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Partnerschaft eingehen mit einem Mann, der jeden abend Gras raucht?

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von !Cocoon!, 8 Oktober 2008.

  1. !Cocoon!
    !Cocoon! (35)
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    Single
    Hey ihr Lieben...
    habe mal wieder was auf dem Herzen...
    Habe da jemanden kennengelernt und mich verdammt in ihn verliebt... Mein größter Wunsch ist es, mit ihm zusammen zu kommen. Nur ein paar kleine Bedenken kommen gerade auf:

    Er hat mir selbst vor kurzem erzählt, dass er seit rund 8 Jahren jeden Abend "Gras raucht"... aber sonst nichts anderes, nichts härteres oder so... Er fühle sich tagsüber einfach total hyperaktiv und erst nach seinem Joint wäre er entspannter...

    Er ist jetzt keiner, der draussen auf der Strasse rumfliegt oder so, er hat echt gute Manieren, ist meiner Meinung nach ein ehrlicher und herzlicher Mensch und sehr sozial eingestellt, studiert Sozialarbeit und ist ansich auch zverlässig etc...

    Aber das mit dem kiffen gibt mir echt zu Bedenken.
    Inwieweit verändert ihn das? Wenn man jeden abend nen Joint raucht, hat man da nicht auch tagsüber noch Auswirkungen davon?

    Sorry ich kenn mich mit Drogen nicht so aus, hab auch nie welche probiert und deshalb brauch ich jetzt euren Rat...

    Hoffe, ihr könnt mir helfen...

    Der Mann ist mir so wichtig, ich möcht ihn wegen so ner kleinen Sache, wo sonst alles so gut passt, nicht in den Wind schiessen!

    LG und DANKE,
    Sandra
     
    #1
    !Cocoon!, 8 Oktober 2008
  2. Sonata Arctica
    Beiträge füllen Bücher
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    vergeben und glücklich
    also mein freund macht das auch so (ich auch am wochenende jedenfalls). man verändert sich meinem empfinden nach nicht großartig. man wird halt müde und fühlt sich entspannt. es ist nciht so, dass man davon halluzinationen bekommen würde oder wie das sonst im fernsehn gern dargestellt wird.
    solange das keine auswirkungen auf den alltag hat, seh ich da keine probleme.

    die wirkung lässt ja auch nach wenigen minuten bis 2-3 stunden nach.da merkt man garnichts mehr.anders als zb beim alkohol.
     
    #2
    Sonata Arctica, 8 Oktober 2008
  3. 2Moro
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    nicht angegeben
    Naja, Drogen verändern einen Menschen auf jeden Fall! Vor allem, wenn sie über einen so langen Zeitraum regelmäßig genommen werden!
    Wie weit er dadurch verändert ist, kann ich nicht sagen. Ich denke, wenn du es wirklich will, musst du das wohl selbst herausfinden!
    Nur so viel sei gesagt, Drogen bzw. Gras ist gefühlsverstärkend. Das heißt, es kann wirklich in unterschiedliche Richtungen "ausschlagen"!!
     
    #3
    2Moro, 8 Oktober 2008
  4. *jeany*
    *jeany* (25)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    vergeben und glücklich
    Cocoon redest du imme rnoch vom selben typen??
     
    #4
    *jeany*, 8 Oktober 2008
  5. !Cocoon!
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    Ja, Jeany, es geht immer noch um den gleichen... :herz:
     
    #5
    !Cocoon!, 8 Oktober 2008
  6. faKe
    faKe (26)
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    mich nervts ehrlich gesagt wir das zeug dauernd verharmlost wird, es hat mich nicht umsonst mal ins krankenhaus gebracht ^^
     
    #6
    faKe, 8 Oktober 2008
  7. *PennyLane*
    0
    Schwierig...

    Es ist schon so, dass Gras einen Menschen auf lange Sicht (und acht Jahre sind das, würde ich sagen) verändern wird. Sicher gibt es dann direkt welche die sich melden und sagen: Ich kiffe schon 10 Jahre jeden Tag und bin noch genauso wie vorher. Vielleicht gibt es wirklich Ausnahmen. Aber in der Regel verändert es den Menschen.

