Willkommen auf Planet-Liebe

diskutiere über Liebe, Sex und Leidenschaft und werde Teil einer spannenden Community! :)

jetzt registrieren

Geburtsschmerzen unter Betäubung?

Dieses Thema im Forum "Schwangerschaft, Geburt & Erziehung" wurde erstellt von Cake, 15 Juni 2007.

  1. Cake
    Cake (38)
    Verbringt hier viel Zeit
    369
    101
    0
    vergeben und glücklich
    Hallo!
    Ich treib mich hier ja schon seit längerem rum, obwohl ich nicht schwanger und außerdem (noch) kinderlos.
    Aber in letzter Zeit beschäftigt mich das Thema Geburt sehr stark - wohl auch, weil die biologische Uhr tickt und ich in einer festen Partnerschaft bin.
    Naja, zu meiner Frage: Ich habe schon das halbe Internet durchforstet, und die meisten sagen nur, dass die Schmerzen bei einer Geburt nachher schnell vergessen sind. Das finde ich aber ein bisschen mau an Info.
    Für mich käme ohnehin eine vaginale Entbindung nur mit PDA in frage. Aber in welchem Maße spürt man die eigentliche Austreibung trotz PDA? Mit den Wehen vorher würde ich hoffentlich schon irgendwie längskommen. Schluck. Aber da meine Mutter beispielsweise eine extrem schlimme Traumageburt hatte. (Deswegen bin ich Einzelkind geblieben...) möchte ich mehr zu den Schmerzen unter PDA wissen.
    Ich habe auch schon mehrere Berichte von falsch gesetzten PDAs gelesen oder Berichte, darüber, wie die Frau nach mehr Betäubungsmittel verlangte, die Ärzte und Schwestern sie aber schlicht ignorierten, und sie sich in dieser Situation nicht dagegen wehren konnte.
    Könnte das auch daran liegen, dass häufig Frauen diese Berichte schreiben, die Probleme hatten und Frauen, bei denen es easy war eher nicht das Mitteilungsbedürfnis haben?
    Was mich auch wirklich nachdenklich stimmt, ist, dass 1 von 500 Kinder bei der vaginalen Geburt einen bleibenden Schaden durch Sauerstoffmangel erleidet. Das ist ganz schön viel!!! Zum Kaiserschnitt habe ich keine absoluten Zahlen gefunden, aber in einem medizinischen Fachblatt gelesen, dass die Schädigungen (trotz eventueller Lungenprobleme) deutlich niedriger sein sollen.
    Bitte haut mich nicht. Ich möchte bloß eure persönliche Erfahrungen hören.
     
    #1
    Cake, 15 Juni 2007
  2. Tischbein
    Tischbein (40)
    Verbringt hier viel Zeit
    220
    103
    1
    nicht angegeben
    Ich habe beide Kinder auf normalem Weg zur Welt gebracht,ohne jegliche Art von Betäubung und Narkose.

    Sicher waren die Schmerzen nicht sonderlich angenehm um man dachte sie würden nie aufhören,aber hat man den kleinen Wurm nach der Entbindung erstmal im Arm,dann hat man tatsächlich die Schmerzen sehr sehr schnell vergessen.

    Was rein kam muss auch wieder rauskommen :zwinker:
     
    #2
    Tischbein, 15 Juni 2007
  3. User 69081
    User 69081 (31)
    Beiträge füllen Bücher
    5.775
    298
    1.102
    nicht angegeben
    Da hast du dir aber gleich die schlimmsten Fälle rausgesucht :eek:

    Ich hatte schon 2 Rückenmarksbetäubungen und es hat jedesmal wunderbar geklappt (ok, ich habe da keine Kinder bekommen, aber die Betäubungen waren richtig gesetzt und alles) Wenn dir das "falsche setzen" Angst bereitet, kannst du ja mal unverbindlich zu nem Anästhesisten gehen und den fragen, ob es bei deinem Rücken irgendwelche Komplikationen geben könnte. Es ist selten das falsche setzen als vielmehr eine Verrenkung oder kleine Anomalie an den Wirbeln, die da Komplikationen machen kann.
    Soweit ich weiß spürt man unter PDA nichtmehr den Wehen- und Geburtsschmerz, sondern nurnoch einen Druck nach unten. Klar, in den Presswehen wird das stärker, aber nichtmehr so, wie ohne PDA. Warum der Schmerz so schnell vergessen ist, ist auch bekannt. Der weibliche Körper schüttet eine große Menge an Hormonen aus, besonders Glückshormone, die sind so stark, dass sie tatsächlich vergessen lassen.

