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  • Lover99
    Lover99 (25)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    30 Juni 2018
    #1

    Wie geht's weiter? Stress, Freunde verloren, ...

    Hi,
    bin ziemlich aufgewühlt, wenn nicht sogar am Ende...
    Habe gerade ziemlichen Prüfungsstress und bin deshalb grundlegend angespannt. Am Studienort habe/hatte ich genau zwei (gute) Freunde. Ein Freund hiervon ist eigentlich meine beste Freundin - und wie es das Schicksal so will, haben wir uns beide ziemlich ineinander verguckt und das geht seit Jahren hin- und her, da sie einen Freund hat. Mir wurde das nun zu viel und so sehen wir uns nun weiterhin täglich in der Uni, haben aber keinen privaten Kontakt mehr, ich blocke immer ab.
    Da ich mit meinen Eltern über nichts persönliches sprechen kann und das heute wieder ein Problem war das in mächtigem Ärger geendet ist, habe ich ihnen mitgeteilt, dass ich nach dem Studium weg bin und dann keinen Kontakt mehr wünsche.

    So der aktuelle Stand... Prüfungsstress, keinen Rückhalt durch Freunde oder Familie... Weiß nicht so recht wie es weitergehen soll. Keine Ahnung was ihr mir hier helfen könnt, aber bisher fand ich euch immer hilfreich. Deshalb dachte ich, ich schreibe mal.
     
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  • VersatileGuy
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    30 Juni 2018
    #2
    Ich fühle mit dir. Bei mir schrumpft der Kreis an echten Freunden auch ziemlich zur Zeit. Seit dem Abi hat sich das so dermaßen dezimiert.

    Helfen kann ich wenn, dann vermutlich nur durch einen Tipp.

    Ich bin seit dem Abi (auch durch weniger Kontakt zu Freunden) viel selbstständiger geworden. Sport, kochen und Arbeiten (und nebenher noch etwas lernen) füllen meine Tage eigentlich auch aus, wenn ich will.

    Das ist teils ziemlich frustrierend (weil einsam), teils sehr schön zu wissen dass man sich selbst im Zweifelsfall gut zurecht findet.

    Ich arbeite einfach seit geraumer Zeit daran besser zu werden. In diversem, wie Sport, Mathe, der Offenheit gegenüber anderen,... Und das nicht mit dem Hintergedanken andere beeindrucken zu wollen, sondern um mich selbst weiter zu bringen.

    Dadurch kann man (oder ich mich zumindest) sich stets selbst motivieren und neue Ziele setzen, auf die man ohne Hilfe oder Rückhalt hinarbeiten kann. Weil man sich selbst Sicher ist und Rückhalt gibt. Das habe ich mittlerweile gelernt.
     
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  • User 12529
    Echt Schaf
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    in einer Beziehung
    30 Juni 2018
    #3
    Wenn du Redebedarf (bezogen auf Gespräche zwischen Mensch und Mensch) hast oder/und psychologische Unterstützung möchtest, wende dich ruhig an die psychologische Beratungstelle deiner Uni :smile:.
    Die haben immer ein offenes Ohr für alle möglichen Themen von Unisachen bis zu privaten Problemen, und es ist kostenlos.
     
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  • Lover99
    Lover99 (25)
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
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    30 Juni 2018
    #4
    Vielen Dank für den Tipp mit der Beratung an der Uni. Daran dachte ich auch schon. Für soetwas bin ich aber zu stolz :argh: Außerdem rede ich mir ein, dass ich dort nicht verstanden werde.

    Ich bin mir unsicher was genau gerade das Problem (im Gesamten) ist. Glaube mir fehlt einfach jemand zum offen reden. Eigentlich habe ich keine ernsthaften Probleme... Bin (angehende) Führungskraft, ein (fast) 100kg Gerät mit leichter Fitnessstudio-Sucht und vielen anderen Hobbies - grundsätzlich zufrieden mit mir und meinem Leben, außer, dass ich zuhause über nichts persönliches sprechen kann. Außerdem bin ich ein Perfektionist, habe in der Vergangenheit immer >=100% gegeben und stehe am Ende des Tages eben doch alleine da.
    In letzter Zeit habe ich zum Zeitvertreib wieder mit daten angefangen (seit 2 Jahren single; die letzte Beziehung musste ich wegen akutem Stress aufgeben), aber da sind meine Ansprüche dann auch wieder zu hoch und es ist nichts für mich dabei :sleep:Häufig fange ich mit den Damen dennoch etwas an, die Nähe und das offen Sprechen können tun mir gut. Nach jedem Treffen stört es mich dann aber wieder, dass ich mich mit einer Frau treffe, mit der ich garnichts ernstes will (ich mache ihnen da auch nichts vor).