    Ich war drei Jahre mit so jemandem zusammen. Am Anfang war ich so verliebt, dass ich es nicht wahrhaben wollte, dass die Droge ihn so manipuliert hat. Er war damals 28 und kiffte seit er 16 war. Heute ist er 32 und macht es immer noch jeden Tag. Dazu kam damals, dass ich sowas auch nicht wirklich kannte. Es war halt neu und auch ein bisschen aufregend, so dass es mich anfangs nicht gestört hat. Tja, aber irgendwann wurde dann immer deutlicher, dass er schon einige Gehirnzellen auf der Strecke gelassen haben muss, um es mal so auszudrücken ;-). Sein Kurzzeitgedächtnis war wie ein Sieb, Dinge die ich ihm erzählt habe wusste er am nächsten Tag nicht mehr. Auch dass wir verabredet waren, was er mir mitbringen sollte, usw. hat er IMMER vergessen. Er wurde, wenn er kein Gras hatte, launisch, aggressiv, aber nicht müde zu betonen, dass er "nicht süchtig" sei, weil Gras ja "nicht abhängig macht". Den Unterschied zwischen körperlicher und psychischer Abhängigkeit hat er leider verdrängt...

    Naja, soviel zu meiner Erfahrung, ich hab am Ende auch mit deswegen Schluss gemacht. Er wurde lethargisch, hat nur noch in den Tag hinein gelebt, nicht mehr gearbeitet (Null Bock-Stimmung), wurde auch mir gegenüber immer gleichgültiger, was dann im nächsten Moment von riesigen Gefühlsausbrüchen begleitet wurde. Ich bin da auf Dauer nicht mehr mit klar gekommen.

    Ich würde ihn an deiner Stelle ein bisschen "testen". Ich meine, grundsätzlich ist es natürlich nichts rein "Gutes" was er da macht. Auch wenn es ihm Spaß macht / es ihn entspannt. Bitte ihn doch mal, ein, zwei Abende nicht zu kiffen. Guck wie er dann ist. Verändert er sich? Wird er ungehalten oder ist es ihm egal? Liegt es ihm wirklich nur an der Entspannung (die er auch anders haben kann)? Das ist nämlich meiner Meinung nach das größte Problem: Wenn die Leute dann, sobald sie ihr Gras nicht bekommen, ziemlich unerträglich werden.

    Sonata Arctica hat das ja schon gesagt, es ist nicht so, dass man vom Kiffen viele bunte Farben und lustige Formen sieht :grin:. Insofern verändert es seinen Gemütszustand für den Moment nicht so wirklich großartig, wenn er das Ziel hat wirklich nur zu entspannen. Grundsätzlich wirkt die Droge gefühlsverstärkend, d.h. wenn du eh schon traurig bist, wirst du evtl. noch trauriger. Bei guter Laune eher noch lustiger. Und wenn er von der Arbeit müde ist - eben entspannter. Es ist auch so, dass er da am nächsten Tag wirklich nichts mehr von merken wird. Nach ein paar Stunden ist die Wirkung von einem (!) Joint eigentlich nicht mehr merkbar.

    Naja, eine wirkliche Antwort kann man da wahrscheinlich nicht geben, jeder Mensch geht anders mit sowas um. Das wichtigste ist, dass er sich selber gut einschätzen kann und auch trotz des regelmäßigen (!) (ab und zu mal zähle ich jetzt nicht dazu) kiffens sein Leben auf die Reihe bekommt. Ich selber würde so eine Beziehung nicht mehr eingehen. Der kritische Blick den ich die ganze Zeit auf sein Verhalten werfen würde (auch unbeabsichtigt!) würde mich auf Dauer selber nerven, und ihn wahrscheinlich noch viel mehr. Die Frage ist, ob du, wenn du ihn wirklich versuchst objektiv zu betrachten, ihn so magst wie er ist.
    Weil ihn dann nachträglich irgendwann ändern zu wollen wird zu 99,99% schief gehen.
     
    #7
    *PennyLane*, 8 Oktober 2008
  8. Dschessi
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    vergeben und glücklich
    Der Wirkstoff von Gras (Marihuana, Hasch) macht nicht psychisch oder körperlich abhängig.
    Und gesundheitlich ist Cannabis eher unschädlich.
    Denke da ist Alkohol um einiges gefährlicher.

    Aber du musst eben selbst wissen wie tolerant du sein kannst und in wie weit du damit umgehen kannst.
    Im Internet findest du genug Seiten wo du dich wirklich informieren kannst und nicht nur blödes Geschreibsel über die "böse Droge Marihuana" findest.

