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Für alle die, die verlassen worden sind.

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von User 81102, 26 Juli 2008.

  1. User 81102
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    vergeben und glücklich
    Hallo ihr Lieben...

    ich möchte ein wenig zu dem Prozess aufschreiben, der sich "Trennung" nennt. Zu dem Prozess, der sich "lösen" nennt.

    Der Partner hat Schluss gemacht. Für manche, wie mich, absolut überraschend. Für andere absehbar und dennoch schmerzhaft.

    Ich mache dies zum einen, um meine Gedanken zu ordnen und zum anderen, um vielleicht denjenigen ein bisschen von dem Leid zu nehmen, dass sie quält oder zumindest zu zeigen, dass sie nicht alleine sind und das sehr viele eine so verdammt zerreißende Erfahrung bereits machen mussten.

    Ich weiß nicht, ob es tatsächlich jemandem hilft. Ich weiß aber auf jeden Fall, dass es mir hilft.
    Dann will ich mal anfangen.

    Wenn man einen geliebten Menschen verliert, dann tut das weh.
    Es tut unsagbar weh. Wenn man seinen Partner auf dessen Wunsch verliert, dann zerreißt es einen für den moment. Für die nächsten Tage. Für die nächsten Wochen.

    Es ist vorbei. Weil der Mensch, den man so sehr liebt - den man von allen Menschen am liebsten bei sich hat - dem man soviel anvertraute - für den man soviel Energie auf Liebe verwendete - von dem man glaubte, er liebte einen auch..weil dieser Mensch die Beziehung mit einem nicht mehr möchte.
    Es ist vorbei. Man erfährt dies...und kann es nicht glauben. Will es nicht glauben. Hält es vielleicht im ersten moment für einen Witz. Spürt ansatzweise, welche Bedeutung die Worte haben, die man soeben gehört hat! Verdrängt es sofort wieder und sucht einen Sinn. Sucht einen Sinn. Versucht, das Unbegreifliche irgendwie fassbar zu machen. Irgendwie. Sucht Gründe, die an dem vorbeiführen, was einem gesagt wurde. Sucht Alternativen, Auswege.
    Und doch merkt man...auch wenn man es nicht wahrhaben möchte...es ist tatsächlich aus. Es ist wirklich vorbei. Kann es vorbei sein? Warum soll es vorbei sein. Schmerzen.
    Ich kann den Moment nicht besser beschreiben, als mein (mittlerweile Ex)Freund mit mir Schluss machte.
    Ich weiß jetzt, 2 Monate später, noch immer seine genauen Worte, seine Mimik, seine Reaktionen...
    Ich wollte es nicht fassen, konnte es nicht fassen. War fertig.
    Ich bat ihn zu gehen, wenn es tatsächlich sein Wunsch sei, dass Schluss ist. Nach 9 Monaten.
    Er ging.

    Und dann kamen die Schmerzen.
    Wikipedia sagt, Phase 1 des Liebeskummers ist das
    "Nicht wahrhaben wollen"

    Das kann ich bestens mit meinen damaligen Gefühlen vereinbaren. Ich wollte es nicht wahrhaben. Er ging, und ich schrie mir die Seele aus dem Leib, schrie den Schmerz aus mir heraus, versuchte es jedenfalls. Ich rannte ins Wohnzimmer, erzählte es meinen Eltern. Weinte und schrie und konnte es nicht glauben. Er hatte mir ohne vorbereitung mitten ins Gesicht geschlagen.
    Hatte mir meine Grundlage entzogen. Heute weiß ich, dass es nicht richtig war, mich so sehr auf ihn abzustützen. Ich hatte nicht gewusst oder nicht darüber nachgedacht, dass er irgendwann gehen würde. ER war mein Boden.
    Und dieser Boden war von einen auf den anderen moment weg. Einfach weg.
    Ich fühlte mich leer. Das einzige, was mich füllte, war der Schmerz und meine rasenden gedanken. Es ließ mich nicht los, es war die reinste Qual...ich denke, den meisten geht es so...
    und keiner ahnt die Ausmaße, wenn er es nicht selbst schonmal erlebt hat. Auf diese Art von einem geliebten Menschen verlassen zu werden.

    Ja, ich wollte es nicht wahrhaben. Ich suchte Ausflüchte, Gründe, zermarterte mir den Kopf, litt unter der Trennung.
    Ich vermisste ihn, vermisste alles. Er war doch sonst immer derjenige, der immer für mich da war, wenn es mir schlecht ging! Und nun sollte es nicht mehr so sein. Er war nicht da und ich konnte nicht zu ihm. Durfte nicht zu ihm. Wollte nicht zu ihm.
    Ich glaube, es weiter zu beschreiben bringt nichts, denn die Leute, die das schoneinmal erlebt haben...nunja, die wissen, wie sich sowas anfühlt. Man fühlt sich existenzlos und glaubt, das Leben sei hier zuende. Furchtbar :kopfschue

    Wie lange die erste Phase anhält, ist für jeden unterschiedlich. Die Menschen verarbeiten individuell, je nach Erfahrung, Situation, Umfeld, Persönlichkeit...bei mir hat sich diese Phase furchtbar lang hingezogen...ich muss sowieso hinzufügen, dass sich alle 4 Phasen immer etwas vermischen. Die Psyche ist schließlich nicht auf etwas so theoretisches abpassbar.
    Aber Wikipedias Phasentheorie hat mir zumindest geholfen zu verstehen, was in mir vorgeht. Hat den Schmerz auf eine wissenschaftlichere Ebene gestellt.

