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    4 Juli 2018
    #1

    Studium Studium empfohlen nur ich habe keine Ahnung wo es hingehen soll.

    Hallo zusammen. Mir wurde bei der spezifischen Jobberatung für Autisten ein Studium über Immatrikulationsprüfung empfohlen!!

    Nun habe ich diese für Geschichte, Theologie und Mythologie abgelegt und jedesmal bestanden. Aber mir wurde nahegelegt erstmal mein Englisch zu verbessern bzw aufzubauen .


    Mein Hauptproblem ist. Ein Studium in meinem Alter währe ein Sprung ins kalte Wasser. Dazu die Ängste vorm Versagen. Dass ich zwar die Prüfungen bestanden habe aber versage.

    Ich habe davon auch wenig Ahnung wie fordernd die Studiengänge sein werden.

    Sollte ich mich für Geschichte entscheiden müsste ich rein Theoretisch sogar auf Lehramt machen um überhaupt ne kleine Job Chance zu haben.

    Klar würde mich gerrade diese Kombi reizen, aber irgendwie habe ich Angst davor dann naher daran zu scheitern.

    Zu dem Thema habe ich in Zwei Wochen noch ein Termin an der Uni.
     
  • User 91095
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    4 Juli 2018
    #2
    Warum wurde dir das denn empfohlen?
     
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  • wild_rose
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    4 Juli 2018
    #3
    Ich kenne dich zwar nur über ein paar Tage persönlich, und ansonsten über das Forum, aber ich würde dir spontan erstmal von Lehramt abraten.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass du dem immensen Stress durch Schüler auf Dauer gewachsen wärst, grade in der Doppelbelastung Staatsexamen-Unterricht.
    Außerdem braucht es zumindest so wie ich es kenne immer mindestens zwei Fächer, je nach Bundesland auch drei.
    Was würdest du zusätzlich machen wollen?
    PoWi? Du dürftest deine Meinung nicht in den Unterricht mit einfließen lassen, müsstest vor den Schülern neutral bleiben, und auch Schüler, die nicht mit deiner Meinung konform sind, neutral nach Leistung bewerten.
    Könntest du das?
    Oder hast du noch ein weiteres Interesse oder eine Stärke, die du nutzen könntest?
    Müsstest du dann eine erneute Prüfung bestehen?

    Wie sieht es mit den anderen beiden Fächern aus, was würdest du mit diesem Studium anfangen wollen? Hast du Berufswünsche in die Richtung, was würde dir gefallen?

    Hat die Berufsberatung gesagt, warum sie dir ein Studium empfehlen würden?

    Über dein Alter würde ich mir mal keine Sorgen machen, so alt bist du doch noch gar nicht, oder?
     
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  • User 135918
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    4 Juli 2018
    #4
    Weil ich angeblich nach den Tests und der Bewertung die Fähigkeiten dazu habe. Dazu auch da die Berufe die zu mir passen meist nur damit zu erreichen sind.

    Ist halt schwer ne Kombisstelle zwischen Wissenschaftlicher Hilfskraft und Fachkraft zu bekommen.

    Dazu ist bekannt, dass ich schon in der Schule übertrieben habe mit Referaten und diese Aufsätze nach Aussage der Lehrer ehr an Wissenschaftliche Arbeiten ran kamen.
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 4 Juli 2018 ---
    Das mit dem Lehramt war ja nur so eine Idee wo es als Historiker Jobs gibt.

    Ich würde halt am Liebsten an den Zusammenhängen von Religionen, Naturkatastrophen, Klimatischen Veränderungen und Kriegen forschen. Kurzum auch in die Abgründe der Geschichte schauen. Herrraus zu finden warum der Mensch zu Genoziden fähig ist.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4 Juli 2018
  • wild_rose
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    4 Juli 2018
    #5
    Und angenommen du studierst ein Fach, mit dem du das theoretisch erreichen könntest.
    Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass du genau so einen Job findest?
    Und wärst du auch mit den anderen Möglichkeiten, die sich dir mit diesem Studium bieten, zufrieden?

    Und, ich will dir nicht zu nahe treten, aber wie stellst du dir das vor, wissenschaftliche Arbeiten zu schreiben, Hausarbeiten zu schreiben, wenn du in Wörter wie Genozid Fehler einbaust?
    Ist das, weil du dir hier keine Mühe gibst, oder hast du da wirklich Probleme?

    Ich möchte dir das Studium eigentlich nicht ausreden, ich fände es toll, wenn du einen passenden Job findest.
    Vielleicht gibt es ja auch entsprechende Förderungen, die du in Anspruch nehmen kannst?
     
