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Mein Partner kifft heimlich seit 1,5 Jahren...

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von User 141323, 7 Mai 2017.

  1. User 141323
    Öfters im Forum
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    Es ist kompliziert
    Hallo liebe Community,

    Ich möchte mir etwas von der Seele schreiben. Ich bin gestern Abend in eine Situation geraten, die meine Beziehung (er 27, sie 24) ziemlich in Frage stellt, und ich weiß aktuell nicht wirklich wie ich damit nun umgehen soll.

    Vorgeschichte:
    Zunächst mal der aktuelle Stand der Beziehung bis gestern Abend. Mein Partner und ich haben uns schon durch ziemlich viele Probleme gekämpft. Es gab jede Menge Streitpunkte, die wir nach und nach aus dem Weg räumen konnten. Einige bestehen auch heute noch, jedoch nicht so sehr, dass sie die Beziehung ernsthaft gefährden würden. Probleme waren beispielsweise:
    • dass ich noch lange eifersüchtig auf die Exfreundin war und Vergleiche gezogen habe am Anfang unserer Beziehung
    • dass er ein Kind hat (womit ich mich letztendlich erst langsam arrangieren konnte)
    • seine latenten Geldsorgen, die er nicht geregelt kriegt. Die mich aber nur peripher betreffen, da ich selbst finanziell sehr gut dastehe.
    • Seine Schusseligkeit, Unpünktlichkeit, teilweise Unzuverlässigkeit (wenn's um Termine einhalten geht)
    • Wir hatten eine lange Fernbeziehung, in der wir uns nur alle 14 Tage gesehen haben
    • Seine Launenhaftigkeit im Rahmen der Fernbeziehung (wenn er weg war, war alles super, am We hat's Samstag abends meist geknallt wegen irgendeinem kleinen Auslöser)
    • Seine sexuelle Problematik (er kommt sehr früh)
    • Seine Aggressivität bei Streits
    All das haben wir gemeinsam getragen. Misstrauen war nie ein Thema. Ich habe mich nie belogen gefühlt und zählte seine Ehrlichkeit immer zu einer seiner großen Stärken.

    Nach und nach haben wir mehr und mehr zueinander gefunden. Seit einem Jahr haben wir uns bewusst für ein Kind entschieden. Die Verhütung abgesetzt. Einige kennen mich daher aus dem Babybastelthread ganz gut. Auch beim Thema Kinderwunsch gab es Höhen und Tiefen. Es ist eine besonders emotionale Zeit. Ich wurde häufig zum Zyklusende mit der Menstruation enttäuscht. Das hat er alles live miterlebt. Und auch mit mir gelitten. Aktuell bin ich nur noch einen Hauch vom Eisprung entfernt und wir hatten ungeschützten Geschlechtsverkehr. Weshalb es diesen Monat zu einer Schwangerschaft gekommen sein könnte.

    Nun das Problem:
    Gestern Abend gestand mir mein Partner unter Tränen, dass er seit 1,5 Jahren kifft. 1-2g am Tag, er beginne morgens. Er habe eine Toleranzentwicklung beobachtet, kenne Entzugserscheinungen und Suchtdruck. Zusätzlich beschreibt er Kontrollverlust, ist auf seinen Konsum eingeengt und hat trotz negativer Folgen weiter konsumiert. Er erfüllt damit alle Abhängigkeitkriterien.

    Zusätzlich ist es für mich wie das Puzzleteil, das die ganze Zeit gefehlt hat. Es erklärt so vieles. Es erklärt warum er sein Leben nicht mehr wirklich geregelt kriegt. (Schusseligkeit, Unzuverlässigkeit), es erklärt seine Geldsorgen. Es erklärt wahrscheinlich warum wir ein Jahr nicht schwanger geworden und geblieben sind. Es erklärt seine Gereiztheit und Aggressivität am We (Entzug). Am Sonntag hatte ich immer das Gefühl dass er sich darauf freut wieder los zu fahren, gestern meinte er, dass er sich aufs Hasch gefreut hat.

    Womit ich jetzt ein Problem habe:

    Für mich ist es ein starker Vertrauensmissbrauch. Er meinte, er hätte es nicht gestanden, weil ich mal meinte, dass Drogen für mich ein sofortiger Trennungsgrund wären. Ich habe es übrigens mehrfach geahnt. Habe ihn sogar mal gefragt, ob er kifft. Er hat es jedesmal (für mich glaubwürdig) verneint. Wie würdet ihr damit nun umgehen?

