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  • Flöchen99
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    12 März 2018
    #1

    Unterschiedliche Bedürfnisse nach Sex

    Hallo ihr Lieben,

    in meiner inzwischen vergangenen Beziehung bestand da Problem, dass unsere sexuellen Bedürfnisse sehr verschieden waren. Das lag vermutlich teilweise auch an anderen Dingen, aber das spiel für diese Frage keine Rolle. Jedenfalls hatte ich eben ein regelmäßiges Bedürfnis nach sexuellen Aktivitäten (GV hatten wir allerdings nie), sie hingegen meinte, sie brauche das überhaupt nicht.
    Das ist natürlich eine schwierige Situation, die nicht so einfach zu lösen ist. Mir geht es jetzt vor allem um meine Position und mein Handeln, denn darüber hab ich mir oft Gedanken gemacht. Es lief darauf hinaus, dass ich eine Weile ganz und später immer noch deutlich zurückgesteckt habe, ansonsten hat sie quasi "mir zuliebe" mitgemacht - wobei sie das dann so wollte, ich hab sie nicht dazu überredet. Und sud meinte im Nachhinein, einige Male wären sogar sehr schön gewesen. Es war auch alles dabei irgendwie, meinem Eindruck nach, von "über sich ergehen lassen" bis hin zu aktiv mitmachen.

    Jetzt zu meine Frage, was soll man in so einem Fall machen? Man kann natürlich sagen, man verzichtet ganz darauf, aber im Wissen, dass man das nicht au Dauer aushält. Oder man macht es eben, sie meinte ja, es ist okay für sie. Und man weiß ja auch nicht, ob es für sie jetzt gut wird oder nicht. Aber letztlich hatte ich trotzdem irgendwie immer wieder ein schlechtes Gewissen. Mir ist auch aufgefallen, dass wenn man erregt ist die Schwelle ab der man mögliche nonverbale Signale wahrnimmt auch steigt. Und hinterher denkt man dann, bin ich vielleicht doch zu weit gegangen?
    Insgesamt eine sehr schwierige Situation. Wie würdet ihr euch in so einer Situation verhalten?
     
  • User 167625
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    vergeben und glücklich
    12 März 2018
    #2
    Würde für mich so nicht klappen. Ich brauche Sex und möchte auch das Gefühl, vom Partner begehrt zu werden.
    Klar kann durch Krankheit etc. die Lust mal weniger sein, damit muss man leben jedoch einen Partner der "sowas überhaupt nicht braucht" wäre schwiereig, über kurz oder lang wären wir beide unglücklich.

    Mich würde interessieren, warum dich diese Frage jetzt noch beschäftigt!
     
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  • JoUndHanna
    JoUndHanna (22)
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    12 März 2018
    #3
    Die Lösung ist doch ganz einfach: Such dir für Sex oder eine monogame Beziehung jemanden, der ähnlich oft Sex haben möchte wie du.
    Passt es vom Sex-Drive nicht zusammen, dann ist diese Person kein Beziehungsmaterial - meine Meinung. Das führt nur zu Stress.
     
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    vergeben und glücklich
    12 März 2018
    #4
    Und das fragst du vorher ab, bevor es anfängt zu knistern?
     
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  • Flöchen99
    Flöchen99 (19)
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    12 März 2018
    #5
    Ja, das stimmt. Das Begehrtwerden hab ich auch vermisst.

    Das ist eine gute Frage. Vielleicht, weil sie wie ich finde auch eine gewisse Allgemeingültigkeit hat, vielleicht muss ich das damit einfach abhaken, vielleicht, weil ich diese Frage schon länger hier stellen wollte.

    Da hast du allgemein natürlich recht. Das ist auch eine Erfahrung, die ich mal machen musste und eines der Dinge worauf ich beim nächsten Mal mit Sicherheit von Anfang an mehr Wert legen werde. Dennoch hat mich eben speziell die Frage wie man mit der Situation umgeht, wenn nan darin steckt, sehr beschäftigt, daher habe ich auch so gefragt.
     
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  • Papalapap
    Papalapap (37)
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    nicht angegeben
    12 März 2018
    #6
    Warum nicht? Wenn es erst mal funkt ist es zu spät.
     
