• User 177271
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    8 September 2020
    #1

    Wie teilt ihr euch die Miete?

    Hey Leute:winkwink:

    wie ihr im Titel sehen könnt, interessiert mich, wie ihr euch die Miete mit eurem Partner teilt. Dabei geht es mir speziell darum, wenn einer von beiden weitaus mehr an Nettoeinkommen hat.
    Ich frage, weil es bei meinem Partner und mir gestern zu einer Diskussion deswegen kam. Er ist frisch ausgelernt (1,6/Monat) und ich stecke noch in einer Ausbildung. Wir planen im nächsten Frühjahr in eine gemeinsame Wohnung zu ziehen (leben momentan im Haus seiner Mutter) und ich habe gemeint, dass es nur realistisch wäre, dass er einen höheren Anteil an Mietkosten zahlt, da er einfach mehr an Geld zur Verfügung hat. Gleichzeitig hätte er nämlich auch gern eine 3-Raum Wohnung, am besten in einer ruhigen Gegend und einer schönen Fassade des Hauses. Trifft das möglicherweise alles zu, kommt man auf über 600 Euro und dann habe ich einfach nichts mehr zu leben.
    Auf der anderen Seite wäre es aber auf einmal i.O ins "Assiviertel" der Stadt zu ziehen, da man ja nach meiner Ausbildung umziehen könne, was ich aber schwachsinnig finde. Nun kam mir natürlich auch der Gedanke, dass ich mir einfach eine eigene Wohnung nehme aber da wir einen gemeinsamen Hund haben und ich im Schichtdienst arbeite, ist das ebenfalls schwierig.
    Deswegen würde mich interessieren, was ihr für Vereinbarungen getroffen habt und ob es deswegen auch mal Differenzen gab.
    Danke fürs lesen schonmal:zwinker:
     
  • User 169839
    Verbringt hier viel Zeit
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    8 September 2020
    #2
    Wir haben überhaupt keine Vereinbarung über Miete oder andere Kosten. Wir sind eine Familie und wir tragen die Kosten da wird nichts aufgeteilt oder gesagt das musst du zahlen.

    Läuft wunderbar

    Off-Topic:
    dazu kommt das wir keine Miete bezahlen. Dafür aber andere Kosten haben.
     
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  • User 171033
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    8 September 2020
    #3
    Als wir uns kennen gelernt und nach knapp einem Jahr zusammen gezogen sind, waren mir auch seine Ansprüche an die Wohnung zu teuer. Wir hatten auch ein deutliches Verdienstgefälle.
    Ich habe alle Fixkosten (Versicherungen, Versorgungswerk, Handy...), meinen Lebensmittelverbrauch und andere wiederkehrende Kosten addiert, hinzugerechnet, was ich für Genuss ausgeben möchte (Kino, Café, Einkaufsbummel), und 10% für Sparen und Notgroschen abgerechnet.
    Am Ende stand eine realistische Summe X, die ich bereit war, für Miete auszugeben.
    Die war immer noch höher als meine bisherigen Mietkosten.
    Die haben wir dann vertraglich festgehalten, und ich habe diesen Anteil monatlich bezahlt. Das war etwas weniger als die Hälfte, aber ein fairer Beitrag.
     
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  • User 177271
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    8 September 2020
    #4
    Lag dieser Anteil bei 50% oder hat dein Partner mehr gezahlt?
     
  • User 20579
    User 20579 (36)
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    8 September 2020
    #5
    Wir haben ein Gemeinschaftskonto besorgt, auf das jeder anteilig nach Einkommen überweist. Der Dauerauftrag fürs Gemeinschaftskonto wird je nach Jobsituation angepasst.

    Das sind so ungefähr 2/3 unseres jeweiligen Einkommens, die wir jeden Monat dorthin überweisen. Damit hat jeder 1/3 zur eigenen Verfügung - und vom Rest werden dann die Fixkosten - Miete, Internet, GEZ, Auto usw. - bezahlt. Auch Einkäufe laufen über das Gemeinschaftskonto.

    Vom eigenen Konto kann dann jeder seine eigenen Anschaffungen vornehmen, ohne dass der andere es "mitbekommt" - eigene Kleidung, Geschenke, bei mir meine Arztrechnungen usw.

    Wir haben das auch schon so gemacht, bevor wir verheiratet waren und Kinder hatten, weil wir es so einfach fairer finden.

    50/50 finde ich nicht fair, vor allen Dingen dann nicht, wenn einer auch noch höhere Ansprüche hat. Und ganz ehrlich, sollte es daran scheitern, würde ich mir ein Zusammenziehen gut überlegen.
     
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  • User 171033
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    8 September 2020
    #6
    Hab meinen Beitrag nochmal ergänzt... Der Anteil lag bei weniger als 50%
     
  • User 177622
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    8 September 2020
    #7
    Ihr habt doch eine Wohnung, die momentan zu euren Finanzen passt.
    Was ist daran schwachsinnig, auf das Ende deiner Ausbildung zu warten?
     