    Wie auch immer. Ich konnte keine Nacht mehr schlafen, wollte nicht mehr essen. Trank und Aß 4 Tage am Stück so gut wie garnichts.
    Vegetierte vor mich hin. Das einzige, was mich füllte, waren die Gedanken an ihn und die große Frage: "WARUM"...

    Phase 2 ist die Wut
    Sie mischte sich bereits bedeutend in die erste Phase mit hinein und ist auch heute noch teilweise Bestandteil meiner Verarbeitung.

    Ja, die liebe Wut. Sie hilft. So unmöglich es auch klingen mag, sie hilft. Und man darf ruhig wütend sein, denn es tut gut. Ich war furchtbar wütend. verletzt bis ins Mark, enttäuscht bis ins Mark und vor allem wütend. Er hatte es sich so einfach gemacht! Kam einfach herein spaziert und machte Schluss.
    Ihr dürft wütend sein. Es ist niemals gut, die Fehler bei sich selber zu suchen, denn wenn eine Beziehung so kaputt geht, wie es bei mir war...dann gibt es keinen direkten Grund. Höchstens den einen, das man nicht so zusammen gepasst hat. Oder das die Umstände einen auseinander trieben. Wie auch immer. Zu einer Beziehung gehören immer zwei!
    Die Wut hat mir geholfen, hat mir für diese Zeit den Stachel des Schmerzes genommen...
    Wiegesagt Lasst sie ruhig zu...

    Phase 3 ist die Depression
    Man kommt aus der Wut heraus und merkt...scheiße...die Beziehung war gegen Ende vielleicht nicht mehr so gut..man erkennt Fehler und Schwächen, erkennt, das man in einer Traumwelt lebte. Es nicht wahrhaben wollte. Überhaupt hab ich in dieser Zeit so ziemlich vieles erkannt. Beispielsweise das ich meine Freunde hab fallen lassen...gleichzeitig werden einem aber auch die schönen Seiten bewusst und das schmerzt... Man hat Erkenntnisse, die man vorher verdrängte. Man ist total fertig mit sich und der Welt. Begreift in dieser Phase zum ersten Mal das Ausmaß des Verlustes. Ich kann es nicht besser beschreiben. Ich weiß nur, dass die Depression mich ein ganzes Stück lang begleitet hat. Bei mir hat sie eingesetzt, als ich den anfänglichen Schock halbwegs überwunden hatte und wieder in meinen Alltag hereinkam. Das war so 2 Wochen nach der Trennung ca. Ich träumte, heulte, wollte die Zeit anhalten und zurückdrehen. tagsüber konnte ich mich oberflächlich ablenken, doch der Gedanke der Trennung saß fest in meinem Hinterkopf. Immer. Er war ein treuer Begleiter und ist es auch heute noch.

    Diese Phase finde ich mit am schwierigsten. Bzw. den Übergang in die nächste und letzte...das "loslassen"
    Vielleicht hat man mittlerweile nochmal mit dem Expartner geredet, man hat sich viele Gedanken gemacht, steht wieder halbwegs im Leben (eine schöne Erfahrung inmitten all des schmerzhaften...man lebt noch :zwinker: )
    Man hat vielleicht mittlerweile anerkannt, dass es vorbei ist...die Gründe hat man wohl immer noch nciht verstanden oder möchte sie nicht verstehen. Wie auch immer. Ich hing ewig in der Schleife, noch 1 1/2 Monate nach der Trennung wollte ich "ihn" nicht gehen lassen. Habe gegrübelt, geweint, gegrübelt, geweint.
    Versucht, dass "Warum" zu klären...ich wusste ja, ich müsste nach vorne sehen. Dachte auch, das würde ich tun...doch irgendwann begriff ich...halt, es geht so nicht weiter. Es geht so einfach nicht weiter. Ich hatte die Erkenntnis, dass ich die Beziehung nun eh nicht mehr zurück haben wollen würde (in meinem Fall, weil mein Ex nach der Trennung noch ziemlich asi geworden ist), dass ich mienen Stolz hatte, dass ich auch wieder jemanden anderes finden würde. Und plötzlich wusste ich, was "loslassen" überhaupt heißt.