    Kannst mir auch gerne mal ne Nachricht schicken, dann schicke ich dir ein paar nützliche Seiten wo man wirklich über Risiken und den Umgang damit Informationen findet.
     
    #8
    Dschessi, 8 Oktober 2008
  9. User 44981
    User 44981 (29)
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Single
    Das kommt immer auf die Person an...

    Ich habe mal jemanden kennen gelernt, der auch jeden Abend und gelegentlich auch noch tagsüber einen Joint geraucht hat...
    Und man hat ihm eigentlich überhaupt nichts besonderes angemerkt. (OK. Er war irgendwie schon etwas "verpeilt" - aber ich kenne Leute, die ohne Gras-Konsum deutlich verpeilter sind... von daher weiß ich nicht, ob er einfach so etwas verpeilt ist oder ob das eine Auswirkung vom Gras ist)
    Allerdings bin ich auch bei diesem Typen inzwischen ziemlich vorsichtig (seit ich über seinen Gras-Konsum bescheid weiß) und würde z.B. nicht mehr bei ihm im Auto mitfahren...

    Aber ich kenne auch jemanden, der angefangen vom Gras-Konsum immer weiter abgerutscht ist bis zu den ganz harten Sachen, inkl. Beschaffungskriminalität, usw.
    Inzwischen ist er aber zum Glück wieder Clean und ich hoffe, dass das auch so bleibt.


    Ich persönlich würde mit einer Drogen-Konsumentin (auch wenn es sich "nur" um Gras handelt) wohl kaum eine Beziehung eingehen.
    Ich weiß zwar, dass manche Leute nicht so extrem auf Gras reagieren, aber ich weiß halt auch, wie es immer schlimmer werden kann und wie schwer man dann von dem Zeug wieder weg kommen kann...
    Und mir persönlich wäre das Risiko eines Absturtzes (z.B. wenn irgendetwas schlimmes in seinem Leben passiert) einfach viel zu hoch.
     
    #9
    User 44981, 8 Oktober 2008
  10. *PennyLane*
    0
    Hm, mit solchen Aussagen wäre ich vorsichtig.
    Wie gesagt, es wirkt von Person zu Person unterschiedlich und Marihuana kann definitiv psychisch abhängig machen.
    Ob Alkohol gefährlich ist oder nicht hat damit ja im Grunde nichts zu tun - was bringt es, das zu vergleichen. Gesund ist das beides nicht.

    Nicht falsch verstehen, ich hab nichts gegen das Kiffen. Aber man sollte es auch nicht so einfach als "unschädlich" abtun.
     
    #10
    *PennyLane*, 8 Oktober 2008
  11. Lillychen
    Lillychen (29)
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    vergeben und glücklich
    Also ich persönlich würde sowas nicht akzeptieren das mein Partner oder Partner in Spee Gras raucht aber darum geht es ja hier nicht :tongue:

    Was ihm schon mal gut anzurechnen ist das er von Anfang an offen mit dir über seinen Graskonsum gesprochen hat.

    Treffe dich weiterhin mit ihm ich denke dann kannst du am besten entscheiden ob du damit zurecht kommst :ratlos:
     
    #11
    Lillychen, 8 Oktober 2008
  12. User 16351
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    vergeben und glücklich
    Raucht er einen, oder mehrere? Trinkt er noch Alkohol dazu? Wie ist sein Umfeld? Wie alt ist er? Kann er ohne Probleme 14 Tage auf die Droge verzichten? Fährt er dicht Auto?

    1.) Auch wenn Gras zu 100% nicht abhängig machen würde und keine körperlichen Auswirkungen hätte, würde es mich stören, wenn meine Partnerin mindestens 10% ihrer Wachzeit dicht -und somit eine andere Person- wäre.

    2.) Eine psychische Abhängigkeit scheint bei deinem Freund auf jeden Fall vorhanden zu sein, wenn er jeden Abend kifft. Es dürfte ihm zumindest ziemlich schwer fallen, dieses "Ritual" zu ändern.

    3.) Die Wahrscheinlichkeit, dass er sich mit Verlierern und Kriminellen umgibt, ist relativ hoch. Irgendwie muss man an Gras kommen und meist hängt man mit Leuten rum, die selber nicht vom Sofa hoch kommen und mit 35 noch Kellnern - aber nicht, weil sie dazu Lust haben, sondern weil sie es einfach nicht auf die Reihe bekommen.

