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  • Früchtemüsli
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    29 Mai 2016
    #1

    Der Kerl in der Mädels-Clique

    Mich würde mal interessieren was ihr (vor allem die weiblichen user) von einem Typen halten der Lieber mit Mädchen zusammen ist (freundschaftlich) . Ich wurde schon öfter von bekannten oder auch mal von meiner Familie komisch darauf angesprochen und wollte mal wissen ob das wirklich so merkwürdig ist.

    Ich weiß nicht , bei mir hat es sich mittlerweile so entwickelt das ich mich für gewöhnlich mit Mädchen besser bzw. eher verstehe als mit Jungs . Sicher hab ich auch Jungs als Freunde, aber mein engster Freundeskreis besteht nur aus Mädchen , damals so gegen anfang der Pubertät wäre mir das total unangenehm gewesen....mittlerweile bin ich zum glück reifer geworden ^^

    Was denkt ihr über solche Typen? Kennt ihr selber so jemanden / seid ihr so jemand? Ist es tatsächlich selten &/oder seltsam?

    Würd mich mal interessieren

    lg
     
  • HarleyQuinn
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    in einer Beziehung
    29 Mai 2016
    #2
    Mir ist egal, welche Geschlechter meine Freunde oder die Freunde meiner Freunde haben. Bei mir ist es bunt gemischt, bei anderen sind's eben dann nur Frauen oder nur Männer oder oder oder.

    Seltsam finde ich es nur, wenn jemand von vornhererin ein Geschlecht für Freundschaften ablehnt. Hört man ja gerne mal von jungen Mädchen: "Ich komm mit Jungs besser klar, Mädchen sind alle Zicken".
    Aber wenn sich's einfach so ergibt, sehe ich da keinerlei Problem.
     
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    29 Mai 2016
    #3
    Ich find es nicht merkwürdig. Ich hatte immer auch viele "Jungsfreunde" und die Jungs wiederum hatten auch viele "Mädelsfreunde".
    Was stört denn genau deine Mitmenschen daran? Was verbinden sie denn damit?
     
  • simon1986
    simon1986 (32)
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    29 Mai 2016
    #4
    Ich war so jemand :grin:
    Ich fühlte mich früher unter Mädchen wohler, und wurde auch gut akzeptiert. Was mir aber dann zum Teil Spott von den Jungen brachte. Ich habe aber nie begriffen, warum man da "sich entscheiden" soll.
    Ich hatte auch Mädchen unter meinen Freundinnen, die ihre Kolleginnen zickig fanden, oder von ihnen wegen fehlenden "Mädchen-Interesen" nicht akzeptiert waren.
    In der Pubertät blieb das weiter so, aber seitdem hat es sich ausgeglichen. In meinem Gymi gab es dann aber deutlich mehr Jungen, und ich verstand mich mit denen auch ganz gut.

    Ich war schlecht im Fussball, und weiss bis heute nicht ob das ein Grund dafür war, oder eine Folge davon.....
     
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    29 Mai 2016
    #5
    Wo die Freundschaft hinfällt...

    Die Frau eines Kumpels hat kaum Freundinnen, weil sie viele ihrer Geschlechtsgenossinnen zickig und anstrengend findet. Sie ist 'ne ziemlich Direkte und sagt, sie kommt mit Männern besser klar.

    Wenn Du mit Mädels kannst - was spricht dagegen, Freundschaften zu pflegen? Wenn nicht, laß es. Wo ist das Problem?
     
    Zuletzt bearbeitet: 19 Juni 2016
  • Früchtemüsli
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    29 Mai 2016
    #6
    ich hab kein Problem und will es auch nicht ändern, ich habe nur aus neugier gefragt.

    Manche machen sich halt darüber lustig (was mir aber egal ist).

    Wie schon gesagt reine interessenfrage
     
  • User 137839
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    29 Mai 2016
    #7
    Ich persönlich sehe in gegengeschlechtlichen Freundschaften überhaupt kein Problem, auch nicht, wenn ein Mann hauptsächlich zu Frauen einen guten 'Kumpel-Draht' findet.
    Ich selbst bin das Gegenbeispiel, war immer mitten dabei in Männer-Gruppen (3+), und hätte auch nicht bemerkt, dass das irgendjemandem besonders (negativ) aufgefallen wäre.
    Es ist einfach nur schön, gute Freunde zu haben, da sollte man sich gar keine Gedanken darüber machen, ob es vielleicht 'abnorm' (was ist schon normal? Die uralte Diskussion) wirken könnte.
     
  • User 91095
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    29 Mai 2016
    #8
    Find ich gut. Als jemand, der früher nur Jungs als Freunde hatte, es mittlerweile aber auch sehr genießt, Freunde vom gleichen Geschlecht zu haben, rate ich dir aber, prinzipiell offen zu bleiben für Freundschaften mit Leuten deines eigenen Geschlechts. Ich hatte früher gedacht, ich kann nur mit Männern und nicht mit Frauen, daher habe ich in weibliche Menschen von vornherein auch weniger Zeit und Interesse investiert, und somit auch automatisch keine weiblichen Freundschaften gehabt, weil die sich gar nicht entwickeln konnten. Mache ich jetzt nicht mehr und bin sehr froh drüber.
     
