• TomTom im Chaos
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    12 März 2019
    #1

    Was ist Liebe?

    Hallo zusammen,

    ich hoffe ihr könnt mir bei einem "kleinen" Problem helfen.

    Und zwar stecke ich momentan in einem "Beziehungs"dilemma und muss nun eine Entscheidung treffen, ob ich mit der Frau zusammen sein möchte oder ob ich sagen muss, dass aus uns nichts wird und sie damit eventuell verliere.

    Zu diesem Problem habe ich auch schon einen anderen Thread eröffnet, aber das soll nun nicht unbedingt Thema sein.
    Problem dabei ist, dass ich große Probleme mit meinen Gefühlen habe, da ich ein sehr kopflastiger Mensch bin und meine Gefühle absolut nicht anständig deuten kann.
    Die Frage die mir also wichtig ist, ist ob ich in die Frau verliebt bin oder ob es "nur" freundschaftliche Liebe ist.

    Nun möchte ich aber keine Analyse meiner Empfindungen sondern ich würde gerne von euch wissen wie ihr Liebe beschreibt. Was macht Liebe für euch aus? Woher wisst ihr, dass ihr einen Menschen liebt? (also auf romantische Weise, nicht Familie oder Freunde oder so). Was macht euch über eure Gefühle sicher, dass es wirklich Liebe ist und nicht einfach nur Freundschaft?

    Ich bin über jede Antwort dankbar und sage schon mal vielen Dank.
     
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  • User 149155
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    12 März 2019
    #2
    Liebe ist... hmm - schwer zu beschreiben, ohne dabei kitschig zu werden. Ich glaube, dass jeder Liebe ein bisschen anders definiert, aber wenn ich an Liebe denke, dann denke ich ungefähr so:

    Liebe ist, wenn ich mehr als eine Nacht von ihm getrennt bin und ich schwerer einschlafe, weil ich mich nicht an seine Schulter kuscheln kann und er mich auch nicht von hinten umklammern kann (wie im Löffelchen, nur eben ohne Sex).
    Liebe ist, wenn ich meine eigenen Lebensentwürfe ein kleines Stück weit über Bord werfe, weil ich nur so mit ihm eine glückliche Beziehung führen kann.
    Liebe ist, dass heute mein Herz schneller schlägt, wenn er mich in meinem Arbeitszimmer besuchen kommt.
    Liebe ist, dass er immer für mich stark und mein Beschützer ist, wenn ich gerade nicht stark sein kann.
    Liebe ist gegenseitige Rücksichtnahme und füreinander da sein, und das, ohne dass es wie eine Verpflichtung wirkt. Man tut es einfach.
    Liebe sind gemeinsame Zukunftspläne, wenn man abends im Bett vom Eigenheim fantasiert und wie die Raumverteilung aussehen soll.
    Liebe ist aber auch, die schlechten Zeiten, Leid und Schmerz gemeinsam zu ertragen und einander eine Stütze zu sein.
    Liebe ist, gemeinsam mal eben 14 Stunden im Auto abzuspulen, um die sterbende Oma zu besuchen.
    Liebe ist, wenn er dir beim Duschen hilft, weil du kreislaufkollapsgefährdet bist und das Krankenhauspflegepersonal nicht die Zeit oder die Empathie dafür aufbringt.
    Liebe ist, wenn er dir die ganze Wohnung durchputzt, dich zum Arzt fährt, dich jeden Tag im Krankenhaus besucht und deine Hand hält, wenn du nach der OP noch nicht aufstehen darfst.
    Liebe ist, wenn er immer bei dir bleiben wird, egal wie eine Krankheit ausgehen wird und was das für gemeinsame Zukunftspläne bedeutet.
    Liebe ist, wenn er dich samt deiner OP-Narben, Dehnungsstreifen, Pickel und anderer "Schönheitsfehler" einfach umwerfend findet.
    Liebe ist, wenn er dich immer wieder aufbaut, wenn du denkst, dass dir alles zusammen einfach zu viel wird und dir Aufgaben abnimmt, um dich zu entlasten.
    Liebe ist, wenn er dem schmierigen knapp 80jährigen Großonkel, der dir schon nachgestiegen ist, als du 15 warst, bei der Familienfeier mit seinem Konter ordentlich zu denken gibt.
    Liebe ist, wenn er, nur um mit dir zusammen zu sein, in Zukunft für eine einfache Streckee zur Arbeit knapp 1,5 Auto- oder Zugstunden in Kauf nimmt.
    Liebe ist, wenn er das Lied, das er auf den Tod nicht ausstehen kann und das du selbst so liebst, einfach im Radio weiterlaufen lässt und nicht einen anderen Sender wählt.
    Liebe ist der Alltag, wenn man sich in der Wohnung über den Weg läuft und einander einfach mal ne Minute drückt.
    Liebe ist die Art, wie er mich morgen verschlafen anguckt, oder wie er mich tagsüber anstrahlt und die Art, wie er mir auf den Hintern haut oder ihn heimlich in der Öffentlichkeit betatscht.

