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Wie denkt ihr über Hartz-IV-Bezieher/innen?

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von MrShelby, 2 August 2009.

  1. MrShelby
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    Inspiriert durch Findet ihr es unfair, dass Hartz IV-Empfängerinnen die Pille selbst bezahlen müssen? würde ich gerne mal von euch wissen, was genau ihr ganz allgemein über Menschen denkt, die Hartz IV beziehen. Die üblichen Verallgemeinerungen (sie sind dumm, faul etc.) konnte man an anderer Stelle ja schon lesen. Interessanterweise entsprechen sie genau dem Bild, das gerne in Doku-Soaps dargestellt wird.
    Woher stammen denn eure "Kenntnisse" über Hartz IV? Selber mal ALG II Bezogen, oder stützt ihr eure Aussagen auf Dinge, die im Fernsehen gezeigt werden oder die ihr vom Hörensagen "kennt"?
     
    #1
    MrShelby, 2 August 2009
  2. MsThreepwood
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    Ich kann schlecht sagen, was ich allgemein von Hartz IV Beziehern halte, weil ich schon selbst zu viele verschiedene Fälle kenne.
    Da ist vom wirklichen arbeitsfaulen Mittzwanziger, der sich für jeden Job zu schade ist, über die arbeitswillige alleinerziehende Mutter bis hin zum erkrankten Fast-Rentner alles dabei.

    Wie so oft im Leben kommt es auf den Einzelfall an und alle über einen Kamm zu scheren ist einfach falsch.

    Das einzige, was mir ab und zu sauer aufstößt, ist die Tatsache, wie Hartz IV Empfänger immer als "ärmste Bevölkerungsschicht" dargestellt werden. Ja, ich weiß wieviel Geld ein Hartz IV Empfänger monatlich am Ende zur Verfügung hat, ich weiß aber auch, dass man davon gut leben kann, wenn man denn gewillt ist, sein Geld einzuteilen.
     
    #2
    MsThreepwood, 2 August 2009
  3. User 18889
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    nicht angegeben
    Ich schließe mich zum Großteil meiner Vorposterin an.

    Trotzdem ist es leider so, dass überdurchschnittlich viele unserer "assigen" Patienten wirklich HartzIV-Empfänger sind und natürlich alle in 3, 4 bekannten Straßen der Stadt wohnen. Das sind dann Wohnungen, in denen oft kein vernünftiger Boden ist (manchmal nur so Beton), die Wände beschmiert sind, wo es eindeutig zuviele Tiere gibt, wo die Kinder zur Schulzeit Zuhause bleiben, wo trotz Kindern massenhaft geraucht wird und Bierflasche neben Kornflasche steht. Diese Leute gehen zu bestimmt 95% keiner geregelten Arbeit nach. Wie auch, wenn man morgens schon säuft oder gar Drogen nimmt? Ich bin ganz ehrlich erst zwei- oder dreimal in solchen Dreckswohnungen gewesen, wo normale Arbeitnehmer lebten. Die konnten den Schein noch wahren.

    Klar gibt's auch so einige Fälle, in denen die Leute extremes Pech haben. Was soll man machen, wenn einem mit 55 Jahren gekündigt wird und man vielleicht von der Lehre an in dem Betrieb gearbeitet hat? Diese Leute stellt doch niemand mehr ein.

    Allgemein denke ich aber, dass zumindest junge Leute immer irgendeine Arbeit finden können, wenn sie sich Mühe geben und nicht ganz doof sind. Wenn ich online so die Stellenanzeigen betrachte, sind da immer Jobs bei, die auch ungelernte Kräfte ergreifen können.
     
    #3
    User 18889, 2 August 2009
  4. Schmusekatze05
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    Ich finde erstmal überhaupt nicht, dass man von Hartz IV "gut" leben kann (man definiere vielleicht mal "gut"). Ales Alleinlebender mag das noch angehen, aber gerade bei Familien mit Kindern ist das Geld oft mehr als ganz schön knapp.
    Und, auch wenn es rein monetär monatlich heute mehr gibt als zu Zeiten des Bundessozialhilfegesetzes geht es den Familien schlechter. Es müssen heute viel mehr Dinge aus dem Regelsatz selbst bezahlt werden für die es früher Beihilfen gab. Solange alle notwendigen Haushaltsgeräte und Möbel heil sind mag es noch ganz "gut" gehen. Aber wehe der Kühlschrank, die Waschmaschine, das Bett geht kaputt. Dann wird es extrem eng.
    Ich persönlich denke, dass Hartz IV für die Menschen in unserem Staat das Schlechteste war, was die Politik sich hat einfallen lassen können. (Und wenn sich, ich denke mal ein paar Jahre zurück, ein Bundesfinanzminister hinstellt und sagt: "Mit 345 Euro die Woche kann man doch gut leben, ich weiß gar nicht, was die alle jammern." und nicht mal weiß, dass das der Regelsatz eines Haushaltsvorstandes für einen Monat ist, dann denke ich nur "armes Deutschland... *kotz*")

