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  • spfscbb98
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    12 Juni 2017
    #1

    bin ich mit diesen Eigenheiten unattraktiv?

    Hallo. Ich finde ich habe mit meinen 19 Jahren schon echt viel Sch... erlebt, vor allem in den letzten 2 Jahren. Als ich mich das erste Mal verliebt habe ist sie 2-3 Wochen später gegangen und ich habe sie nur noch einmal gesehen wo wir nicht mal geredet haben. Es war als wäre sie tod. Ich musste die Schule wechseln von der wo ich mich sehr wohlgefühlt habe und habe an meiner neuen Schule keine neuen Freunde gefunden. Dann hatte ich nen Freundenkreis in der Stadt in die ich bald ziehen werde und dieser ist komplett zerbrochen, also auch unter den anderen.
    Das ist mal so die Vorgeschichte.
    All diese Erlebnisse haben mich sehr reifen lassen, aber sie haben auch dafür gesorgt, dass sich eine melancholische Seite in mir entwickelt hat. Also unter Leuten kann ich viele Späße machen und bin lustig drauf, aber wenn ich alleine bin höre ich viel melancholische Musik, weil es mir aus der Seele spricht.
    Also meine Frage ist halt ob ich unattraktiv bin, weil ich eben nicht wie die meisten momentan auf Festivals und Partys rumspringe. Weil ich eben erstens nur noch einen kleinen Freundeskreis habe und diese Leute nicht so aktiv sind was solche Sachen angeht; dort viele Leute rumlaufen die ich nicht sehen will, wegen den Erfahrungen in der neuen Schule und ich auch nicht noch ganz viele Sachen erleben müsste, sondern irgendwo auf der Suche nach dem Mädel bin das meine Wunden heilt und generell im Leben ankommen will. Natürlich bin ich was Mädels angeht noch neugierig, aber wenn ich mich auf irgendeine x beliebige auf was unkompliziertes einlasse würde ich mich durch die Sehnsucht nach Geborgenheit wohl nur in die falsche verliebe, ich muss halt versuchen keine kalten Füße in ner Beziehung zu bekommen. Weil es generell schwierig ist sich auf irgendwen wirklich tiefgründiger einzulassen nach der Sache mit meiner ersten Liebe bin ich halt auch noch Jungfrau, aber da mach ich eigentlich auch keine große Sache draus.
    Um das jetzt alles nochmal zusammenzufassen, ich habe viel Mist in der Vergangenheit erlebt was Spuren hinterlassen hat, aber auch dafür gesorgt hat, dass ich enorm gereift bin. Während andere auf irgendwelchen Feiern rumtanzen, ist das bei mir sehr selten und ich habe eher einen kleinen Kreis mit guten Freunden. Ich bin öfter allein und bin melancholisch. Ich bin noch Jungfrau, weil ich mich auf vieles nicht eingelassen habe und mega verletzt wurde.

    Bin ich mit diesen Fakten unattraktiv oder ist das sogar eher noch interessant?
     
  • User 102673
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    nicht angegeben
    12 Juni 2017
    #2
    Das kommt ganz drauf an. Solange Du genau das hier

    NICHT suchst, schon.

    --> Kümmere Dich erstmal um Deine Wunden, und dann suche Dir eine Partnerin.
     
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    12 Juni 2017
    #3
    Lieber spfscbb98 an dir ist alles gut und richtig und auch nicht unattraktiv :smile: Es ist doch schön, dass du deine Melancholische Seite entdeckst. Das heißt auch du bist nicht oberflächlich. Du bist durch für dich schmerzhafte Erfahrungen gegangen, und glaub mir da werden noch einige folgen :zwinker: Aber du lernst dich ja immer mehr kennen und kannst Gefühle einordnen.

    Ich wüsste nicht was daran unattraktiv sein sollte. Dein Freundeskreis kann sich auch nochmal ändern, vergrößern, verkleinern, vertiefen. Du bist noch so Jung und es wird noch so viel fantastisches passieren in den nächsten Jahren. Wenn du auf ein Festival gehen willst? Geh, wenn nicht, dann nicht. Wer weiss was sich in den nächsten Monaten/ Jahren bei dir tut. Am besten ist du bleibst dir selbst treu und gibst dem Leben eine Chance geil zu sein:smile:

    EDIT: Denn Satz den cocos herausgezogen hat habe ich beim Lesen irgendwie falschrum gelesen. Ich stimme cocos zu dass du natürlich niemand suchen solltest, der deine Wunden heilt. Die müssen von selbst heilen. Du kannst dir nur selbst eine Plattform schaffen auf der du dich wohl fühlst.
     