    :confused: Hört sich für mich wie ein Burnout-Gefährder mit Bindungsangst auf zwanghafter Partnersuche an. Dabei habe ich die frühere Bindungsangst überwunden, gehe bei der Partnerwahl jedoch trotzdem penibel vor. Auch wurde ich was mein Arbeitspensum angeht wesentlich gelassener.
     
  • VersatileGuy
    Öfters im Forum
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    30 Juni 2018
    #5
    Mache es doch mal andersherum. Erst offen miteinander reden, woraus sich eventuell etwas entwickelt?

    Dann hat das auch nicht diesen zwanghaften Anstrich, dass du etwas ernstes wollen musst.
     
  • User 12529
    Echt Schaf
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    in einer Beziehung
    30 Juni 2018
    #6
    Es ist nichts schlimmes, sich mal bei komplett Außenstehenden auszukotzen :smile:
    [Wuote]Außerdem rede ich mir ein, dass ich dort nicht verstanden werde.[/QUOTE]Das sind auch nur Menschen, wie du und ich. Ich denke, dass man dein Problem durchaus verstehen kann, insbesondere mit psychologischen Kenntnissen.
    Und selbst wenn nicht, dann können sie dir sicher andere Ansprechpartner mitteilen.
     
  • Lover99
    Lover99 (25)
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
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    30 Juni 2018
    #7
    Ich skizziere mal den Typ Frau, auf den ich stehe. Das kommt einem seltenst vor die Flinte bzw gibt es dann diverse Hürden (Altersunterschied, mein recht spätes Studium, ...):
    - 3 Jahre älter
    - Technisch/Mathematisches Studium
    - Selbstbewusst, motiviert, am besten bereits Erfahrung in der Personalführung
    - Schlank und sportlich
    - Langfristig mit Kinderwunsch, Häusle bauen, etc.
    Derzeit wüsste ich zwei auf die das zutrifft. Beide sind vergeben. Mit ersterer hatte ich über Monate etwas, sie wollte wegen des Alters etc aber dann doch bei ihrem Freund bleiben. Letztere ist besagte Freundin, mit der ich mich super verstehe und nach einer Aussprache nun privat Abstand halte, bis sie sich im klaren ist, was mit ihrem Freund passiert.
    Vermutlich ist das die Quelle allen Übels: Erstere habe ich gestern zufällig auf der Straße gesehen, das mit Letzterer ist seit Wochen ein leidiges Thema.

    Da grabe ich mich lieber bis ans Lebensende ein. Die werden mir sagen, ich soll es locker angehen...
     
  • VersatileGuy
    Öfters im Forum
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    30 Juni 2018
    #8
    Warum so ein strenges Muster?
    Ich verstehe dass du mit einer eventuellen Partnerin auf einer Bildungsebene sein willst, aber das liest sich wie ein Stellenangebot.

    Lässt du keine spontanen Einfälle o.ä. zu?

    Ich würde auch nie ein Studium in irgendwelchen ganz exquisiten Fachrichtungen machen wollen, und belächle das bei manchen etwas. Aber wenn jemand sich ein Ziel setzt und dieses engagiert verfolgt, ist das für mich viel attraktiver als jemand der mehr oder minder genervt einen Prestigeträchtigeren Weg wählt. Egal was die Person dann am Ende des Tages macht.
    Sortierst du das dann von vorneherein aus?


    Versteh das jetzt nicht als Angriff. Kann es sein dass du dich einfach nicht traust wirklich offen deine innersten Anliegen darzulegen?

    Du bist perfektionistisch veranlagt wie du sagst. Man kann sich selbst auch mal Fehler eingestehen und hinterfragen. Denn jemand, der von sich behauptet Fehlerfrei zu sein und sich Fehler oder Schwächen nicht eingestehen kann, der hat (Fokus in allen Ehren, aber dennoch) einen zu krassen Tunnelblick.


