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Entscheidung für die Entfernung. Gegen mich?

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von Stjarna, 6 Juni 2010.

  1. Stjarna
    Stjarna (31)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    nicht angegeben
    Hey,

    da es in meiner Beziehung gerade extrem große Probleme gibt und ich kaum noch in der Lage bin das ganze objektiv zu beobachten, wollte ich hier mal nach einer Einschätzung fragen.

    Kurz zur Ausgangssituation:
    Wir sind beide mitte 20, seit knapp 2 Jahren zusammen und jeder hat sich damals gefragt wie das "passieren" konnte, da wir zwei sehr verschieden sind.
    Ich bin eher die strebsame, sehr rational denkende, er der "chiller", der sein Leben genießen will und nicht so recht weiß, wohin er mal möchte.
    Naja, wir hatten natürlich immer einige Auseinandersetzungen, inzwischen ist es seit einigen Monaten ein einziger Kampf.

    Das größte Problem ist, dass er seit einigen Wochen einen weiterführenden Studienplatz in einer Stadt erhalten hat, die 700km von mir entfernt liegt. Er wollte dort nie hin und hat immer gesagt, dass er in seinen Heimatort gehen möchte (da es an meiner Uni sehr schwer ist einen Platz zu erhalten), was zwar auch schade gewesen wäre, aber zumindest nur 150km entfernt und mit Semesterticket kostenlos zu erreichen.
    Tja, alles lief dann aus der Bahn als ein ehemaliger Kommilitone und guter Freund von ihm in der gleichen Stadt einen Studienplatz erhielt. Sein Freund und ich kommen überhaupt nicht miteinander klar, das weiß er auch. Trotz allem erhielt ich nur einen 30 sek. Anruf "Hey, der X. ist jetzt auch hier, total toll oder?".
    Und hörte dann nix mehr von ihm. Die beiden waren nur am Feiern, ich habe irgendwann eine besorgte sms geschrieben und ihm mitgeteilt, dass ich ein wenig Angst hätte, dass er jetzt dort oben bleiben möchte. Seine Antwort darauf war extrem ausweichend und in den darauffolgenden Tagen hatte er am Telefon nie wirklich Zeit bzw wenn dann hat er über Oberflächlichkeiten gesprochen.
    Tja, als wir uns dann 1 oder 2 Wochen später bei ihm in seiner Heimatstadt getroffen haben, eröffnete er mir, dass er nicht mehr wechseln möchte und es dort oben toll findet.
    Ich habe vielleicht etwas überreagiert, aber für mich war und ist das im Grunde genommen das Beziehungsaus. Es folgte ein extrem emotionaler Streit, wir haben knapp die Kurve bekommen und plötzlich war er wieder seiner früheren Meinung, dass eine Fernbeziehung über diese Distanz und einen so langen Zeitraum nicht machbar sei und er hätte einen Tauschpartner.
    So lief es dann vor sich hin, viele kleine Streitigkeiten entstanden eben durch seinen Freund im neuen Studienort, mit dem er all seine Zeit verbracht hat, dann unbedingt mit ihm zusammenziehen wollte und so weiter und so fort.
    Letzte Woche war dann der Stand plötzlich so, dass er mir wieder eröffnete dort zu bleiben und mir Vorwürfe machte, dass er nun alleine wohnen würde und ich ihn unter Druck setzen würde.

    Jetzt war ich eine Woche bei ihm zu Besuch... Bilanz: Katastrophe.
    Ich hab es eigentlich nicht als so schlimm empfunden, mir war klar, dass es einigen Gesprächsstoff gibt und dass das nicht locker flockig laufen würde. Ihm aber anscheinend nicht, er war nur sauer weil ich ja so kompliziert sei und nicht einfach mal alles so nehmen könnte wie es ist.
    Dazu gehörten gewaltsame Versuche mich dazu zu bringen seinen Freund zu mögen und der Höhepunkt war dann, als mein Zug zurück nach Hause ausfiel.