    Nun zum eigentlichen Thema:
    Ich denke allgemein gar nichts über "die Hartz IV - Bezieher", da ich aus meiner eigenen Erfahrung als Sachbearbeiterin weiß, dass es absolut jeden treffen kann. Ich hatte so viel unterschiedliches Klientel, von Familien, bei denen der Einkommensbezieher durch Krankheit nicht mehr in der Lage war für die Familie zu sorgen oder wo die Firma bei der er angestellt war in die Insolvenz gegangen ist, über alleinerziehende Mütter bis hin zu natürlich auch dem typischen "Doku-Soap-Klientel, das einfach nicht arbeiten will, weil es sich mit dem Betrag den es gibt gut arrangiert hat". Eine Kollegin saß auch plötzlich bei mir auf der anderen Seite des Schreibtisches....
    Es ist absolut jeder Menschenschlag dabei gewesen und "den Hartz-IV-Bezieher" über den ich grundsätzlich erstmal schlecht denke gibt es einfach nicht, auch wenn die Medien uns das gerne weis machen möchten.

    Die Meisten (80%) meiner Kunden waren nett und höflich. Klar gab es den typischen "Sozialhilfeadel" darunter und auch Jungspunde, die gar keinen Bock hatten zu arbeiten. Aber das ist nicht die Masse!!

    Anekdote am Rande:
    Ich hatte einen ganz "lieben" Alkoholiker. Der war fast 60 Jahre alt, seit bestimmt 20 Jahren abhängig von Alkohol und Sozialhilfe und einsam. Es war absolut klar, dass der sein Leben nicht mehr wieder auf die Reihe bekommt. Klar ist das ne traurige Existenz und solche Leute sind es, denen einige hier am liebsten das Geld noch kürzen würden, weil sie ja nichts für die Gesellschaft leisten. Das war aber alles nicht wichtig. Wichtig war, dass es ihn aufrecht gehalten hat, dass er sich jede Woche bei mir seinen Scheck geholt hat und eine Runde geplauscht hat.
    Man halte sich bitte einfach mal vor Augen: "Die Hartz-IV-Bezieher" sind Menschen!

    Off-Topic:

    Ich könnte wohl noch 3 Seiten schreiben... Mir stößt es so sauer auf, wenn da pauschal verurteilt wird und von irgendwelchen 18jährigen gesagt wird: "Die kriegen noch viel zu viel. Die sollen arbeiten gehen und nicht dem Staat auf der Tasche liegen".
    Ich habe mit 19 Jahren als Sachbearbeiterin auf dem Sozialamt angefangen. Da habe ich sogar ein bisschen ähnlich gedacht wie es viele hier im Forum schreiben...
    Eines habe ich dort ganz sicher gelernt: Um darüber zu urteilen braucht es wirklich etwas mehr Lebenserfahrung.
     
    #4
    Schmusekatze05, 2 August 2009
  5. MrShelby
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    Arm muss man ja nicht zwangsläufig finanziell sehen. Eine arme Sau ist man schon, wenn ich mir die Stigmatisierung von Hartz IV ansehe. Wenn man auf einer Party oder sonstwo Leute kennenlernt, und die obligatorische Frage "Was machst du denn so beruflich?" kommt, will ich nicht wissen, wieviele Vorurteile mit dem Begriff Hartz IV verbunden sind.
    Bei der Partnersuche dürfte man damit auch keinen bombigen Eindruck machen.

    Deine Meinung bei dem Hintergrund überrascht mich sehr, und finde ich sehr bewundernswert. Ich kenne einige, die nach dem Abi bei der Stadt angefangen haben, und die mit der Zeit eher sehr "disillusioniert" wurden d.h. deren Bild von Hartz IV-Empfängern eher schlechter und pauschaler als besser wurde.
     