    Liebe ist alltagstauglich. Liebe ist einander leben lassen und dennoch Nähe und tiefe Verbundenheit. Liebe ist, einander auch ohne viele Worte zu verstehen.
     
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  • User 151729
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    12 März 2019
    #3
    "Das größte im Leben eines Menschen ist, jemanden zu treffen, der einem wichtiger ist, als man selbst. ~ Harrison Ford

    Colleen Hoover formuliert 3 Fragen, dich ich mir gerne ins Gedächtnis rufe:

    1) Bringt dir diese Person in jeder Lebenslage Respekt und Achtung entgegen?

    2) Wenn es in 20 Jahren noch der selbe Mensch wäre wie heute, würdest du dann immer noch mit ihm zusammen sein?

    3) Inspiriert dich diese Persom dazu, einen besseren Menschen aus dir zu machen?

    LG :smile:
     
  • TomTom im Chaos
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    12 März 2019
    #4
    Das ist wirklich ein wunderschöner Text <3 Und so wunderschön der Text ist und je mehr ich davon gelesen habe... desto mehr wurde mir bewusst, dass ich das noch nie hatte... bzw. nicht in solchem Ausmaße... vielleicht mal eins... vielleicht mal zwei... aber nicht mehr... und wenn ich darüber nachdenke in meiner aktuellen Situation... bin ich noch verunsicherter ob ich sie Liebe oder ob es nur Freundschaft ist... Da meine Gefühle glaube ich nicht so stark sind...
     
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  • User 149155
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    12 März 2019
    #5
    TomTom im Chaos aber so etwas kann wachsen. Eine Beziehung ist ja nicht plötzlich da und es ist alles so, wie ich es in meinem Beitrag beschrieben habe.

    Liebe wächst. Die wächst mit jedem Tag der Zweisamkeit, an denen man sich besser kennenlernt und sich mehr aufeinander einstellt. Ich kenne meinen Partner nun knapp 15 Monate. Dass man bspw. nach 2 Wochen nicht genau so empfindet, ist da mMn durchaus normal. Mach dir also keinen Stress, wenn ihr euch noch nicht so lange kennt. Das kann noch kommen, aber du musst es auch zulassen können.
     
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  • TomTom im Chaos
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    12 März 2019
    #6
    Das klingt alles irgendwo sinnig... aber ich verstehe nicht ganz wie das mit der Liebe zusammenhängt :/ Alle drei Punkte können auch von Freunden oder der Familie erfüllt sein... klar die Liebe ich auch aber das ist ja eine andere Art der Liebe :/
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 12 März 2019 ---
    Wir kennen uns nun bald 2 Monate und haben sehr viel Zeit in dieser Zeit miteinander verbracht...Es ist halt alles super zwischen uns und ich mag sie unheimlich doll, sie bedeutet mir sehr viel aber... ich weiß nicht ob ich sie liebe... und ja was du sagst stimmt, dass Liebe wächst und eine Beziehung nicht plötzlich da ist aber nur weil das so ist würdest du doch auch nicht mit jeder x-beliebigen Person eine Beziehung eingehen, weil da ja Liebe wachsen könnte!? Ich mag ihr ja auch keine Hoffnungen machen indem ich eine Beziehung eingehe und dann in drei Monaten merke, da passiert einfach nichts und entweder mache ich sie dann unglücklich oder ich bin unglücklich... das kann ja auch nicht das Ziel sein m.m
     
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    12 März 2019
    #7
    Ich finde das eine treffende Definition. Ich denke die Punkte "der einem wichtiger ist, als man selbst" und "Inspiriert dich diese Persom dazu, einen besseren Menschen aus dir zu machen?" für sehr wichtig.
    Es geht halt auch um unangenehme/traurige/schwere Entscheidung für einen selbst nur für das Wohl des Anderen zu treffen. Aber es sollte auch keine Selbstaufopferung werden, darum muss man sich erst einmal Lieben, bevor man andere Lieben kann!
     