    Meine beiden Möglichkeiten waren entweder direkt zu fahren und dann mit ewigen Umwegen und 5 maligem Umsteigen irgendwie nach Hause zu kommen oder am nächsten Tag zu fahren.

    Ich habe ihn gefragt, er meinte es sei egal, ich sollte machen was mir lieber wäre.
    Das ganze musste innerhalb von 3 min entschieden werden, wir standen vor dem Ersatzug und ich hab dann beschlossen, dass es sinnvoller wäre noch nen Tag zu bleiben.
    In dem Moment in dem ich das sagte fiel sein Gesicht mehr oder weniger zusammen und es kam nur sowas wie "Na dann haben wir jetzt ein Problem".
    Äh. Ja. Genau.
    Heraus stellte sich, dass ein Alter Studienfeund übers Wochenende zu Besuch kommen sollte (wovon ich auch wusste) und dass ich einfach mal unerwünscht war.
    Ich habe ja eingangs geschrieben, dass wir sehr verschieden sind, dazu gehört auch unsere Einstellung Drogen gegenüber. Sein Plan für den Abend war mit 2 Freunden richtig schön einen zu saufen und zu kiffen - was ich einfach mal gar nicht toleriere, zumal er grade mit dem Rauchen aufgehört hat und meiner Meinung nach das Kiffen als absolute Ersatzdroge missbraucht.
    Naja, ich denke man kann sich vorstellen wie der Abend dann verlief, es war ein einziger Streit.
    Ich war sauer, weil er mir nicht einfach klar gesagt hat, dass ich fahren soll. Er sieht das nicht ein, weil ich ja auch sauer gewesen wäre wenn er das gesagt hätte und war der Meinung wenn ich schon länger da bin, dann muss ich halt die Dinge so nehmen wie sie sind.

    Und genau das frage ich mich. Muss ich das? Muss ich nur, weil ich durch einen Unfall nicht wie geplant fahren konnte, wirklich dankbar sein, wenn mein Freund es toleriert mich noch nen Tag dazuhaben. Kann ich nicht erwarten, dass er sich freut, seine Freundin, die er eh selten sieht, noch einen Tag länger da zu haben?

    Letztendlich lief es dann unkomplizierter ab als gedacht, weil an dem Abend auch noch ne Party veranstaltet wurde und die dann alle dorthin wollten. Da war ich dann doch nicht mehr ganz so störend.
    Haben auch mal wieder lange geredet, und er ist der Meinung ich hätte viel zu viel Macht über ihn, er würde alles für mich opfern und ich würde es nicht bemerken.

    Hmmm.... das kann ich nun schwer beurteilen. Klar, ich bin fuchsteufelswild und enorm eifersüchtig, dass er sich wegen eines Freundes dafür entscheidet ewig weit weg von mir zu leben. Und ich bin auch extrem verletzt deswegen und bin seinem Freund gegenüber noch negativer eingestellt als zuvor - weil er in meinen Augen eine Konkurrenz ist.

    Wir beide wissen, dass es so nicht weiterlaufen kann.... aber keiner schafft es sich wirklich zu trennen. Dazu hängen wir doch zu sehr aneinander. Nur... hat es wirklich noch einen Sinn?
    Wäre es nicht schlauer einfach einen Strich drunter zu ziehen, der einmal richtig weh tut und dann aber normal weiterleben zu können?
    Wenn ich ehrlich bin, dann kann ich mir nicht vorstellen, das Spiel über einige Jahre zu spielen. Ich habe ein anspruchsvolles Studium zu schaffen, muss damit ich mir die Fahrten leisten kann 3x die Woche bis abends arbeiten (und das Geld geht komplett für die Bahnfahrten drauf, da bleibt nix über) und es wird in den nächsten Semestern eher heftiger werden.... Und da ist ein gewisser Grad der Bockigkeit... wenn ihm andere Leute so viel wichtiger sind als das, was er davor immer wollte... hat er mich denn dann überhaupt noch verdient?! :hmm:

    Andererseits ist er mir eben sehr wichtig und ich könnte mir mein Leben ohne ihn auch gar nicht vorstellen... es war allein für die nächsten Wochen so viel geplant und organisiert... :frown:
     
    #1
    Stjarna, 6 Juni 2010
  2. xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    Verheiratet
    Meiner Meinung nach habt ihr keine Probleme, die nicht lösbar wären. Es liegt an euch, ob ihr noch wollt, oder nicht. Ein halbherziger Versuch wird euch aber scheitern lassen, entweder mit ganzem Herzen bei der Sache, oder gar nicht. Am wichtigsten ist meiner Meinung nach, dass du seinen Kumpel nicht als Konkurrenten ansiehst. Männer haben es nicht gerne, wenn man ihre Kumpels kritisiert, weil man sie indirekt damit selber auch kritisiert. Immerhin ist der Kumpel der Kumpel aus einem guten Grund.

    Und statt Bahn zu fahren, solltest du mal nach Mitfahrgelegenheiten schauen, dass wird sicher kostengünstiger.
     
    #2
    xoxo, 6 Juni 2010
  3. diskuswerfer85
    Sehr bekannt hier
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    in einer Beziehung
    sieht für mich so aus als würdet ihr überhaupt nicht zusammen passen. du bist mehr die ernste "streberin" und er ist ein kiffer der in den tag hinein lebt und auf kurzfristigen spaß aus ist und möglichst wenig stress will.

    Ob das sinn macht?
     
    #3
    diskuswerfer85, 6 Juni 2010
  4. Stjarna
    Stjarna (31)
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
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    nicht angegeben
    @diskuswerfer85
    Du stellst es etwas überspitzt dar - aber ja, im Grunde ist es so.
    Allerdings haben wir ja auch einige Gemeinsamheiten, wie z.b. den gleichen Studiengang (den wir zwar mit unterschiedlichen Ambitionen bestreiten, aber immerhin), ein gemeinsames Interesse für Kultur und ähnliche Vorstellungen davon wie das Leben später ablaufen sollte.

    @xoxo
    Du hast sicherlich recht... seinen Kumpel als Konkurrenz anzusehen ist nicht gerade schlau. Aber stell dir mal vor dein Freund würde sich wegen eines Kumpels dafür entscheiden weit weg zu gehen, obwohl vorher klar war, dass er das definitiv nicht will, er selbst der Meinung war eine Beziehung über die Distanz funktioniert nicht und wegen einer anderen Person wechselt er seine Meinung um 180°?!

    Mitfahrgelegenheiten fallen leider raus, seit ich als Beifahrer in einen Unfall geraten bin fahre ich bei fremden Leuten nicht mehr mit.
     
    #4
    Stjarna, 6 Juni 2010
  5. kickingass
    Beiträge füllen Bücher
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    vergeben und glücklich
    natürlich tut er das nicht. und deshalb ist es auch falsch seinen kumpel als feind zu sehen. ganz ehrlich wenn ein kumpel meinem freund ins ohr raunt, dass er doch bitte alle seine studienplatzpläne über bord werfen soll, würde er ihm den vogel zeigen.

    so wie jeder normaler mensch. freund dich lieber mit dem gedanken an, dass er sich wohl schon lange unsicher war, ob er dort hin soll oder nicht. es aber nicht so ausgedrückt hat. aber das ist etwas was er sicher schon länger überlegt hat und durch den kumpel gibts einfach ein PRO mehr auf seiner internen liste. klar er hat dir gesagt blabla er will nicht, aber wäre es gut gekommen, wenn er gesagt hätte das er sich unsicher ist, ob er dort bleiben will, auch wenn ihn dort nichts halten würde? ich glaub du hättest noch eine größere szene gemacht von wegen warum er dort bleiben will bla bla. so kann er den kumpel indirekt vorschieben und er wird zu deinem hassobjekt. aber ganz ehrlich, diese macht hat kein normaler kumpel über nen anderen. da muss dein freund schon auch wollen.
     