    Es ist verdammt schwer...denn sich in Erinnerungen flüchten ist leichter. Es tut zwar weh, aber der Schmerz bindet einen noch an den Expartner. Man denkt nur an ihn und das hält ihn gewissermaßen fest...hält die Beziehung fest. Hält die Zeit fest. Man klammert sich an die Schmerzen und Tränen, weil es einfacher ist, als zu erkennen, dass man loslassen muss. Das man akzeptieren muss, dass es unwiederbringlich VORBEI ist (ausnahmen bestätigen die Regel, aber wenn man abschließen möchte, sollte man garnicht erst an Ausnahmen denken...in meinem Fall musste ich abschließen weil ich erkannte dass ich die beziehung nicht mehr zurück haben könnte. weil mein vertrauen ohnehin weg war, es hat ein riesen loch gerissen, das ich nicht mehr hätte überbrücken können).
    Und das akzeptieren. Ja, das ist nciht leicht, es hört sich leicht an, ist es aber nicht.
    Man hängt am anderen und ruft ihn sich permanent ins Gedächtnis, hält ihn fest, will ihn nicht gehen lassen.
    Doch irgendwann erkennt man (früher oder später), das man nun an einem Punkt ist, wo man einsehen muss, dass es weitergeht. Ohne den anderen. Das leben ist schön und man findet auch wieder jemanden! SICHER! Und dieser jemand macht einen vielleicht noch glücklicher. Das habe ich schon oft gehört.
    Auch habe ich mal den Spruch gehört: "Wenn man heiratet, ist aller Alter Schmerz vergessen". Und das stimmt.
    Man muss erkennen,dass derjenige, der mit einem Schluss macht - nicht der Richtige war.
    Man muss ehrlich zu sich selbst sein:
    Möchte ich eine beziehung, die so vorbelastet ist? Wo ich weiß, dass mein Partner sie schonmal beendete? Wo ich weiß, das mein Partner schonmal seine Liebe verloren hat? Möchte ich ihn also noch zurück? Ich habe diese Frage für mich mit nein beantworten müssen, auch wenn es weh tat.
    Ich wollte die ALTE Zeit zurück, ich meine, es ist ja klar, dass ICH die Trennung nicht wollte! Aber nach den derzeitigen Umständen..nun, Dinge verändern sich und man muss lernen, damit umzugehen und sich ihnen anzupassen.
    Man muss stark sein und über die NEUE Lebenssituation nachdenken. Und die hat für mich ausgeschlossen, dass ich ihn zurücknehmen wollte. Ja, das habe ich für mich erkannt.
    Doch loslassen konnte ich trotzdem nicht.
    Bis zu dem einen Punkt, an den jeder kommt...der Punkt, wo es plötzlich "klick" macht...
    man versteht, dass man das nun hinter sich lassen muss. Nach vorne schauen muss.

    ich sag euch, ihr versteht es, wenn ihr selbst mal an diesem Punkt ward. Ich hab mir das zwar vorher immer nur gesagt...aber was es heißt, hab ich erst später begriffen.

    Ich versuchte also, jegliche weitere Gedanken an ihn zu verdrängen und verstand auch zum ersten mal, warum Distanz zwar schmerzhaft, aber wichtig ist. Man lernt erst so, dass man sich lösen muss und auch kann. Man macht Erfahrungen, die einen stärken. Hey, es geht mir gut. Ich habe meine Freunde und meine Familie. Ich bin auch noch von anderen begehrt, er war nicht der einzige (oder sie, je nach dem). ICH stehe voll im Leben und zwar alleine. Und ich kann das und werde es schaffen.
    Ja, wenn man soweit ist, das man das verstanden hat...dann gehts bergauf.

    Sicherlich, ich hab auch heute noch (2 Monate danach) absolute Tiefphasen...es schwankt noch beinahe täglich, aber die Schmerzen werden erträglicher. Es tut weh, dass sich die tolle Zeit mit ihm immer weiter entfernt. Aber ich muss sie gehen lassen und darf mich nicht dagegen wehren. Das heißt loslassen.
    Aufhören, sich bewusst Gedanken zu machen.
    Aufhören, seine Energie nur in die Frage nach dem Warum zu stecken. Nach vorne sehen, überlegen, was man die nächsten Tage so machen kann, wie es in der Zukunft weitergeht. Man darf sich auch ruhig bewusst Freude darauf machen. Sich ausmalen, wen man kennen lernen könnte. Wie der nächste Partner wohl sein wird.
    Man muss wieder lernen, neugierig auf das Leben zu sein, erwartungsvoll, was es einem so bereitet.
    Denn...es geht weiter! Es geht weiter und es kann nur besser werden.