    Das Schäden aus Sauerstoffmangel beim KS geringer sind, ist schon irgendwie klar.
    Bei einer natürlichen Geburt kann es selten mal passieren, dass das Kind im Geburtskanal stecken bleibt, dann kommt es zu einer Unterversorgung des Gehirns (aber nur, wenn das Kind übelst lange steckt und der Kanal extrem eng ist)
    Beim KS ist dieses Risiko nicht.
    Bei beiden ist das Risiko, dass eine Unterversorgung durch eine, um den Hals gewickelte Nabelschnur, gleich hoch.
    (Aber ich denke in dem Fall wird eh ein KS gemacht, oder?)

    Fakt ist: Passieren KANN alles und MUSS nichts.
    Wenn man die Geburten, wo nicht alles glatt geht im Verhältnis zu denen sieht, wo dann doch alles gut geht, sind die Zahlen doch eindeutig :smile: Es geht viel öfter gut als dass es Probleme gibt.
    Nur wer mit einer falschen Vorstellung an die Sache rangeht ("Ich gehe jetzt schnell ins KRH, presse fix das Kind raus und gut ist") der wird sicherlich leicht enttäuscht.

    Die meisten Behinderungen (hab leider gerade keine Zahlen zur Hand) treten weder vor noch während der Geburt auf sondern postnatal durch Unfälle etc.
     
    #3
    User 69081, 15 Juni 2007
  4. User 35546
    Meistens hier zu finden
    1.844
    148
    111
    Verheiratet
    Ich kann dir da leider keine Tips geben, ich weiß nur, dass meine Hebamme PDA nicht für doll sinnvoll hält, es aber keinem verbieten würde!

    Sie hat erzählt, dass sie halt recht früh gesetzt wird (meistens) und man dann fast nur liegen kann, also bewegen im Sinne von laufen etc. ist dann nicht mehr! Es könnte sein, dass auch beim richtigen Setzen zum Beispiel nur eine Seite betäubt ist oder es nicht richtig wirkt oder oder oder...

    ... außerdem dauern Geburten unter PDA wohl statistisch länger, da die Frau nicht mehr ganz so stark mitarbeiten kann und sich das Baby, durch das viele Liegen nicht so schnell durch den Geburtskanal schlängeln kann, als wenn man viel laufen kann (da hilft dann die Schwerkraft nicht merh so mit), wieterhin kommt es eher zu Zangen- oder Saugglockengeburten, weil die Frau nicht mehr mithelfen kann, weil sie nicht mehr wirklich mit Druck pressen kann!

    ... sie sagt, jede Frau soll sich die PDA-Sprechstunde anhören, aber nicht gleich sagen, ich will unbedingt eine, denn oft hat man, wenn man der Geburt seinen Lauf gibt und gut mitarbeitet (leichter gesgat als getan glaub ich) eine schnellere Geburt!

    Mich hat das erstmal überzeugt, es ohne zu probieren, ich gehe vorher aber zur Beratung und schließe, wenn ich wirklich nicht mehr kann, eine PDA nicht aus... aber zu sagen, AUSSCHLIEßLICH will ich mit PDA entbinden? Nein... würd eich nicht machen!

    Achso, sie hat auch noch gesagt, dass eine PDA eigentlich so sein sollte, dass man die Austreibungsphase bewusst mitmachen kann, die PDA also dann ausläuft, aber selten kann man das so gut dosieren!

    Gruß, Lillaja SSW 25+3
     
    #4
    User 35546, 15 Juni 2007
  5. User 69081
    User 69081 (31)
    Beiträge füllen Bücher
    5.775
    298
    1.102
    nicht angegeben
    Das nur eine Seite betäubt wird ist eigentlich unmöglich. Da wo das Mittel reingespritzt wird ist ein Raum wo die Nervenenden, die betäibt werden, drin liegen.
    Was passieren KANN ist, dass die Beine mit betäubt werden. Da merkt man dann schonmal nen Unterschied, also zB dass das eine Bein ganz betäubt ist, das andere nur bis zum Knie. Aber am Bauch/Unterleib ist die Betäubung normalerweise ganz zu spüren. Das mit den Beinen hat u.A. damit zu tun, dass man eigentlich über die Dosierung versucht, die Beine "wach" zu lassen.