    #5
    kickingass, 6 Juni 2010
  6. f.MaTu
    f.MaTu (31)
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    nicht angegeben
    hey

    liebst du ihn noch?
     
    #6
    f.MaTu, 6 Juni 2010
  7. glashaus
    Gast
    0
    Ich sehe da ehrlich gesagt nicht, wie sich das in Zukunft weiterentwickeln sollte, wenn ihr nicht beide jetzt den Dreh bekommt und euch klar macht, was ihr von einer Beziehung erwartet und wie ihr das in dieser Beziehung bekommen könnt.
    Gerade bei einer so großen Distanz übersteht man das meiner Meinung nur, wenn man wirklich an einem Strang zieht und das kann ich bei euch nicht wirklich erkennen. Habt ihr denn eine gemeinsame Zukunftsvision o.ä.?

    Ansonsten kann ich aus eigenen Erfahrungen nur sagen, dass es manchmal besser ist die Reißleine zu ziehen, als sich an Träume zu klammern, die eher Schäume sind.
     
    #7
    glashaus, 6 Juni 2010
  8. Lenii
    Lenii (33)
    Öfters im Forum
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    vergeben und glücklich
    Also so aus der Position eines Aussenstehenden würd ich auch sagen, dass eure Situation "lösbar" bzw. "machbar" ist. Es hängt wie xoxo schon sagte, alles davon ab, ob ihr euch liebt und die beziehung weiterhin wollt. denk, da müsst ihr beide in euch reinhören und viel miteiannder reden. sicherlich is die situation fernbeziehung erstmal nicht leicht (das muss sich auch alles einspielen & jeder muss auch was dafür tun und auch mal kompromisse machen), aber wenn man es sich gegenseitig wert is, dann versucht man es.
    sicherlich müsst ihr schauen, wie du dir dein studentenleben (inklusive arbeiten, freizeit und wochenenden) so verstellst und wie er sich seins vorstellt und ob ihr da auf n gemeinsamen nenner kommt. schlechte aussichten hätte das ganze, wenn er zum bsp. nicht bereit wäre, dich zu besuchen und nur noch mit seinen kumpels die zeit verbrinegn will ( sagt dann ja auch eniges drüber aus, wie er zu dir steht oder wie es mit seinen gefühlen aussieht).

    Hast du denn überlegt, dir ne bahncard50 zuzulegen? damit sparst du ja schon so einiges, wenn du öfter zu ihm fährst. und er kann dich ja auch besuchen. man kann sich ja abwechseln. man muss mit der sehnsucht in der zeit des nicht-sehens klarkommen lernen, aber des kriegt man hin.

    wünsch dir viel glück :smile:
     
    #8
    Lenii, 6 Juni 2010
  9. Stjarna
    Stjarna (31)
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
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    nicht angegeben
    @f.MaTu
    Hmm... ja, schon irgendwie. Ich denke sonst hätten wir uns einfach sofort getrennt als klar war, dass er wegzieht.

    @kickingass
    Hmm... ich weiß nicht. Er hat von sich aus immer gesagt, er möchte in seine Heimatstadt, ich selbst fand das übrigens gar keine so gute Idee, hab ihn viel eher ermutigt mal in ne andere Stadt zu gehen, die auch im Umkreis von 150km ist, aber eben mal was neues. Das wollte er nie.
    Allerdings hast du recht, so viel Macht hat sein Kumpel net über ihn, dass er nur wegen ihm seine Meinung geändert hat. Er ist mit seinem alten Freundeskreis zuhause nicht mehr so glücklich und hat denke ich Abenteuerluft geschnuppert. Mal was ganz neues und so...