    #5
    MrShelby, 2 August 2009
  6. Beastie
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    ich bin auch leistungssachbearbeiterin im bereich ALG II (hartz IV heißt ditte jar nich *klugscheiß*)

    was denk ich über hartzIV empfänger?
    nichts eigentlich.
    es kann jeden treffen.

    jeder meiner kunden ist für mich grundsätzlich jemand, der eben was beantragt
    wie man bei einer bank ein konto eröffnet zb
    oder beim bäcker eine torte bestellt.
    ihr glaubt gar nicht, wie viele leute sich schämen, weil sie kommen müssen.

    es gibt aber auch genug, die versuchen es auszunutzen, wo es nur geht.
    einige versuchen dich zu bescheißen. das is fakt, aber das is definitiv nicht die masse.

    die meisten sind durch arbeitslosigkeit, krankheit oder eben alleinerziehung reingerutscht
     
    #6
    Beastie, 2 August 2009
  7. Schmusekatze05
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    Davon kenne ich auch genug Kollegen. "Lustig" finde ich immer, wenn man das Gefühl hat, dass die die Leistung aus eigener Tasche zahlen müssen. So tun einige echt...

    Ich hab eigentlich immer versucht an jeden neuen Antragsteller erstmal neutral ranzugehen und mir den Menschen anzuschauen. Viel macht einfach aus wie man selber sich gibt. Merken die Menschen, dass man sich für sie interessiert nicht als Fall, sondern als Mensch, dann läuft es eigentlich ganz gut.
    Wie gesagt: Am Anfang habe ich vielleicht auch mal Öfter gedacht: Ey, der kann ja wohl auch arbeiten für sein Geld. Aber man merkt im Laufe der Zeit, dass hinter jedem, der da vor einem sitzt auch irgendein Schicksal steckt. Es ist nicht immer alles so einfach, wie es vordergründig aussieht...

    Natürlich bin ich auch mal so richtig "über den Tisch gezogen worden". Das gehört dazu... Aber, soll ich deswegen jetzt jedem unterstellen, dass er eh nur bescheißen will?

    Wie Beastie ja auch sagt. Leute, die einfach nicht arbeiten wollen bzw. noch betrügen wollen, dass ist nicht die Masse an Leuten. Die gibt es natürlich, aber die gibt es überall anders auch (z. B. Versicherungsbetrug, Steuerhinterziehung etc.)
     
    #7
    Schmusekatze05, 2 August 2009
  8. Beastie
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    ich mach das auch so und ja, das is auch so (schicksal).
    und man muss sehr aufpassen, gerade am anfang, dass man das alles möglichst im büro lässt.
     
    #8
    Beastie, 2 August 2009
  9. Schmusekatze05
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    Off-Topic:
    Jup. Ich hab zum Glück nen Arbeitsweg von einer halben Stunde. Da hab ich das meistens "abgeschüttelt".
     
    #9
    Schmusekatze05, 2 August 2009
  10. wellenreiten
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    nicht angegeben
    der staat bietet diese leistung an und folglich kann man sie in anspruch nehmen. das leben ist nun einmal nicht das paradies und so kann man eben in situationen geraten, wodurch man dann ALG II beantragen muss.

    dass vom ALG II diese ganzen asozialen leute leben, dessen hirn maximal bis zur nächsten alkohol- oder zigarettenquelle reicht, ist eine ganz andere sache. aber das sind dann nicht DIE hartz4-bezieher, sondern eben ein sehr armseliger teil der bevölkerung für mich.
     
    #10
    wellenreiten, 2 August 2009
  11. ProxySurfer
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    In meiner Heimatstadt (in Sachsen) kenne ich sehr viele Hartz IV Bezieher. In unserer Stadt wurden nach 1990 ALLE Betriebe geschlossen. Ein Teil der Leute ist in den Westen abgewandert, der Rest blieb da, die meisten davon arbeitslos. Daß davon einige depressiv oder alkoholsüchtig wurden ist logisch. Aber viele bemühen sich redlich um Arbeit, machen auch ehrenamtlich was.

    Übrigens sah ich im TV vor einiger Zeit einen Beitrag über Hartz IV Bezieher, die in Äthiopien als 1-Euro-Jobber archäologische Ausgrabungen für eine deutsche Universität machen. Alle diese Leute haben einen Studienabschluss. Der Leiter der Ausgrabungen ist selbst 1-Euro-Jobber. So ist die Hartz IV Situation auch! Davon gibts genug weitere Beispiele.
     
    #11
    ProxySurfer, 2 August 2009
  12. VelvetBird
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    Ich habe keine allgemeine Meinung zu Hartz-IV-Empfängern.
    Es gibt die Schnorrer, die zu faul sind, arbeiten zu gehen.
    Es gibt aber auch den Familienvater, dessen Geld, das er verdient, nicht ausreicht, um die Familie zu ernähren und deshalb Hartz IV bekommt. Es gibt die junge Frau, die nach ihrer Ausbildung nicht übernommen wird und deshalb staatliche Hilfe kassiert. Oder der 50-Jährige, dessen Arbeitsstelle gestrichen wurde und der nun in seinem Alter keinen Job mehr findet. Und es gibt noch Tausende weiterer Fälle, wo Menschen Hilfe vom Staat in Anspruch nehmen müssen, um nicht auf der Straße zu landen.
     