  • TomTom im Chaos
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    12 März 2019
    #8
    Daran wird es dann wohl bei mir scheitern ''^^ Ich mag mich nicht und wäre gerne jemand anderes... wenn ich zuerst mich selbst lieben muss ehe ich jemand anderen lieben kann... dann wird es bei mir noch ne ganze Weile mit der Liebe dauern... wenn es überhaupt mal dazu kommt :/
     
  • Q-Fireball
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    12 März 2019
    #9
    Richtig es gibt viele Arten der Liebe...

    Also geht es dir um die partnerschaftlichen Liebe? Naja für Liebe ist auch Vertrauen sehr wichtig, und Vertrauen tust du doch auch nicht x-beliebige Personen!
     
  • TomTom im Chaos
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    12 März 2019
    #10
    Ja das ist mir wichtig ''^^ tut mir leid, habe ich wohl nicht deutlich gemacht :/ Und vertrauen... ja... langsam bekomme ich das Gefühl ich werde niemals jemanden lieben können... Ich muss erst mich selbst lieben, ich muss dieser Person vertrauen... alles Dinge die mir sehr schwer fallen m.m
     
  • User 149155
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    12 März 2019
    #11
    Dem kann ich nicht uneingeschränkt zustimmen. Ja, es ist wichtig, sich selbst zu mögen, aber ich glaube nicht, dass man sich selbst lieben können muss, um andere lieben zu können. Ich liebe mich selbst nicht immer - ich hadere mit meinen Narben, mit meinem Gewicht, mit meinem Körperfettanteil und gelegentlich auch mit meiner Haut. Ich ärgere mich manchmal darüber, dass ich sehr aufbrausend sein kann, wenn ich mich in die Ecke gedrängt fühle.

    Und dennoch kann ich aus vollem Herzen lieben - ohne mich selbst zu lieben. Ich finde mich selbst okay, zufriedenstellend, gut - aber 10/10 würde ich mir selbst nicht geben. Meinem Partner sehr wohl.

    Nein, aber wenn ich eine tiefe Zuneigung nach zwei Monaten empfinde und Herzklopfen und Bauchkribbeln habe und mich auf jedes Wiedersehen und jede Berührung freue, dann möchte ich eine Liebesbeziehung grundsätzlich wagen.
     
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    12 März 2019
    #12
    Naja mich hat nur verwirrt das du geschrieben hast: "Zu diesem Problem habe ich auch schon einen anderen Thread eröffnet, aber das soll nun nicht unbedingt Thema sein."

    Denn letztendlich gehört dieser Thread auch zu deinem "Problem"?!

    Ich/Wir habe dir quasi schon die Lösung gegeben wie du dich selber Lieben kannst, wenn du weist was Liebe ist, daher:
    • Fang an dir zu vertrauen - glaub an dich!
    • Finde deine stärken und schwächen heraus und Fang an deine schwächen zu akzeptieren und dein stärken zu mögen!
    • Find deine Einzigartigkeit heraus, denn jede Liebe ist auch einzigartig!
    • Lerne auch schwäre Entscheidung zu treffen und immer wieder dein inneren Schweinhund zu bekämpfen für dein eigenen Wohl um "einen besseren Menschen aus dir zu machen?"
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 12 März 2019 ---
    Nun das habe ich so nicht gesagt, das Interpretierst du und TomTom im Chaos scheinbar auch herein. Ich wollte auf was ganz anderes heraus, nämlich das man auch, wenn man jemand Liebt, sich selber dabei nicht vergisst (Sich nicht aufopfert, weil man sich selber auch Lieben muss).

    Ja das funktioniert und kann ich auch, auch wenn ich auch mit meiner Selbstliebe Problem habe. Aber nur solang der Partner dich Lieb, sobald dein Partner dich nicht mehr lieben sollte, fällst du in ein tiefes Loch. Und dieses ist um so tiefer um so weniger man sich selbst Liebt.