    Dass er allerdings wirklich der Meinung war, dass eine Beziehung das nicht aushält, kann ich nicht bezweifeln. Seine letzte Beziehung ist nach 6 Jahren wegen einer sehr großen Entfernung zerbrochen und er kam teilweise mit der geringeren Entfernung zwischen meinem Studienort und seiner Heimat schlechter zurecht als ich.
    Und ich kann einfach nicht nachvollziehen, wie er andauernd seine Meinung ändern kann?! Vorallem nicht, wie er mir dann vorwerfen will, dass ich der Beziehung keine Chance gebe, wenn ich sage, über diesen langen Zeitraum schaffen wir das auf diese Entfernung nicht. Das war doch seine eigene Meinung?!?!
     
    #9
    Stjarna, 6 Juni 2010
  10. kinkyvanilla
    0
    Kann ich so übernehmen. Wenn ihr keine gemeinsame Zukunftsvision habt und nicht wisst wie es weitergehen soll, ist es immer schwer an einer Fernbeziehung festzuhalten. Es kostet euch soviel Kraft, die ihr eigentlich in euer Studium investieren solltet und außerdem habt ihr ganz verschiedene Ansichten vom Leben. Im Prinzip musst du dich dafür entscheiden, was dir wichtiger vorkommt und dich weiterbringt.
     
    #10
    kinkyvanilla, 6 Juni 2010
  11. User 12900
    where logic cannot intervene
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    nicht angegeben
    Auf mich wirkt es eher so, als habe dein Freund gar kein sonderlich großes Interesse mehr an der Beziehung. :ratlos:
     
    #11
    User 12900, 6 Juni 2010
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  12. f.MaTu
    f.MaTu (31)
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    5
    nicht angegeben
    okay. Dann entscheide für dich, ob du die Beziehung weiter führen möchtest. Und rede auch mit deinem Freund, wie ernst du darüber nachdenkst, ob es noch Sinn hat, welche Probleme du siehst.

    Ich wäre wohl da, wo er meinte "Jetzt haben wir ein Problem", doch in den Ersatzzug gestiegen und wäre nicht noch über Nacht geblieben. Wenn er mich nicht da haben will, bin ich eben weg. Ich wär echt sauer gewesen - ihr seht euch kaum und dann ist er auch noch angepisst, wenn du nen halben Tag länger bleibst. :rolleyes:

    Mir kommt es auch so vor, als ob er entweder
    - garnicht weiß, dass dich sein Verhalten verletzt
    - garnicht sieht, dass er sich als Freund anders verhalten sollte, oder
    - garnicht mehr sicher ist, ob er die Beziehung noch will
     
    #12
    f.MaTu, 6 Juni 2010
  13. User 12900
    where logic cannot intervene
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    nicht angegeben
    Ich wäre v.a. sauer gewesen, weil er nicht einfach deutlich gesagt hat, dass er will, dass ich fahre. Wieso lässt er mich entscheiden, wenn er eine ganz klare Meinung dazu hat?
     
    #13
    User 12900, 6 Juni 2010
  14. f.MaTu
    f.MaTu (31)
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    nicht angegeben
    stimmt, das kommt noch hinzu. Mein Freund lässt mich auch entscheiden und sagt "mach, was besser für dich ist", wenn ich überlege noch abends zu kommen anstatt am nächsten Morgen, oder wenn ich überlege, einen Tag länger zu bleiben. Das sagt er aber, weil er mir da nicht reinreden will und weil er weiß, dass ich weiß, dass er sich über jede Stunde mehr freut, die wir zusammen verbringen.
     
    #14
    f.MaTu, 6 Juni 2010
  15. Stjarna
    Stjarna (31)
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
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    nicht angegeben
    @glashaus

    Ja.. das Problem ist im Moment, dass wir das eigentliche Problem nicht finden. Es gibt 1000 Kleinigkeiten.
    Klar, mein größtes Problem ist, dass er sich - gefühlt - gegen mich entschieden hat. Damit komm ich gar nicht klar, dass muss ich offen zugeben.
    Ich hab immer ziemlich starke Probleme anderen Menschen zu vertrauen und bin dann in meinem Vertrauen leicht zu erschüttern. Ich fühl mich einfach ungeliebt.
    Auf der anderen Seite steht er, der sagt er würde so viel geben und nichts würde bei mir ankommen. Einerseits hat er Recht, andererseits summieren sich die Kleinigkeiten, die mich einfach zweifeln lassen...