    Trotzdem werde ich erst unter der Geburt entscheiden, ob ich eine PDA will oder nicht. Wenn ich mit dem Geburtsschmerz auch gut so auskomme werde ich gerne drauf verzichten. (will ich nach Möglichkeit eh, aber ich will die Option auch nicht ganz verwerfen)

    @TS: All diese Sachen mit der Geburt, die du dir raussuchst und über die du dich informierst: Lass das lieber, lass das auf die zukommen. Nicht jede Geburt ist so, wie deine Mutter sie erlebt hat (die wenigsten sind das).
    Vorher gründlich informieren ist schon gut, nur sollte man sich nicht sämtliche Negativ-Fälle anschauen, denn Fakt ist, die werden nunmal eher aufgeschrieben. Warum sollte man eine gut verlaufende Geburt noch ins Internet posten? Deswegen kommen dir viele schlimme Erlebnisse unter, aber nicht so viele schöne.
     
    #5
    User 69081, 15 Juni 2007
  6. User 4590
    User 4590 (33)
    Planet-Liebe ist Startseite
    8.102
    598
    9.730
    nicht angegeben
    Stimmt, da herrscht einfach eine gewisse Häufung an negativen Berichten, und die positiven werden oft gar nicht erst gepostet. Und dann kriegst du Angst, weil es dir vorkommt, als würde bei jeder zweiten Geburt alles schrecklich schiefgehen. Konzentrier dich am besten auf die reinen Infoseiten und lass Geburtsberichte mal eher außen vor. Und übertreibs generell nicht, sich informieren ist ja gut, aber zuviel Information macht einen eher unsicher, als dass es wirklich hilft.
     
    #6
    User 4590, 15 Juni 2007
  7. Cake
    Cake (38)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    369
    101
    0
    vergeben und glücklich
    Kann man denn verlangen, dass die PDA auch während der Austreibungsphase noch schmerzlindernd aktiv ist? Oder könne die einen zwingen, sich bei lebendigem Leibe auseinanderreißen zu lassen? Entschuldigung, aber ich kann einfach nicht aufhören, darüber nachzudenken. Ich stelle mir das einfach so fürchterlich vor.
     
    #7
    Cake, 16 Juni 2007
  8. User 69081
    User 69081 (31)
    Beiträge füllen Bücher
    5.775
    298
    1.102
    nicht angegeben
    Das Problem ist, dass du für die PDA mehrere Minuten absolut still sitzen musst, sonst riskieren die Ärzte, dass sie nen Nerv treffen und das ist saugefährlich!
    Ich weiß nicht ob es noch andere Gründe gibt, aber was ich weiß ist, dass es in der Austreibungphase eh schon zu spät ist. Aber sooo lange dauert die ja garnicht, wenn du erstmal da angekommen bist, hast du es ja fast geschafft :zwinker:
    Off-Topic:
    Ne Freundin hat vorgestern entbunden. Sie ist um 4 Uhr nachts wach geworden, dann sind sie ins KRH gefahren. Weil Wehen noch nicht stark genug, musste sie da noch eine Weile Treppen steigen und dann um kurz vor 3 Uhr nachmittags (also knapp 10 Std später) war der Kleine schon da. War alles garnicht schlimm
     
    #8
    User 69081, 16 Juni 2007
  9. Cake
    Cake (38)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    369
    101
    0
    vergeben und glücklich
    Danke für die vielen Antworten!
    Ich habe jetzt doch einen (wissenschaftlichen) Artikel im Netz gefunden, der mir fast alle Fragen gut beantwortet. Titel: "Die geburtshilfliche Periduralanästhesie."
    Wer selbst mal nach lesen will:
    http://www.tu-dresden.de/medkai/969702.pdf

    Zusammengefasst steht etwa drin, dass die PDA sehr wohl in der Austreibungsphase bestehen bleibt. Die dadurch bedingte Verlängerung der Geburt schadet dem Kind nicht, weil es durch die entspannte Mutter ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird.
    Wenn die PDA vorher abgedreht wird, geschieht das entweder auf Wunsch der Mutter oder weil der Anästhesist nicht auf dem neusten Stand der Dinge ist oder es sich nicht zutraut, die Dosis richtig zu berechenen. Denn nur wenn die Dosis genau stimmt, spürt man keine Schmerzen und kann trotzdem mitpressen. (mmm, wie stellt man nun sicher, dass man beim Anästhesisten nicht an eine Pfeife gerät? Das stand nicht drin...)

    Auf einer Schmerzskala wird der Geburtsschmerz mit anderen Schmerzen verglichen. Ich hatte zum Beispiel letztes Jahr einen Knochenbruch. Da liegen die Schmerzen nach dem eigentlichen Bruch bei 26. Die der Geburt etwa bei 36. Da kann ich mir zumindest jetzt was drunter vorstellen. Bin jetzt beruhigter und sehe einer Schwangerschaft nun durchaus gelassener entgegen.