    8 Jahre täglich zu kiffen, weil es einen beruhigt, ist keine "kleine Sache". Das ist Abhängigkeit.
     
    #12
    User 16351, 9 Oktober 2008
  13. User 48403
    User 48403 (47)
    SenfdazuGeber
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    248
    657
    nicht angegeben
    Schwierig, Dir da nen konkreten Rat zu geben. Es kommt ja im wesentlichen auch auf die Person an, wie er auf Gras reagiert, bzw. wie er den Konsum handhabt. Auf jeden hat es eine unterschiedliche Wirkung.
    Ich kenn auch jem. der 2-3/Tog nen Joint reinzieht, und das über mehrere Jahre. Aber bisher hab ich noch nichts gemerkt, dass er Gedächtnisverlust oder sonstwie körperlichen Schaden genommen hat. Aber nunja, man sieht es einem ja auch nicht direkt äusserlich an.

    Also ehrlich gesagt würde mir ein solch regelmässiger Graskonsum auch zu denken geben. Ob Du Dich mit ihm einlassen kannst oder nicht, das kannst nur Du selbst rausfinden.
     
    #13
    User 48403, 9 Oktober 2008
  14. stella2002
    Verbringt hier viel Zeit
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    14
    vergeben und glücklich
    Ich kann dir nur sagen lass es.

    Meine Mum hat meinen Dad geheiratet als sie 18 war. Nach 2 Jahren ungefähr fing er an zu Kiffen. 4 Jahre später gings los, er hatte Gedächtnis Verlust und wurde agressiv wenn er nichts zu rauchen hatte. Er schlug uns sogar einige male, am nächsten Tag weiß er von nichts.

    Zudem wurde er mit der Zeit immer antriebsloser und ging auch keiner Arbeit mehr nach, erzählte den Ämtern irgendwelche geschichten warum er nicht zur Arbeit gehen konnte.

    Ich könnte dieses Teufelszeug verfluchen, heute nach ca 21 Jahren ist es am schlimmsten, jeden 2 Tag agression, Gedächtnisverlust er ist ein zweigeteilter Mensch und niemand würde mir das glauben, da er sich so gut verstellen kann.

    Mein Kumpel zb kifft auch, der geht zwar arbeiten und ist nicht agressiv, aber dafür Dauermüde. Egal auf welcher Party, normales Treffen etc bereits nach 2 Stunden beisamen sein ist er eingeschlafen. Der Kumpel ist jetzt 22 und macht es seitdem er 16 ist regelmäßig, aber nicht jeden Tag.

    Und jeden Tag zu kiffen fände ich sehr bedenklich fürs Gehirn vorallem.

    Aus diesen Gründen heraus könnte ich mit keinem Partner zusammen sein der kifft. 1-2 mal im Jahr oder so kein Problem, aber öfter ? Nein Danke!
     
    #14
    stella2002, 9 Oktober 2008
  15. Fluffy24
    Fluffy24 (36)
    Verbringt hier viel Zeit
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    1
    vergeben und glücklich
    An sich würde ich jetzt sagen "Nein, lass` es sein". Aber das liegt auch daran weil ich eigentlich nichts mit Leuten zu tun haben möchte die mit irgendwelchen Drogen zu tun haben und sich das Zeug irgendwo illegal besorgen müssen. Und es wird schon seinen Grund haben das es bisher noch nicht legalisiert wurde. Also irgenwelche Auswirkungen wird es wohl auf den Menschen haben. Ich weiss, Alkohol auch, aber da bin ich ja auch nicht gerade ein Fan von. Aber das ist mein Problem...wollte ich trotzdem nur mal gesagt haben.

    Wenn Du wirklich so verliebt in diesen Mann bist, dann würde ich Dir auch das raten was schon PennyLane vorgeschlagen hat. Schau einfach mal wie er reagiert wenn er mal nicht kifft. Wenn es wirklich nur um die Entspannung geht, kann er es versuchen diese auch mit anderen Mitteln zu erreichen.
     
    #15
    Fluffy24, 9 Oktober 2008
  16. mil
    mil (30)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Ich gehöre eigentlich zu den Leuten, die nicht gleich auf die Barrikaden gehen, wenn jemand anders kifft. Ich selbst kiffe alle 2-3 Monate mal und ich denke, sowas ist auch unbedenklich.