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  • User 177271
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    8 September 2020
    #8
    Schwachsinnig ist, in eine billige kleine Wohnung zu ziehen, bei welcher wir die Miete zahlen können. Hier noch einige Jahre zu leben, ist ganz einfach keine Option
     
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  • Stonic
    Stonic (45)
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    8 September 2020
    #9
    Am Anfang hat Sie die Miete bezahlt und ich wenn ich da war meist die Einkäufe und allg. lebenskosten bezahlt wegen Fernbeziehung. Als wir dann endlich zusammen gezogen sind ging alles auf ein Konto und gut. Drüber gesprochen haben wir nie
     
  • User 177271
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    8 September 2020
    #10
    Als ich ja dann meinte, dass wir in eine schlechtere Gegend ziehen müssten, damit ich die Miete zahlen kann, war das plötzlich ok für ihn. Vorher meinte er immer, dass das ein NoGo sei. Und ich möchte ja nicht schon nach 2 Jahren umziehen
     
  • User 177622
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    8 September 2020
    #11
    Aber in eine Wohnung zu ziehen, die ihr euch nicht gut leisten könnt, ist eine Option?
    Ist doch gut für dich, dass er den Kompromiss mit der Gegend macht.
     
  • Yurriko
    Yurriko (28)
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    8 September 2020
    #12
    Wir haben mit dem Zusammenziehen einfach alles zusammen gelegt. Da wird jetzt nichts aufgeteilt. Die einzige "Aufteilung", die wir jetzt haben, betrifft das Haushaltsgeld. Er kriegt eine Summe überwiesen auf sein Konto, damit soll er den Monat dann alle relevanten Dinge für den Haushalt (Essen, Putzmittel etc. was man eben so braucht) kaufen. Das exkludiert Katzenfutter, da ich das online bestelle alle paar Wochen. Aber das ist dann auch aus dem gemeinsamen Pott.

    Bezahl ich von meinen Konto Lebensmitteleinkäufe, dann überweist er in etwa den Betrag aufs gemeinsame Sparbuch.

    Alles andere wäre mir zu umständig und würde mich nerven. Will jemand etwas haben, dann nimmt er eben Geld und holt sich das. Oder wenn es wirklich etwas größeres ist (neuer Laptop/Pc-Teile etc), dann besprechen wir das, ob es sich ausgeht.

    Wir waren uns aber da auch einig, dass das die beste Lösung ist, waren aber zu dem Zeitpunkt rund 4 Jahre zusammen oder so, sprich es war ein gewisses Vertrauen da.
     
  • User 91095
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    8 September 2020
    #13
    Wieviel wärst du denn bereit zu zahlen? Ihr solltet euch ein Budget überlegen und dann danach ne Wohnung suchen. Wer mehr zahlt, ist mMn nicht der ausschlaggebende Faktor, sondern wieviel ihr jeweils bereit seid zu zahlen. Wenn er trotz mehr Gehalt nicht bereit ist, mehr Geld zu zahlen als du, dann kannst du ihn nicht dazu zwingen. Dann muss man halt mit der Wohnung gehen, die man sich leisten kann.
     
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  • User 169839
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    8 September 2020
    #14
    Wie kommst du eigentlich drauf nur weil er mehr Geld hat automatisch auch mehr zahlen zu müssen?

    Wenn es dir zu teuer ist dann kannst du eben nicht in eine 600 Euro Wohnung ziehen. Vielleicht wartest du einfach mal das Ende der Ausbildung ab.
     
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  • HarleyQuinn
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    8 September 2020
    #15
    Wir haben jetzt zum ersten Mal in 9.5 Jahren Beziehung die Situation, dass ich wirklich nen „richtigen“ Lohn habe. Dennoch verdient er deutlich mehr als ich (9k vs 5k). Unsere Aufteilung ist jetzt so, dass er komplett die Miete zahlt (3.1k) und weitere Fixkosten wie Strom, Hausrat, usw (ca 300). Ich mach dafür alle Einkäufe für Lebensmittel usw und finanziere den Ausgang (ca 1.2k) im Monat. Krankenkasse, Handy, usw zahlt jeder für sich. Damit fahren wir in Punkto Gemeinkosten derzeit nen ca 75/25 Split, bei nem 65/35 Einkommen, wobei ich noch den kompletten Haushalt mache - gleicht sich also ziemlich aus.

    Gemeinschaftskonto wäre sonst die andere Lösung gewesen, aber passt für uns so.
     