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  • spfscbb98
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    12 Juni 2017
    #4
    naja was heißt halt Wunden heilen. In dem Fall geht es natürlich nur um die Sache mit dem Mädel. Da sage ich mir heute, dass es ok ist wie es ist, es verletzt mich nicht mehr aufs neue, die Wunden sind im dem Sinne geheilt. Trotzdem war es ein traumatisches Ereignis für mich und deshalb ist der ungemeine Wunsch nach Geborgenheit eben einfach da. Es geht einfach darum, dass ich mich irgendwo fallen lassen will und ankommen will. Das was passiert ist war sch... aber es ist ok und es verletzt mich wie gesagt nicht mehr.
    muss ich trotzdem noch die zeit verheilen lassen um mich irgendwann wieder öffnen zu können?
     
  • Morgenstern
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    12 Juni 2017
    #5
    Ich finde, man kann nicht generell sagen, ob jemand unattraktiv ist oder nicht. Für eine, die am liebsten jeden Tag feiern gehen würde, bist Du vielleicht nicht der geeignete Partner. Aber sie wäre ja auch für dich nicht die geeignete Partnerin. (Außer, Ihr würdet Euch gegenseitig neue Anstöße geben, so etwas kann ja auch schön sein. :smile: )

    Für mich bist Du attraktiv, ich mag es, wenn jemand eine ruhige Art hat. Einen kleinen Freundeskreis mit intensiveren Beziehungen zu haben ist eher meine Welt, als viele oberflächliche Beziehungen zu haben.

    Eine melancholische Art kann so und so sein: Die Art, die mir nicht so gut gefällt, ist, wenn jemand deswegen ZU sehr um sich selbst kreist, also sehr egozentrisch ist. Gut gefällt es mir, wenn jemand dadurch für andere sensibel ist. Dass er sich in sie hineinversetzen kann, weil er selbst schon viel Mist erlebt hat.

    Das mit "Wunden heilen" habe ich nicht wortwörtlich verstanden. Kann es sein, dass Du es so meinst, dass Du gerne mit einer Frau gute Erfahrungen machen willst, die sozusagen den Platz einnehmen, an dem jetzt die schlechten sind?

    Ich find's gut, dass Du nicht "auf Krampf" unbedingt was mit einer Frau anfangen möchtest, egal, ob es passt oder nicht. Du musst auch nicht "auf Krampf" so und so lange warten, Du wirst merken, wann es passt und ob Du Dich dann offen fühlst. :smile:
     
  • spfscbb98
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    12 Juni 2017
    #6
    ja das stimmt schon so ungefähr wie du das meinst mit den Wunden: wie gesagt es verletzt mich nicht mehr und es ist ok, dass es so lief. Trotzdem denke ich seit 2 Jahren jeden Tag mindestens mal so für 2 Minuten an sie. Ich kann also behaupten dass es ein Trauma war und natürlich will man dann dass andere Erfahrungen dies überdecken. Ich will mich bei diesem Mädel dann nicht ausheulen, aber ich will dieses Gefühl was damals einfach von heute auf morgen wegbrach und was ich dadurch natürlich mega vemisse wieder spüren und diesmal einen anderen Weg gehen, sprich dass es hält und ich mich fallen lassen kann.
     
  • User 102673
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    12 Juni 2017
    #7
    Wenn Du so lebst, wie Du Dich momentan wohl fühlst und diese Melancholie eine Facette an Dir ist, die einfach da ist und zu Dir gehört, dann steht m.E. einer Partnersuche gar nichts im Weg.

    Wenn Du aber jemanden suchst, der Dich daraus befreit, und Du eigentlich sehr gerne auf Festivals sein möchtest und ein anderer Mensch werden willst, Dir aber selbst im Wege stehst, dann wird es schwierig.

    Anfang 20 ist wohl bei vielen das Leben etwas "in Umbruch", in dem Sinne dass man sich selbst ein wenig genauer definiert, man schwimmt nicht mehr mit der Masse. Du hast das schon in den letzten zwei Jahren erlebt, musstest Dir etwas Neues, wirklich Eigenes aufbauen. Das ist nicht das schlechteste, was passieren konnte. Du weißt, was Du bist, was Du magst und was Du nicht magst.
    Und auch ein ruhiger Freundeskreis kann sehr angenehm sein.
    Was habe ich mich damals überwunden, mal hier hin und dorthin zu gehen und zu dieser und jener Musik zu tanzen, einfach weil alle anderen das auch gemacht haben.