  • Burlesque
    Gast
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    29 Mai 2016
    #9
    Ja ich kenne einige Menschen, die vor allem mit dem anderen Geschlecht befreundet sind oder an einem Punkt in ihrem Leben waren. Sehr oft waren darunter "Misfits" in Hinsicht auf ihre Geschlechterrolle; es kam aber auch vor, dass man schlechte Erfahrungen gesammelt hat unter seinergleichen. Viele davon haben sich schliesslich ein wenig öffnen können, was bestimmt auch durch die wachsende Reife begünstigt wurde.

    Ich selbst bin nicht so, hatte immer einen durchmischten Freundeskreis (nur im Kindergarten fand ich die Jungs ganz doof!). Allzu selten kommt es mir nicht vor, da ich das mehrmals schon so gehört habe, aber in der Unterzahl sind diese Menschen bestimmt. Ich denke nicht schlecht darüber, aber da ich das Geschlechterkonstrukt sehr kritisch betrachte, ist es für mich wenig nachvollziehbar, weshalb man sich nur mit einem Geschlecht umgibt. Es kann allerdings gut sein, dass es sich aufgrund der Dynamik in der Klasse oder im anderen Rahmen einfach so ergibt - mir wäre es jedenfalls ziemlich egal, so lange dahinter kein prinzipielles Meiden von bestimmten Geschlechtern dahinter steckt :zwinker:
     
  • Nevery
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    29 Mai 2016
    #10
    in deinem alter hatte ich ausschliesslich freundschaften mit jungs - also dauerhafte meine ich - wenn ich mich doch mal für ne weile mit nem mädel gut verstand ist das immer hochdramatisch und hintenrum geendet... ich hatte so die schnauze voll von dem weibsvolk!
    im nachhinein muss ich sagen, dass ich daran vielleicht nicht ganz unschuldig war... und dass ich heute genausogut mit frauen wie mit männern befreundet sein kann. ist zwar beides selten, aber kommt beides vor - und manche themen bequatsche ich dann doch lieber mit frauen als mit männern... :zwinker:

    insofern: ich hab vollstes verständnis dafür, wenn jemand männlein oder weiblein als freunde bevorzugt, aber ich halte es eben auch für wichtig hin und wieder zu überprüfen, ob das immernoch so ist oder man nur in der gewohnheit versumpft. in letzterem fall könnten einem tolle menschen entgehen... prinzipiell gibt es einfach unter beiden geschlechtern tolle menschen, mit denen sich eine freundschaft lohnt.
     
  • User 107106
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    29 Mai 2016
    #11
    Ich denke viele fragen das um zu erfahren, ob du schwul bist: Man hat doch noch immer das Vorurteil im Kopf, das Schwule nur Mädels als Freunde haben und Lesben nur Kerle.
    Ich hab immer viel mit meinem besten Freund gemacht, er war auch der einzige Kerl unserer Mädchenclique. Tja, stellte sich auch später raus, dass er schwul ist.
    Wiederum bin ich häufig mit Männern befreundet - und ich lebe ein ziemliches hetero-Leben, inkl. Ehemann und Kind.
     
  • User 44981
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    29 Mai 2016
    #12
    Ich halte das Geschlecht für kein wirklich relevantes Kriterium, wenn es darum geht, mit einer anderen Person befreundet zu sein.
    Entweder es passt, oder es passt nicht. - Und je nach Persönlichkeit, Lebensgestaltung, Interessen, usw., kann es eben vorkommen, dass man überwiegend mit Personen eines Geschlechts befreundet ist.

    Ich kann es dafür nicht wirklich verstehen, wenn jemand das Geschlecht zum freundschaftsrelevanten Kriterium erklärt und Personen eines Geschlechts für eine Freundschaft komplett ausschließt.
     
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  • hubby75
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    30 Mai 2016
    #13
    Nö, kein Ding. War in meiner Jugend meist auch so. Einfach auch, weil ich Mädels generell interessanter als Jungs fand bzw. immer noch finde.
     
  • User 135804
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    30 Mai 2016
    #14
    ich find daran gar nichts seltsam oder ungewöhnlich.freundschaften entwickeln sich halt mit der zeit und man sucht seine freunde ja nicht nach dem geschlecht aus,sondern schaut auf den charakter,gemeinsame interessen,man fühlt sich durch bestimmte dinge (wie zb ähnliche erfahrungen) miteinander verbunden.das geschlecht ist dabei doch gar nicht relevant,sondern der mensch selbst.daher denke ich mir bei sowas gar nichts und finde überhaupt nichts daran besonders.
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 30 Mai 2016 ---
    Off-Topic:
    auch anhänger der queer-theorie?:zwinker:
     
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    30 Mai 2016
    #15
    Als Jugendlicher macht es schon einen enormen Unterschied, ob man sich unter Jungs oder unter Mädchen bewegt. In der Vorpubertät war es zunächst der Wind des "Mädchen sind blöd" vs. "Jungs sind blöd", der überall zur allesbeherrschenden Doktrin wurde. :grin:

    So ab ca. 13 begann ich mich dann aber extrem unwohl unter Jungs zu fühlen. Auf einmal ging es nur darum, sich zu profilieren, auch auf Kosten anderer. Zunächst in Form offener Hahnenkämpfe, später war es eher ein unterschwelliger Wettstreit darum, der coolste Typ zu sein. Trotz zeitweiligen Anpassungsversuchen habe ich mich damit nie wirklich wohl gefühlt.