    Selbst wenn sie dir sagen dass du es locker angehen sollst. Etwas locker anzugehen heißt nicht alles schleifen zu lassen.

    Du kannst auch eine Sache lockerer nehmen indem du deine Prioritäten verschiebst, und dennoch alles gibst.

    Wenn du mit jemandem über deine Gefühle und Anliegen sprechen willst, aber solche Dienstleistungen partout ablehnst, muss sich etwas verändern.
    Entweder die Situation und die Menschen um dich herum, oder du dein Handeln und/oder Denken.

    Mit jemandem über sowas zu sprechen ist nie wirklich leicht, egal ob fremd oder nicht.
     
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  • User 12529
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    in einer Beziehung
    1 Juli 2018
    #9
    Das liest sich in der Tat wie ein Stellenangebot.

    Weshalb genau 3 Jahre?
    Schließt du wirklich Frauen aus, nur weil sie jünger oder etwas älter sind?

    Weshalb muss es ein Studium in dem Bereich sein?

    Selbstbewusstsein und Motivation verstehe ich. Aber warum möglichst “bereits Erfahrung in der Personalführung“?

    Das sind recht viele :smile:

    Das wollen auch recht viele :smile:

    Schließt du Frauen aus, die auch nur einen der Punkte nicht erfüllen, oder wann sind sie “raus“ :smile:?
     
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  • Lover99
    Lover99 (25)
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
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    1 Juli 2018
    #10
    Nein, das bleibt schon Gefühlssache. Allerdings war das die Best-Of-Mischung, die wohl auf meine Traumfrau zutreffen würde.
    Auf die beiden angesprochenen Damen trifft zum Beispiel auch nicht alles zu: Erstere (3 Jahre älter, Abteilungsleiterin, ...) hat in einem ganz anderen Bereich studiert, den ich zu den "Exoten" zählen würde. Sie kam zB nicht damit klar, dass ich (trotz derzeit Studium und nur Nebenjob, auch ohne Personalverantwortung) besser verdiene als sie.
    Die andere Dame ist tatsächlich 3 Jahre jünger, was ich zu Beginn als KO-Kriterium sah. Manchmal merkt man es ihr auch an... Andererseits studiert sie im gleichen Bereich, man kann deshalb über vieles mit ihr reden und sie ist so motiviert, dass sie einen Schnitt von 1,0 hinlegt, Stipendiatin ist, etc (gut, das habe ich auch alles...^^ Aber das imponiert mir :smile: ).

    Ich will eine Frau und kein Mädchen. Wenn ich so zurückblicke, dann scheint mir das Muster einfach am geeignetsen. Man kann mit älteren, gebildeten Frauen (inbesondere Führungskräften; so eben meine Erfahrung) viel offener reden, ohne dass sie sich angegriffen/verletzt fühlen. Die verstehen auch, wenn ich mal ein Thema ganz objektiv betrachte.

    Doch... Letztens eine Frau angesprochen, in meinen Augen 10/10, super Ausstrahlung, mega nett unterhalten. Arbeitet in einem Steuerbüro oder so. Nach der 5. Nachricht dann solche grammatikalischen Schnitzer in den Texten, dass ich wieder das Interesse verlor... Eigentlich traurig :/ Im Nachhinein war das vielleicht falsch...

    Jap. Habe das zuhause nie so "gelernt" und habe mich bisher nur in meiner einzigen längeren Beziehung mal wirklich geöffnet. Zu Anfang hatte ich auch ziemliche Probleme Zuneigung zu zeigen; noch heute Küsse ich in der Öffentlichkeit eigentlich nicht...
    (Habe meine Eltern vielleicht 3mal dabei gesehen, wie sie sich einen kleinen Kuss zum Geburtstag gaben. Denke daher kommt das.)

    Ich bin ziemlich impulsiv. Wenn ich etwas lockerer angehe, dann habe ich gleich das Gefühl es hinwerfen zu müssen. Stehe derzeit kurz vor dem Bachelor-Abschluss mit 1,0. Ich habe das totale Verlangen das alles hinzuwerfen. Denn eigentlich sollte ich Spaß haben, einen ruhigen Job machen und mich jeden Abend gemütlich im Schwimmbad in die Sonne legen. Dazu eine nette Frau, vielleicht nicht so perfekt wie gewünscht - aber OK, eventuell 2 Kinder dazu. Am Wochenende geht es zum Wandern, in einen Freizeitpark, ...
    So sollte (m)ein Leben aussehen. Aber jetzt mache ich erstmal noch 2 Jahre Master und dann bin ich entweder selbstständig (das wäre ein großer Traum; bin auch etwas gefrustet, dass ich hier wegen mangelnder Zeit nicht voran komme) oder arbeite mich für irgendeine Firma zu Tode. Alternative wäre ein schon vorhandenes Angebot im öffentlichen Dienst (nach dem Master). Gute Arbeitszeiten, Verantwortung für ca. 10 Personen, Bezahlung OK, für einen Porsche wird es aber nicht reichen.
     