    (Ich kann die Wissenschaftlerin in mir einfach nicht abstellen. Ich leide unter einem Kontrollzwang. :kopfschue )
     
    #9
    Cake, 16 Juni 2007
  10. Sylphinja
    Sylphinja (38)
    Verbringt hier viel Zeit
    3.817
    123
    7
    vergeben und glücklich
    Sorry aber du wirst nichts an einer Geburt ändern können wenn du dich so paranoid informierst.

    Information gut und schön, aber zuviel kann in diesem Falle eher schädlich sein.

    Das ist nunmal was das man nicht planen kann- darum nennt sich das Ganze Leben,

    Ich hab auch mit keiner Sekunde dran gedacht das es bei uns ne Notsectio wird- aber erstens kommts anders und zweitens als man denkt

    Kat
     
    #10
    Sylphinja, 16 Juni 2007
  11. User 4590
    User 4590 (33)
    Planet-Liebe ist Startseite
    8.102
    598
    9.730
    nicht angegeben
    Da solltest du aber dringend was dran machen, denn grade bei einer Schwangerschaft und Geburt gibt es so einige Dinge, die sich deiner Kontrolle einfach entziehen. Alles, was du mit zwanghafter Informationssjagd erreichst, ist dass du dich selbst vollkommen wahnsinnig machst und ein Nervenbündel wirst. Eine entspannte Mutter, die gewisse Dinge auch einfach gelassen sehen kann, ist mit das Beste, was dem Baby (und auch der Mutter selbst) passieren kann.
     
    #11
    User 4590, 16 Juni 2007
  12. Sassenach82
    Verbringt hier viel Zeit
    219
    101
    0
    Verheiratet
    Ne Freundin von mir hatte ne PDA die gründlich schief gelaufen ist.
    Eigentlich wollt ich auch immer eine haben falls es mal soweit sein sollte, aber nachdem ich gesehen habe was da passiert ist würde ich mir das nochmal überlegen.

    1. 3 Versuche die PDA zusetzen sind gescheitert. Erst beim 4. Versuch hat es geklappt.

    2. Bei den ganzen Versuchen wurde ein Nerv getroffen.

    3. Durch die PDA konnte meine Freundin nicht mehr richtig pressen, da sie nicht genug gespürt hat. Zum Schluß mussten die Schwestern und der Arzt auf ihrem Bauch rumdrücken damit das Kind rauskommt.

    4. Durch den beschädigten Nerv musste meine Freundin 3 Wochen länger als geplant im Krankenhaus bleiben. Sie konnte ich alleine aufstehen, da ihr immer schwindelig geworden ist. Bedeutete auch das sie sich nicht richtig um das Kind kümmmern konnte, da sie es nichtmal alleine aus dem Bettchen nehmen konnte.
     
    #12
    Sassenach82, 16 Juni 2007
  13. User 69081
    User 69081 (31)
    Beiträge füllen Bücher
    5.775
    298
    1.102
    nicht angegeben
    Deswegen sollte immer eine gründliche Voruntersuchung der Wirbelsäule gemacht werden, das macht normalerweise auch jeder Anästhesist. Falls irgendwelche bakannten Rückenprobleme vorliegen, sollte man die auf jeden Fall dem Arzt mitteilen.
    Und man muss, was ich mir unter Wehen nicht ganz leicht vorstelle, absolut still halten.
    Bei meiner ersten Spinalen hat mich die Anästhesieschwester richtig an den Schultern an sich herangedrückt. Das sah zwar sicherlich nicht lustig aus, hat aber gut funktioniert.
    Beim 2. Mal hat man mir nur gesagt, ich solle still halten und sagen wenn was nicht i.O. ist. Kaum war das Zeug in mir drin, ging der Kreislauf flöten (das haben die aber auch provoziert, wenn die mich schwanger nichts frühstücken lassen *grummel*)

    @Sassenach, ich will damit nicht sagen, dass deine Freundin den Ärzten irgendwelche Infos über ihren Rücken vorenthalten hat oder nicht still gehalten hat oder so. Eher denke ich, dass die obligatorische Voruntersuchung wohl etwas zu hastig abgelaufen war, denn normal ist das nicht! :mad:
    (ich persönlich würde schauen, dass ich schon beim Vorstellen im KRH schonmal die VU des Anästhesisten machen kann, unter Wehen ist das sicherlich nicht so lustig und ausgerechnet die Narkoseärzte sind am wenigsten vertreten und am meisten gebraucht in Krankenhäusern)
     
    #13
    User 69081, 16 Juni 2007
  14. Sassenach82
    Verbringt hier viel Zeit
    219
    101
    0
    Verheiratet
    @Engelchen85: Kann durchaus sein das es schnell gehen musste so genau weiß ich das nicht.