  • Horst K.
    Horst K. (52)
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    8 September 2020
    #16
    Ganz spießig - bevor Ihr anfangt, Euch über die Verteilung zu streiten, erstmal ermitteln, wie viel Geld Ihr zur Verfügung habt, wenn Ihr in einer echten, eigenen Wohnung zusammenlebt. Aufschreiben:

    - Nahrung
    - Mobilität (Auto, Bus und Bahn)
    - Hund
    - Kleidung
    - Körperpflege
    - Handyverträge, Fernsehen (inklusive Amazon Prime / Spotify etc.)
    - Versicherungen
    - Kino, Kneipe
    - Urlaub
    - Sparrate wenn möglich und gewünscht (sollte dabei sein, auch wenn es finanziell knirscht, irgendwann geht die Waschmaschine kaputt etc.)
    - Notgroschen

    Dann zieht Ihr das von Eurem gemeinsamen Nettogehalt ab und werdet wahrscheinlich Euer blaues Wunder erleben, wie wenig übrig bleibt. Dann schauen, ob und wo Ihr sparen könnt, dann bleibt ein Betrag übrig, den Ihr Euch für die Miete inklusive aller Nebenkosten leisten könnt. Und dann überlegt Ihr, was geht und wie Ihr es aufteilen könnt und wollt.
     
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  • Bluetenstaub
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    8 September 2020
    #17
    Der Mann verdient mehr als ich, wir haben das nie im einzelnen errechnet. Ich zahle Miete und entsprechende Versicherungen + Versorgungskosten. Er zahlt Lebensmittel, Hundefutter, Putzkram usw. Alles was halt so ansteht. Müsste in etwa passen.

    Bei größeren gemeinsamen Anschaffungen teilen wir uns das 50/50.

    Ich hab die Wohnung mit ausgewählt und einer der Hauptpunkte war, dass ich (oder er) sie zur Not auch alleine bezahlen kann.
    Vielleicht wäre das etwas, was ihr auch in eure Überlegungen miteinbeziehen solltet. Kann immer mal irgendwas sein. Jobverlust, Trennung, Krankheit, sonstwas... Leben eben. Würde da nichts aussuchen, was man nur zu zweit oder vom Gehalt von einer Person halten kann.

    Könntest du dir denn das günstige Viertel allein leisten?
     
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  • User 157013
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    8 September 2020
    #18
    Finde ich auch einen sehr wichtigen Punkt.
     
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  • Sklaen
    Sklaen (39)
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    8 September 2020
    #19
    Seit wir zusammen wohnen haben wir ein gemeinsames Konto. Auch schon bevor wir verheiratet waren. Da geht das ganze Geld drauf. Von dort aus wird alles bezahlt was anfällt bzw weiter verteilt was gespart wird zb.
    Bei uns gab es noch nie MEIN Geld oder SEIN Geld. Ist bei uns alles UNSER Geld.
    Funktioniert seit über 18 Jahren super.

    Ist natürlich nicht für jedes Paar etwas.

    Ich würde mich mit ihm zusammen setzen, genau aufschlüsseln was für Ausgaben da sind, welche Einnahmen ihr habt.
    Dann eure Vorstellungen auf den Tisch bringen.
    Wie fändest du es gerecht aufgeteilt? Was hält er für eine faire Option?
    Versucht den Mittelweg zu finden. Geht Beide Kompromisse ein.
    Gibt es denn nicht noch eine Wohnungssituation dazwischen?
    Es gibt auch Wohnungen die weniger als 600 Euro kosten und trotzdem nicht im "Assiviertel" liegen.
     
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  • User 122533
    Sehr bekannt hier
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    8 September 2020
    #20
    Ist aber nicht unbedingt überall machbar. Wenn wir unsere kleinen 2 Zimmerchen aufgeben würden, wären wir automatisch bei Mietkosten, die sich einer alleine entweder gar nicht leisten könnte oder schlicht nie wollen würde, da damit alle Annehmlichkeiten ausnahmslos gestrichen würden.

    Wir machen bei Miete und Fixkosten 50/50, verdienen aber auch ähnlich viel. Was er mehr verdient, ist unter Luxus zu verbuchen, das rechnen wir nicht ein. Essengehen/Freizeit und Einkäufe usw. haben wir immer irgendwie bezahlt und nie verrechnet. Wird schon passen... Ausgleichen tun wir erst seit Corona, weil ersteres (meist er) weggefallen ist und letzteres (fast immer ich) um 2-300€ gestiegen.
    Mit dem restlichen Geld treibt jeder, was er für richtig hält.

    Wolkenpudding1.8 Was zahlst du denn zur Zeit? Das plus ggf. etwas mehr, falls das nicht gleich wehtut, würde ich ihm nennen - er kann dazutun, was er bereit ist auszugeben, und dann schaut ihr, was mit der Summe möglich - und sinnvoll! - ist.
    Umzüge kosten auch Geld, eine Übergangswohnung würde ich mir lieber 2x überlegen.
     

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