  • VersatileGuy
    Öfters im Forum
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    1 Juli 2018
    #11
    Ich geb ja zu dass ich auch ein Sturkopf sein kann. Aber ich finde du hast einen wirklich engstirnigen Blick auf die Zukunft.

    Ironisch dass das gerade aus meinem Mund kommt, dennoch:

    Es gibt nicht nur Schwarz und Weiss.

    Die selben Gedanken (am Ende landet man eh nur in irgend einem Job in dem man versauert, etc...) habe ich mir auch schon gemacht.

    Aber sieh es doch mal als Chance. Ob man in einem Job landet und sich "totarbeitet" hat fast jeder unter 50 (vorausgesetzt keine Verpflichtungen gegenüber einer Familie) selbst in der Hand.

    Ich sollte auch gerade mit 20 Stunden in der Woche und ohne Anwesenheitspflicht studieren und nebenher mein wahres Ich entdecken auf irgendwelchen Reisen um die Welt.

    Und trotzdem arbeite ich zur Zeit eine 40 Stunden Woche, für die ich so gut wie kein Geld bekomme, mit teils wirklich anstrengenden Aufgaben.

    Das wird auch in absehbarer Zeit nicht anders. Ist aber auch jeder Azubi der was auf sich hält ähnlich gewohnt.

    Es ist alles eine Frage der Prioritäten. Will ich eine ruhige Kugel schieben und nehme dafür eventuell eine kürzere Karriereleiter in Kauf? Oder will ich langfristig beruflich erfolgreich sein und nehme dafür hohe Belastungen in Kauf?

    Das ist mein Punkt. Willst du einen Porsche, aber hast keine vermögenden Eltern oder Unterstützer, musst du ackern.

    Kannst du auf einen Porsche verzichten, musst du unter Umständen weniger leisten.

    Was dich langfristig näher an deine Wünsche und Ziele führt weisst nur du.
    Behalte aber im Sinn, dass Ziele sich ändern können.

    Um mal wieder auf den Ursprung zurückzukommen:
    Da würde ich ansetzen :zwinker:.

    Man kann lernen, anderen wirklich offen entgegenzutreten.
    Kostet Kraft und ein Stück weit auch Mut, aber kann sich lohnen.

    Wenn man anderen offen begegnet, kommt meist auch ein offenes Ohr zurück.
    Und wenn nicht, weitermachen.

    Erfordert aber unter Umständen auch Hilfsbereitschaft deinerseits. Denn auch andere tragen ihre Päckchen. Wenn dann nur du von deinen Problemen erzählst und andere mit ihren sitzen lässt ist auch nichts gewonnen.
     
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  • User 12529
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    1 Juli 2018
    #12
    Ich hab festgestellt, dass man unabhängig vom Papier-Bildungsniveau (Schulabschluss/Ausbildung/Studium) offen reden kann, ohne, dass sie sich gleich verletzt fühlen würden oä. Das ist einfach eine Typsache und nicht abhängig vom Bildungsniveau :smile:. Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl, Empathiefähigkeit, eine generelle Offenheit und Co sind dafür denke ich wesentlich aussagekräftiger :smile:.

    Ich denke, dass war nicht falsch. So was würde mich auch so stören, dass ich das Kennenlernen abbrechen würde (Ausnahme: deutsch ist nicht die Muttersprache, da könnt ich eher drüber wegsehen).

    :eek:Wow! :smile:

    Tu das nicht, da würdest du dich ewig ärgern, da du schon eine sehr klare Vorstellung für deine berufliche Zukunft hast.
    Wie wäre es mit einem Urlaubssemester? Das wird nicht in die Semesterzahl reingerechnet.
    Da könntest du mal etwas runterfahren und entspannen :smile:.