    Zeilt heilt alle Wunden. Ein Spruch, mit dem man nichts anfangen kann, weil er einem nicht sofort hilft. Aber auf längere Sicht stimmt er. Auch wenn man heult und weint und leidet...die Zeit hilft euch, das alles zu verarbeiten. Und wenn man eine Trennung überwunden hat...wenn man geschafft hat, vollkommen los zu lassen (das ist ein Prozess, der noch etwas Zeit in Anspruch nimmt...er ist teilweise hart, weil man eben die letzten Schnüre zur Exbeziehung durchschneiden muss, aber danach hat man sich gelöst), dann steht einem die Welt wieder offen.
    Die Zeit hilft einem, loslassen zu WOLLEN und es nach und nach zu KÖNNEN.

    Und ich sag euch..dieses Selbstbewusstsein, das euch so eine scheiß Erfahrung bringt...ist etwas positives an dem ganzen Schrott. Das hab ich festgestellt.
    Es geht mir zeitweise immer noch schlecht...aber es geht nun stetig aufwärts und ich habe soviel für mich daraus mitnehmen können, dass es mich gestärkt hat.

    Ja, soetwas wirft einen auf den Grund und Boden und raubt einem Lebensmut und Atem. Aber man muss stark sein und sich aufrappeln. Aufstehen und erkennen, dass kein Mensch der Welt das Recht hat, einen so niederzurichten. Kein Mensch der Welt ist es wert, dass man sich selbst aufgibt :zwinker: Man darf nicht aufgeben, denn man wird das überstehen. Ich betone das alles so, weil ich weiß, dass ich anfangs dachte, das ist der Anfang vom Ende.
    Und das ist absolut falsch.Die Schmerzen lassen nach und stumpfen ab, werden seltener....und wenn man schließlich alles hinter sich hat, hat man die einzigartige Stärke gewonnen, das einzigartige Wissen, dass man es geschafft hat...sich aus diesem Loch zu befreien. Man war am Boden, hat sich aufgerappelt und die Wände erklommen...ist gefallen und wieder aufgestanden....und hat sich schließlich selber herausgeholt.
    Es ist einfacher, wenn man gute Freunde und Familie hat.

    Ich hoffe, ich konnte denjenigen ein bisschen Mut machen, die fix und fertig sind. Vielleicht reagieren einige mit Wut hierdrauf...weil ich schreibe, dass es auch weitergeht, das jemadn anderes nachfolgen wird. Ich habe solche "Sprüche" damals abgewehrt, ich wollte ja nur meinen Ex zurück, ich WOLLTE nicht, dass sich die Zeit weiterdreht, ich wollte schon garnicht loslassen ich wollte es nicht annehmen.
    Doch ihr werdet es verstehen, wenn ihr soweit seid! Hab ich auch :smile:

    Denn eins ist wichtig:

    Lern aus der Vergangenheit und träum von der Zukunft, doch lebe in der Gegenwart.

    Ich hoffe, das ist nicht falsch rübergekommen...lasst euch Zeit, ihr dürft trauern und weinen, das ist sogar wichtig. Grübelt ruhig und lasst euch gehen, solange ihr nur irgendwann aufsteht und anfangt, euch zu "befreien". Irgendwann ist genug und man muss auch wieder nach vorne sehen :zwinker:
    Schwer zu akzeptieren, aber irgendwann gehts.

    Tja...mir hat das sehr geholfen, das aufzuschreiben. Ich hab keine Ahnung, wie sich das so lesen lässt, ob es überhaupt verständlich ist. Es ist nur meine Erfahrung der Dinge, ich hab es ja gerade selbst erlebt. Ich wollte es festhalten, weil ich total beeindruckt bin, wie stark die menschliche Psyche sein kann. Ich bin stolz auf mich, dass es mir wieder wesentlich besser geht und das ich geschafft habe, in die Zukunft zu sehen.
    Das soll nicht heißen, das ich drüber hinweg bin...so ist es noch nicht, ich hab noch nicht endgültig abschließen können. Aber ich weiß, dass ich auf dem richtigen Weg bin und auch wenn es noch JEDE Nacht schmerzt vor dem Einschlafen und nach dem Aufwachen...ich weiß, ich schaffe das!

    Die Zeit tut ihr übriges. Sie entfernt das Geschehen immer mehr und auch wenn es weh tut das die Zeit in immer weitere Ferne rückt...sie verblasst auch und irgendwann versteht man, dass es gut so ist.

    Heute kann ich sogar sagen, dass ich mich auf eine neue Beziehung freue! Denn ich habe festgestellt, dass die alte zwar sehr schön aber lange nicht so vollkommen war wie ich dachte. Ich freue mich darauf, neue Erfahrungen machen zu können :smile:
    Ich habe zwar noch etwas Angst, weil ich mein Vertrauen in die Liebe noch nicht wieder gewonnen habe, aber auch das schafft die Zeit. Ich kann wieder lernen, mich auf jemanden neues einzulassen, das hab ich erkannt :smile:

    Ich vermisse ihn noch fürchterlich, vermisse sein Lächeln, seine Art, wie er mich umarmt hat, ihn zu küssen, die Zeit mit ihm.
    Wirklich alles. Und das ist so und bleibt auch noch länger bestehen, Es ist auch falsch zu sagen, der Schmerz sei weg.
    Er bleibt ein begleiter, bis die Zeit ihn vertrieben hat. Bis man ganz abgeschlossen hat. Ich weiß noch nicht, wann das bei mir ist.
    ich bin allerdings endlich optimistisch geworden.
     