    Ich muss sagen, ich bin einerseits erleichtert. Das mag jetzt paradox klingen, aber ich habe endlich den wahren Grund für viele seiner Probleme herausgefunden. Und wahrscheinlich auch für den unerfüllten Kinderwunsch. Bin was das angeht in einem super ambivalenten Gefühl. Einerseits froh, dass es wahrscheinlich daran lag, andererseits super sauer, dass ich monatelang gehofft, gelitten und geweint habe beim negativen Test- und er die ganze Zeit wusste, warum es nicht klappt.

    Ich bin gestern Nacht in die Notapotheke gefahren und habe mir die Pille danach geholt und diese auch genommen. Ich merke trotzdem, wie es rechts sticht. Ich möchte in dieser unsichreren Lage jetzt nicht schwanger werden. Heute wäre mein Eisprung, weiß nicht ob sie so kurz davor noch wirkt. Hat da jemand Erfahrungen?

    Seine Lage:
    Er meinte, er habe seit 1,5 Wochen nun nicht mehr konsumiert. Er möchte weiter abstinent leben. Aber weiß selbst nicht, ob er das schafft. Ich würde ihn gerne an eine Suchtberatung anbinden. Am liebsten wäre mir auch eine stationäre Entgiftung. Ich bin selbst Psychologin und würde ihm da gerne jede professionelle Hilfe zukommen lassen. Aber andererseits bin ich nun in die Lage des belogenen Angehörigen gerutscht. Das ist eine ganz andere Position, die mir gerade erstmal die Füße wegreißt. Hoffe ihr versteht was ich meine.

    Ich bin sehr dankbar für jede Form von Anregung, Tipps, Erfahrungen.

    Liebe Grüße Hörnchen
     
    #1
    User 141323, 7 Mai 2017
  2. User 151285
    Öfters im Forum
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    nicht angegeben
    Ich frage mich gerade inwiefern sein kiffen das Schwanger werden beeinträchtigt, vorallem da er ja schon ein Kind gezeugt hat und ich mal davon ausgehe dass er schon vor eurer Beziehung konsumiert hat? :ninja:
     
    #2
    User 151285, 7 Mai 2017
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  3. User 15352
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    Führt Kiffen wirklich zu Unfruchtbarkeit beim Mann? Kenne mich damit nicht aus...

    Für mich wären Drogen ein absoluter Trennungsgrund (bzw. jegliches Suchtverhalten. Mit so jemandem würde ich auch kein Kind zeugen). Abgesehen von den ganzen Problemen, die ihr in eurer kurzen Beziehungsdauer schon mit euch rumtragt. Mir tut das immer sehr leid zu lesen :frown:, ich finde, du hast was Besseres verdient. Groß was raten kann ich dir nicht, nur eines solltest du nicht tun: ihn selbst zu therapieren versuchen. Auch wenn das dein Beruf ist, ich würde das nicht mit Privatem vermischen. Wenn es ihm ernst ist, soll er einen Entzug machen, sich Hilfe holen. Aber dann wäre der Kinderwunsch für mich erstmal ein paar Jahre auf Eis. Da müsste sich wirklich zeigen, ob er langfristig "clean" bleibt.

    Alles Gute für dich :knuddel:.
     
    #3
    User 15352, 7 Mai 2017
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  4. tiefblick77
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    Mal unabhängig von dem Rest: Warum bist Du davon überzeugt, dass sein Cannabinoidkonsum die Ursache für euren unerfüllten Kinderwunsch ist?
     
    #4
    tiefblick77, 7 Mai 2017
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  5. User 65998
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    Hui, also das fände ich auch ziemlich krass. Wie kommt das denn, dass man das über einen so langen Zeitraum verbergen kann? Ihr wart doch sicher auch mal länger als ein Wochenende zusammen, hat er da dann auch nichts konsumiert? Und wohnt ihr jetzt zusammen?

    Grundsätzlich finde ich kiffen noch eine vergleichsweise milde Form des Drogenkonsums, allerdings hätte ich ebenfalls durchaus ebenfalls ein Problem mit den möglichen Begleiterscheinungen (offenbar ja Lethargie, Vergesslichkeit, Unzuverlässigkeit, aber auch Aggressivität, der fahrlässige Umgang mit Geld etc.). Die von dir beschriebenen Eigenschaften wären für mich ohnehin schon ein Ausschlusskriterium für eine Beziehung, die zu einer Familiengründung führen soll.