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  • Flöchen99
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    12 März 2018
    #7
    Mir geht es dabei aber auch um den moralischen Standpunkt. Wie weit darf man gehen, wann ist es zuviel? Das ist ja durchaus nicht einfach. Und führt manchmal zu regelrechten logischen Skurrilitäten.
    Ich meine, wenn sie etwas nicht will, sagt sie nicht unbedingt nein. Und überhaupt, sie sagt, sie tut es nur für mich, das macht es besonders schwierig, finde ich. Weil dann will sie es im Grunde ja eigentlich überhaupt nicht, tut es aber trotzdem freiwillig.
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 12 März 2018 ---
    Ich finde, das lässt sich vorher nicht wirklich klären, da liegt immer ein gewisses Risiko. Ob es im Bett wirklich passt, merkt man erst, wenn man es ausprobiert ... aber das kommt (zumindest für mich) erst nach dem Verlieben (infrage).
     
  • User 34612
    User 34612 (37)
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    vergeben und glücklich
    12 März 2018
    #8
    Nicht meine Art von Kommunikation und Beziehungsanbahnung...
    Wie soll das denn konkret aussehen? Zu welchem Zeitpunkt und wie?
    "Ich hab dich zwar gerade erst kennen gelernt, aber wie oft hast du denn wohl gerne Sex? Nur, falls ich mich in dich verlieben sollte..." :upsidedown:
     
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    12 März 2018
    #9
    Man datet doch um herauszufinden ob man zusammen passt. Sex ist dabei ein wichtiges Kriterium.
    Wenn das nicht passt odee passend zu machen ist muss man daraus Schlussfolgerung ziehen.
     
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  • User 167625
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    vergeben und glücklich
    12 März 2018
    #10
    Nachdem ich ein Mensch bin der sich sträubt auch nur im Ansatz Jemanden zu etwas zu zwingen , würde es aus meiner jetzigen Sicht nie soweit kommen. Wenn mein Partner etwas nur mir zuliebe tut und ich merke dass er daran keinen Spaß hat, kann ich es ebenso wenig genießen.
     
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  • Flöchen99
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    12 März 2018
    #11
    Da ich im Allgemeinen eher erst Daten würde, wenn ich schon mehr oder weniger verliebt bin, ist es bei mir dann quasi schon zu spät :seenoevil:
     
  • wild_rose
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    12 März 2018
    #12
    Das ist für mich der springende Punkt.
    Sie tat es freiwillig, und wird wohl alt und reif genug gewesen sein, um selbst zu entscheiden, ob sie das verträgt.
    Ich persönlich brauche aber ebenfalls das Gefühl von Begierde im anderen, dass man gegenseitig übereinander herfällt.
    Bevor ich mit jemandem zudammenkomme habe ich gemeinhin Sex mit dieser Person, oder Rede zumindest darüber. Wenn da etwas nicht passt, dann ist das für mich genauso ein no go wie unterschiedliche Zukunftsvorstellungen.
    Vielleicht kannst du für dich ja sowas ähnliches aus dieser Erfahrung ableiten, dass du dir immernoch Gedanken darüber machst zeigt ja, dass dich das belastet hat.
    Du musst ja nicht mit der Erstbesten schlafen, aber ein Gespräch über Sex sollte in der Kennenlernphase mMn schon drin sein.
     
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    12 März 2018
    #13
    Ja, geht mir eigentlich auch so. Das skurrile daran war, dass es ihr manchmal ja schon Spaß gemacht hat, man das aber vorher nie wissen konnte ... War halt noch so eine Skurrilität unter vielen...
    Ich muss zu meiner Schande aber auch gestehen, dass da bei mir auch manchmal die Erregung Überhand ergriffen hat. Da bin ich dann zumindest etwas weiter gegangen, als mein Verstand es eigentlich gewollt hätte. Kaum war es vorbei, hab ich mich dann dafür geschämt. Weil ich mir so etwas eigentlich im Traum nicht vorstellen konnte. Da war ich wirklich etwas von mir selbst erschrocken.
     
  • JoUndHanna
    JoUndHanna (22)
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    12 März 2018
    #14
    Das sollte man klären bevor man eine Beziehung eingeht. Mit dem Knistern hat das nichts zu tun, weil das damit nichts zu tun hat.
     
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    12 März 2018
    #15
    Erstmal Hut ab dass du dich überhaupt so lange unter Kontrolle hattest. Das schafft auch nicht Jeder! Ist auch vollkommen nachvollziehbar, wenn man nur alle heiligen Zeiten zum Schuss kommt hat man sich nicht mehr im Griff. Ist eine vollkommen natürliche Reaktion wofür du dich in keinster Weise schämen musst.
     