    #1
    User 81102, 26 Juli 2008
  2. LiebesLieber
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    WOW! Ich bin sprachlos.
     
    #2
    LiebesLieber, 26 Juli 2008
  3. User 75021
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    :smile: Morgen, wenn ich nüchtern bin, dann les ich das mal :grin:
     
    #3
    User 75021, 26 Juli 2008
  4. User 81102
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    vergeben und glücklich
    ach du scheiße ist das lang geworden xD
    Und ich konnte noch nichtmal mehr alles in Worte fassen, was ich so gefühlt habe die letzte Zeit. Aber ich habs versucht und besser ging es eben nicht.

    Aaaaber...ich hab ne Überschrift gefunden *g*
    "Lebensmut zurückgewinnen".

    Ja, ich denke, das trifft es in meinem Fall :smile:
     
    #4
    User 81102, 26 Juli 2008
  5. User 29290
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    Verheiratet
    Der Beitrag trifft sehr gut, wie es mir in den letzten 5 Monaten ging, seit mein Ex und ehemaliger bester Freund mich voellig ueberraschend verlassen hat. Ich habe noch nie zuvor so etwas Schlimmes erlebt und wollte am Anfang am liebsten nicht mehr aufwachen und hatte jeden Lebensmut verloren. Nach 4 Monaten wurde es aber langsam besser und ich musste nicht mehr staendig an ihn denken und darueber gruebeln, warum er mir so weh getan hat. Inzwischen bin ich nur noch froh in los zu sein und seit 3 Wochen bin ich sogar tatsaechlich wieder verliebt und egal was jetzt daraus wird endlich nicht mehr totungluecklich.

    Das bin ich auch und die Angst vor einer neuen Beziehung und Enttaeuschung habe ich auch ueberwunden. Wenn ich es geschafft habe mich von der letzten Trennung zu erholen, nach der ich nicht mal mehr weiterleben wollte, kann ich alles schaffen.
     
    #5
    User 29290, 26 Juli 2008
  6. User 81102
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    vergeben und glücklich
    schön und so soll es sein:smile:

    Ich fänd es super, wenn die Leute ihre positiven Erfahrungen nach einer Trennung einmal aufschreiben würden, so wie Raven.
    Das hilft vielleicht denjenigen etwas, die noch festhängen, denen es noch schlecht geht. Vielleicht bringt es etwas Mut, ich weiß es nicht.
    Mein Problem war dass ich sowas nicht an mich herangelassen habe. So Sprüche a la "du findest einen besseren".
    Wenn die Zeit reif ist, versteht man es.

    Na, wer kann noch sagen, dass die ganze Qual auch etwas positives hatte? :smile:

    Genau das meine ich. :smile:
     
    #6
    User 81102, 26 Juli 2008
  7. LiebesLieber
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Du hast es doch selber ausführlich beschrieben.

    Man kann die Stufen nicht ohne weiteres überspringen.

    Man will es nicht wahrhaben :kopfschue
    man ist wütend :angryfire
    man wird ggf. depressiv :geknickt:

    Aber irgendwann sieht man wieder Licht am Ende des Tunnels. :smile:

    Manchmal/Manche schneller und manchmal/manche langsamer...
     
    #7
    LiebesLieber, 26 Juli 2008
  8. User 81102
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    vergeben und glücklich
    genau so..
    gut, dass man verstanden hat, was ich mit diesem elendslangen Text sagen wollte. Ich finde es immer wieder belustigend, wenn dann jemand kommt und es schafft, so Kernaussagen in ein, zwei Sätzen absolut auf den Punkt zu bringen *lach*
     
    #8
    User 81102, 26 Juli 2008
  9. SandraChristina
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Meinen vollen Respekt für diesen Beitrag, selten wurde das thema so treffend beschrieben.
    Rückblickend kann ich mich voll wiederfinden, auch wenn sich bei mir das ganze nach 5 jähriger Beziehung auf ein jahr trennungsschmerz zog.
    gleich vorweg noch einen tipp, im falle einer trennung, brecht den kontakt ab. ich hab das damals erstmal nicht getan, und mein ex saß monate lang drei mal die woche in meiner neuen wohnung....
    bis ich es irgendwann geschafft hab, und gesagt habe "nein, mit mir nicht!"
    ich bin immer noch auf mich wütend, dass ich das ganze nicht eher unterbunden habe. da habe ich die verantwortung für mich selbst nicht übernommen, und mich nur noch von meinen verzweifelten gefühlen lenken lassen. ich bereue im leben nicht vieles. das allerdings schon.