    Ein wirkliches Lebensglück ist es, wenn man vor anderen sein kann, wie man ist. Eine Hand voll echter Freunde ist ein riesiger Reichtum, wertvoller als eine zwanzig-köpfige Clique.
    Mit dem gefühlten Mainstram von Alpha-Leuten mitziehen zu müssen, ist eine Illusion.

    Deswegen hängt die Frage, ob für Dich überhaupt eine Partnerin in Frage kommt, nicht davon ab, was Du im Verhältnis zu anderen - zu "den" anderen machst oder nicht machst. :zwinker:
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 12 Juni 2017 ---
    Ok, ich weiß, was Du meinst. Erlaube mir dennoch das kleine Wortspiel:

    Sich fallenlassen,
    fallen gelassen werden
    fallen.

    Dass einem jemand die Beine komplett unter den Füßen wegreißt, weil man sein gesamtes Wohlfühlen von dieser Person abhängig macht, sollte nicht passieren. Geborgenheit solltest auch Du Dir selbst geben können. Das ist ein schmaler Grat, das weiß ich. Aber Du selbst hast es in der Hand, aus der Vergangenheit etwas zu lernen. Bei allen Dingen, die die Erfahrungen mit uns so machen, ist es doch dieser letzte Punkt, der viel Hoffnung gibt, oder? :zwinker:
     
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    12 Juni 2017
    #8
    ne. mir gefällt auch manchmal diese melancholische Seite an mir, wäre es ein Dauerzustand würde ich Angst vor ner Depression haben, aber so gefällt mir das, weil ich eben einfach auch viel Mist erlebt habe, aber ich will da wie du meinst nicht unbedingt raus, sondern es gehört zu mir und diese Festivals mag ich eher nicht, dass ist nur weil man das ständig durch soziale Medien sieht. Dann lieber zum Fußball und da habe ich auch die passenden Freunde für, also Festivals ist nur sozialer Druck.
    Diese wenigen Leute nehmen mich auch so wie ich bin, das muss ich wirklich mal sagen. Hatte nur Angst, dass ich vielleicht uninteressant wäre wenn ich nicht mainstream bin.
    Vielleicht muss ich mich nach älteren umgucken, aber ne ne lieber nicht, ich wundere mich schon manchmal dass ich in dem Alter von der ein oder anderen Dame in meinem Alter bin und denke sie ist älter, da lass ich das mal lieber.
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 12 Juni 2017 ---
    oh jaa, da sprichst du glaube ich was wahres aus, wenn du sagst fallen. gerade da ich mich ja eben immer nur auf wenige leute spezialisiere und immer so einen aller besten Kumpel habe muss ich glaube ich echt versuchen auch ab und an was neben der Beziehung zu tun. sonst lege ich alles in eine person und falle wie du sagst in ein Loch. aber irgendwie ist das so ne Angewohnheit dass ich immer die anderen leute etwas vernachlässige, wenn ich eine person habe, wie halt nen besten Kumpel, das ist ja nichtmal böse gemeint dann.
     
  • Sonata Arctica
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    12 Juni 2017
    #9
    Man ist nicht uninteressant, weil man nicht Mainstream ist (Allerdings frage ich mich was du damit eigentlich meinst). Aber man hat es halt schwerer Leute kennenzulernen, wenn man nicht viel unternimmt und man nur in einem kleinen Kreis der immer gleichen Leute verkehrt.
     
  • User 105213
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    12 Juni 2017
    #10
    Hallo :zwinker:

    Hast du mit diesen Eigenschaften Probleme? Naja, man kann auch ohne Partys oder viel Feieren eine Freundin finden. Vermutlich isses aber schwerer. Was du aber nicht erwarten solltest, ist eine Freundin, die dich "heilen" soll. Ein/e Parter/in ist kein Therapeut und für das Glück des anderen zuständig. Lebe dein Leben und mach dich locker. Wenn du dich verkrampfst und selbst niedermachst, wird´s nur schwieriger. Ich weiß, das ist ein doofer Spruch, aber je mehr man sich auf eine Beziehung verkrampft, desto unwahrscheinlicher ist, dass man tatsächlich eine Beziehung eingeht.

    Also, kein Stress und nicht die Hoffnung verlieren :smile:
     

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