    Das wird es bestimmt auch, allerdings scheint jetzt noch nicht der richtige Zeitpunkt dafür da zu sein :smile:. Das ist auch nicht schlimm, du bist nicht “schon“, sondern erst 26 und hast noch viel Zeit vor dir.

    “Brauchst“ du überhaupt Porsche und Co? Ich an deiner Stelle würde es annehmen, Erfahrungen sammeln für deine mögliche Selbstständigkeit (direkt aus der Uni raus wäre mir das zu krass) und erstmal in Ruhe im Arbeitsleben ankommen und es als gute Ausgangsbasis für die berufliche Zukunft nehmen :smile:
    Man muss den Job ja auch nicht “für immer“ machen...
     
  • Lover99
    Lover99 (25)
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    1 Juli 2018
    #13
    Ich glaube ich strebe einen Mittelweg an. Am liebsten wie erwähnt mit Selbstständigkeit - mehr oder minder tun was man möchte und was erfolgsversprechend aussieht. Und was da am Ende herauskommt steht sowieso in den Sternen.
    Aktuell belastet mich das Studium (bzw. ich mich selbst) nur eben so, als wollte ich DAX-Vorstand werden.

    Wenn ich unter Stress stehe, ziehe ich mich jedoch leider meist zurück. Meinen besten Freund habe ich dieses Jahr erst zwei mal getroffen... Er kennt mich und mein Leben und ist mir nicht böse. Schade ist es trotzdem.

    Danke, das beruhigt mich :smile:

    Hatte auch schon mit dem Gedanken gespielt. Andererseits will ich es endlich rum haben. Habe jetzt im Bachelor schon einige Vorlesungen für den Master gehört und muss nun ohne Unterbrechung weiterstudieren (nur dann kann ich die Module mitnehmen).

    Oh glaube mir. Da bin ich längst angekommen. Kurze Zusammenfassung: Ich habe schon eine Ausbildung sowie eine 3-jährige nebenberufliche Fortbildung zum Projektleiter hinter mir (inkl. aller möglichen Auszeichnungen). Nun habe ich während des Studiums außerdem einen kleinen Nebenjob. Macht derzeit 9 Jahre Berufserfahrung (inkl. Ausbildung), alles beim besagten Arbeitgeber. Ausbildung, Fortbildung und Studium sind alle im gleichen Bereich.
    Einen Porsche brauche ich nicht. Nach dem Aufwand würde ich aber gerne angemessen vergütet werden.
     
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    1 Juli 2018
    #14
    Und du glaubst, weil du bei einem Arbeitgeber warst, hast du Berufserfahrung?
     
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  • Anna79
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    nicht angegeben
    1 Juli 2018
    #15
    Nehme es mir nicht übel, aber für mich liest sich das wie eine „Anleitung zum Unglücklichsein“ :sorry:

    Es ist sehr lobenswert zielstrebig, ehrgeizig, fleißig und schlau zu sein, ebenso zu wissen was man will. Bis jetzt hast du deine Ziele auch super erreicht. Aber wirst du auch damit umgehen können, wenn es mal nicht so prima läuft, wenn sogar mal ein Mißerfolg kommt?

    Du wünschst dir eine Partnerschaft, aber die Chatakterzüge auf die es ankommt, sind in deiner Anspruchshaltung nicht vorhanden. Ganz klar, man sollte sich auf Augenhöhe begegnen, aber nur weil jemand dir beruflich ebenbürtig ist, heißt es noch lange nicht, dass es dich langfristig glücklich macht und dein Bett wärmt.

    Ich sage immer: Wenn man ständig gegen eine Wand läuft bzw etwas nicht funktioniert wie man es möchte, dann sollte man es mal anders probieren. Ich wünsche dir etwas Flexibilität, Offenheit und Toleranz, es einfach mal mit einer Frau zwischenmenschlich anders zu probieren. Gleiche oder ähnliche Werte sind wichtig, aber man muss ja nicht mit seinem „siamesischen Zwilling“ zusammen sein.

    Alles Liebe!
     
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    2 Juli 2018
    #16
    Zumindest so viel, dass ich mich nicht an ein einziges Jobangebot klammern muss um erstmal Berufserfahrung zu sammeln.
    Natürlich kann man nur durch Wechsel richtig viel lernen. Dann ist allerdings schon wieder die Frage, ob man das möchte.