    Ja, er hat dich aktiv belogen, nein, ich käme damit nicht zurecht, ich müsste dem zukünftigen Vater meiner Kinder schon in soweit vertrauen, dass man sich auf aktive Nachfragen die Wahrheit sagt. Und mir persönlich wäre das enorme Hin und Her in eurer doch recht kurzen Beziehung längst zu viel. Jetzt mal blöd gefragt, aber hast du evtl. eine Art Helfersyndrom? Meinst du, du kannst ihn in den perfekten Schwiegersohn zaubern, wenn du dich nur lang genug bemühst? Ich weiß nicht, mir kommt das Verhältnis ungesund vor. Zumal du ja jetzt sogar bewusst überlegst, da bei ihm als Therapeutin aktiv zu werden... Für mich würde das die Grenzen der Zumutbarkeit innerhalb einer Beziehung klar überschreiten.

    Das verstehe ich, ähnlich wie kinkyvanilla, auch nicht. Wieso ist das auf einmal DER Grund? Er hat doch schon eine Tochter, du bist doch vor Kurzem erst schwanger gewesen, sooo lange versucht ihr es ja noch nicht, und außerdem kann es doch x Gründe haben, warum eine Empfängnis nicht klappt...
     
    #5
    User 65998, 7 Mai 2017
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  6. User 96053
    User 96053 (29)
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    Da gibts mittlerweile einige Studienergebnisse zu: «Je mehr man kifft, desto eher ist man unfruchtbar»

    Drugcom: Topthema: Cannabis und männliche Fruchtbarkeit

    Man weiß ja auch nicht, ob der Herr das Zeug vor dem ersten Kind auch geraucht hat oder ob er sich aufgrund der Trennung dahin geflüchtet hat.
     
    #6
    User 96053, 7 Mai 2017
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  7. User 123446
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    Ich finde das sehr schwierig, ich habe aber aufgrund eigener Erfahrungen da eine sehr klare Haltung: Entweder direkter Entzug, Therapie, also absolut ernsthaftes Aufhören und Abstinentbleiben, oder die Beziehung ist hinüber.
    Ich würde auf GAR keinen Fall mit einem Süchtigen, scheißegal ob Alk oder Kiffen oder Härteres, ein Kind zeugen und gar noch großziehen.
    Angesichts des bestehenden KiWus und der Tatsache, dass Cannabis zu Unfruchtbarkeit führen kann, finde ich es dreist und unfair, dir nichts davon zu sagen. Auch wenn ich mich hier den anderen anschließen musst und du selbst ja auch deine Situation kennst: ggf. hat der Konsum mit dem bisher unerfüllten KiWu nichts zu tun.

    Generell geht es mir weniger um den Konsum selbst in der Situation, sondern um die Tatsache, dass er dich belogen und hintergangen hat. Denn für mich ist es genau das.

    Bitte denk dran, dass du in der Beziehung nicht als Psychologin agierst (womit du ja ohnehin noch keine Therapeutin bist), sondern als Partnerin. Was anderes solltest und kannst du von dir selbst auch nicht erwarten und es wäre auch für eure Beziehung nicht förderlich.
     
    #7
    User 123446, 7 Mai 2017
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  8. Tahini
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    So sehr ich verstehen kann, dass einem so eine Eroeffnung erstmal den Atem verschlaegt, finde ich dennoch, dass man das Ganze vielleicht erstmal etwas gemaechlich angehen sollte. Hier meine Gedanken:
    • er kam auf Dich zu und sagte es Dir; sowas sollte gewuerdigt werden;
    • so widerlich das Zeug auch riechen mag, und so stumpfsinnig, wie man davon auch wird, es haette schlimmer kommen koennen, und es waere nicht mal ungewoehnlich gewesen (eine enorme Prozentzahl Leute nehmen irgendwas, vieles davon erheblich problematischer als Marihuana);
    • ein Zusammenhang zwischen Konsum und Zeugungsunfaehigkeit ist nicht zwingend;
    • Leute aendern sich - besonders mit Kind.
     