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    4 Juli 2018
    #6
    Schau dir doch für dich interessante Fächer als Gasthörer an. Dabei kannst du auch herausfinden, ob das Studentenleben grundsätzlich was für dich ist, ohne dass es dabei "um etwas geht".
     
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    4 Juli 2018
    #7
    Hast du schonmal geschaut, ob es in der Richtung nicht sogar Forschungen gibt und du eben genau auch da hin gehst: In die Forschung? Erstmal dann als wissenschaftlicher Mitarbeiter an einer Uni und später an einem Institut?

    Ja, in der freien Wirtschaft gewinnt man mit einem Geschichtsstudium keinen Blumentopf, aber wenn man eh lieber forschen will, muss man ja auch gar nciht in die freie Wirtschaft.
     
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  • John_Sheppard
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    4 Juli 2018
    #8
    Mir hat es bis jetzt immer auf lange Sicht gut getan, mich zu etwas durch zu ringen, vor dem ich Respekt hatte.

    Es ist immer besser etwas zu tun, als auf der Stelle zu treten, zum einen für den Lebenslauf und vor allem für die eigene Psyche.
     
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    4 Juli 2018
    #9
    Was sind denn deine beruflichen Alternativen, wenn du nicht studieren würdest?

    Ich will dich nicht demotivieren, aber als Geisteswissenschaftler in der Forschung ist die berufliche Perspektive eher mau. Darauf würde ich mich nicht verlassen und auf jeden Fall einen Plan B haben. Allerdings glaube ich auch nicht, dass Lehramt für dich wirklich geeignet wäre.
     
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  • John_Sheppard
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    4 Juli 2018
    #10
    Auch wenn du das nicht gerne hörst: ich kann das verstehen warum die Damen und Herren dich ursprünglich der IT zuordnen wollten, du erinnerst mich auch eher an jemanden aus der Ecke.
    Heißt ja nicht, dass du dich da vollkommen drinn vergraben musst, aber ich könnte mir schon vorstellen, dass so ein stilles vor dich hin tüffteln dir eher liegen würde als andere zu unterrichten, die dann noch gegebenenfalls dumme Fragen einwerfen :confused:
     
  • User 135918
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    4 Juli 2018
    #11
    Das ist es ja. Also auf dem Test aufbauend und der Beratung würde für mich nichts am Studium vor bei laufen. Außer ich würde als Fachangestellter Medien und Informationsdienste im Archiv einen Ausbildungsplatz finden.

    Es geht dabei ja darum eine Arbeit zu finden die den spezifischen Fähigkeiten und den Defiziten des Asperger Syndrom gerecht wird. Klar der Buchhandel wäre auch ne Alternative.

    Quer bin ich jedoch kaum unterzubringen weil ich zu weit gefächerte Interessen und Fähigkeiten habe. Die Jobchancen in dem Bereich wo ich hundert Prozent ( bis auf die enorme Konzentrationsprobleme beim Schreiben) hinein passen würde sind noch geringer als in der Wissenschaft.

    Es wurden halt auch noch mehr Studiengänge genannt. Aber an ner Theater Hochschule Regie zu studieren bzw an ner Filmhochschule halte ich für absolut utopisch. Zumal die folgenden Berufe keineswegs stressarm sind!
     
  • froschteich
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    4 Juli 2018
    #12
    Ich hab ja Geschichte und Germanistik studiert und auch so gut wie alle meine Arbeitskollegen in mehreren Städten haben zumindest Ähnliches studiert (teilweise auch in Deutschland) und eines solltest du absolut nicht außer Acht lassen: In den allerallermeisten geisteswissenschaftlichen Fakultäten in unseren Breitengraden bekommst du nur eine wissenschaftliche Stelle, wenn du networken kannst. Also sehr starke soft skills, ein sehr soziales extrovertiertes Wesen und ein sympathisches Auftreten. Und selbst dann gibts da immer mehrere Geier die um eine Stelle kreisen und die alle gerne hin und wieder mit dem verantwortlichen Professor auf einen Kaffee gehen und mit dessen Frau/Mann per du sind.
    Ich hab z. B. ganz objektiv die beste Masterarbeit in dem damaligen Semester geschrieben - die Doktoranden-Stellen wurden dann allerdings mit Leuten besetzt, mit denen sich die Professoren gut verstanden haben. Ich war dafür immer zu introvertiert und mich hat kaum jemand mit Namen gekannt. Damit war meine wissenschaftliche Karriere so gut wie beendet.
    (Später hab ich dann zwar eine wissenschaftliche Stelle in einer Akademie gehabt, aber auch da hab ich es nicht geschafft zu networken, es ist einfach nicht meins).
     