    Aber wenn jemand seit 8 Jahren jeden Tag, oder meinetwegen auch nur jeden zweiten, kifft, dann würde mich das schon bedenklich stimmen.
    Das hört sich schon nach psychischer Abhängigkeit an.

    Die Frage ist halt, ob du damit umgehen kannst. Ich denke nicht, dass jeder Kiffer sein Leben verhunzt. Aber die Wahrscheinlichkeit ist deutlich größer als bei jemandem, der nur unregelmäßig oder gar nicht kifft.

    Mein Papa beispielsweise kifft seit... vermutlich, seit er in meinem Alter ist. Nicht jeden Tag, ich schätze so alle 1-2 Wochen mal. Aber bei ihm merkt man (allerdings jetzt erst seit etwa 10-5 Jahren und sehr schleichend) deutlich, dass seine Gedächtnisleistung nachlässt.
    Im Job ist er nach wie vor erfolgreich, ich denke, das wird sich in den nächsten 2 Jahren bis zur Rente auch nicht ändern. Aber privat ist er halt schon EXTREM verpeilt. Und er ist noch nicht so alt, dass er "natürlicherweise" senil wird. :zwinker:
    Ich glaube daher schon, dass regelmäßiges Kiffen auf lange Sicht den Menschen verändert.

    Die viel konkretere Frage, die ich mir stellen würde ist aber, ob du es aushalten könntest, wenn dein Freund jeden Abend wenn du ihn triffst bekifft ist. Ich glaub, mir würde das ziemlich auf den Wecker gehen.
     
    #16
    mil, 9 Oktober 2008
  17. !Cocoon!
    !Cocoon! (35)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Single
    @ Sonata Arctica
    Also soweit ich das jetzt beurteilen kann (kenne ihn ja noch nicht solange), hat es auf seinen Alltag keine großen Auswirkungen, wie gesagt, er geht jeden Tag zur Fachhochschule, macht ja da jetzt seinen Diplom und so ist er eigentlich auch nicht groß verändert zu abends nach seinem Joint... OK, da ist er dann halt ruhiger, redet ein wenig unverständlicher (akustisch gesehen), naja aber aggresiv oder so ist er jetzt nicht. Das ist er allgemein vom Wesen her nicht, er ist ein recht ruhiger Mensch.

    @ *PennyLane*
    Das ist eine gute Idee mit der Bitte, dass er mal kurz aussetzt zu kiffen. Werde ihm das irgendwie mal sagen... Also letztens war es so, dass er kein Gras mehr hatte und wartete auf nen Anruf, da ein Kumpel ihm was mitbringen wollte - dieser meldete sich aber nicht bzw. verspätet. Er wurde schon etwas unruhig und hibbelig, schaute ständg auf sein Handy und meinte so: "Mensch, der wollte doch anrufen!"
    Sieht mir jetzt doch schon danach aus, dass es für ihn schwierig ist, mal nicht zu kiffen. Inwieweit eine Auszeit sich auswirkt, kann ich jetzt auch nicht beurteilen, da er ja später dann sein Gras bekam... Keine Ahnung, wie er sich verhält, wenn er jetzt länger nichts hat.

    @ Dschessi
    Danke nochmal für den Link, hab mich gestern schon um einiges schlauer machen können!

    @ Lillychen
    Da gebe ich dir Recht, ich fand es auch sehr schön, dass er offen und ehrlich beim ersten Date gesagt hat, was Sache ist.

    @ God'N'Evil

    Also soweit ich weiss, raucht er einen Joint am Abend. Wenn er mal auf ner Reggae-Party ist, auch mal zwei.

    Alkohol trinkt er eigentlich keinen. Ganz selten mal was auf ner Party.

    Sein Umfeld kenn ich noch nicht (habe erst so seit 2 Monaten mit ihm Kontakt).

    Er ist 26.

    Ich schätze es so ein, dass er nur schwer 14 Tage aufs kiffen verzichten kann.

    Er sagte, dass er die ersten 4 Jahre seines Führerscheins nur stoned gefahren wäre... Was ich jetzt so mitbekommen habe: er wollte am Wochenende auf ne Reggae-Party, ist aber nur ein kleines Stück (3 km) von sich zu Hause mit dem Auto gefahren, um an den Bahnhof zu gelangen, um mit dem Zug zu dieser Party zu fahren. Ansonsten fährt er nicht, wenn er was geraucht hat.

