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  • User 66279
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    vergeben und glücklich
    4 Oktober 2009
    #1

    Ernährung Eiweiß-Plätzchen / Eiweiß-Riegel selbst machen

    Hallo liebe PL-Kochexperten :smile:
    Zu meinem Anliegen: Ich brauch jetzt im neuen Semester wieder für tagsüber was zum Essen in der Uni und möchte mir dazu Eiweißriegel selbst backen/machen, da ich einen hohen Eiweißbedarf habe (Blutplasma-Spenden und Training).

    Nun kommt ihr ins Spiel:
    Ich habe keinen Plan vom Backen. Welche Zutaten machen denn z.b. Plätzchen beim Backen "fest"? Ist es der Zucker, der durch Karamellisierung die nötige Steifigkeit verleiht oder doch das Mehl und die Butter?
    Meistens sind ja die Grundzutaten Mehl, Zucker und Butter. Eine oder 2 dieser Zutaten möchte ich durch Eiweißpulver ersetzen.
    Im Endeffekt soll nur ne feste Masse rauskommen, damit ich mich in der Uni nicht flüssig ernähren muss, also iwelche Nusskerne oder sonen Quatsch brauch ich jetzt noch nicht als Rezeptvorschlag, ich will erstmal nur ein tragfähiges Riegelfundament legen, auf dem ich dann weitere Versuche aufbauen kann.

    Rezeptideen meinerseits:
    XX Gramm Mehl
    XX Gramm Butter
    XX Gramm Eiweißpulver
    alles iwie vermischen und dann backen.

    Oder:
    XX Gramm Eiweißpulver
    XX Gramm Butter
    XX Gramm Zucker
    alles iwie vermischen und dann backen.

    Achja habt ihr noch Vorschläge, wie ich billig ne Form für Riegel herbekomme? einfach nen großen Laib backen und hoffen, dass er nicht zerläuft und dann kleinschneiden? :grin:

    Danke für eure Tipps!
     
  • flotter2er
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    4 Oktober 2009
    #2
    Für Eiweiß am besten Magerquark und/oder Hünchen Essen. Wieso möchtest du auf Flüssiges verzichten? Was trainierst du? usw.

    Achja:
    Kohlenhydrate + Fette -> böse
    Kohlenhydrate + Eiweiß -> gut
    Fette + Eiweiß -> gut

    lg, ER
     
  • User 66279
    Sehr bekannt hier Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    4 Oktober 2009
    #3
    Ähm ich hab keine Lust, im Hörsaal nen Magerquark zu löffeln oder nen halbes Hähnchen zu essen .. xD
    Abends usw. weiß ich ja, wie ich an mein Eiweiß komme, aber tagsüber hab ich keine Hörsaal-tauglichen Quellen :/
    Auf Flüssiges will ich einfach aus pragmatischen Gründen verzichten, weil ich keinen vollen Shaker mit zur Uni nehmen will und da ich abends eh nen Shake trinke, will ich das nich tagsüber auch schon tun, weils mir sonst iwann zu den Ohren raus kommt :grin:
    Ich trainiere Maximalkraft im 2er-Split.

    Danke für die Tipps schonmal :smile:
     
  • User 91095
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    nicht angegeben
    5 Oktober 2009
    #4
    Puh. Ich kenn mich zwar eigentlich aus mit Backen, aber ich hab keine Ahnung, wie Eiweiß-Pulver reagiert, wenn es erhitzt wird. Bindet das auch?

    Der Zucker in den Keksen ist natürlich hauptsächlich für den Geschmack da. Müsste auch reduzierbar oder gar weglassbar sein (gibt schließlich auch pikante Kekse ohne Zucker). Aber es gibt auch "Kekse" ohne Mehl und Fett nur mit Eiweiß und Zucker (Baiser), glaub allerdings nicht, dass man das mit Eiweißpulver hinkriegt :grin:

    Ich würde dir raten, auf ein bestehendes Rezept zurückzugreifen anstatt selbst irgendwas herumzuprobieren (sowas kann extrem in die Hose gehen). Im Internet findest du einige Rezepte dazu, die vielleicht etwas komplizierter sind, aber dafür auch hoffentlich nach was schmecken. Eine Form brauchst du für Riegel nicht. Wenn der Teig eine gute Konsistenz hat, einfach auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und nach dem Backen im weichen Zustand zurecht schneiden. Oder Oblaten verwenden, sollte das ganze zu klebrig werden.
     