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    4 Juli 2018
    #13
    Das ist es ja.Zudem bin ich ja schon durch den Autismus ein Sonderling. Aber ganz ehrlich gerrade dieses im Team arbeiten sich vernetzen und austauschen reizt mich. Dazu bin ich schon etwas extrovertierter, als dass ich nur über irgendwelchen Schriften brüten würde.
     
  • froschteich
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    4 Juli 2018
    #14
    Off-Topic:
    Naja dieses berufliche Networken hat ja gar nichts mit fachlichem Austausch zu tun, sondern damit ein persönliches Interesse für die Professoren zu zeigen, in ihren Bekanntenkreis hineinzukommen, Rezepte auszutauschen, auf Kaffees zu gehen und dabei über Belangloses zu tratschen. Dann aktiv auf Kollegen zuzugehen, die schon in Projekten sind, diese kennenlernen, über diese zu erfahren, wann ein Platz frei wird, um dann über die Kontakte an die Stelle zu gelangen, etc. Aber eben alles über Sympathien und nicht über fachliche Stärke.
     
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    4 Juli 2018
    #15
    Okay, das hört sich alles für mich nach einer Welt des Scheins an. Ich dachte immer bei der Wissenschaft kommt es auf Kompetenzen an und nicht auf soziale Geflecht.
    Ich bin immer wieder Gasthörer. Zudem habe ich den Youtube Channel der Universität Wien abonniert. Wo ich mit besonderem Interresse Religionswissenschaftliche Lesungen verfolge.

    Besuchen tue ich aus politischem Interresse oft Lesungen bzw Vorträge zum Thema Politikwissenschaften.

    Letztens erst ne Interresante in Saarbrücken zum Thema Unterschied Kommunismus und Sozialismus. Im Anschluss noch ne Diskussionsrunde. War sehr interrresant wie die da wissenschaftlich ran gehen. Kurzum wenn mich was interresiert sitze ich gern als Gasthörer im Saal dabei. Ich kenne auch einige Dozenten persönlich, die mich auch immer wieder fragen warum ich nicht studiere.
     
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    4 Juli 2018
    #16
    Was für einen Schulabschluss hast du denn und hast du eine Ausbildung?
     
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    #17
    Ich bin ausgebildet als Bürokraft dazu habe ich nen qualifizierten Hauptschulabschluss. Deswegen, war bei mir ja auch immer der Gedanke da ist nix zu machen.

    Es ist halt auch dass ich vieles in den Allgemeinen Bereichen dadurch nicht habe.

    Ich bin da schon etwas Buff.

    Wenn dann würde ich eh über die Gewerkschaft erst hierhin gehen : Europäische Akademie der Arbeit: Studieren ohne Abitur

    Das halte ich für realistischer mich darin fortzubilden. Und mich dort erst vorzubereiten
     
    Zuletzt bearbeitet: 4 Juli 2018
  • HarleyQuinn
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    4 Juli 2018
    #18
    Mal Butter bei die Fische: du hattest ja viele Ideen, was du gerne machen möchtest. Denkst du wirklich, du hast den Ehrgeiz und vor allem die Ausdauer (!) ein Studium durchzuziehen?

    Off-Topic:
    Hatte ich übrigens selbst nicht. Deswegen mache ich mit gut 30 jetzt noch mal ne Ausbildung :grin:


    Wäre eine Ausbildung in einer für dich interessanten Richtung eine Option?
     
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    4 Juli 2018
    #19
    Ja eine Ausbildung ist da deffenitiv ne Option. Das Problem da ist dass ich auch nicht recht weiß was passt. Darum bin ich ja da zu der Beratung gegangen. Ergebnis : Studieren Sie!

    Ich bin ganz ehrlich den Ehrgeiz habe ich. Nur naher endet es wie fast immer bei meinen Interessen. Ich möchte alles verknüpfen und dann bleibt das Wesentliche auf der Strecke.

    Ausbildung war Buchhändler in der Diskussion oder Fachangestellter für Medien und Informationsdienste in Bibliotheken.

    Meine Freundin meinte, wenn ich mich mehr für Archäologie interresieren würde gäbe es da auch Berufe abseits der Restauratoren, aber da halte ich mich wegen des Tremors und der Epilepsie für ungeeignet.
     
  • User 113006
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    4 Juli 2018
    #20
    Und was für eine Beratung war das?
     

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