    #8
    Zuletzt bearbeitet: 7 Mai 2017
    Tahini, 7 Mai 2017
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  9. User 39498
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    Unsere Tochter ist an einem Abend entstanden an dem wir beide weder clean noch nüchtern waren. Die Studienlage ist ja bisher relativ dünn was Marihuana und Spermienqualität bzw. Schwangerschaft angeht; in den USA ist man da aber seit einer Weile dran, da man dort ja in einer Hand voll Staaten legal konsumieren kann und dadurch auch offener damit umgeht. Unfruchtbar macht Gras jedenfalls nicht, genauso wenig wie Alkohol. Aggressiv macht Gras auch nicht. Bist du dir ganz sicher, das er wirklich nur kifft...? :hmm:

    Davon abgesehen kann ich deine Enttäuschung aber absolut verstehen und wäre auch ziemlich vor den Kopf gestoßen. Mich persönlich stört das Gras nicht - bei uns ist das aber ein gelegentliches Feierabendvergnügen und keine Abhängigkeit, die sich in irgendeiner Form negativ auswirkt, das ist was Anderes.
    Die Heimlichkeit aber würde mich schon stören.

    Kumulativ würde mich Alles, was ihr bisher in eurer Beziehung durchgemacht habt so sehr stören, das ich das nicht weiterführen wollen würde. Das er dich schon so lange mit etwas belügt, was scheinbar für dich ein dealbreaker ist, das wäre für mich der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt.

    Zu der Pille danach: unabhängig davon, ob du theoretisch noch schwanger werden könntest, das Stechen im Unterleib hat damit nichts zu tun - du könntest davon bisher nichts spüren.
     
    #9
    User 39498, 7 Mai 2017
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  10. User 96053
    User 96053 (29)
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    So - mal zum Thema:

    Das Kiffen alleine wäre für mich vermutlich nicht das große Ding. Okay, die Intensität könnte ich auch nicht ertragen, aber wenn er MAL, wenn nichts anderes ansteht, eine rauchen würde, wäre es für mich kein Trennungsgrund.

    ABER:
    - Er hat dich belogen, bzw. hat dir etwas Essentielles, von dem er wusste, dass es für dich ein großes Problem ist, verschwiegen.
    - Er wusste, dass er sich damit in Gefahr bringt, euren GEMEINSAMEN Traum von einem Kind zu gefährden.
    - Er ist abhängig. Du weißt aus deinem Beruf, wie schwer der Umgang mit Süchtigen ist. Schaffst du das im Alltag wirklich? Kein Mensch ist so stark, dass er ALLES durchstehen kann. Irgendwo hat jeder seine Grenzen.

    rowan Wenn ich das richtig verstanden habe, geht die aktuelle Studie in die Richtung, dass es erst bei täglichem Konsum schwierig wird und auch nur dann, wenn der Mann eh keine besonders gute Spermienqualität aufweist.

    Hörnchen Wie lange wärst du denn bereit, auf eine Besserung zu warten? Er müsste clean werden, eine Therapie machen (!) und die Hände dauerhaft vom Stoff lassen - und auch dann scheint es so zu sein, dass THC im Sperma erst sehr langsam abgebaut wird, so dass eine Besserung der Spermienqualität - falls sie denn bislang gelitten haben - erst nach längerer Zeit eintritt. Da wäre also nicht nach einem halben Jahr alles wieder gut, wenn er wirklich schon aufgrund dessen Schäden davongetragen hat.

    Ach Süße, dass tut mir so leid für dich! Du hast immer wieder so für euch gekämpft, ihr habt alle Schwierigkeiten immer wieder beseitigt und in der ganzen Zeit hat er dich weiter angelogen... :cry:

    Tatsächlich wäre das genau der Punkt, der mich am meisten schmerzen würde - nach einem harten Wochenende geht er wieder in seine Junggesellenbude, kifft sich einen und vergisst, wie schlecht es dir mit all euren Problemen geht.

    Würdest du es weiter mit ihm probieren, wenn er sich unverzüglich in eine Therapie begeben würde, das Zeug nie wieder anfassen würde (sonst ist er ruckzuck wieder rückfällig)? Das Problem an der Cannabissucht ist ja hauptsächlich, dass es keine physische Sucht wie Rauchen ist (manchmal durch den Tabak noch zusätzlich), sondern eine psychische. Er muss also nicht hauptsächlich mit den Entzugserscheinungen seines Körpers kämpfen, sondern wird - platt gesagt - bei jedem Stress immer "Bock auf ne Tüte" haben, weil es so viel leichter ist.

