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  • Theresamaus
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    30 September 2009
    #1

    Warum verbat sich Westerwelle vehement Presseanfragen auf Englisch?

    Stefan Raab hat es gestern auch gezeigt, aber auf einer Pressekonferenz verbat sich Guido Westerwelle eine Frage eines BBC-Reporters in englischer Sprache, mit der Bemerkung „Wir sind hier in Deutschland.“
    Video - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten

    Wenn er Außenminister werden will, hätte er erstens auch auf Englisch antworten können und zweitens alles diplomatischer ausdrücken können. Wie auch immer, was vermutet ihr als eigentlichen Grund dafür, dass Westerwelle eine Frage in englischer Sprache nicht akzeptieren wollte?
     
  • CCFly
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    30 September 2009
    #2
    er ist einfach schlecht in englisch! jaja, der ideale außenminister... der vor allem. der ist einfach nur lächerlich in seiner ganzen art...
     
  • User 71335
    User 71335 (50)
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    30 September 2009
    #3
    Er hat befürchtet seine verbalen "Leerfomeln" nicht gleichwertig nichtsagend in einer anderen Sprache von sich geben zu können.

    Für den zukünftigen obersten Diplomaten des Landes war es jedenfalls kein diplomatsicher Einstieg.
    Da hat sich der turnschuhtragende Franfurter Taxifahrer ohne Schulabschluß weitaus besser als Außenminister gemacht.
     
  • User 12216
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    30 September 2009
    #4
    er hätte ja net mal großartig auf englisch antworten müssen,hätte wohl schon gereicht wenn der reporter seine frage auf englisch gestellt hätte und er sie auf deutsch beantwortet.
     
  • gruschli
    gruschli (29)
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    30 September 2009
    #5
    1) kann garnicht sein - er ist ja noch garnicht offiziell in der Bundesregierung!
     
  • Theresamaus
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    30 September 2009
    #6
    Mich stört die theatralishe Art von Westerwelle. Er will sich immer wichtigtun :schuettel:
     
  • kabacake
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    30 September 2009
    #7
    wo ist das problem wenn ein deutscher politiker in deutschland auf deutsch befragt werden will? es würde ja auch keiner auf die idee kommen den chinesichen staatspräsidenten in china auf deutsch zu befragen oder?

    ich finde es vorbildlich wie er dazu steht und klar gemacht hat das in deutschland die deutsche sprach eine höhere priorität hat als die englische, wenn die reporter auf englisch reden wollen sollen sie dolmatscher mitbringen.
     
  • Theresamaus
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    30 September 2009
    #8
    Auf Deutsch nicht, aber bestimmt auf Englisch. Und dann hätten wir die gleiche Situation. Warum soll man in China auf Englisch fragen können aber nicht in Deutschland?

    ---------- Beitrag hinzugefügt um 17:41 -----------

    Das hat er auch getan. Sie stand direkt neben dem Reporter und hat für ihn gedolmetscht.
     
  • kabacake
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    30 September 2009
    #9
    nein von einem deutschen reporterteam auf deutsch das wäre der identische fall.

    ganz einfach wir sind in deutschland warum sollten unsere politiker in einer fremdsprache reden? recht doch wenn es den reportern auf englisch übersetzt wird.
     
  • User 37284
    User 37284 (32)
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    30 September 2009
    #10
    Er hats einfach nicht verstanden, ganz einfach...Aber da er nicht dazu stehen kann, lässt ER es sich übersetzen und antwortet auf deutsch.
     
