlich nicht alles auf einmal und natürlich alles vorsichtig, einfach mal probieren, dass kann schon einen ganz anderen Effekt haben.
    Sie sollte natürlich nichts mitmachen, was sie nicht möchte.
    Hätte ihr zum Beispiel Doggy gut gefallen, würde sie es mit dir sicher auch tun, nun ist es aber offenbar negativ besetzt.
    Also das Gegenteil von dem was du annimmst.

    Irgendwie liest sich das alles ein bisschen Vorurteilsbeladen. Sie mag dies und das nicht, weil es "falsch, schmutzig, dreckig" wie auch immer ist, vielleicht auch einfach nicht gefällt.
    Du kommst dir deshalb "verarscht" vor, hast aber auch nicht Mittel, Wege und den Schneid ihr deine Ansicht näher zu bringen, beziehst es auf dich, obwohl es ihr Ding ist und sie ihre Gründe und auch das Recht hat etwas auch einfach so nicht zu wollen. Unabhängig von dir.
    Es fehlt ganz viel Sicherheit auf beiden Seiten, so wie es sich liest.
    Statt jetzt drei Schritte vor zu gehen und fremde Personen mit einzubeziehen, die eure Probleme jetzt irgendwie auch nicht lösen, solltet ihr gemeinsam überlegen, was vorstellbar ist und was nicht. Vorsichtig Dinge ausprobieren.

    Doggy ist vorerst raus, was ist mit Löffelchen oder Elefant?
    Wild und leidenschaftlich kann doch auch mehr als ein Quickie und knutschen sein. Kümmere dich um sie, finde raus was ihr gefällt, wo sie berührt werden möchte, wie sie berührt werden möchte. Man kann auch mit den Händen und Lippen zeigen, wie sehr man begehrt, nicht nur mit dem Penis.
    Ich will dir jetzt nicht Unrecht tun, aber das klingt alles so technisch und schwierig zu verstehen. Du magst Quickies, weil wild und leidenschaftlich, aber im Vordergrund soll die Lust der Frau stehen.
    Bekommt sie überhaupt Orgasmen?

    Und das ist wieder dein Part. Du bist ja kein Tier, du kannst deinen Trieb natürlich regulieren.

    Ich glaube da ist echt super viel, was ihr durch Kommunikation lösen könnt. Du musst nur diese anderen Menschen aus eurem Bett und deinem Kopf verbannen, dass hat nichts mit euch, hier, jetzt und der Situation zu tun.
    Vergangenheit ist Vergangenheit.

    Ich fahr nicht mehr Rollschuh, obwohl ich das früher gern getan habe, ich hab nichts gegen Rollschuhe, aber es fehlt mir halt auch nicht, ich hab auch nicht das Bedürfnis welche zu kaufen um es mal wieder auszuprobieren.
    So kann das einfach auch mit Vorlieben oder Abneigungen jeglicher Art sein. Manchmal ist es einfach so wie es ist und nichts persönliches.
     
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    6 Juni 2020
    #20
    Bluetenstaub

    Off-Topic:
    Ich will dir jetzt nicht Unrecht tun, aber das klingt alles so technisch und schwierig zu verstehen. Du magst Quickies, weil wild und leidenschaftlich, aber im Vordergrund soll die Lust der Frau stehen.
    Bekommt sie überhaupt Orgasmen?


    Das ist eine gute Frage und ob sie die ehrlich beantwortet hat weiß ich nicht.
    Aber zu Beginn als wir Sex hatten, war einmal die Situation wo sie mehrere Orgasmen hintereinander hatte. Dachten wir beide damals.

    Nach 4 Jahren setzte sie die Pille ab (seit dem hat sie ja erst richtig Lust. Die Pille hemmte ihre Lust, daher hatten wir von Anfang an kaum Sex). Sie hatte mich früher aufgrund der Unlust zurückgewiesen. Das nagte an mir, tut es wahrscheinlich bis heute. Und auch ein Grund warum ich die Selbstbefriedigung dem Sex komplett vor zog.

    Aber zurück zum Orgasmus:
    sie sagte mir dann damals nachdem sie die Pille absetzte „Ich glaube ich hatte nie wirklich Orgasmen“. Das war auch das erste mal dass sie sich selbstbefriedigte (weil ich früher schon immer sagte probier das doch mal aus....da schämte sie sich, wollte es nie. Irgendwann hat sie scheinbar ihre Meinung geändert. Sie bedankte sich auch bei mir, dass ich ihr den Anstoß gab).
    Ich dachte immer an ihrem Stöhnen erkennen zu können, ob sie tatsächlich einen Orgasmus hatte.
    Aber sie lernte durch den Vibrator das erste mal „ihr Körpergefühl“ kennen.
    Und da probierte sie auch einen vaginalen Vib aus, stellte für sich fest, dass es sich für sie am besten anfühlt wenn ihre Klit stimuliert wird.

    Off-Topic:
    Du musst nur diese anderen Menschen aus eurem Bett und deinem Kopf verbannen, dass hat nichts mit euch, hier, jetzt und der Situation zu tun.

    Vergangenheit ist Vergangenheit.


    Ich kann es nicht einfach ablegen.
    Meine Einstellung ist „wenn andere Männer früher sie anders erlebt haben, möchte ich das auch“. Ich bin neidig auf die Männer.
    Ich habe ihr auch schon gesagt, dass ich mir gewünscht hätte, ich wäre einer der ONS gewesen.
    Woraus dann aber eine Beziehung entstanden wäre.
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 6 Juni 2020 ---
    Dazu kommt dass wir den Kinderwunsch haben (alles sehr verstrickt), aber wie soll das funktionieren, wenn ich sie nicht richtig begehren kann ohne die Cuckold Fantasie....

    Es ist tatsächlich so, wenn der Kinderwunsch nicht da wäre, hätte ich weiter kein Problem etwas zu ändern.
    Jeder würde sich selbst befriedigen, sie generell weniger als ich und ich hätte weiter meine Fantasie.
    Genau so würde es wahrscheinlich auch wieder kommen, wenn das Kind mal da wäre.
    Aber für den Wunsch muss man am Sexleben halt was verändern...
     

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