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    12 März 2018
    #16
    Ja, das stimmt. Ich habe mir immer wieder Vorwürfe deswegen gemacht. Vor allem, wenn ich das Gefühl hatte, dass sie gerade (etwas) eigentlich gar nicht will, darauf hatte ich mich auch in meinem vorherigen Post bezogen. Sie hat es aber nur selten gesagt, was ich dann natürlich sofort akzeptiert habe. Meist war es mehr so ein unbestimmtes Gefühl von mir, dass sie sich irgendwie unwohl fühlt.
    Ich habe auch mit ihr darüber geredet. Sie meinte dann nur ich "brauche" es halt ...
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 12 März 2018 ---
    Danke für die lieben Worte :smile:.
    Ich bin sonst ein Mensch, der sehr stark zu seinen Prinzipien steht - und dazu gehört auch, dass ich eigentlich nie etwas tun will, was jemand anderes nicht will. So deutlich meine Schwierigkeiten damit hatte ich aber vorher noch nie.
    Aber es stimmt schon, ich hab am Anfang einige Wochen ganz verzichtet und anschließend hatten wir vielleicht 3 oder 4 Mal im Monat Sex, wenn überhaupt. Das ist wirklich schwer ...
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 12 März 2018 ---
    Also ganz allgemein habe ich das Gefühl, dass in meiner nächsten Beziehung einiges besser passen wird, weil ich auf viel mehr vorher achten werde. Dass es jetzt am Ende doch so viele Probleme gab, hatte also auch sein gutes.
    Katholiken werde ich jedenfalls in Zukunft doppelt kritisch beäugen :grin:. Spaß beiseite, es gibt ja bestimmt auch viele Katholiken mit nicht so rückständige Ansichten. Aber das werde ich dann auf jeden Fall vorher klären :smile:
     
  • User 167625
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    vergeben und glücklich
    12 März 2018
    #17
    Weniger auf die Konfession sondern eher auf die Ansichten achten. Was ich so von dir mitbekommen habe stehen deine Chancen für eine bessere zukünftige Beziehung seeehhhhr gut. Menschen mit deinem Charakter gelangen nur leider schnell an Partner, die einem nicht immer gut tun. Aber sei stolz auf dich, bist ein Guter!
     
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    12 März 2018
    #18
    Ja, das war auch eher im Spaß gemeint :zwinker:. Wobei sie Zahl der Homophoben statistisch gesehen unter den Katholiken vmtl. schon höher sein wird aks unter den Protestanten. Am Ende kommt es natürlich immer auf den Menschen an!

    Ich fühle mich geehrt ob der lieben Worte :ashamed:. Auch wenn ich manchmal zweifle, ob ich schon gut genug bin ... aber nur ein kleines Bisschen :zwinker:.
    Inzwischen weiß ich in jedem Fall ziemlich genau, was ich will - und was nicht.
     
  • froschteich
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    12 März 2018
    #19
    Das ist überhaupt nicht skurril - darum gibts ja auch das Sprichwort "Der Appetit kommt beim Essen". Das ist absolut normal, dass man oft erst während des Sex/Vorspiels Lust kriegt.

    Ich finds auch normal bis zu einem gewissen Grad einfach mal dem Partner zuliebe mitzumachen. Natürlich nicht aus Bringschuld oder weil man zu unsicher ist um nein zu sagen - sondern einfach wegen dem Gedanken "Ich liebe ihn und hab grad nix Anderes zu tun, warum also nicht, macht vielleicht Spaß".

    Dass deine Exfreundin nie Lust auf Sex(uelle Handlungen) gehabt hat, sollte ja eigentlich nicht der Fall in einer funktionierenden Beziehung sein. Ich würde bei so einem tiefgreifenden Problem die Beziehung gar nicht erst weiterführen.
     
  • Papalapap
    Papalapap (37)
    Öfters im Forum
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    12 März 2018
    #20
    Keine Ahnung. Eine optimale Lösung habe ich auch nicht dafür. :zwinker:
    Aber so wäre das für mich das Ideal wenn man es vorher weiß. Ich muss nicht verliebt sein um Sex zu haben. Wenn man aber verliebt ist und es dann erst rausfindet, dass es nicht passt, tut es doch nur unötig weh. Übrigens würde ich mich wohl nicht in eine Frau verlieben, die nicht mit mir auf ähnlicher Sexwellenlänge ist.
     

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