    Übrigens: Abgesehen von den Kosten (die bei dem Verbrauch enorm sind) - 1-2 Gramm sind auch nicht mal eben ein bisschen runterkommen, sondern schon echt krass.
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 7 Mai 2017 ---
    Ich glaube, beim Ziehen ging es ihr darum, dass sie Angst hat, doch einen Eisprung zu haben.
     
    #10
    User 96053, 7 Mai 2017
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  11. tiefblick77
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    Das stimmt allerdings. 1-2 Gramm täglich sind eine ziemliche Menge.
     
    #11
    tiefblick77, 7 Mai 2017
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  12. User 39498
    User 39498 (29)
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Verheiratet
    Jö, das sind einige Tüten.
     
    #12
    User 39498, 7 Mai 2017
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  13. User 141323
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    Es ist kompliziert
    Danke schonmal für eure Antworten!!! Ich habe im Moment keine Zeit sie zu lesen, melde mich aber heute Abend!!
     
    #13
    User 141323, 7 Mai 2017
  14. User 151285
    Öfters im Forum
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    nicht angegeben
    Das sind nicht nur einige Tüten, das wäre schon so als würde er Joints wie Zigaretten weg rauchen. :grin: 1-2g am Tag sind mehr als krass, kenne auch niemanden der das annähernd (!!!) schaffen würde. :eek: Also da wundert mich sogar der Faktor "Aggressivität" nicht mal mehr, was ja sonst beim kiffen eigentlich nicht vorkommt.
     
    #14
    User 151285, 7 Mai 2017
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  15. User 140332
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    vergeben und glücklich
    Ich war 4 Jahre mit einem Kiffer zusammen, kenne also alle Höhen und Tiefen. 1-2 Gramm waren da fast zu wenig.

    Ich lasse jetzt mal alle aufgeführten Aspekte außer Acht, denn schlussendlich war bis vor dem Kiffen-Geständnis ja alles gut. So gut, dass man zusammen einen kleinen Menschen auf die Welt bringen wollte.

    Ich persönlich kann es nachvollziehen (auch wenn ich ehrlich gesagt sehr schockiert wäre in Hinblick auf meinen Einstellung zu Ehrlichkeit in der Beziehung). Für dich waren jegliche Drogen ein No Go, er wollte es aber daran nicht scheitern lassen, deshalb hat er es verschwiegen. Süchtige erkennen zu Anfang auch keine Sucht "Ich kann ja aufhören, wenn ich will - ich will nur nicht". Bei ihm hat es wohl 1,5 Jahre gedauert, bis er es erkannt hat. Und ich persönlich wäre neben meiner Enttäuschung wirklich froh, dass er auf mich zugekommen wäre. Das zeigt nämlich, dass er gewillt ist, daran zu arbeiten - gemeinsam.

    Etwas, was mein Ex nie hingekriegt hat.

    Der Schock sitzt jetzt tief, ich würde mir erst mal Zeit zum nachdenken geben.
    Persönlich muss ich aber gestehen, auch wenn ich für Ehrlichkeit bin - ich würde wohl die Beziehung nicht beenden, wenn sonst alles gut ist. Wenn man selber so ein NoGo hat, läuft man auch Gefahr, dass Menschen einen anschwindeln. Zumindest so lange bis sie denken, sie kriegen den Entzug selber gebacken. Das soll um keines Willen ein Vorwurf sein, sondern nur aufzeigen, dass es noch mehr als schwarz und weiß gibt.

    Vielleicht dachte er wirklich, er kriegt es hin aufzuhören - und bis dahin muss er keine schlafenden Hunde wecken.
    Blöder Trost, ich weiß. :geknickt:

    Meine Beziehung endete schlussendlich nicht wegen seines Kiffens (da bin ich sehr tolerant), sondern weil er nicht gewillt war, daran zu arbeiten. Das war bei ihm lange keine Genussmittel mehr, sondern der Kampf um den Alltag. Er hat ihn anders nicht mehr überstanden.

    Nimm dir die Zeit, die du brauchst und übereile nichts. Oft kommt mit der Zeit auch der Rat. :zwinker:
     
    #15
    User 140332, 7 Mai 2017
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  16. User 158340
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    Und dass bei der Menge die Spermienqualität leidet, ist dann auch gut vorstellbar. Wenn er das Zeug noch mit Tabak vermischt, erst recht. (Wobei es dann noch sportlicher wäre, das zu verbrauchen.)
     
    #16
    User 158340, 7 Mai 2017
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  17. tiefblick77
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    Liegt überhaupt ein Spermiogramm vor?
     