    Nach diesen Erfahrungen war ich freundschaftlich lange Zeit sehr deutlich Richtung des weiblichen Geschlechts orientiert. Kontakte zu Jungs/Männern bestanden zwar nach wie vor, waren aber immer etwas oberflächlich, wobei es meist um gemeinsame Hobbies ging. Bei Mädchen/Frauen hingegen fühlte ich mich nicht in Konkurrenzdruck, und ich konnte auch viel ernster mit ihnen reden. Da kam es auch schon mal vor, dass ich in einer Mädchenrunde unterwegs war, ohne einen anderen Kerl, und ich habe mich dabei pudelwohl gefühlt.

    Inzwischen hat es sich wieder ziemlich ausgependelt, langsam aber sicher sind sämtliche Nachwehen der Pubertät abgeklungen und es stellte sich heraus, dass man auch unter Männern vernünftig miteinander reden kann, dass man keine Energie mehr darauf verschwenden muss, eine Fassade aufzubauen, und dass man sich auch unter Männern mal von seiner verletzlichen Seite zeigen kann, ohne ausgelacht zu werden. Außerdem habe ich inzwischen ein ganz gutes Gespür dafür entwickelt, welche Menschen ich näher an mich heran lasse, und bei welchen der Kontakt lieber "auf Armeslänge Abstand" (symbolisch gesprochen) bleiben sollte, und zwar unabhängig vom Geschlecht.

    Trotzdem muss ich festhalten, dass die engsten, vertrauensvollsten Freundschaften, die ich je geführt habe, nach wie vor die mit Frauen waren.
     
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  • Burlesque
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    30 Mai 2016
    #16
    Off-Topic:
    Ja :zwinker: Obwohl es meiner Meinung nach definitiv Konstruktionen sind, die unser Verhalten prägen, sind wir dagegen ja auch nicht vollkommen immun; es ist eben Teil unserer Kultur und eine kritische Betrachtung wird durch Normen auch sehr erschwert.
     
  • User 11466
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    30 Mai 2016
    #17
    Dann ist doch gut. Jeder, wie er mag...

    Ich kenne unter hetero- wie homosexuellen Jungs die "Weiber-nerven"-Fraktion - wie ich auch die kenne, denen Gockel auf den Senkel gehen. Bei den Mädels isses ähnlich: Da gibt's die Sorte Zickenkrieg wie die "Mit der besten Freundin kann ich Dinge besprechen, die mein Mann nie verstehen würde."

    Wie sacht der Rheinländer: Jeder Jeck is anders...
     
  • Schweinebacke
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    30 Mai 2016
    #18
    Man sollte sich halt nur nicht davon erhoffen, bei einer von den Frauen aus diesem Umfeld dann auch besser landen zu können. Das macht man sich damit eher schwer, da man doch in solchen Konstellationen gerne mal relativ asexuell wahrgenommen wird.
    Die meisten Leute sind aber doch eher normal und weder Zicke noch Gockel... :ninja:
     
  • User 11466
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    30 Mai 2016
    #19
    Off-Topic:
    Erlebt habe ich beides schon...
     
  • User 109783
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    30 Mai 2016
    #20
    Ich hatte auch immer so zu 80% weibliche Freunde. (Und hatte auch viel Sex mit ihnen :zwinker:) Mit den meisten Jungs kam ich aber auch sehr gut aus, aber wirklich enge Freundschaften wurden daraus selten.

    Inzwischen ist es etwas ausgeglichener. Ich würde nicht sagen, dass es am Geschlecht lag, sondern eben am Charakter. Unter vielen Jungs in meinem Umkreis damals, war es einfach üblich, sich zu besaufen, nur von Fleisch, Bier und Fußball zu sprechen, zu rülpsen und furzen, und seltsame Frauenbilder zu haben und sämtliche Gefühle zu ignorieren. Alles Dinge, mit denen ich nicht viel anfangen kann und konnte. Aber solche Mädels gibt es ja auch. :zwinker: Man muss eben seine Leute finden. Ich komme zwar mit allen gut klar, aber das ist eben alles oberflächlich.

    Das einzige Problem daran war damals, dass manche Partnerinnen es irgendwie doof finden, wenn man viele weibliche Freundinnen hat, mit denen man was unternimmt und bei denen man übernachtet (in einem Bett). Meine Frau ist da zum Glück total locker.
     
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