    Und das ist noch Verliebtheit, schöne wer sich das lange bewahren kann.
     
  • TomTom im Chaos
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    12 März 2019
    #13
    das ist bei mir nicht der Fall m.m klar ich freue mich sie zu sehen und habe viel Spaß mit ihr aber... ich bin nun nicht aufgeregt oder so... oder habe Herzklopfen...

    Ja er hängt damit in Verbindung aber ich wollte nicht zwingend hier auch mit meinem Problem jammern... Dafür habe ich ja schon einen Thread eröffnet...

    Und ja das ist so leicht gesagt aber leider als jemand der nichts davon hat/ kann nur sehr schwer umzusetzen... Ich vertraue mir aber glaube nicht an mich... stärken und schwächen habe ich nicht so wirklich, sondern ich bin der absolute durchschnitt... einzigartig bin ich absolut nicht und Entscheidungen haben mir schon immer exorbitant schwer gefallen, da sich in meinem Kopf alles mögliche abspielt was diese eine kleine Entscheidung für Auswirkungen haben könnte, so dass ich letzten Endes nicht wirklich entspannt Entscheidungen treffen kann...
     
  • User 149155
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    12 März 2019
    #14
    Naja, aber in ein tiefes Loch fallen ist doch normal, wenn eine Beziehung scheitert, und das ist ja der Fall, wenn die Liebe zumindest auf einer Seite nicht mehr da ist. Ich falle da also nicht in ein Loch, weil ich nicht mehr geliebt werde, sondern, weil ich einen geliebten Menschen verliere, oder zumindest nicht mehr in der Form Teil meines Lebens ist, wie ich es gerne (weiterhin) gehabt hätte. Ich weiß ja, dass ich nicht scheiße bin und auch wenn ich nicht in mich selbst "verliebt" bin oder mich selbst nicht voll und ganz liebe, finde ich mich nicht automatisch schlechter, nur weil ein Mensch mich nicht mehr liebt. Ich finde mich ja grundsätzlich gut.
     
  • Q-Fireball
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    12 März 2019
    #15
    Das musst du auch nicht haben, denn das ist wie gesagt Verliebtheit.

    Jeder Mensch ist einzigartig mit Stärken als auch Schwächen - auch DU!

    Richtig aber man fällt halt viel tiefer, ich habe auch nicht gesagt das man eine gescheiterte Beziehung leicht nehmen muss.

    Nur schwierig wird das ganze, wenn das nicht gegeben ist! Ergo "Liebe dich selbst" aber ich habe nicht gesagt man muss in sich selber verliebt sein! Letzteres kann eher schaden, wenn man nicht mehr die Realität erkennt, gar nicht mehr selbstkritisch ist und sich für den größten/besten hält.
     
  • TomTom im Chaos
    Ist noch neu hier Themenstarter
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    12 März 2019
    #16
    da habe ich mich bisher leider anders kennengelernt ''^^
     
  • User 151729
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    13 März 2019
    #17
    Ich würde das mal mit "liebenswert" formulieren.

    Solange du dich selbst nicht als liebenswert betrachtest, ist es umso schwieriger, für jemand anderen, dich zu lieben.

    Außerdem ist Liebe aus meiner Erfahrung etwas was aufeinander aufbaut.
    Wie andere TS das schon beschrieben haben, kommt das meist mit der Zeit ganz automatisch.
    Der eine gibt wieder mehr (von sich preis) und dann kann das gegenüber auch wieder etwas "intimer" werden. So baut sich das auf. Wenn einer jedoch stillsteht, warum sollte der andere erwas geben, das nicht erwiedert wird?

    Ich hoffe man versteht mich jetzt hier nicht falsch mit dem "geben". Ich habe wohl kein besseres Wort dafür. Es soll um Emotionen geben gehen, um Einblicke in die Gedanken und Gefühlswelt gewähren.
     
  • Marali
    Marali (25)
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    13 März 2019
    #18
    Ich erkenne, dass ich verliebt bin wenn ich mich ständig dabei ertappe wie ich an ihn denke, ich grinsen muss wenn ich eine Nachricht von ihm erhalte, oder aufgeregt bin wenn er anruft. Ich sehe mir dann zB ein Bild von ihm an und bekomme dabei ein Kribbeln. Wenn ich vor einem Treffen unglaublich nervös bin und nach dem Treffen noch Schmetterlinge im Bauch habe und unbedingt sofort einer Freundin davon erzählen muss. Wenn ich aufgeregt bin, dass er mich küsst und Gänsehaut von der Berührung seiner Lippen bekomme.
    Wenn ich unheimliches sexuelles Interesse an ihm habe und vor allem das sexuelle Interesse an allen anderen plötzlich einfach verschwindet und ich auch im Club zB Typen nicht mal ansehe oder abblitzen lasse obwohl ich eig. noch Single bin.