    Dann kommt das Kiffen, da habe ich null Verständnis für und er hat absolut kein Verständnis dafür, dass ich es nicht toleriere. Ich denke mir immer wenn das sone Phase aus der Jugend ist, dann ist ja gut. Aber er findet es richtiggehend cool und super, dass er kifft. Ich habe das Gefühl, dass er nichtmal drüber nachdenkt, dass es schädlich sein könnte und dass er sein ganzes Leben damit weitermachen will.

    Er auf der anderen Seite meinte neulich zu mir, dass er das Gefühl hat nie gut genug sein zu können bzw sich immer wie der Depp vorkommt, der nichts auf die Reihe bekommt.
    Da muss ich ihm recht geben - ich reagiere auf viele seiner Mätzchen vielleicht etwas herablassend, sehe aber auch nicht ein wieso ich die Kifferei und Sauferei, das ewige Uni schwänzen und Geld heraushauen denn gutheißen soll?!

    Eine gemeinsame Zukunftsvision hatten wir. Das war es auch, was mich immer daran erinnert hat, wieso ich mit ihm zusammen bin, auch wenn es viel Streit gibt. Ich glaube aber auch hier gibt es in letzter Zeit das Problem, dass er plötzlich das Gefühl hat sein Leben voll auskosten zu müssen und bloß die Zukunft nicht zu planen.


    @Lenii
    ne Bahncard50 habe ich schon, trotzdem ist es halt sehr sehr teuer.... Und ja, er kommt auch häufig zu mir, das ist nicht das Problem. Seine Kumpels (bzw der eine) sind allerdings auch Hauptstreitthema. Ich hatte ja im Eingangsthread geschrieben, dass er mich praktisch zwingen will, mich mit ihm anzufreunden.

    Ich mochte den Kerl noch nie, schon vor dieser ganzen Geschichte hatten wir unsere Probleme miteinander.
    Ich habe bevor ich diese Woche über bei meinem Freund bin gesagt, dass ich bereit bin in ner Gruppe mit anderen Leuten die wir da beide kennen mit ihm wegzugehen und dann natürlich auch mit ihm reden würde - was macht mein Freund daraus? Plant einen Tag zu 3. im Park. Ah ja. Und wundert sich dann, dass ich alles andere als Begeistert davon bin und vorallem sehr irritiert bin, dass er gleich den ersten Tag an dem wir uns sehen zu 3. verplant.
    Da habe ich eben auch wieder das Gefühl alleine nicht gut genug zu sein. Immer muss einer seiner Kumpels dabei sein, sonst langweile oder nerve ich ihn....
     
    #15
    Stjarna, 6 Juni 2010
  16. f.MaTu
    f.MaTu (31)
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    du, allein das Kiffen wär für mich ein großer Minuspunkt und wenn diese ganzen negativen Kleinigkeiten hinzukommen, würde ich mich schon fragen, ob ich das alles eigentlich noch will.

    Wann ward ihr denn das letzte Mal so richtig glücklich miteinander?

    inwiefern will er dich zwingen, dich mit seinem Freund anzufreunden? "gewaltsame Versuche"? Was zum Teufel hat er da mit dir gemacht??? :eek:
     
    #16
    f.MaTu, 6 Juni 2010
  17. Stjarna
    Stjarna (31)
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
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    Ihr habt genau den Punkt getroffen - das mit dem Zug war die Höhe. Ich konnte leider nicht mehr einsteigen, da der Zug dann schon losgefahren war als er das sagte. Habe noch versucht eine andere Verbindung zu bekommen, aber da an dem Tag alle Züge ausgefallen sind, gab es kaum ne Chance.

