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    17 Oktober 2020
    #1

    Wieviel Taschengeld?

    Ab welchem Alter haben eure Kinder Taschengeld gekriegt?

    Wie hoch (Betrag) war das erste Taschengeld und in welcher Häufigkeit habt ihr das geben (Monatlich, Wöchentlich?

    Woran habt ihr den Betrag festgemacht? (An bestimmten Dingen, die das Kind damit kaufen können soll? Der Aspekt "man muss auf etwas sparen, bis man es sich leisten kann"? An eurem Verdienst? An sonstirgendwas?
     
  • User 177622
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    17 Oktober 2020
    #2
    Unsere Kids bekommen keins, weil der Opa schon Taschengeld zahlt. Das hat er einfach so gemacht. Dann haben wir beschlossen, das wird zu viel, wenn wir auch noch geben.

    Ich meine, er hat vor der Schulzeit 50 Cent gegeben, ab dem ersten Schuljahr einen Euro und danach jedes Schuljahr 50 Cent mehr. Pro Woche.

    Davon kaufen die Kids alles, was außer der Reihe stattfindet. Sußkram, Eis, das nicht familiär gemeinsam gegessen wird, Kleinkram auf Ausflügen, Comics und für größere Sachen außer der Reihe wird das auch gespart.
    Mit allem, was nötig ist, werden sie versorgt (und auch darüber hinaus) und müssen es nicht selbst kaufen.
     
  • User 172046
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    17 Oktober 2020
    #3
    Ich habe Taschengeld bekommen sobald ich in die Grundschule kam und entsprechend mit Geld rechnen gelernt habe.
    Jeden Sonntag ein Euro, ein paar Jahre später dann zwei Euro pro Woche... als ich mir dann größere Sachen kaufen wollte wurde erhöht auf monatlich 10 Euro, 15 Euro und so weiter. Sobald man argumentieren konnte, dass man mehr Geld brauchte, gab es eine Taschengelderhöhung. Dann aber unter der Bedingung, dass man das auch für mehr ausgibt (statt nur Spielzeug z.B. auch noch Kosmetik oder Kleidung die man nicht unbedingt braucht, aber haben will).

    Familienfeiern waren immer separat, da haben wir von allen Geld zugesteckt bekommen, das wurde dann aber meist für größere Investitionen von unseren Eltern eingesackt oder aufs Konto gelegt. Waren aber auch so selten, dass da wenig zusammenkam.

    Meine Eltern fanden den richtigen Umgang mit Geld einfach wichtig, allem voran das Prinzip "du kannst nur ausgeben, was du vorher eingenommen hast".

    Ich denke bei meinen Eltern war eher das "gebt ihnen bloß nicht zu viel" entscheidend, als dass sie das am Einkommen hätten festmachen müssen. Ob jetzt das Kind die Klamotten vom Taschengeld kauft oder man dem Kind die Kleidung vom Konto kauft macht jetzt nicht so den Unterschied. Wir haben quasi das bekommen, was eh drin war, sofern wir alt genug waren, damit umzugehen. Dadurch, dass es das eigene Geld war, gingen dann weniger Geld und Nerven drauf, als wenn Mama immer kauft oder einfach nein sagt und Kind dann sauer wurde.

    Bücher waren vom Taschengeld ausgenommen, weil das "förderungswürdig" war (genau wie Lernhefte, Lernspiele etc). Allerdings nur so lange, bis klar wurde, dass mein Bruder da eher weniger Interesse dran hatte. Das wäre dann ungerecht ihm gegenüber gewesen.

    Schulden durften wir übrigens auch machen. Hat uns sehr früh gelehrt, dass Schulden absolut nicht erstrebenswert sind.

    Ich bin ganz froh, dass meine Eltern da so früh angefangen haben und nicht zu geizig waren, weil ich dadurch sparen konnte und inzwischen einen ganz guten Notgroschen habe den ich eventuell auch bald brauchen werde.
     
  • User 18780
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    17 Oktober 2020
    #4
    Interessanter Aspekt. Merke ich mir ;-)
     
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    18 Oktober 2020
    #5
    Fantasy. Was waren die Modalitäten beim zurückzahlen?
    Zinsen? Bis wann zurückzuzahlen? Beim nächsten Taschengeld gleich einbehalten?
     