    Als ich nicht wusste ob ich aus eine lockeren Sexbeziehung etwas ernstes machen soll und meine Mum um Rat fragte, sagte sie:"Wärst du denn auch ohne ihm gerne Single? Oder macht dir dein Singleleben nur so Spaß weil du ihn hast?" Das war für mich der Knackpunkt, ich wusste ganz deutlich, dass wenn diese lockere Geschichte endet und ich keine feste Beziehung mit ihm eingehe, wird er weg sein und dann bin ich absolut nicht mehr gern Single und würde leiden.

    Hoffe das hilft dir vielleicht :smile:
     
    • Lieb Lieb x 1
  • TomTom im Chaos
    Ist noch neu hier Themenstarter
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    Single
    13 März 2019
    #19
    Ich kann das nun leider immer nur mit meinem aktuellen Fall vergleichen sorry >.<
    Wenn Liebe(n) also ein geben und nehmen ist... und die Dame um die es bei mir geht, mir bereits gesagt hat, dass sie mich liebt... und ich aber nicht das Gefühl habe etwas zurückgeben zu können... heißt das dann, dass ich sie nicht liebe? Oder habe ich das nun falsch verstanden? Gefühlchaos ist der größte Mist überhaupt
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 13 März 2019 ---
    Das hast du wirklich süß gesagt <3 Das klingt wirklich schön... und gleichzeitig für mich so unglaublich traurig, da ich dieses Empfinden nicht habe bzw. nicht kenne... Leider treffen diese Punkt bei mir überhaupt nicht zu... nicht ein einziger m.m

    Dieser Teil jedoch ist wieder eine ganz andere Geschichte... deine Mutter ist eine sehr kluge Frau :smile: Das ist glaube ich ein wirklich wichtiger Punkt über den man (ich) sich Gedanken machen sollte... Das ist wirklich eine gute Frage... auch wenn ich spontan nun leider auch hier eher Ja sagen würde... ich habe momentan durch mein (erstes) gefundenes Sozialleben und meine neuen Freunde eine so unglaublich schöne Zeit, wie ich sie glaube ich noch nie im Leben hatte... und ich glaube, selbst wenn ich nichts mehr mit der Dame in meinem Leben hätte... wäre ich trotzdem glücklich... oder würdest du behaupten es gibt einen unterschied zwischen Glücklich und glücklicher Single?
     
  • User 140332
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    vergeben und glücklich
    13 März 2019
    #20
    Bevor ich Liebe definiere, muss ich mich zumindest erst mal verknallt und dann verliebt haben.
    Liebe kommt für mich erst sehr viel später, ich für mich brauche dafür auch eine Weile.

    Deshalb definiere ich meine Beziehung mit dem Menschen, in den ich mich verknalle auch erst mal nicht. Ich brauche Zeit zum Kennen lernen, weil ich weiß, dass diese Verknalltheitsgefühle auch wieder verschwinden können.

    Wenn ich mich verliebe, dann wird's schon ernster, dass passiert mir sehr selten.
    Und wenn ich dann nach einiger Zeit ein gutes Gefühl habe, dann kann daraus Liebe werden.

    Ohne die Stufen der Verknalltheit und der Verliebtheit kommt bei mir keine romantische Liebe zustande.

    TomTom im Chaos Um es auf deinen Fall zu beziehen, 2 Monate wären mir zu wenig, um von Liebe zu sprechen. Da bin ich höchstens verliebt.
    Und wenn ich unsicher wäre, würde ich auch erst mal keine Beziehung eingehen.
    Man kann es doch einfach so laufen lassen, sich erst mal nur mögen und die Zeit genießen.

    Das kann kann ich zumindest für mich nicht übernehmen. Mein Mann ist mir nicht wichtiger als ich, er ist genau so wichtig. Anders möchte ich es persönlich auch nicht haben.
     
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