    @ radl_django

    Bisher hat er sich nach dem Konsum eigentlich nur entspannter, ruhiger und einfach verpeilter verhalten als zuvor. Ok, und ein bisschen lustiger drauf war er :zwinker:

    Ich denke, bei ihm schlägt es nicht in die aggresive Richtung aus.

    @ Stella2002
    Ohje, das kann ich gut verstehen. Hört sich echt schlimm an.
    Ok, bei meinem Schwarm ist es zum Glück noch nicht so weit btw. nicht in diesem Ausmaß, aber ein wenig Angst hab ich schon, dass es mal solche Auswirkunge haben könnte. Dennoch: alles Gute für dich und viel Kraft!

    @ Fluffy24
    Ja das werde ich jetzt erstmal machen, einfach zu schauen, wie ist er so drauf, wenn er mal ein paar Tage nix zu kiffen hat und wie er sich dann so verhält. Und eben zu schauen, dass es Alternativen für seine Entspannung gibt.
     
    #17
    !Cocoon!, 9 Oktober 2008
  18. Lez
    Lez (31)
    Verbringt hier viel Zeit
    420
    103
    3
    Single
    Also ich weis ja nich ich weis ja nich :smile:

    ich wuerde Ihn nicht testen und auch nicht versuchen, ihn dazu zu bringen dir zu beweisen, das er auch mal ohne kann, oder das er sich etwas anderes zur Entspannung suchen soll. Ich mein du weisst ja noch nichtmal genau, ob du mit ihm zusammensein willst und hier ist schon die Rede von veraendern.
    Einigen Kiffern merkst du nichts an, vielen einiges, und wenigen viel. Aber Ursache ist nicht das Marihuana. Wie schon einige vor mir gesagt haben, das ist ein (Gefuehls-)Verstaerker und wenn jemand, davon abhaengig wird, sich stark veraendert oder tief in die Drogenszene reinrutscht, dann doch nur weil er von seinem Charakter schon dafuer praedestiniert war. Es verstaerkt nur was eigtl. schon vorhanden ist.
    Es ist nicht so, dass wir durchs Rauchen nicht mehr Herr ueber unsere eigenen Entscheidungen sind (ausser bei Munchies ^^), es ist der Mensch selbst, der entweder damit umgehen kann, oder nicht.

    "Ist es zu stark, bist du zu schwach" :smile:


    Liebe Gruesse und viel Glueck bei deiner Entscheidung


    LeZz
     
    #18
    Lez, 9 Oktober 2008
  19. !Cocoon!
    !Cocoon! (35)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    313
    101
    0
    Single
    @ Lez

    Nein, natürlich möchte ich niemanden verändern. Ich möchte ja schon den Menschen haben, den ich da bisher kennengelernt habe! Es ginge einfach mit diesem "Test" darum, wie weit er abhängig ist und wie ist er so drauf ohne seinen täglichen Drogenkonsum.

    Generell möchte ich schon mit ihm zusammensein. Da ich ihn aber noch nicht so gut kenne, mache ich mir natürlich so meine Gedanken in Bezug auf seine Kiffgewohnheiten.

    Danke fürs Glückwünschen! Ist lieb von dir! :smile:

    Liebe Grüße,
    Sandra
     
    #19
    !Cocoon!, 9 Oktober 2008
  20. SandraChristina
    Verbringt hier viel Zeit
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    103
    16
    nicht angegeben
    Off-Topic:
    zum einen gehört das kiffen bei männlichen Sozial Arbeits Studenten wohl anscheinend zum vorlesungsplan (ich weis wovon ich spreche, ich seh die jungs ja schließlich seit 7 semestern) :zwinker:
    zum anderen erschreckt mich die entspannte haltung, hier im forum. da hat einer seit 8 jahren ein abhängigkeitsproblem von einer illegalen droge, und machen findens auch noch chillig... hallo liebe moderatoren, wo seid ihr denn? oder habt ihr grad einen durchgezogen und alles ist grad voll easy!?...
    ich bin zu konservativ oder zu aufgeklärt für diese welt...
     
    #20
    SandraChristina, 9 Oktober 2008

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