  • User 16418
    User 16418 (29)
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    5 Oktober 2009
    #5
    Mal ein Rezept:

    100 gr warme Butter
    3 Eier
    2 Tl Süßstoff
    verrühren

    100 gr Eiweißpulver
    100 gr Mehl
    5 gr Gluten
    vermischen und die Ei-Buttermischung dazugeben.

    Eine Rolle formen und in Klarsichtfolie für 2 Stunden in den Kühlschrank geben.
    Der Teig lässt sich wunderbar dünn ausrollen und ausstechen, er ist weder zu klebrig noch reisst er.
    ca. 15 Minuten bei 160 Grad Heissluft backen

    Generell kann man auch andere Rezepte nehmen wie z.B eins für Quarkplätzchen:
    500 g Mehl
    ½ TL Backpulver
    1 Prise Salz
    2 Pck. Vanillinzucker
    375 g Margarine
    200 g Magerquark

    Den Teig etwa 5 mm dick ausrollen. Beliebige Formen ausstechen und in Hagelzucker wälzen. Die Plätzchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und bei 200°C im vorgeheizten Ofen in etwa 20 Minuten goldbraun backen.

    Und dann einfach die Hälfte des Mehls durch Proteinpulver ersetzen.


    Um Riegel zu machen sollte man schon Müsli als Grundlage benutzen...
     
  • User 66279
    Sehr bekannt hier Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    5 Oktober 2009
    #6
    Mhhhh das klingt schonmal gut, hab ich mir gleich mal notiert für die nächste Plätzchen-Session :smile:
    Für Mitleser: hab folgendes Rezept als Grundlage für die Riegel gefunden:
    Grundrezept:
    500gr Magerquark
    60gr Eiweißpulver
    100 gr Haferflocken

    1. Variation:
    500gr Magerquark
    3 EL Haferflocken
    30gr Proteinpulver (bei mir war es Cocos)
    1 Ei
    50gr gehackte Haselnüsse

    Werd ich heut mal ausprobieren und dann hier posten, ob was gutes draus geworden ist :smile:
    Grüße
     
  • Nevery
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    5 Oktober 2009
    #7
    also nüsse und mandeln (gerieben) lassen sich generell gut mit relativ hohen mengen an ei kombinieren und dann backen, ohne zu zerlaufen. mit eiweisspulver hab ich keine erfahrung, aber ne feste masse aus geriebenen nüssen, ei und nen klein wenig haferflocken lassen sich gut in kugeln formen und dann backen. dürfte auch jede andere form drin sein...
     
  • User 66279
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    vergeben und glücklich
    5 Oktober 2009
    #8
    hab jetzt das Grundrezept in der Röhre:
    500gr Magerquark
    60gr Eiweißpulver
    100 gr Haferflocken
    bin gespannt ...

    Habt ihr ne Idee, wie man den Kram am besten vermengt? ich hab erst die Haferflocken mit dem Eiweißpulver vermischt, dann den Quark dazugegeben und das ganze vermengt (mit den Händen zusammengeknetet in einer Auflaufform).
    Hatte aber danach sehr viel Kram an den Händen und so ... gibts nen besseren Weg?
     
  • User 39498
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    5 Oktober 2009
    #9
    Frage mich grade, wie Magerquark, Eiweißpulver und Haferflocken zu einer festen Masse backen soll. Aber naja. Bin gespannt auf das Resultat.

    Ich würde zum zusammenmischen einfach einen Holzlöffel nehmen. Hier sind ja keine Zutaten dabei, die sonderlich leicht klumpen.
     