    #12
    VelvetBird, 2 August 2009
  13. Piratin
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    Ich sag dazu lieber nichts, bevor ich von den ganzen Philantrophen hier noch gesteinigt werde. Aber die Hartz 4 Empfänger, die ich kenne, entsprechen den Vorurteilen vollumfänglich. Bekannte von mir: "Für 400 Euro beweg ich meinen Arsch keinen Millimeter von der Couch!" Am meisten tun mir die Kinder leid. Übrigens bin ich nicht der Meinung, dass ich mit einem Alkoholiker Mitleid haben muss, persönliche Einstellung. Jaja, die böse Gesellschaft hat ihn zum Alkohol getrieben, ich weiss.
     
    #13
    Piratin, 3 August 2009
  14. Towley
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    Ich kenne soviele Hartzer, die, die damit gut umgehen können machen sich schon ein lockeres, geiles Leben.
     
    #14
    Towley, 3 August 2009
  15. Schmusekatze05
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    Mitleid muss man sicher nicht haben, aber Verständnis und etwas Einfühlungsvermögen gegenüber Leuten, denen es nicht so gut geht wie einem selber.
     
    #15
    Schmusekatze05, 3 August 2009
  16. Piratin
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    jaja

    Ich zahle jeden Monat meinen Beitrag, um diese Leute durchzufüttern, Verständnis brauch ich nicht auch noch dazu.
     
    #16
    Piratin, 3 August 2009
  17. User 77547
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    Genauso sehe ich das auch! DIE Hartz IV´ler gibts nicht.
     
    #17
    User 77547, 3 August 2009
  18. User 67627
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    verständnis erwartet ja auch keiner.....aber auch keine vorverurteilung.


    ich arbeite auf selbstständiger basis, zahle horrende krankenkassenbeiträge, bin alleinerziehend und zeitlich eben auf meine tochter angewiesen.
    ich KANN nicht so einfach mal schichtarbeiten oder bin flexibel, wie es immer so schön gewünscht wird.
    ich muss mich um mein kind kümmern.

    aber es war auch schon so, dass ich mit meinem verdienst, den lebensunterhalt nicht mehr bestreiten konnte und dann bekam ich eine aufstockung über alg2.
    das brauche ich jetzt nicht mehr, aber ich weiss eben wie es ist und da nervt es manchmal ganz schön, wenn man hört: ja ja...die schnorrer leben auf meine kosten.
     
    #18
    User 67627, 3 August 2009
  19. *Luna*
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    Ich kenne viele H4ler, die einfach keinen Bock zum arbeiten haben. Ich kenn jedoch auch einige, die einfach Pech haben. Gibt halt solche und solche. Aber denn meisten gehts wirklich zu gut.
     
    #19
    *Luna*, 3 August 2009
  20. User 505
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    Ich denke auch nicht, dass es "DEN" Hartz4-ler gibt. Es kann jedem passieren und die Frage ist einfach, wie man damit umgeht. Ich selbst hatte auch 3 Monate das Vergnügen und die ARGE war sehr hilfreich, dass ich sehr schnell wieder nen Job gefunden habe. Also nicht, weil ich Stellenanzeigen bekommen hätte, da kam keine einzige. Aber ich wurde so dermaßen schlecht beraten, entmündigt und gegängelt ("Wir rufen Sie dann Montag um 10 Uhr an" Montag, 9:45 - ich komm zur Tür rein, Telefon klingelt: "Ich versuche seit 15 Minuten Sie anzurufen, wo waren Sie denn, Sie müssen doch daheim sein, Sie können doch nicht.." "Gute Frau, auch ich muss ab und an was essen. Und vors Essen hat der liebe Gott das Einkaufen gesetzt - und genau da komme ich gerade her."), dass ich tatsächlich jeden Job angenommen hätte. Ist auch ne Taktik.

    (Bevor jemand jammert: Klar gibts da auch gute Leute, die 5. (?) Sachbearbeiterin, die ich dann erwischt habe, war tatsächlich auch recht kompetent ("Die Kollegin hat Sie nen ALG I Antrag machen lassen? Aber der KONNTE doch gar nicht durchgehen, Sie haben doch ne schulische Ausbildung gemacht und nicht gearbeitet!" Das hatte ich ihr damals auch gesagt. Mehrfach.) )

    Die meisten Leute, die da drin stecken, tun mir aufgrund dieser Erfahrungen einfach nur leid. Klar, diejenigen, die das soziale Netz ausnutzen gibts immer, aber ich denke, das ist ein verschwindend geringer Teil.
     
    #20
    User 505, 3 August 2009

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