  • User 172046
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    18 Oktober 2020
    #6
    Keine tatsächlich. Und natürlich zinsfrei.
    Meist wurde dann einfach beim nächsten Taschengeld abgerechnet. Wenn ich also 40 Euro Schulden hatte gab es in dem Monat dann halt mal nur 10 Euro Taschengeld. Oder wir haben den Eltern mal Geld geliehen und waren damit quitt, oder es kam eine Familienfeier wo das Geld nicht in unser Portemonnaie wanderte sondern direkt zu den Eltern...
    Richtig große Sachen wie ein neuer PC gab es aber grundsätzlich immer zu Geburtstag/Weihnachten etc. und dann gab es an dem Tag halt keine anderen Geschenke.

    Meine Eltern wollten nicht den Eindruck erwecken, dass wir uns irgendetwas nicht leisten könnte, sondern wirklich nur, dass man lernt, nicht alles was man sich leisten kann auch sofort zu kaufen. Schätze so "nette" Bedingungen funktionieren bei anderen Kindern nicht.

    Für größere Anschaffungen wie ein weiteres PC Spiel musste man dann aber halt trotzdem eine Weile warten.
    Und: keine neuen Schulden, bis die alten abbezahlt sind.

    Off-Topic:
    Inzwischen haben meine Eltern gar keinen Überblick mehr, was ich ihnen schulde, weil es keine klare Absprachen und keine eindeutige Dokumentation darüber gibt, ich aber oft zusammen einkaufen gehe/den Amazon Account meiner Mutter mitbenutze und meinen Eltern die Auftrennung da zu umständlich ist.
    Würde ich so nicht empfehlen, weil das auch für mich frustrierend ist. Wenn Schulden erlaubt sind, dann mit klaren Absprachen.
     
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  • liali
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    19 Oktober 2020
    #7
    Also ich hab ab 10 von meiner Oma im Monat so viel bekommen wie ich alt war. Meine Brüder demnach schon mit 6 und 8. Das ging bis 14/15 da wollte meine Mama das nicht mehr, weil wir auch immer zu Geburtstag, Zeugnis, Ferien, Weihnachten, Osterwiese etc. was bekommen haben.

    Von 16-18 hab ich dann 15€ bekommen und ab danach mein Kindergeld. Da musste ich dann aber auch viel selbst mit zahlen.
     
  • bertaks
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    3 November 2020
    #8
    Ich habe bis ich 15 war, 25€ im Monat bekommen. Hat mir dann natürlich nicht mehr ausgereicht und ich hab angefangen Prospekte auszutragen. Dann hab ich so ca. 120 und noch die 25 von meinen Eltern bekommen.
     
  • Dark84
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    3 November 2020
    #9
    So genau weiß ich das gar nicht mehr... Ich glaub, das fing mit 1 DM / Woche an. Grundsätzlich habe ich aber nicht verstanden, was ich damit anfangen sollte, weil ich ja sowieso alles notwendige von meinen Eltern bekommen habe. Und da ich Hofkind war, kam ich gar nicht in die Stadt um es auszugeben.

    Irgendwann kam ein Cut von wöchentlich zu monatlich. Muss in der Grundschule gewesen sein. Aber auch hier - ich hab nie was ausgegeben. Bis ich irgendwann 100 DM angespart hatte und mir einen Gameboy kaufen wollte :whoot: Da haben meine Eltern ein Veto eingelegt, weil ihnen dieses "technische Hexenwerk" nicht gefiel.

    Irgendwann in Teenager-Tagen wurde erhöht auf 20 DM / Monat, später 30 DM, dann 50 DM und ab 18 waren es dann - glaube ich - 150 €. Damit musste ich aber ALLES finanzieren.
     
  • User 181389
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    16 November 2020
    #10
    Ich gebe meiner Schwester pro Monat 10, durch verschiedene Aufgaben kann sie es noch ein wenig höher machen, also im Winter den Schnee räumen, im Sommer im Garten helfen und sonst im Haus mal helfen, oder wenn wir etwas aus dem Laden benötigen kann sie es holen gehen und sich noch etwas aussuchen für sie.
     
  • User 96053
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    16 November 2020
    #11
    Mann im Mond, das Jugendamt hat eine Empfehlung dazu rausgegeben, wie viel Taschengeld für welches Alter angebracht wäre. Vor allem als Grenze nach oben (nach unten sollte man es an die eigenen Möglichkeiten anpassen), damit auch Kinder aus reichen Haushalten den Wert des Geldes lernen.