    also nehmt euch die zeit für den schmerz, lebt ihn voll aus, am ende dessen findet ihr euer wahres selbst. und dieses Geschenk kann euch keiner mehr nehmen. aber tragt auch verantwortung und hört auf euer herz, ganz tief drinnen weis es genau, was richtig ist. meine innere stimme sagte damals zu mir, ok, mädel, jetzt wirds hart, aber ich bin bei dir. jetzt fängt ein neuer abschnitt im leben an. jetzt heists erwachsen werden. also da musst du durch.

    leider hab ich es so lange verdrängt, weil ich geglaubt hab, ohne ihn nicht sein zu können. fehl anzeige. irgendwann konnte ich, aber wie :zwinker:

    noch was zum lesen:
    http://www.amazon.de/Verlassen-verlassen-werden-Horst-Petri/dp/3783120942
    das buch ist sehr aufwühlend, es ist ähnlich emotional wie der beitrag der ts.
     
    #9
    SandraChristina, 26 Juli 2008
  10. User 75021
    Beiträge füllen Bücher
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    Verheiratet
    Du bist nicht wirklich 17 :eek:
    Toll geschrieben, mir kommen grad wieder die Tränen...ich bin noch ganz am Anfang diese furchtbaren Phasen.
    Mir geht es scheiße...und ich red mir immer ein, das es mir gut geht.
    Ich grüble warum er so ein Arsch ist...und versuche sein Verhalten mit dämlichen Ausreden zu entschuldigen :kopfschue

    Nein, nicht er hat sich getrennt...sondern ich hab es nun getan-und es tut auch verdammt weh, weil ich mir so sehr gewünscht hab das er mit mir über alles redet.
    Aber er hat sich zurückgezogen, rumgebockt (obwohl er mich monatelang belogen hat) und mich anscheinend nicht ernst genommen.

    Entweder es kommt ihm grad Recht, das ich nun die Konsequenzen gezogen hab, weil dann hat er die "Drecksarbeit" nicht mehr am Hals...oder er hat sich gedacht "die geht doch eh nicht"-vielleicht denkt er jetzt noch so.

    Wie man sieht bin ich schwer am grübeln, aber ich verkrieche mich nicht mehr.
    Klar hab ich das ein paar Tage getan und das wird die nächsten Monate sicherlich noch öfters vorkommen, aber ich versuche zumindest mich ablenken zu lassen und hoffe, das die Zeit alle Wunden heilt.
     
    #10
    User 75021, 26 Juli 2008
  11. Black X Angel
    Verbringt hier viel Zeit
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    in einer Beziehung
    Das ist wirklich ein absolut hammer Text.
    Das ganze spiegelt meine Trennungsphase mit meinem Ex-Freund rüber. Er ist mir damals fremdgegangen und hat mich immer angelogen, letzt endlich hat er dann eiskalt per SMS Schluss gemacht. Ich weiß nicht warum, aber ich wollte ihn damals trotzdem zurück. Ich hab ihn einfach geliebt wie keine andere.
    Die Phasen zogen sich bei mir bis zu einem halben Jahr. Ich dachte da schon, ich würde nie komplett von diesem ganzen Mist loskommen, weil es mich einfach immer verfolgt hat.

    Heute bin ich von dem ganzen eigentlich ganz weg. Jedoch zeichnet mich die schlechten Erfahrung mit ihm noch noch heute. Ich kann heute nicht mehr von jetzt auf dann jemanden vertrauen, weil ich mir denke, dass die anderen mich ja auch so extrem verarschen könnten.
    Eine Trennung kann so mies sein und du hast sie so schön beschrieben. Einfach unglaublich!
     
    #11
    Black X Angel, 26 Juli 2008
  12. User 81102
    Meistens hier zu finden Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    danke für das Lob. Aber ich muss es an dieses tolle Forum zurückgeben! Außerdem...hatte ich gerade geschafft, den Kontakt zu mienem Ex abzubrechen und gestern nahm er ihn wieder auf. Das hat mich sehr aufgewühlt und da ich sowieso gerne schreibe, hat es mir gut getan, endlich all das loszuwerden, was mich beschäftigt.

    Ich kenne das nur zu gut, man möchte den Partner zurück, egal was passiert ist. Die liebe ist ja noch da :zwinker:
    Doch irgendwann erkennt man von ganz alleine, dass man ihn so eigentlich nicht mehr zurücknehmen möchte.
    Bei den einen dauert es länger, bei den anderen kürzer.
    Aber jeder wird es schaffen.

    Wie SandraChristina sagte...man muss da durch, ob man will oder nicht. Denn...so hart es ist..man möchte doch, dass der Schmerz weggeht. Und das geht er nur, wenn man sich nicht aufgibt und irgendwann nach vorne schaut :zwinker:
    Und ja, man lernt sich selbst tatsächlich besser kennen als vorher.
    Ich habe Seiten an mir erkannt, die vorher nicht in meinem bewusstsein waren. Nie zuvor musste ich so etwas grauenhaftes durchmachen und nun ist es so gekommen, aber es hat mich geprägt und gestärkt.