  • Theresamaus
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    30 September 2009
    #11
    Identisch aber nicht analog. Der englische Reporter ging davon aus, dass die Deutschen Englisch können, weil alle Deutsche in der Schule Englisch lernen. Ein deutscher Reporter geht nicht davon aus, dass alle Chinesen Deutsch lernen, aber Englisch.
    Deshalb ist Westerwelle auf Englisch zu fragen genauso wie wenn man Chinas Präsdenten auf Englisch (nicht auf Deutsch) fragt.:ashamed:

    ---------- Beitrag hinzugefügt um 18:00 -----------

    Der Punkt ist nur, er hätte auch einfach sagen können.
    "Könnte bitte jemand das korrekt übersetzen damit ich nichts falsch verstehe? Danke"
    Stattdessen sagte er staatstragend:
    "Hier ist Deutschland."

    Die FDP nähert sich allmählich der FPÖ.
     
  • Mitbewohner
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    30 September 2009
    #12
    :sleep:
    Viel Wirbel um nichts?
     
  • squarepusher
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    30 September 2009
    #13
    viel wirbel um nichts. westerwelles aktion war völlig legitim, auch seine verschnupfte reaktion, weil der journalist uneinsichtig und höhnisch reagiert hat.
     
  • User 92848
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    30 September 2009
    #14
    Ich finde es traurig, dass der künftige Außenminister schlechter Englisch spricht, als die meisten 10. Klässler.
     
  • Theresamaus
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    30 September 2009
    #15
    Sag mal, wie heißt denn dein Nick? :eek: Noname?

    ---------- Beitrag hinzugefügt um 18:40 -----------

    Ein Chefdiplomat, den er ja werden will, sollte nicht so zickig reagieren. Schon gar nicht bei so einem harmlosen Vorfall. :rolleyes:

    Ich hoffe mal, dass Merkel jemand anders als Außenminister nimmt. Von mir aus Silvia Koch-Mehrin :jaa:
    Und Westerwelle kann ja Bundesfamilienminister werden :grin:
     
  • User 92848
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    30 September 2009
    #16
    Du meinst, wie man ihn ausspricht? Hab ich noch nicht drüber nachgedacht. Wie wäre es mit 'Triple Underscore'? Ich kann Anglizismen nicht viel leiden, aber das klingt zumindest eleganter, als 'Dreimal Unterstrich'. :grin:

    Bin auch nur auf den Nick gekommen, weil bei der Registrierung extra betont wird, dass A-Z,a-z,0-9 und _ im Namen erlaubt sind.
     
  • User 44981
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    30 September 2009
    #17
    Weil Westerwelles Englich-Kenntnisse nicht ausreichend sind, um gefahrlos auf Englisch zu reden, wenn er davon ausgehen kann, dass jedes einzelne seiner Worte auf die Goldwaage gelegt wird.
     
  • squarepusher
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    30 September 2009
    #18
    was daran zickig war und was nicht ist im thread im politikforum schon diskutiert worden. der "chefdiplomat" hat darauf hingewiesen, dass der rahmen für englische sprache nicht geeignet ist. daraufhin wurde er lächerlich gemacht.
     
  • Theresamaus
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    30 September 2009
    #19
    Ich frage mich nur, ob es andere Politiker gibt, die so reagieren. Nicht jeder deutscher Politiker kann gut Englisch und das ist nun mal so.
     
  • squarepusher
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    30 September 2009
    #20
    es gibt definitiv andere politiker, die so und noch härter gegenüber journalisten reagieren, besonders was pressekonferenzen angeht.

    er sagt: hier bitte kein englisch - und jeder denkt: er kann nicht englisch. keiner kommt auf die idee, dass er mit seiner bitte recht haben könnte. dir ist das nichtmal als möglichkeit bei der wahl deiner abstimm-optionen in den sinn gekommen. wurscht, ob er gut englisch kann oder nicht. sein englisch wird gut genug sein, dass er damit zurande kommt. mir auch nicht so wichtig, wie gut sein englisch ist - er ist kein diplomat, sondern außenminister. er ist kein rädchen, er gibt die linie vor. man wird einen weg rund um sein mangelhaftes englisch finden, wenn es wirklcih so mangelhaft ist - ein hinreichender teil des deutschen volks will westerwelle in der regierung haben und das ist zu respektieren.
     

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