    Taschengeldtabelle 2020 - Wie viel Taschengeld für Kinder?
     
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    16 November 2020
    #12
    Danke Zaniah. Die Tabellen kenne ich.
    Was mich interessiert sind persönliche Erfahrungen und Handhabungen. Das ist nochmal was anderes, da die Beträge in den Altersbereichen ja schon erheblich schwanken.
    Was ich mir beispielsweise nicht vorstellen kann ist, was ein 4-5 Jähriges Kind mit 50ct anfangen soll. Was sollte man davon denn kaufen können?

    Den Lerneffekt, Geld zu bekommen, zu sparen, für irgendetwas auszugeben. Klar.
    Aber wenns nicht mal für ein Überraschungsei oder sonst ne Kleinigkeit in der Süßigkeitenabteilung reicht ohne es vorher anzusparen. ....
     
  • wild_rose
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    16 November 2020
    #13
    Gummibärchen am Kiosk, alle zwei Wochen eine bestimmte Zeitschrift, Sticker. Was braucht man denn mit 4-5 Jahren groß dass nicht eh die Eltern kaufen?
     
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    16 November 2020
    #14
    Joa, also wir werden uns vermutlich daran halten. Ich finde auch, dass 2 Euro pro Monat für ein 4jähriges Kind reichen - das heißt ja nicht, dass ich meinem Kind nicht auch mal was kaufe, aber wenn mein Kleiner sich dann selbst etwas kaufen will, dann kann er das von seinem Geld machen. Mit 4 Jahren kauft man sich noch keine Zeitschriften und ich persönlich finde es nicht sinnvoll, dass er sich davon jede Woche 1-2 Ü-Eier kaufen kann. :smile:
     
  • wild_rose
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    16 November 2020
    #15
    Doch, ich bin mir sehr sicher dass ich damals die Bummi hatte.
     
  • User 96053
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    16 November 2020
    #16
    Ich hatte meine erste mit ca. 5-6, als ich sie auch lesen konnte, aber das war dann auch ein Abo, das meine Eltern bezahlt haben. Die musste ich mir damals nicht von meinem eigenen Geld finanzieren.
     
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    16 November 2020
    #17
    Also Vier finde ich persönlich zu früh. Koala wird ab der 1. Klasse Taschengeld bekommen, dachte so an 1 Euro/Woche und dann ab der 3. Klasse 2/Woche und ab der 5. Klasse 10 Euro/Monat, etc. Bis zur Pubertät kaufen einem Eltern ja gefühlt eh alles, das Taschengeld wäre also wenn dann für irgendwelchen „Schund“ wie Gummibärchen oder eine Zeitschrift oder so.
     
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    16 November 2020
    #18
    Wir kommen aus Familien, in denen es sehr unterschiedlich gehandhabt wurde. Ich habe eigentlich nur für Leistung Geld bekommen, das meiste Geld kam durch gute Noten. Bei schlechten Noten mussten wir Geld zahlen. Ich hatte nie schlechte Noten, daher kam für mich immer sehr viel zusammen :grin: Ich durfte aber nur 10% ausgeben.

    Meine Frau hat wöchentlich bzw. monatlich einfach so, bedingungslos, Taschengeld bekommen. So machen wir es auch bei unseren Kindern, aber mit der Summe sind wir uns noch nicht so ganz einig.
     
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    17 November 2020
    #19
    Bei uns gab es für gute Noten kleine Geschenke. Und von den Omas Geld.
    Was nicht ganz so fair war, weil bei mir eine 1- in manchen Fächern schon nicht mehr zählte, während mein Bruder für eine 3 in Englisch schon was bekommen hat....
    Zurückgeben mussten wir bei schlechten Noten aber nichts. Hätte auch nicht funktioniert.
     
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    #20
    Ich hatte erst ab dem Moment Taschengeld gekriegt, als ich alleine ins Freibad durft. Das war bei mir ab der 4. Klasse. Da hab ich 10.-- im Monat gekriegt. (Gab es bei mir immer Monatlich). Solange ich nur "unwichtiges wie Süsskram gekauft habe" gab es nie mehr wie CHf 25.-- (ich wohnte auch im Kaff, da gab es nur Bravo und Kaugummi zu kaufen) erst als ich in die nächste Stadt musste und auch Busabo und Mittagessen etc. kaufen musste, wurde es mehr.
     

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