    Das mit dem Kontakt abbrechen ist auch wichtig!
    Wenn dein Expartner dir sagt, es ist vorbei und es gibt keine Hoffnung...dann muss man lernen, dies anzunehmen. Selbst, wenn der Ex es später bereut...für mich wäre niemehr die Option nach einem Neuanfang drin gewesen. Da ich keinen zurück möchte, der mit mir Schluss machte. Aus welchen Gründen auch immer.
    Nach einer langen zeit ist das was anderes, wenn man sich wiedertrifft. Menschen verändern sich:zwinker: Aber meine Meinung ist, wenn die Beziehung schon soweit war, dass einer sie beenden wollte...ist sie es nicht wert ihr hinterherzulaufen.
    Bloß erkennt man das erst, wenn man sich gequält hat.
    Ich und mein Ex wollten Freundschaft, doch wir haben uns total gestritten und er wurde richtig richtig asozial zu mir. DAS war mein Punkt...mein Wendepunkt, der "klick-Punkt" *g*
    Und ich hab die KOntakte abgebrochen.

    Man muss sich Zeit nehmen für den ganzen Prozess. Aber man übersteht ihn :smile:
     
    #12
    User 81102, 26 Juli 2008
  13. User 81102
    Meistens hier zu finden Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    Achja...denkt immer daran: es kann nur besser werden!

    Die Schmerzen am anfang sind die schlimmsten, die ich je hatte. Und auch, wenn sich das bis jetzt noch hinzieht...dass ich leide..es wird stetig besser. Man hat Hoch- und Tiefphasen, doch die Tiefphasen werden mit der Zeit etwas kürzer und schwächer.
    Bis man nur noch selten eine hat und wieder fest im Leben steht :smile:
     
    #13
    User 81102, 26 Juli 2008
  14. ToreadorDaniel
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    :anbeten: Ein ganz toller Text und auch ich habe mich in deinen Ausführungen wiedergefunden. Es kam eine neue Liebe, wenn auch vom regen in die Traufe und zur Zeit bin ich auch glücklicher Single mit hin und wieder rückschlägen, aber es geht weiter und man findet auch wieder einen neuen Partner. Vielleicht schon heute auf Schützenfest bei mir. ;-)

    Off-Topic:
    Ich glaube zweimal positiv bewerten hintereinander geht nicht, aber verdient hast du sie.


    Nochmal "hut ab" mit 17. Einfach genial!!
     
    #14
    ToreadorDaniel, 26 Juli 2008
  15. User 81102
    Meistens hier zu finden Themenstarter
    1.053
    148
    202
    vergeben und glücklich
    naja fast 18 :schuechte
    Aber danke...ich weiß nicht...eigentlich hab ich nur das aufgeschrieben, was mich die ganze Zeit geplagt hat gedanklich. Und da ich jemand bin, der oft mehr zuviel nachdenkt als zuwenig...war das jetzt automatisch so *lach*
     
    #15
    User 81102, 26 Juli 2008
  16. lenus
    lenus (27)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Oh man, ein wirklich beeindruckender Text! Respekt. Ich kann gut verstehen, dass dir das Aufschreiben hilft...aus diesem Grund habe ich angefangen Tagebuch zu schreiben. Über meine Gefühle....und das tut gut! Verdammt gut!

    Es ist schön, soetwas zu lesen wenn man selbst in der Situation steckt, gerade verlassen geworden zu sein.

    Meine Trennung ist friedlich verlaufen. Wir haben auch noch Kontakt und verstehen uns gut. Nur seine Gefühle in Bezug auf die Liebe sind anscheinend weg. Dann hat er Schluss gemacht. Nach über 3 Jahren. Finde ich im Endeffekt besser so, als wie wenn er mir eine Scheinbeziehung vorgespielt hätte. Diese Ehrlichkeit rechne ich ihm hoch an.

    Da bei mir noch Gefühle im Spiel sind, habe ich natürlich die Hoffnung, dass sich seine Gefühle wieder entwickeln. Er hat auch gesagt, dass das gut möglich sei, nur im Moment nicht.

    Ich bin aber schon in der Phase angelangt, dass ich nicht darauf poche, dass er zurückkommt. Ich wäre natürlich nicht abgeneigt weil er immernoch einer der wichtigsten Menschen für mich ist und auch für mich da ist wenn es mir schlecht geht. Wenn es keine Beziehung mehr entstehen sollte, dann eine wunderbare Freundschaft. Da bin ich mir sicher. Aber ich versuche jetzt MEIN Leben zu Leben.

    In Bezug auf ihn versuche ich anch dem Motto "Willst du was gelten, dann mach dich selten" zu leben.