  • User 66279
    Sehr bekannt hier Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    5 Oktober 2009
    #10
    Habs ganz gut vermengt bekommen, aber werde wohl beim nächsten Versuch Zucker statt so vieler Haferflocken nehmen, denn die Reste, die ich bis jetzt gekostet habe, schmecken nicht sonderlich gut ... scheinbar geht der Vanillegeschmack vom Sojaeiweiß beim Backen verloren :/
    Aber es ist ziemlich zäh geworden, also keine keksige Masse, aber so, dass mans in ner Brotdose mit in die Uni nehmen kann :smile:
    Geschmacklich isses auch ok, nächstes mal nehme ich aber mehr Zucker dazu :smile:
     
  • User 66279
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    vergeben und glücklich
    14 Oktober 2009
    #11
    Hab nun einige Rezepte zusammen gesammelt und probiert und möchte euch diese natürlich nicht vorenthalten:
    Die Masse einfach 20-30 min bei 180° backen :smile:

    Grundrezept:
    500gr Magerquark
    Haferflocken

    1.Variation:
    100gr Schoko-Eiweißpulver (6 Esslöffel)
    100g Himbeermarmelade
    Rosinen
    etwas Süßstoff

    2.Variation:
    100gr Vanille-Eiweißpulver (6 Esslöffel)
    Honig
    Rosinen
    etwas Süßstoff

    3.Variation
    100gr Vanille-Eiweißpulver (6 Esslöffel)
    Kirschmarmelade
    etwas Süßstoff

    4.Variation
    130gr Schoko-Eiweißpulver (6-7 Esslöffel)
    100g Kirschmarmelade
    etwas Milch
    etwas Süßstoff
     
  • Donnie_Darko
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    14 Oktober 2009
    #12
    Ich habe bis vor Kurzem an einem Ernährungsberatungskursus teilgenommen.

    Da teilte mir die nette Dame mit, dass die Nieren nur eine bestimmte Menge an Eiweiß (~80g/Tag) verarbeiten kann. Belastet man die Nieren zu stark, werden diese Krank und man muss an so einen Apparat angeschlossen werden.
    Die Nieren werden natürlich nicht von Heute auf Morgen krank, dieser Prozess zieht sich über mehrere Jahre hin.

    Vergleichen kann man das mit Solarium. Wer in der Jugend strahlen will, muss im Alter leiden.
     
  • User 66279
    Sehr bekannt hier Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    14 Oktober 2009
    #13
    Davon hab ich bisher noch NIE irgendwas gehört.
    Gibts da auch irgendwelche wissenschaftlich fundierten Quellen für?
     
  • glashaus
    Gast
    0
    14 Oktober 2009
    #14
    Die EURODIAB hat in einer Studie bestätigt, dass Nieren nur begrenzt Eiweiß aufnehmen können, allerdings mit Diabetikern. Wie sich das von gesunden Menschen unterscheidet, weiß ich nicht.
     
  • drusilla
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    14 Oktober 2009
    #15
    Ich bin nicht direkt nierenkrank, meine Nieren sind allerdings durch frühere Krankheit gezeichnet. Trotzdem alles wunderbar funktioniert (dreimal Holz), wird mir dringend davon abgeraten, zu viel Eiweiß zu mir zu nehmen. Laut Arzt deshalb, weil die Nieren generell durch ein Übermaß an Eiweiß geschädigt werden - bei meinen ginge es nur schneller.

    Zu viel Eiweiß ist demnach nicht gut, für niemanden.
     
  • User 66279
    Sehr bekannt hier Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    7 Dezember 2011
    #16
    Ich habe heute mal wieder nach Eiweißplätzchen gegoogelt und gesehen, dass ich hier ja schon mal einen Thread erstellt habe .. :grin:

    Daher ein kleines Update mit einem tollen Eiweißriegel-Rezept, das ich von Scoobysworkshop abgeschaut und mit eigenen Ideen verbessert.

     
  • User 30735
    Sehr bekannt hier
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    nicht angegeben
    7 Dezember 2011
    #17
    Klingt irgendwie ziemlich ekelhaft :zwinker:
     

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