    Aber ich finde es schon erschreckend. Finde wenn man das nur liest, dass gewisse Risiken bestehen, dann ist das nicht so schlimm, wenn man es aber aus nächster Nähe mitkriegt macht man sich schon Gedanken. Jedenfall ich.

    Aber meine Meinung kann sich ja auch wieder ändern wenn ich mal in der Situation bin. Muß ja nicht bei ner Geburt sein.
     
    #14
    Sassenach82, 16 Juni 2007
  15. Cake
    Cake (38)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    369
    101
    0
    vergeben und glücklich
    Also mich als paranoid zu bezeichen, finde ich jetzt doch etwas übertrieben. Mir ist schon klar, dass es für einige der Frauen leichter ist, die alles auf sich zukommen lassen und sich mit den Informationen aus den Beratungsgesprächen zufriedengeben.
    Die Beratungsgespräch können aber immer nur sehr eingefärbte und verkürzte Versionen des derzeitgen Forschungsstandes sein.
    Ich kann nur sagen, hätte ich vor meiner OP nach der Fraktur genug Zeit gehabt, mich gründlich zu informieren, wären mir einige (zum Glück nur kleinere) Fehler der Ärzte erspart geblieben.
    Die Ärzte und Hebammen entbinden einen vom Kind, aber nicht von der Verantwortung.
     
    #15
    Cake, 17 Juni 2007
  16. User 4590
    User 4590 (33)
    Planet-Liebe ist Startseite
    8.102
    598
    9.730
    nicht angegeben
    Es sagt ja niemand, dass du dich nicht informieren sollst, im Gegenteil, wenn du dir die Antworten nochmal genauer anschaust. Aber mit zuviel Information tust du dir eben auch nicht unbedingt einen Gefallen - es gibt einen Unterschied zwischen gründlich informieren und überinformieren. Und letzteres zeigt meiner Meinung nach auch, dass du nicht wirklich mit dem Gedanken klarkommst, dass es gewisse Dinge gibt, auf die du keinen Einfluss hast, aber grade damit musst du dich anfreunden, wenn du ein Kind haben willst.
     
    #16
    User 4590, 18 Juni 2007
  17. Beastie
    Beastialische Beiträge
    10.758
    218
    254
    Single
    das liegt wohl daran, dass die PDA nur bis 4 cm geöffnetetem MuMu gegeben wird (vll auch 5 cm? weiß nich so ganz genau)
     
    #17
    Beastie, 18 Juni 2007
  18. Sylphinja
    Sylphinja (38)
    Verbringt hier viel Zeit
    3.817
    123
    7
    vergeben und glücklich
    Das hat mit leichter nix zu tun, oder das man alles Vertrauen in die Ärtze legen soll zu tun, wenns nach mir gegangen wäre, wäre nur meine Hebamme da gewesen.

    Nur manchmal braucht man auch bissel Vertrauen in Mutter Natur.

    Wie gesagt Infos ist okay, zuviel ist gerade in der Beziehung schädlich

    Kat
     
    #18
    Sylphinja, 18 Juni 2007
  19. User 29290
    User 29290 (37)
    Meistens hier zu finden
    3.703
    148
    200
    Verheiratet
    Ich hätte totale Angst, dass die PDA bei mir nicht wirkt. Bisher hat noch kein Arzt ein örtliches Betäubungsmittel gefunden, dass länger als maximal 2-3 Minuten gewirkt hat, wenn überhaupt. Ohne Betäubung Zähne gezogen bekommen war schon schlimm genug, aber wenn ich mir eine stundenlange Geburt vorstelle, wird mir ganz anders.:flennen:
     
    #19
    User 29290, 18 Juni 2007
  20. Beastie
    Beastialische Beiträge
    10.758
    218
    254
    Single
    naja, normalerweise hast du ja nich 12 stunden am stück presswehen, die immer aufeinanderfolgend kommen

    du hast pausen zwischen den wehen und sie sind ja auch nich von jetz auf gleich in der höchsten stärke.. das steigert sich

    (natürlich gibts wie immer ausnahmen *leier*)
     
    #20
    Beastie, 18 Juni 2007

jetzt kostenlos registrieren und hier antworten
Die Seite wird geladen...

Ähnliche Fragen - Geburtsschmerzen Betäubung
jenny111
Schwangerschaft, Geburt & Erziehung Forum
15 April 2010
54 Antworten