    Diese Offenheit bei der Trennung hat mir sehr geholfen es zu verdauen...es ist erst eineinhalb Wochen Schluss...aber mir geht es schon deutlich besser wie am Anfang...ich denke ich bin schon in der dritten Phase angelangt. Die Wutphase war nur einen Abend lang, dann wars wieder okay.

    Ich denke, dein Text hilft vielen ind er Situation. zumindest mir :smile: großes Lob:anbeten:
     
    #16
    lenus, 26 Juli 2008
  17. SLiM1987
    SLiM1987 (28)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Respekt an den Threadstarter...

    Auch meine Beziehung ging nach 1 1/2 Jahren zu Bruch.
    Grund dafür war das ich ziemlich geklammert habe und noch dazu kam das meine Freundin fast nur noch mich hatte (also wenig bis keine Freunde).
    Sie konnte die Liebe die ich ihr gab nicht in dem Maße erwiedern. Sie war quasi unter Druck. Dazu kam der Stress den sie durch ihre neue Arbeit hatte und oft kaputt war als ich "aktiv" war. Der Sex wurde weniger und der Streit um so mehr.
    Letzendlich sah sie (und wenn ich ehrlich bin ich auch) nur die Trennung als Ausweg.

    Jetzt (gut 1 Monat später) bin ich überhaupt noch nicht drüber hinweg. Das liegt sicher auch daran das wir uns getrennt haben obwohl wir uns beide noch geliebt hatten.
    Aber so ging es halt nicht weiter... Ich bin immernoch der Meinung das man was daran ändern kann damit eine zweite Chance möglich wäre, das sieht sie jedoch im moment anders.

    Sie hat sich stark verändert (ins negative)... ist zickig, depri, lustlos, alleine...
    Das tut weh das anzusehen.
    Ich würde ihr gerne beistehen, aber sie will weder mit mir reden noch meine Nähe suchen.

    Ich lasse es ihr nicht direkt anmerken das ich sie so vermisse.
    Sie denkt sicher das ich damit so gut klarkomme, weil ich eine andere kennengelernt habe.
    Aber das ist ja nicht der Fall... Ich liebe sie immernoch...
    :kopfschue
     
    #17
    SLiM1987, 26 Juli 2008
  18. Levana
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Jau, hammer Text .... Stecke auch in Trennung .. .Sogar in ner Scheidung. Vor 4 Monaten der Schock, mein Mann habe keine Gefühle mehr ... Mir gehts von Tag zu Tag schlechter .... Habe viel im Netz gelesen... LEIDER hab ich noch Hoffnung. Musste aber selbst die "Beziehung" beenden. Er wollte noch Kontakt, viel. könnten seine Gefühle wieder hochkommen. Aber nach 4 Monaten kann ich nicht mehr warten. Eine Kontaktsperre hat ihm jetzt gezeigt, dass er jetzt nicht mal mehr den WIllen hat, was gegen seine Gefühlslosigkeit zu tun. Er reicht auf meinen Wunsch hin die Scheidung ein... Ich möchte, dass es mir wieder besser geht, ich kann nicht mehr ...
     
    #18
    Levana, 26 Juli 2008
  19. julee0603
    julee0603 (23)
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    Single
    "Es tut unsagbar weh. Wenn man seinen Partner auf dessen Wunsch verliert, dann zerreißt es einen für den moment. Für die nächsten Tage. Für die nächsten Wochen."


    oder auch für Monate :zwinker: bei mir ca. 5 :zwinker:
     
    #19
    julee0603, 26 Juli 2008
  20. rasputin
    rasputin (30)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Joar, dein Text war wirklich wunderbar.

    Bin jetzt seit drei Monaten single ( knapp 3 Jahre Beziehung ) und mir gehts genauso wie dir :smile:

    Einerseits denke ich mir oft, dass ich soweit darüber hinweg bin, aber ich bin dann doch noch viel zu oft traurig und denke mir wieder das ich sie jederzeit zurücknehmen würde :/


    "Ich vermisse ihn noch fürchterlich, vermisse sein Lächeln, seine Art, wie er mich umarmt hat, ihn zu küssen, die Zeit mit ihm.
    Wirklich alles. Und das ist so und bleibt auch noch länger bestehen, Es ist auch falsch zu sagen, der Schmerz sei weg.
    Er bleibt ein begleiter, bis die Zeit ihn vertrieben hat. Bis man ganz abgeschlossen hat. Ich weiß noch nicht, wann das bei mir ist.§

    So sieht das aus, ich weiß einfach nicht wann ich endgültig drüber hinweg bin und mich neu binden kann.... und auch beim lesen dieses textes hab ich wieder direkt angefangen zu weinen und weiß schon wieder nicht ob es nur wegen der eerinnerung ist oder weil ich meine ex doch noch über alles liebe? es ist schwierig einzuschätzen..
     
    #20
    rasputin, 27 Juli 2008

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