    #17
    tiefblick77, 7 Mai 2017
  18. User 140332
    Beiträge füllen Bücher
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    Off-Topic:
    Die Spermien meines Exes waren aller erste Sahne. Aber ist auch nicht repräsentativ.
     
    #18
    User 140332, 7 Mai 2017
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  19. tiefblick77
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    Off-Topic:
    Off-Topic:

    Solange kein Spermiogramm vorliegt, sind das doch alles nur substanzlose Spekulationen. Gibt (leider) genug dauerkiffende Männer, deren Partnerinnen dennoch schwanger werden.
     
    #19
    tiefblick77, 7 Mai 2017
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  20. User 126059
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    Ach Scheiße, Hörnchen :geknickt: :schuettel:

    C. und ich sind nun vier Jahre ein Paar und die meisten, die schon ein Weilchen hier auf PL aktiv sind, wissen, dass wir in der ersten Zeit wahrlich keine harmonische Beziehung führten. Es gab immer wieder mal kleinere aber auch richtig große Probleme.

    Eine Sache, die ich hier auf PL denke ich nie erwähnt habe, ist, dass auch er Cannabis konsumiert. Bzw. konsumiert hatte. Er hat es mir allerdings schon nach zwei Monaten der Beziehung erzählt, also relativ zu Beginn. Damals hab ich schon regelmäßig bei ihm in der Wohnung übernachtet und morgens oft nach ihm die Wohnung verlassen, weil die Uni später losging als seine Arbeit. Er hatte jeden Tag die Panik, dass ich "es" finden konnte, entweder wenn ich nachts mal aufwache, weil die Blase drückt, oder in der Früh, wenn er schon weg ist.

    Auch er erzählte mir damals unter Tränen, dass er Cannabis konsumiert. Bei allen Parallelen, die sich sonst ergeben mögen, gibt es aber zwei eklatante Unterschiede:
    1. Er hat es mir ziemlich zeitnah gebeichtet, nämlich an dem Zeitpunkt, wo auch er sich in mich so richtig zu verlieben begann.
    2. Er hat nicht täglich Gras konsumiert, auch bevor wir uns kennenlernten, war das Maximum (Ausnahmesituationen mal ausgenommen) bei einem, maximal zwei Joints am Wochenende.
    Wie bin ich dann damit umgegangen? Ich war zunächst schockiert, weil er mir das nicht sofort sagte, und hab erstmal ein bisschen Abstand gebraucht.

    Langfristig sagte ich ihm, dass ich nicht von ihm verlange, dass er sein gebunkertes Gras wegwirft, aber ich will nicht, dass er noch etwas nachkauft. Ich wollte ihn auch nie bekifft erleben, d.h. wenn er am Wochenende kiffen will, dann blieb ich in meinem Studentenwohnheim. Es war seine Entscheidung. Als wir dann über das Zusammenziehen sprachen, sagte ich ihm, dass ich in unserer gemeinsamen Wohnung kein Gras dulden würde. Wenn er mit seinem einen Kifferfreund sich wegknallen will, dann entweder nicht in unserer Wohnung oder dann, wenn ich sowieso nicht da bin.

    Natürlich schenkte der Kifferfreund C. zum Einstand ein Päckchen Gras und ich war entsprechend sauer. Aber nach diesem Päckchen kam dann kein Gras mehr in unsere Wohnung. Seit wir hier wohnen - das sind nun gut zwei Jahre - wurde hier nie gekifft, wenn ich hier war und seit gut eineinhalb Jahren gar nicht, es sei denn, mir wurde da eine Information vorenthalten. Wenn nicht, ist er seit über einem Jahr komplett grasfrei.

    Aber meine Vorposter haben Recht - wenn man derart viel und regelmäßig Gras konsumiert, dann kann sich so ein Entzug über lange Zeit hinwegziehen. Es kann mitunter mehrere Jahre dauern und Rückfälle geben und ich weiß nicht, ob du noch so lange warten kannst oder willst, bis du Kinder bekommst, da dein Kinderwunsch doch eher groß ist.

    Aber auch unabhängig vom Kinderwunsch musst du dir halt überlegen, ob du mit deinem Partner noch zusammen sein möchtest, nachdem er dich belogen hat und es auch in der Vergangenheit einiges an Knatsch gab.

    Ach das ist Scheiße, fühl dich einfach nur gedrückt. :knuddel:
     
    #20
    User 126059, 7 Mai 2017
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