    Da hast du Recht und ich werde deinen Rat beherzigen. Allerdings möchte ich einen WOW-Effekt verspüren - und das wird (gefühlt; von Jahr zu Jahr) immer schwieriger.
     
  • User 158340
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    Verheiratet
    2 Juli 2018
    #17
    Nimm es mir nicht übel, aber mit DEM perfektionistischen Ansatz: Wie hast du vor, die Baby-Zeit zu überstehen? Bevor da mal 2 Kinder da sind, mit denen man in einen Freizeitpark gehen kann, vergehen gerne mal 5-10 sehr, sehr (emotional) harte Jahre, wo einem Impulsivität mal sowas von gar nichts nützt.

    Du solltest dringend lernen, ein bisschen lockerer zu werden und auch mal Fünfe grade sein lassen. Das meiste Kopfweh, das du grade hast, machst du dir nämlich selber.
     
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    2 Juli 2018
    #18
    Warum bist du eigentlich gestresst? Und warum ziehst du dich zurück, wenn du eigentlich reden willst? Du sagst, du hast nen besten Freund und den triffst du nicht oft. Warum nicht? Offenbar willst du Rückhalt, aber stößt ihn dann doch von dir. Klingt irgendwie widersprüchlich.
     
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    2 Juli 2018
    #19
    Ich kann mir nicht helfen, aber du klingst echt oberflächlich und überheblich.
    Vielleicht kommt das falsch bei mir an...

    Jedenfalls kommt das bei Frauen natürlich auch nicht so knallermäßig an.

    So wie du schreibst, definierst du dich zum Großteil über dein Studium und deinen Beruf.
    Das ist für eine Beziehung aber eher der Teil, auf den es weniger ankommt.

    Weder im Privatleben noch im Job kommt man weiter, wenn man den Tunnelblick nicht irgendwann ablegt.
    Du hast ein Problem? Dann such dir wen zum Reden und lass das auch zu. Du hast ein Problem im Job? Lass dich coachen. Es geht nicht immer alleine und ohne auch mal den Blick von außen zuzulassen.
    Wenn du nur in deinem eigenen Saft rumkochst, kommst du auch beruflich nicht weiter.
     
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    2 Juli 2018
    #20
    Naja, erst lief meine Bachelorarbeit schlecht und jetzt stehen wieder Prüfungen an. Wobei die Prüfungen dieses Semester eigentlich einfach sind... Trotzdem fühle ich mich total gestresst.
    Allerdings bin ich wohl auch mit der aktuellen Situation unzufrieden. Ich sehe derzeit den Sinn des Studiums nicht und weiß nicht wie es in der Zukunft aussehen soll, wo ich leben/arbeiten werde, was ich tun werde. Auch zB im Sport komme ich nicht wie gewünscht voran - nehme mir immer wieder etwas vor, dann kommt aber immer etwas anderes dazwischen. Ich gehe schon 2-3x/Woche ins Gym, mir geht es hier eher um die langfristigen Ziele mit dazu passender Ernährung etc.

    Wegen des Redens: Glaube ich habe einfach keine guten Erfahrungen gemacht mit Offenheit. Mein erster Liebesbrief wurde (ohne gelesen zu werden) weggeworfen. Meine erste Freundin (ich war Hals über Kopf verliebt und war offen) hat mich nach 3 Wochen für einen anderen verlassen. Dann ging ein paar Jahre nichtsmehr mit Offenheit, hatte ständig andere Frauen aber konnte nichts ernstes eingehen. Seit Ende dieser Phase zweifle ich eigentlich wenig an mir selbst, mir ist es eher egal was andere denken. Von der Art her ziehe ich mich dennoch lieber mal zurück und rede nichts. Deshalb habe ich wohl auch wenige Menschen zum reden.

    Vielleicht hast du auch recht. Ich wüsste das gerne mal.
    Meine Mutter meint manchmal ähnliches. Sie findet meine Art wohl total überheblich. Weil ich solche Sachen sage wie: "Bring mir mal XYZ aus dem Keller mit." (ich finde es braucht nicht immer "bitte") oder "Geh doch 2x/Woche ordentlich Sport machen, dann wird dein Rücken/Verspannungen/etc. besser." (diese Meinung vertrete ich, da finde ich sie etwas faul... Das will sie aber nicht hören.).
     

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