    Ich hab ihm auch gesagt, dass es mich eben besonders verletzt, dass er nichtmal deutlich sagt, was er will und ihn dann auch sehr direkt gefragt, ob es ihm lieber gewesen wäre, wenn ich gefahren wäre.
    Seine Antwort: "Ja, unter diesen Umständen schon"
    tja.... mit Umständen meint er, dass er einen Kifferabend geplant hatte, weiß dass ich das nicht mitmache und er wegen mit aufs Kiffen hätte verzichten müssen. Er hat von mir erwartet, dass ich - wenn ich eben schon da bin - dann auch hinnehmen muss, dass er kifft, das sei ja wohl ein gültiger Kompromiss.

    ---------- Beitrag hinzugefügt um 12:40 -----------

    @f.MaTu

    "gewaltsam" kann man vielleicht falsch verstehen. Es ist nur einfach so, dass er es jedesmal anspricht. Und immer Druck macht. Und dann - wenn ich auf ihn zugehe und sage gut, wir machen was in ner größeren Gruppe zusammen, in der ich auch noch andere Leute kenne, dann dreht er es so, dass ich jetzt vorhabe mich mit dem Kerl anzufreunden und will, dass wir zu 3. was unternehmen. Was dann so aussähe, dass die beiden ihren Spaß haben und ich dumm daneben sitze. Super.
     
    #17
    Stjarna, 6 Juni 2010
  18. User 12900
    where logic cannot intervene
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    nicht angegeben
    Kommst du denn mit seiner Kifferei klar, oder hat er das bisher immer mehr oder weniger heimlich und alleine gemacht?
     
    #18
    User 12900, 6 Juni 2010
  19. kickingass
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    vergeben und glücklich
    also da muss ich deinem freund auch ein paar zugeständnisse machen. du weißt das er gekifft hat und hast ihn trotzdem genommen. du weißt das er kifft u machst trotzdem nicht schluss. aber trotzdem soll ER aufhören? es ist doch bitte sein leben u seine abendplanung. und wenn du spontan länger bleibst (auch wenns mies war das er nix gesagt hat) finde ich solltest du dich anpassen. das heißt nicht mitkiffen, aber keinen aufstand machen. immerhin war das für euch beide ungeplant.
     
    #19
    kickingass, 6 Juni 2010
  20. Stjarna
    Stjarna (31)
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
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    nicht angegeben
    Ich komme damit nicht klar....
    Allerdings wusste ich bevor wir zusammen gekommen sind, dass er kifft - wusste allerdings nicht, dass das so regelmäßig ist.
    Es gab deswegen schon immer Streit, ich habe dann irgendwann gesagt, er soll in meiner Anwesenheit nicht kiffen und wenn ers macht, dann muss ers mir net stolz auf die Nase binden.
    Jetzt wo er aufgehört hat zu rauchen kifft er ziemlich regelmäßig und in meinen Augen viel zu viel.... ich hatte ja eigentlich gehofft, dass er als er sich endlich dazu bewegte mit dem Rauchen aufzuhören, das Kiffen einschließen würde. Aber nein.

    Ihn persönlich stört es total, dass ich das nicht akzeptiere, er meint er müsste immer einen Teil seiner selbst vor mir verstecken. Er sieht auch einfach nicht ein, wieso ich damit ein Problem habe, für ihm ist das nichts anderes als ein Glas Wein zu trinken. Hat dann auch so nette Vergleiche gebracht, dass ich dann ja Alkoholsüchtig sei und er mir im Gegenzug ja verbieten könnte mal ein Gläschen Wein zu trinken. (nur damit hier kein falscher Eindurck entsteht, ich trinke mal ein Glas Wein zu nem guten Essen und ab und an am Wochenende beim Feiern...)
    Wenn ich mit Argumenten wie Legalität, Suchtpotenzial und nicht bekannter Pathophysiologie komme macht er dicht. Hm.
     
    #20
    Stjarna, 6 Juni 2010

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